Schwanger und mein Hund ist nicht 100%iger Kinderfreund.
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Liebe TS,
erstmal meinen Glückwunsch...!
ZitatWie gewöhnt man einen Hund am besten an ein Kind das noch nicht mal auf der Welt ist das es zu akzeptieren ist.
Gewöhne deinen Hund an Babypuder (z.B.) und entspr. Babycreme's (kannst du ja auch selbst benutzen).
Einfach deshalb, um ihn an die Gerüche heran zu führen.Auch ein evtl. neuer und nötiger Schlafplatz für Eure Fellnase braucht Gewöhnung.
Kurz gesagt, alles was du dir jetzt allmählich für deinen Nachwuchs kaufst (Wiege, Kinderwagen, Babykleidung - am Besten zuvor einmal waschen), sollte der Hund kennenlernen.
Dann...wenn es soweit ist, schickst du deinen Mann mit einer Windel nach Hause, damit auch das nicht fremd ist für den Hund oder vielleicht hat jemand aus der Nachbarschaft einen Säugling, mit dem du + Hund einfach mal einen ruhigen Spaziergang am Kinderwagen läufst.
Ansonsten halt trainieren, dass du alles regelst und nicht dein Hund (ist jetzt schwierig kurz zu fassen), denn wenn das nicht eindeutig ist im derzeitigen Alltag, kann es erst recht Probleme geben, wenn das Baby da ist.
Lerne dienem Hund, sich auch mal zurück nehmen zu müssen (Impulskontrolle z.B.).
Wenn du ihn sehr viel Zuwendung schenkst, dann schraube sie minimal zurück, damit es dann für den Hund nicht von heute auf morgen geschieht und er die Welt nicht mehr versteht...Ich wünsche dir viel Spass beim Training und alles Gute!
Übrigens hat hier irgendwer geschrieben b.z.w. zum Tierpsychologen geraten....sind auch oft "selbsternannte Fachkräfte". Manchmal sind die "selbsternannten" Hundetrainer besser, als die mit einer Lizens, weil sie sich nicht nur an einer bestimmten Trainingsweise orientieren, sondern individuell ihr Fachwissen einsetzen können und nicht nach Schema F arbeiten (also bitte nicht alle über einen Kamm scheren!).
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Hallo,
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Es gibt eine uralte Geschichte, die mir immer und immer wieder von meiner Oma erzählt wurde.....
Meine Oma hatte schon immer Schäferhunde. Meine Mutter kam mit mir im Kinderwagen an, der Schäfi steckte seine Nase rein und knurrte, was das Zeug hielt. Als ich dann krabbeln konnte, war meine Mom wieder mal mit mir zu Besuch - und nach ner Weile fiel auf: ich war weg...... und Hund auch. Panik, die Sucherei ging los: wo ist der Hund, wo bin ich?? Hat wohl ne Zeit gedauert bis sie uns beide gefunden hatten. Zusammen unterm Tisch mit ner Packung Kekse, die wir abwechseln futterten: einmal biß ich ab, einmal der Hund - abwechselnd.
Klar will ich nicht sagen: lass mal Kind und Hund alleine, die machen das unter sich aus - sowas wäre ja echter Quatsch und einfach nur Fahrlässig.
Aber es sagt mir auch, dass wenn keine hyperventilierende Panikmutter (meine Mom hatte zu der Zeit den Spitznamen "Dr. Antibazillus"), so pingelig war sie mit mir, und dem Hund nicht unterstellt wird er sei ein gefährliches Monster, dann funktioniert das auch.
Habt Ihr schon mal gesehen wie sich Geschwister beißen, schlagen, an den Haaren ziehen, streiten, weil einer eifersüchtig auf den anderen ist??? Meistens hält die Begeisterung übers Geschwisterchen nicht wirklich lange an, weil Erstkind merkt: jetzt muss hier geteilt werden. Und zwar alles für immer.
Jetzt hast Du acht Monate Zeit um langsam Raum zu schaffen fürs Baby. Damit Hund eben nicht serviert bekommt: rumms, ab heute spielst Du die zweite Geige.
Selbst wenn Dein Hund mal knurrt oder in die Luft schnappt ist das kein Weltuntergang. Vielleicht hast Du selbst Geschwister - die gehen weitaus ruppiger miteinander um, deshalb gibt man auch keinen weg.
