Hund knurrt Halter an - ein NO-GO??

  • Birgit, so sieht dein Hund aus, wenn er niesen muss?

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    :scared:

    Btw. sie gibt in diesem Moment keinen einzigen Ton von sich..

  • Jup, kein Ton. Sie ist ganz still. Ton kommt dann erst bei sowas ins Spiel

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    Wobei sie da mehr zischt, als zu knurren.

  • Zitat

    Na, das stimmt ja so nicht ganz. Es wurden hier ja auch Beispiele gebracht, in denen es fatale Folgen hatte, dass man dem Hund das Knurren, im Sinne von "die HH maßregeln" nicht unterbunden hat.

    Einem Hund (der in meinem Haus lebt), der vor mir steht und sich einbildet mich massregeln zu muessen, verbiete ich nicht das Knurren in der momentanen Situation sondern aendere unsere "Zusammenarbeit"

    - es gaebe nichts, aber wirklich gar nichts, mehr fuer "lau"
    - ich wuerde Rueckwaertstendenzen belohnen
    - wuerde jeglich deeskalierende Verhalten seinerseits loben etc, pp

    ....aber in dem Moment indem er vor mir steht lasse ich mich auf keine Konfrontation ein sondern beschwichtige und entferne mich. Dadurch habe ich ihm nicht die Ueberhand gegeben und mich zum Deppen gemacht, sondern handele souveraen und erarbeite mir Respekt seinerseits.

  • Zitat

    Jup, kein Ton. Sie ist ganz still. Ton kommt dann erst bei sowas ins Spiel

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    Wobei sie da mehr zischt, als zu knurren.

    Selten so ein tolles Bild mit Kommunikationsverhalten gesehen :gut:

  • Zitat

    :gut: :gut: :gut:


    Ich glaub ich red irgendwie chinesisch!
    Mir ist schon klar, daß es situationsbedingt ist, wie man mit einem Knurren umgeht.
    AAAAAAAAAber!
    Ich meine, wenn ein Hund nie gelernt oder es ihm verboten wurde zu knurren, ist die nächste Stufe, vielleicht gleich das Beissen.
    Hat das jetzt jeder verstanden?
    Oder muss ich meine Wortwahl überdenken?
    Na denn Prost! :D


    Kathrin: Wat für ne Bestie! :schockiert:

  • Zitat

    Ich kenne/kannte genau 4 wirkliche Alphahunde. 2 davon konnte ich enorm oft mit anderen Hunden beobachten (Hunde die mit ihnen lebten, aber auch mit fremden Hunden) und diese Hunde handeln unglaublich souveraen.. Diese Hunde bringen eine so enorme Ausstrahlung mit, dass es fast nie zu Zickereien kommt (ausser der andere Hund hat nen Vollschuss). Lee, mein kleiner Oberproll, wurde nur beim Anblick dieser Hunde bzw. von 2 von ihnen zum Blumenkind, das Gaensebluemchen ploetzlich ganz wichtig findet. Diese Hunde haben nichts (!) gemacht, sie liefen einfach nur vor/neben uns und haben mal kurz geschaut, wo denn der Laerk herkommt (von Lee)..

    ich kenne eine einzige hündin, die ich auch nur ansatzsweise als alphahund bezeichnen würde (oder auch wahlweise kopfhund): das ist eine huksymixdame, dei mit zwei jahren schon "viel zu wichtig und zu alt zum spielen war"...und die war saumäßig souverän. alle hunde, die ich kenne haben sich dieser hündin zu füßen geworfen, wie welpen haben sie sich alle verhalten. und sie hat einfach nur gezeigt, wann es ihrer meinung nach genug geschleime war (mit nem klaren abbruchsignal - schnauzengriff) sonst war sie einfach nur präsent.

