Hund knurrt Halter an - ein NO-GO??
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Auch dir stelle ich die Frage.... hast du Erfahrungen mit Hunden die
Beissen ohne Warnung ? - Vor einem Moment
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Hallo,
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Zitat
Situationsgebunden darf mich ein Hund auch anknurren, klar.
Mich oefter mal anknurren aus "nichtigen" Gruenden waere ein No-Go, da wuerde ich aber nicht das Knurren im Moment verbieten sondern wuerde an der Wurzel des Uebels arbeiten um den Grund seines Knurrens abzuschalten.
genau meine Meinung.
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Zitat
Wie sag ich immer? Ich nehme dem Hund nicht einen Teil seiner Kommunikation (= das knurren). Ich nehme ihm den Grund auf diese Art mit mir kommunizieren zu muessen!
Danke - so habe och das noch nie formuliert gesehen, aber das passt exakt.
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Susanne, wahrscheinlich nicht.
Aber vielleicht magst Du ja erzählen, wie da ist, wenn Du wieder mal einen Pflegi-Pon hast, dem man fein säuberlich das Knurren abgewöhnt hat und der nun aufgrund dessen ohne vorherige Kommunikation beißt.
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Nein alle unsere Hunde haben niemals ohne vorwarnung gebissen bzw nie mit Absicht jemanden gebissen (vielleicht Glück??). Obwohl sie gelernt haben das knurren uns gegenüber zu einer unschönen gegenreaktion führt. Laut eurer Logik müssten unsere Hunde dann alle zu ohne Vorwarnung beißenden Bestien geworden sein..SIND SIE ABER NICHT
Wie gesagt wenn der Hund sich bedrängt fühlt soll er sich zurückziehen können oder darf auch knurren..genau das gleiche wenn man ihm Schmerzen zufügt alles vollkommen okay.
Aber der hund muss mich weder maßregeln noch irgendwas vor mir zu verteidigen.
Aber über dieses Thema würde schon in einem ewig langen Thread: Dürften eure Hunde sich wehren diskutiert ohne nennenswertes Ergebnis..denke das wird auch hier so sein
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Egal wo der Hund in der huendischen Gruppe steht, er darf sein Futter verteidigen!
Bei uns ist es so:
Huendin, 6,5 Jahre alt, Chef
Huendin, 4,5 Jahre alt, absolut futterneidisch (die macht Loecher und zwar ohne ewig lang zu drohen)
Ruede, 3 Jahre alt, der SkalveDie aeltere Huendin koennte der juengeren alles wegnehmen und ihr notfalls richtig eine bomben, weil sie ihr koerperlich enorm ueberlegen ist. Aber das tut sie nicht! Das Futter und der Futterdummy gehoeren Pepper und Lee verkloppt sie nicht, nur weil die ihr droht..
Wenn ein Hund anderen was wegnimmt, nur um es wegzunehmen, ist er kein souveraener Anfuehrer. Und ein Hund der andere verkloppt, weil sie drohen, ist das ebenfalls nicht. Das sind kleine Schnoesel und mehr nicht. Pepper ist so ein Hund. Sie meint sie waer's und sei soooo wichtig. Sie nimmt anderen schwaecheren Hunden gerne was weg. Nicht weil es fuer sie wichtig ist, sondern nur weil der andere es nicht haben soll. Sie ist alles, aber kein souveraener Hund!
Wieviel wirkliche Alphahunde kennst du denn?Mal abgesehen davon, wuerde ich es meinem Hund gar nicht erlauben einen anderen fuer's drohen zu verkloppen...
Ach und btw: Weder erziehe ich rein positiv (ich setze sehr wohl un auch sehr gezielt Zwang ein...), noch strafe ich niemals.
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Zitat
Aber das eben genannte Argument das bei Wölfen oder sagen bei Hunden untereinander knurren und schnappen nur den Schwachen vorbehalten ist und es ein zeichen von Dominanz ist dies unkommentiert durchgehen zu lassen kann ich irgendwie nicht verstehen.
Da stimme ich dir zu.
ZitatWenn die Althündin meiner Eltern der Kleinen irgendwas wegnehmen will (sei es Spielzeug oder kausachen oder sonstwas) und die Kleine würde anfangen zu knurren gäbe es von der Alten einen Einlauf aber von der ganz üblen Sorte. Die würde nicht auf die Idee kommen eine Wurst anzuschleppen um zu tauschen sondern setzt ihre Interessen durch und dann ist gut.
Was aber so nicht auf die Mensch-Hundbeziehung übertragar ist.