Egal ob der "Erstgeborene" ein Hund oder ein älteres Geschwisterkind ist: Deine Aufgabe ist es, den richtigen Umgang zu zeigen mit dem Neuankömmling.
Die Schutzzonen für beide finde ich auch wichtig - und auch hier ist es gleich: Das Krabbelkind hat nicht die Bauwerke, auf die das ältere Kind so stolz ist zu zerstören, der Hund darf auch etwas "nur für sich alleine" haben:
Spielzeuge, einen Ruheplatz - was ihm eben wichtig ist."Der Hund hat sich anzupassen". Das reicht nicht - und ganz allgemein widerstrebt es mir, wenn man von einem "dummen" Hund mehr erwartet als von einem Menschen z.B. Geschwisterkind. Das kann doch gar nicht funktionieren. Es ist einfach nur unfair.
Denk nochmal drüber nach was Du da verlangst.
Der Hund von vor der Geburt ist noch der gleiche Hund wie der nach der Geburt. Warum sollte der plötzlich zum Monster mutieren? Warum unterstellst Du ihm sowas? Zeig ihm, wie er sich richtig verhalten soll und gesteh ihm auch zu, dass er sagt wenn ihm was nicht passt. Ach ja, er kann ja nicht sprechen - dann lerne seine Laut- und Zeichensprache.
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Ich gebe zu: ich habe jetzt nicht die 6 Seiten gelesen.
Allgemein möchte ich nur sagen: auch unsere Hündin hält nix von Kindern! Sie hat Angst, geht in die Defensive, wenn es eng wird, stellt sie einen Kamm, bellt, würde ich sie nicht aus der Situation nehmen, ja, ich denke, sie ginge ggf. auch nach vorne. Aus Unsicherheit. Natürlich üben wir das und arbeiten daran, füttern Kinder draußen schön, freuen uns, wenn ein Kind vorsichtig streicheln kommt usw. Ich habe mir zunächst daher auch Gedanken gemacht, als ich schwanger wurde.
Um unsere Tochter (jetzt 17 Monate) habe ich aber keine Angst! Beachtet man gewisse Regeln - einige gelten für Hund, andere für Kind, etliche für die Eltern
, ist es (in der Regel) absolut kein Problem, Hund und Kind harmonisch zusammenleben zu lassen. Der Knirps kommt in die Familie und gehört von Anfang an selbstverständlich dazu. Meine Hündin hat die erste Zeit interessiert geschnüffelt und dann war unsere Tochter eben da. Jetzt schnüffelt sie nur noch interessierter, wenn die Kurze was Leckeres zu Essen hat oder die Windel gut riecht
Unsere Tochter hat an Emily laufen gelernt. Generell meine ich: umso weniger Aufhebens und Bohei man macht, umso weniger nervös und "anders" man selber ist, umso weniger problematisch wird die ganze Geschichte. Rennt da einer hypernervös die ganze Zeit rum, wird der Hund auch denken, da ist was nicht in Ordnung. Ist oft mehr Arbeit am Mensch als am Tier 
Ich wünsche Dir eine angenehme und leichte Schwangerschaft / Geburt.
Solltest Du noch Dinge ändern wollen/müssen - Schlafplatz/Fressplatz Hund o.ä., so hast Du ja noch lange Zeit dafür. Auch Kinderwagen, Kinderzimmer, Spielzeuge, neue Gerüche wirst Du vorher schon parat haben und Deiner Hündin als "normal" verkaufen können.
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Also aus den beiden Beispielen jetzt zu schliessen, er Hund koenne nicht mit Kindern ist doch Quatsch.
Ich faende es eher nicht so witzig, dass mein Hund anscheinend ein kleines Ressourcenproblem hat und wuerde daran gezielt arbeiten.Und das mit der Party...naja, klar ist es schoener, den Hund bei zu haben als den ganzen Nachmittag im Zimmer. Aber wenn der Hund es nicht gewohnt ist, dann muss man da halt besonders auf ihn achten.
Ihm da jetzt Kinderunfreundlichkeit vorzuwerfen halte ich tatsaechlich fuer ne Fehldiagnose. -
Zitat
Also untypisch finde ich das nicht weil, meine Hunde hätten auch nichts gemacht.