    mein rüde ist auch einer, dem jeder hund platz macht, mit dem sich keiner streiten will, für den jeder alles fallen lässt. scheißegal wer, ob es nun der unkastrierte riesenschnauzerrüde, mein gassiherdi oder sonstewer ist, die machen alle die bahn frei, wenn der irgendwo langgeht. aber nicht, weil er so ein genialer charismatischer anführertyp ist, sondern weil er einfach ne sauschnelle reaktion, ne kurze warnkette und eine relativ bedrohliche ausstrahlung (schon allein sein blick ist extrem bohrend, wenn er andere hunde anschaut) hat, gepaart mit einem riesenego und ner große portion größenwahn. er duldet keine respektlosigekeiten, neigt zum extremen kontrollieren (da wird er eben von mir kontrolliert) und reagiert da auch ziemlich schnell rigeros. a-typ eben (obwohl, so langsam wird er eeeetwas souveräner). ich denke, dass die anderen hunde sehr viel respekt vor ihm haben, weil sie wissen, dass der durchzieht. und weil er die taktikmäßig in die tasche steckt.

    das hat aber nicht und rein gar nichts mit führungsqualität zu tun.

    ich möchte nicht wissen wie klein er mit hut wäre, wenn er auf nen ausgewachsenen gestanden und unkastrierten kaukasischen schäferhund treffen würde.

    obwohl luca nicht im entferntesten auf die idee käme irgendeinem "untergebenden" sein spielzeug einfach abzunehmen, obwohl es sich gerade in seiner schnauze befindet. das ist dann wohl selbst für meinen unsouveränen tyrannen "unter seiner würde".

    ein klarer souveräner hund hat machtdemonstrationen eigentlich nicht nötig (außer, es handelt sich wirklich um ein besonders aufmüpfiges rudelmitglied).

    achso, eine gemischte hundegruppe ist kein rudel.

  • Zitat


    Einem Hund (der in meinem Haus lebt), der vor mir steht und sich einbildet mich massregeln zu muessen, verbiete ich nicht das Knurren in der momentanen Situation sondern aendere unsere "Zusammenarbeit"

    - es gaebe nichts, aber wirklich gar nichts, mehr fuer "lau"
    - ich wuerde Rueckwaertstendenzen belohnen
    - wuerde jeglich deeskalierende Verhalten seinerseits loben etc, pp

    ....aber in dem Moment indem er vor mir steht lasse ich mich auf keine Konfrontation ein sondern beschwichtige und entferne mich. Dadurch habe ich ihm nicht die Ueberhand gegeben und mich zum Deppen gemacht, sondern handele souveraen und erarbeite mir Respekt seinerseits.

    :gut:

    Zitat

    Wenn die Althündin meiner Eltern der Kleinen irgendwas wegnehmen will (sei es Spielzeug oder kausachen oder sonstwas) und die Kleine würde anfangen zu knurren gäbe es von der Alten einen Einlauf aber von der ganz üblen Sorte. Die würde nicht auf die Idee kommen eine Wurst anzuschleppen um zu tauschen sondern setzt ihre Interessen durch und dann ist gut.

    Zitat

    Aber wenn ihr schon beim Hunderudel unter sich bleiben wollt dann könnt ihr nicht sagen das die Schwachen rumpöbeln während die Dominanten über allem stoisch drüber stehen denn das stimmt definitiv nicht. Wer zickt kriegt ne ansage und das Thema ist gegessen

    Es ist nicht grundsätzlich so, dass derjenige, der zickt, eine Ansage des anderen Hunde erhält.
    Das ist unterschiedlich.
    Es gibt auch die Vermeidung einer Eskalation.
    Hund knurrt, warnt, der vermeintliche Interessent einer Ressource zieht sich zurück, beschwichtigt.
    Genausogut kann es möglich sein, dass er die Warung ignoriert, es kommt zum Kampf.
    Umgekehrt kommt es auch vor, dass Hund A seine Ressource fallen lässt und sie Hund B überlässt.

    Daher kann man es nicht pauschal auf den Menschen übertragen, denn Konflikte werden auch unter Hunden unterschiedlich ausgetragen.
    Daher sind Maßregelungen, die unter Hunden stattfinden, nicht auf den Menschen übertragbar.

    Da wähle ich die goldene Mitte, siehe Tagas Beitrag.

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