Ein Mensch kommuniziert nicht wie ein Hund.
Oder wie hast du deinem Hund das Kommando "komm, aus, Sitz, Platz und Co. beigebracht?
Sicher auch nicht hündisch...
Nein, Hunde verlangen das untereinander nicht, aber welcher Kommunikation soll ich mich als Mensch bedienen?Ich = Chef und Du = Hund: Für Knurren bekommst du nen Klapps?
Was daraus resultieren kann, hat Murmel berichtet.
Wenn auch die Althündin ihre Interessen rabiat durchsetzt, heißt es nicht, dass alle Hunde so reagieren.
Sie ist eben bereit, Ressourcen zu verteidigen, andere sind es nicht, geben bei einem Knurrer des anderen Hundes nach.
Oder beide haben das gleiche Interesse und hauen sich um ein Stück Brot.
Dies wiederum heißt nicht, dass ein für alle Mal geklärt ist.Fazit: Nicht auf den Menschen übertragbar.
ZitatAber wenn ihr schon beim Hunderudel unter sich bleiben wollt dann könnt ihr nicht sagen das die Schwachen rumpöbeln während die Dominanten über allem stoisch drüber stehen denn das stimmt definitiv nicht. Wer zickt kriegt ne ansage und das Thema ist gegessen
Knurren hat nichts mit dauerhafter, immer bestehender Dominanz zu tun.
Knurren entsteht situativ, es geht immer um eine Sache.Was hat denn ein echtes Wolfsrudel mit einer Mensch-Hund-Konstellation gemeinsam?
So viel wie wir mit den Neandertalern... -
Zitat
Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Das mit dem Ball war nicht an dem Tag der Feier

Da waren wir zum Kaffee dort und das Mädel ist nur vorbei gegangen, sonst nichts!
weißt du, eigentlich kann es uns usern völlig wurst sein, was du mit deinem kind und deinem hund anstellst. leider müssen die beiden deine erziehung eventuell ausbaden.
und in der ballsituation ist meiner meinung nach ein vernüftiges abbruchsignal gegenüber deinem hund auch völlig in ordnung.
aber die zweite situation ist eindeutig dein versäumnis. und wenn du das nicht sehen möchtest udn lieber andere beleidigen möchtest: nur zu!
ist doch total egal, an welchen tagen es war. fakt ist: du kannst deinen hund nicht richtig lesen, beobachtest die situationen nicht genau und machst deinen hund danach dafür verantwortlich. und das kann dein kind (und danach deinen hund) eines tages das leben kosten. wenn du nicht wenigstens versuchst dich auch einmal in deinen hund hinein zu versetzen, dann sehe ich für eure gemeinsame zukunft schwarz.
ZitatHabt ihr mal wieder jemanden zu auseinander nehmen gefunden? Herzlichen Glückwunsch! Das scheint echt der Teamsport hier im Forum zu werden...
angel, ich bin wirklich kein user, der sich einen spaß daraus macht andere auseinander zu nehmen. das ist in meinen augen das allerletzte. aber wenn ich diese posts lese stehen mir die haar meilenweit zu berge.
einen hund in bedrängnis zu bringen und ihn dann für ein abschnappen zu strafen (ein abschnappen ohne hautkontakt!!!) ist einfach unverantwortlich und die klare schuldzuweisung in richtig hund zeigt mir persönlich ganz deutlich, wie wenig über die eigene aufsichtspflicht reflektiert wird. hinzu kommt, dass warnsignale des hundes verboten werden. wo soll das hinführen? so erzieht man sich eine tickende zeitbombe.und das sind dinge, da muss ich als erzieherin, weil mir kinder UND hunde sehr am herzen liegen, einfach mal das wort ergreifen.
Zitat
Es sollte doch mittlerweile klar sein das es nicht DEN Weg gibt seinen Hund zu erziehen. Für den einen ist schnappen und zwicken vollkommen normal und akzeptabel für den anderen eben nicht. Aber in keiner der beiden Varianten muss der Hund zwangsläufig zur wild um sich beißenden Bestie werden!Aber das eben genannte Argument das bei Wölfen oder sagen bei Hunden untereinander knurren und schnappen nur den Schwachen vorbehalten ist und es ein zeichen von Dominanz ist dies unkommentiert durchgehen zu lassen kann ich irgendwie nicht verstehen. Wenn die Althündin meiner Eltern der Kleinen irgendwas wegnehmen will (sei es Spielzeug oder kausachen oder sonstwas) und die Kleine würde anfangen zu knurren gäbe es von der Alten einen Einlauf aber von der ganz üblen Sorte. Die würde nicht auf die Idee kommen eine Wurst anzuschleppen um zu tauschen sondern setzt ihre Interessen durch und dann ist gut.