Das kaeme bei meinen Hunden drauf an welches Leckerlie sie da im Maul haben.....eine trockene Pansenstange o.aeh. wuerden sie sich auch abnehmen lassen (ausser Hilde - die waere einfach aus Prinzip nach vorne gegangen
) ...einen richtig saftigen Knochen mit ein paar Fleischfetzen dran wuerde sich keine meiner Hunde anstandslos nehmen lassen von einem Kind. -
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Also bei so ner leckeren Beinscheibe vom Rind wüsste ich selbst bei meinem Schaf Bandit nicht, was er machen würde.
Aber die Kinder haben gelernt, den fressenden Hund in Ruhe zu lassen, ER lässt die am Tisch sitzenden Kinder ja schließlich auch in Ruhe. ( wenn meine Tochter nicht auf die Idee kommt, ihm ihr Leberwurstbrot in die Schnute zu stecken...
)Gegenseitige Rücksichtnahme und klare Regeln, für BEIDE Seiten. So hat der Hund nicht ständig das Bedürfnis, seine Angelegenheiten selber regeln zu müssen und so klappt das auch.
Leider fehlt vielen das Gespür für Situationen und es wird erst viel zu spät eingeschritten.
Hab ich einen eher intoleranten Vertreter, nehm ich ihn frühzeitig aus der Schusslinie, hab ich so ein Schaf von Hund, und weiß, dass er im Zweifelsfall weg geht, ist es auch gut.Dass der Hund drohen muss, muss eigentlich nicht sein, wenn man ein wenig Management betreibt.
Und selbst WENN er sich mal rausnimmt zu kommunizieren ( ja, auch Drohen fällt unter Kommunikation ) , geht die Welt nicht unter, oder??Mein Bandit hat in einer Extremsituation auch mal abgeschnappt ( nach einem Erwachsenen ), und er teilt sich immer noch den Zwieback mit meinem Sohn und wurde natürlich NICHT gleich abgegeben...
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ich muss auch gestehen dass ich jetzt nicht alles gelesen habe. aber ich kann nur sagen, kinder gehen immer vor. und ein training ist halt doch was anderes als wenn das baby dann wirklich da ist. ich habe selbst ein kind und aus erfahrung kann ich sagen dass es unmöglich ist, dass man die 2 ständig beobachtet. man muss mal aufs wc oder geht schnell mit dem mist raus, usw usw. und man kann doch nicht ständig kind und hund auseinander sperren. und besonders im krabbelalter und wenn die kleinen überall dran sind hat man keine ruhige minute wenn der hund nicht 100% kinderfreundlich ist. und es gibt gewisse charaktereigenschaften die einfach drin stecken und die man auch durch training nicht raus bekommt. ist ja bei uns menschen nichts anderes. jeder hat einen anderen charakter und eine eigene persönlichkeit.
ich an deiner stelle würde aber trotzdem einen guten trainer aufsuchen und viel trainieren. das mit der windel nach hause bringen, halte ich für eine gute idee. aber sobald der hund nur das geringste anzeichen macht das kind zu schnappen, würde ich ein gutes platzerl suchen. denn man kann nicht immer aufpassen da gehts um sekunden und wenn was passieren würde, wäre das schrecklich und du würdest es dir nie verzeihen und würdest wahrscheinlich auch zur rechenschaft gezogen werden usw. und immer kind und hund auseinander sperren ist für alle beteiligten nicht machbar. wünsche dir viel glück dass sich doch noch alles zum guten wendet!!!
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Zitat
ich muss auch gestehen dass ich jetzt nicht alles gelesen habe. aber ich kann nur sagen, kinder gehen immer vor. und ein training ist halt doch was anderes als wenn das baby dann wirklich da ist. ich habe selbst ein kind und aus erfahrung kann ich sagen dass es unmöglich ist, dass man die 2 ständig beobachtet. man muss mal aufs wc oder geht schnell mit dem mist raus, usw usw. und man kann doch nicht ständig kind und hund auseinander sperren. und besonders im krabbelalter und wenn die kleinen überall dran sind hat man keine ruhige minute wenn der hund nicht 100% kinderfreundlich ist. und es gibt gewisse charaktereigenschaften die einfach drin stecken und die man auch durch training nicht raus bekommt. ist ja bei uns menschen nichts anderes. jeder hat einen anderen charakter und eine eigene persönlichkeit.
ich an deiner stelle würde aber trotzdem einen guten trainer aufsuchen und viel trainieren. das mit der windel nach hause bringen, halte ich für eine gute idee. aber sobald der hund nur das geringste anzeichen macht das kind zu schnappen, würde ich ein gutes platzerl suchen. denn man kann nicht immer aufpassen da gehts um sekunden und wenn was passieren würde, wäre das schrecklich und du würdest es dir nie verzeihen und würdest wahrscheinlich auch zur rechenschaft gezogen werden usw. und immer kind und hund auseinander sperren ist für alle beteiligten nicht machbar. wünsche dir viel glück dass sich doch noch alles zum guten wendet!!!
