Schwanger und mein Hund ist nicht 100%iger Kinderfreund.

  • naja so hat eben jeder seine eigene meinung. ich empfinde es eben so dass mein hund mich bzw uns liebt und auch eifersüchtig ist. vielleicht benennt man es eben anders richtiger aber es kommt ja aufs selbe raus.

    ich sag mal so, wenn der hund mal wirklich sehr bedrängt wird und keinen ausweg hat und er mal knurrt oder einen luftschnapper macht. ok, das ist wieder eine andere geschichte. wenn der hund mal knurrt wenn er was nicht will, auch gut. aber wenn einer bei kleinigkeiten knurrt und schnappt finde ich es nicht ok. ein familienhund muss einfach gewisse sachen akzeptieren können ohne das man angst haben muss dass er zuschnappt. das ist eben kindergeschrei, dass das kind vielleicht auch mal ein spielzeug vom hund anfasst. das kind läuft rum, fällt mal hin schmeisst mal was mit voller kraft auf den boden usw usw. wenn das alles ein hund nicht ertragen hat, dann sorry, aber dann ist er kein familienhund. und wie schon mal erwähnt finde ich dass jeder hund einen anderen charakter und eigenschaften hat. einer mag was, was der andere garnicht leiden kann. gewisse dinge sind angeboren. ist halt einfach meine meinung ...

  • Zitat


    Hunde sind nicht eifersüchtig.
    Hunde sind bedacht auf ihre Ressourcen, nicht mehr, nicht weniger.

    Genau, und das ist einfach eine andere Umschreibung von Eifersucht. :D Wenn ein Mensch eifersüchtig ist, dann ist er ebenso bedacht auf seine Ressourcen. Ein eifersüchtiger Ehemann möchte nicht, dass seine Ressource (Frau, Geliebte, Köchin, etc.) bald nicht mehr ihm, sondern einem anderen Mann zur Verfügung steht.

    Was das andere angeht: Warum soll man sich als Familie mit Kindern nicht einen verträglichen Familienhund wünschen?

    Ein Jäger würde sich doch auch keinen Hütehund zulegen. Und ein Schäfer keinen Jagdhund. Es gibt ja Gott sei Dank viele verschiedene Rassen bzw. Hunde mit unterschiedlichen Charakteren. Wenn ein Wach- und Schutzhund eine gesunde Aggression zeigt, kann das von Vorteil sein. Zeigt sich ein Rettungs- oder Therapiehund aggressiv, so ist das seinem "Job" nicht gerade dienlich.
    Es muss einfach jeder Hund zu den Menschen und Aufgaben passen, für die er gebraucht wird, dann ist doch alles in Ordnung und passt auch.

    Und ein Familienhund, der mit kleinen Kindern zusammen lebt, sollte einfach, ebenso wie ein Rettungs- oder Therapiehund sehr nerverstark und gutmütig sein, sehr verträglich und menschen bezogen. Ein Hund, der es hasst, gestreichelt zu werden, gibt sicher keinen guten Therapiehund ab, weshalb man ihn einfach nicht als solchen "einsetzt" ... Und dasselbe, finde ich einfach, gilt auch für Familienhunde. Sie verfügen einfach über ganz eigene Qualitäten ...

  • Nee das kann man nicht verallgemeinern ;)
    Ich persönlich möchte für meine Family keinen treudoofen,allesliebenden Hund...
    Wär mir zu langweilig und ist für mich kein Hund sondern ein lebendes Stofftier.
    Ist nur meine Ansicht,wenn deine eine andere ist ist das auch ok.

    Ich möchte einen Hund der sich wie ein Hund verhält.
    Ein Hund der sich von mir führen lässt,aber trotzdem ein Freigeist ist,
    und dazu gehört nun mal auch,dass er deutlich machen darf wenn ihn was nicht passt.

  • Zitat

    Aus der vorherigen Diskussion halte ich mich mal komplett raus. Das erste was mir zu einem Baby einfällt, ist Gebrüll. Reagiert dein Hund auf Lärm? Mit bellen zum Beispiel? Dann würde ich auch versuchen, ihn schonmal an diese neuen Geräusche zu gewöhnen. Sonst hast du womöglich ein brüllendes Baby und nen kläffenden Hund im gleichen Moment ;)
    Den Tip mit dem Trainer finde ich sehr gut! Hab jetzt nicht im Kopf, ob du einen aufsuchen möchtest, aber ich würde dir das sehr ans Herz legen. Davon profitieren doch wirklich alle: du, der Hund und das Ungeborene :)

    Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!


    Man könnte sich auch eine entsprechende CD besorgen oder mit dem Hund in der Nähe von Kindergärten / Schulen (auf Distanz) trainieren b.z.w. sich kurzfristig aufhalten, um ihn an den "Stress" zu gewöhnen....

    Es gibt sicher noch ein paar Möglichkeiten, den Hund auf die Anwesenheit eines Baby's zu gewöhnen.

    Allerdings bin ich persönlich der Meinung, dass die Hundehalterin bei genereller Skepzis ernsthaft darüber nachdenken sollte, ob sie sich all die Mühe machen will oder nach einer anderen Lösung zu suchen bereit ist.

    L.G., Claudia.

  • Zitat

    Genau, und das ist einfach eine andere Umschreibung von Eifersucht. :D Wenn ein Mensch eifersüchtig ist, dann ist er ebenso bedacht auf seine Ressourcen. Ein eifersüchtiger Ehemann möchte nicht, dass seine Ressource (Frau, Geliebte, Köchin, etc.) bald nicht mehr ihm, sondern einem anderen Mann zur Verfügung steht.

