Nachbarn lassen Hund lange allein
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claui -
21. August 2011 um 17:53 -
Geschlossen
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Hallo,
folgende Frage: meine Nachbarn haben sich vor einiger Zeit einen kleinen Chihuahua gekauft, inzwischen dürfte er so um die 7,8 Monate alt sein, also noch ein Welpe. Bisher waren die beiden (noch recht jung, ca. 20 jahre alt) mal arbeitslos, mal krank und wenn beide arbeiten waren, hat die Mutter den HUnd genommen, da sie mit im Haus wohnt.
Nun möchte die Mutter den Hund aus vielerlei Gründen, die hier jetzt nicht reinpassen, nicht mehr nehmen, die beiden Besitzer haben aber ab morgen beide einen Job. Das heißt, dass der HUnd von 7 Uhr morgens bis 17.00 nachmittags alleine in der Wohnung sein muss. Wie schön, er geht immer aufs Katzenklo
Sehr oft wird sowieso nicht rausgegangen, höchstens um mit dem Hund unterm Arm anzugeben... Und wenn man mal Lust hast. Die Frau, die den Hund eigentlich unbedingt haben wollte, scheint mir eh sehr desinteressiert, der junge Mann bemüht sich, aber wird halt auch demnächst lange weg sein.Kann ich da was unternehmen? Jetzt mal abgesehen davon, dass ich mit den beiden sprechen will. Von einer Misshandlung des Tieres kann man wohl noch nicht sprechen, oder? Denn dann könnte man ja mit dem Veterinäramt drohen. Noch eins zur Erklärung: mit dem Anzeigen o. ä. muss ich eh vorsichtig sein, die Mutter ist meine Vermieterin!
LG, Claudia
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Also in dem Alter ist er kein Welpe mehr und wenn Du Probleme für den Hund siehst, wie wäre es denn erst mal mit einem netten Gespräch? Man muß doch nicht immer gleich über die Keule nachdenken. Vielleicht fehlen Dir auch Informationen und zwischendurch kümmert sich jemand?
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Wären es meine Nachbarn,
dann würde ich mich als Sitter anbieten.
LG
Chrissi -
Hallo,
die Themenstarterin hat doch geschrieben, dass sie zunächst das Gespräch suchen möchte.
Als Hundesitter würde ICH mich auch nicht anbieten, denn ich hätte, wie möglicherweise die TS auch, keine Zeit und auch keine Lust mit einem anderen Hund spazieren zu gehen.
Sorry, so sozial bin ich nicht.Leider werden immer häufiger, so kommt es mir zumindest vor, unüberlegt Hunde angeschafft, da das Angebot immer größer wird und an Hans und Franz Hunde verkauft, auch wenn die Voraussetzungen nicht gegeben sind.
Tierschutzrelevant ist es, meines Wissens nach, leider nicht, aber Infos bekommst du bestimmt beim Vet-Amt, ohne gleich einen großen Aufriss zu betreiben.
Und wenn Leute sich einen Hund anschaffen, haben sie auch bitte dafür zu sorgen, dass er regelmäßig herauskommt und nicht seelisch vereinsamt.
Ob sie für den Kleinen nun einen Hundesitter oder eine Hundetagesstätte suchen, aber tätig werden sollten sie in jedem Falle, wenn es so ist, wie du es beschrieben hast.
Ob nun Welpe, Jung - oder Althund - 10 Stunden Einsamkeit, ohne Lösemöglichkeiten = NoGo!Gruß
Leo -
10 Stunden sind sicher viel, aber die Lösemöglichkeit scheint gegeben zu sein.
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Zitat
10 Stunden sind sicher viel, aber die Lösemöglichkeit scheint gegeben zu sein.
Ja, ein Katzenklo, ganz artgerecht :/
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Ich kenne jemanden, die hat zwei Biewer Yorkies. Die beiden bleiben auch den ganzen Tag alleine zu Hause, Frauchen und Herrchen arbeiten ganztags, und haben deswegen auch ein Klo in der Wohnung.
Aber diese Hunde werden dann abends und am Morgen ausreichend bewegt und sonst wird sich gut um sie gekümmert. Sie werden gebarft, sind super erzogen und gehen in die Huschu.Bei dir hört sich das noch etwas anders an. Sprich sie doch mal an und biete dich, wie schon gesagt, mal als Hundesitter an. Kannst ja auch nebenbei erwähnen, dass du das zu lange findest.
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Na klar doch, für kleine Hunde ist das Katzenklo also eine adäquate Lösung?
Hund ist Hund, ob groß oder klein und ein Katzenklo bleibt ein Katzenklo.
Bei einem Bernhardiner-Rüden käme man nicht auf so eine bekloppte Idee, weil es schlichtweg unmöglich wäre, es sei denn man stellt ihm einen Sandkasten + Eiche zur Verfügung, meinetwegen auch einen dekorative Straßenlaterne.
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Ich hab das jetzt gar nicht auf die Größe bezogen
Ist halt das einzige Beispiel, was ich kenne. Und ja bei denen finde ich es ok. Nicht toll, aber ok.
Aber wenn sich mit dem Hund gar nicht beschäftigt wird, dann ist es auch nicht mehr ok, den Hund so abzustellen und sich nicht um ihn zu kümmern. -
Hallo,
wenn ich Hundesitter sein könnte, hätte ich doch die Frage nicht gestellt....
Bin doch selbst berufstätig, habe vier Meerschweinchen und zwei Kinder. Ich habe doch aus Vernunftgründen selbst keinen Hund, wie kann ich dann Hundesitten??
Mir geht es darum, ob dies ein Fall für das VetAmt ist. Aber vermutlich nicht. Leider sind die beiden sehr beratungsresistent, vorher hatten sie auch für zwei Wochen eine kleine Katze, die dann zuviel Arbeit machte (welch Überraschung...)
Eigentlich geht es mir darum, ob der HUnd sehr darunter leidet, wenn er so lange alleine ist. Nicht ums Pinkeln o.ä., sondern lediglich um den Hund an sich. Es ist einfach eine saublöde Idee gewesen, dass sie sich einen Hund angeschafft haben. Angedeutet habe ich dies schon des öfteren, deswegen muss ich halt vorsichtig sein, um nicht genau das Gegenteil zu erreichen. - Vor einem Moment
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