Ganz genau so! -
ZitatAlles anzeigen
Also bei so ner leckeren Beinscheibe vom Rind wüsste ich selbst bei meinem Schaf Bandit nicht, was er machen würde.
Aber die Kinder haben gelernt, den fressenden Hund in Ruhe zu lassen, ER lässt die am Tisch sitzenden Kinder ja schließlich auch in Ruhe. ( wenn meine Tochter nicht auf die Idee kommt, ihm ihr Leberwurstbrot in die Schnute zu stecken...
)Gegenseitige Rücksichtnahme und klare Regeln, für BEIDE Seiten. So hat der Hund nicht ständig das Bedürfnis, seine Angelegenheiten selber regeln zu müssen und so klappt das auch.
Leider fehlt vielen das Gespür für Situationen und es wird erst viel zu spät eingeschritten.
Hab ich einen eher intoleranten Vertreter, nehm ich ihn frühzeitig aus der Schusslinie, hab ich so ein Schaf von Hund, und weiß, dass er im Zweifelsfall weg geht, ist es auch gut.Dass der Hund drohen muss, muss eigentlich nicht sein, wenn man ein wenig Management betreibt.
Und selbst WENN er sich mal rausnimmt zu kommunizieren ( ja, auch Drohen fällt unter Kommunikation ) , geht die Welt nicht unter, oder??Mein Bandit hat in einer Extremsituation auch mal abgeschnappt ( nach einem Erwachsenen ), und er teilt sich immer noch den Zwieback mit meinem Sohn und wurde natürlich NICHT gleich abgegeben...

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woman1982 & La_Bella
Tut mir Leid, aber das ist doch Schmarrn.
Zum Einen geht es darum, dem Hund jetzt im Vorfeld beizubringen, dass weggehen in jedem Fall die beste Alternative ist. Eine Lösungsstrategie schmackhaft zu machen, hat nichts mit Charakter zu tun, dazu muss man es nur richtig machen. Auch geht es nicht um ständiges Auseinander sperren, sondern um Management - habe ich eine gute Basis gelegt, ist ein wegsperren gar nicht nötig.
Zum Anderen - und da kann ich wirklich nur mit dem Kopf schütteln - den Hund beim kleinsten Anzeichen von Schnappen weggeben? Selbst wenn ich es nicht gebacken bekomme und mir eine Situation entgleitet, so dass es trotz Vorarbeiten für den Hund nötig wird, zu schnappen, ist das Schnappen an sich doch nicht bedrohlich, vorrausgesetzt, mein Hund hat eine gesunde Beißhemmung. Mein Hund hat mich auch schon mal geschnappt, ich hatte dennoch nicht einen Kratzer. Wir reden hier immer noch von Hunden und nicht von Plüschtieren und das Benutzen der Zähne gehört zum normalen Verhaltensreportoire.
Natürlich sollte es auch nicht passieren, dass der Hund schnappen muss, aber es ist nicht so, dass sich das Kind dabei in Lebensgefahr befindet.
Kinder sind nicht aus Seidenpapier - in meinem Ergo-Praktikum habe ich so erschreckend viele Kinder kennengelernt, die mit sechs Jahren noch nie ein Messer benutzen durften. Das gehört für mich in die selbe Kategorie wie das Denkmuster, was hier an den Tag gelegt wird.
Auch wir Hundehalter müssen lernen, wir machen Fehler, wir rechtfertigen uns damit, dass wir es nicht besser wussten, aber uns ja Mühe geben. Aber klar, der Hund muss einfach so funktionieren, sonst hat er ´nen miesen Charakter und ist nicht mehr tragbar.
Manchmal bekomme ich echt Schmerzen vom ganzen Kopfschütteln

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