Ich lasse jeden leben der sagt er möchte seinen Hund nur positiv erziehen ohne Strafen oder maßregelungen irgendeiner Art das soll jeder machen wie er lustig ist.
Aber wenn ihr schon beim Hunderudel unter sich bleiben wollt dann könnt ihr nicht sagen das die Schwachen rumpöbeln während die Dominanten über allem stoisch drüber stehen denn das stimmt definitiv nicht. Wer zickt kriegt ne ansage und das Thema ist gegessenschau dir bitte ein wolfsrudel an. ich habe nicht gesagt, dass knurren u.ä. nur den schwachen vorbehalten ist. mitnichten. aber der schwache hat immer das recht auf protest. manchmal nehmen sich die dominanten gruppenmitglieder trotzdem das, was sie wollen. aber auch dann ohne einlauf und viel krawall. ruhig und bestimmt tun sie das, wenn es souveräne gruppenmitglieder sind. sie nehmen es sich einfach und beachten den knurrenden nicht. er wird auch nicht dafür bestraft. sie gehen einfach hin und nehmen es sich. aber auch das eher selten. so funktioniert das bei souveränen gruppenleitern. ein althund, der da mit krawall auf den defensiv knurrenden geht verhält sich nicht souverän. wie kommst du darauf, dass sich deine althündin vorbildlich verhält, wenn sie der jungen nen einlauf gibt?
also wenn ich mir an meinem rüden als beispiel nehmen würde (jaa, der wird überall respektiert), müsste ich nach eins, zwei kleinen gesichtszuckungen jeden alki, behinderten, jeden unkastrierten rüden, jedes kleinkind usw. verkloppen...allet wat mir nich passt...ist das wirklich erstrebenswert? sollte man sich nicht viel lieber an souveränen, klaren hunden orientieren?
ein anderes kapitel sind erziehungsmaßnahmen gegenüber welpen. da wird dann wirklich ganz provokant eine ressource auf den boden gelegt und der welpe, wenn er es wagt diese zu nehmen in feinabstufungen der abbruchsignale (verwarnen, klarer werden und abbruch...schnauzengriff) klargemacht, was diese signale bedeuten.
achso...und ich bin auch keine, die alles mit wattebäuschen macht, definitiv nicht.
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Angle21:
Keiner haut drauf, man versucht zu erklären!
Und wenn jemand seinem Hund verbietet zu knurren, wird das früher oder später Konsequenzen haben.
Vor allem leider für den Hund, dem man die Kommunikation verboten hat. -
Zitat
Habt ihr mal wieder jemanden zu auseinander nehmen gefunden? Herzlichen Glückwunsch! Das scheint echt der Teamsport hier im Forum zu werden...
Es sollte doch mittlerweile klar sein das es nicht DEN Weg gibt seinen Hund zu erziehen. Für den einen ist schnappen und zwicken vollkommen normal und akzeptabel für den anderen eben nicht. Aber in keiner der beiden Varianten muss der Hund zwangsläufig zur wild um sich beißenden Bestie werden!Aber das eben genannte Argument das bei Wölfen oder sagen bei Hunden untereinander knurren und schnappen nur den Schwachen vorbehalten ist und es ein zeichen von Dominanz ist dies unkommentiert durchgehen zu lassen kann ich irgendwie nicht verstehen. Wenn die Althündin meiner Eltern der Kleinen irgendwas wegnehmen will (sei es Spielzeug oder kausachen oder sonstwas) und die Kleine würde anfangen zu knurren gäbe es von der Alten einen Einlauf aber von der ganz üblen Sorte. Die würde nicht auf die Idee kommen eine Wurst anzuschleppen um zu tauschen sondern setzt ihre Interessen durch und dann ist gut.
Ich lasse jeden leben der sagt er möchte seinen Hund nur positiv erziehen ohne Strafen oder maßregelungen irgendeiner Art das soll jeder machen wie er lustig ist.
Aber wenn ihr schon beim Hunderudel unter sich bleiben wollt dann könnt ihr nicht sagen das die Schwachen rumpöbeln während die Dominanten über allem stoisch drüber stehen denn das stimmt definitiv nicht. Wer zickt kriegt ne ansage und das Thema ist gegessen
Das muss ich mal ganz dick unterschreiben. Vor allem auch das Fettgedruckte! - Vor einem Moment
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