    Was das andere angeht: Warum soll man sich als Familie mit Kindern nicht einen verträglichen Familienhund wünschen?

    Ein Jäger würde sich doch auch keinen Hütehund zulegen. Und ein Schäfer keinen Jagdhund. Es gibt ja Gott sei Dank viele verschiedene Rassen bzw. Hunde mit unterschiedlichen Charakteren. Wenn ein Wach- und Schutzhund eine gesunde Aggression zeigt, kann das von Vorteil sein. Zeigt sich ein Rettungs- oder Therapiehund aggressiv, so ist das seinem "Job" nicht gerade dienlich.
    Es muss einfach jeder Hund zu den Menschen und Aufgaben passen, für die er gebraucht wird, dann ist doch alles in Ordnung und passt auch.

    Und ein Familienhund, der mit kleinen Kindern zusammen lebt, sollte einfach, ebenso wie ein Rettungs- oder Therapiehund sehr nerverstark und gutmütig sein, sehr verträglich und menschen bezogen. Ein Hund, der es hasst, gestreichelt zu werden, gibt sicher keinen guten Therapiehund ab, weshalb man ihn einfach nicht als solchen "einsetzt" ... Und dasselbe, finde ich einfach, gilt auch für Familienhunde. Sie verfügen einfach über ganz eigene Qualitäten ...

    Familienhunde werden in der Regel gemacht und erzogen und bekommen das nicht immer einfach in die Wiege gelegt.
    So wie eben in allen anderen Sparten auch. Die wenigstens Hunde sind von natur aus aggressiv oder unverträglich. Jede Rasse kann kinderlieb, Rettungshund und Therapiehund sein. Hier spielt in erster Linie die Erziehung und Prägung eine Rolle.
    Mal davon abgesehen ist der Hund bereits in der Familie und die Threadstellerin schwanger. Und jetzt ? Nix wie weg mit dem Hund ?
    Diese Konstelation kommt übrigens häufig vor und so manche Familie muss sich neu ordnen wenn das erste Kind zum Hund kommt.
    Unser Golden-Retriever Mix mag keine kleinen Kinder und unser Aussie (der Hütehund) liebt sie dafür umso mehr.
    Sorry! Aber diese pauschalen Aussagen gehen mir echt auf den Keks.
    Vielleicht hast Du einfach noch keine Erfahrungen machen können mit solchen Hunden.
    In der Theorie hört sich das alles immer ganz einfach an.
    Hunde dürfen kommunizieren und ich als Halter muss lernen damit richtig umzugehen und für ein entspanntes miteinander zu sorgen. Wo ist den bitte das Problem ?
    Und zur Erinnerung wir sprechen hier nicht von einem Hund der sich blutrünstig auf nächste Kind gestürzt hat.

  • Zitat

    Die Threadstellerin muss abwägen, ob sie in der Lage ist, auf Kind und Hund aufzupassen, diese eventuell zu trennen und ob sie bereit ist, Arbeit in den Hund zu stecken.
    Wenn dies nicht der Fall ist, wäre eine Abgabe vielleicht die bessere Möglichkeit, auch wenn der Hund für mich nicht nach einem großartigen Problemhund klingt.

    Sie ist auch kein Problemhund, sie hält sich nur für den Nabel der Welt - auch wenn ich ihr das so nicht vermittelt habe. Sie wird behandelt wie ein Hund der eben Bedürfnisse hat aber sicher nicht vermenschlicht, als Partner oder Kinderersatz gehalten.

    Es waren nur diese zwei Situationenm. Ansich sind Kinder ihr egal, die können neben ihr rumspringen, schreien, brüllen....macht alles nichts. Es kam auch schon vor das sie bei/mit Kindern geschwommen ist.

    Der Kindsvater meinte das ich mich nicht täuschen solle wegen dem Hund weil auch er ist mit Schäferhunden aufgewachsen und bei denen musste eher aufgepasst werden das kein Fremder den Kindern zu nahe kam weil sie die Kinder voll akzeptierten....ob man das nun verallgemeinern kann keine Ahnung.

    Werde mich aber dennoch nun sehr oft in der Nähe von Kinderspielplätzen mit ihr aufhalten das Kinder ihr quasi ins Blut übergehen :smile: ;)

  • Das klingt doch super.

    Zeig ihr das Kinder nett sind und Du sie im Zweifesfall beschützt. Also anfangs zwischen Hund und Kind stellen usw.

    Und nicht vergessen Kinder sind unberechenbar. Da kann so mancher gefährliche Hund nur staunen ...

  • Zitat

    Werde mich aber dennoch nun sehr oft in der Nähe von Kinderspielplätzen mit ihr aufhalten das Kinder ihr quasi ins Blut übergehen :smile: ;)


    Das ist doch schonmal eine gute Idee.
    Vielleicht gibt es im Bekanntenkreis ja auch kleine Kinder, die sie mal näher kennen lernen könnte.
    Oder auch fremde Kinder lasse ich, nachdem sie gefragt haben, ganz gerne meine Hunde streicheln, damit sie lernen, dass Kinder nichts Schlimmes sind.

    Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass bei euch alles reibungslos funktioniert.

  • Danke euch!

    Ich bin zuversichtlich weil mir immer wieder Situationen mit Kindern einfallen in denen sie gut reagiert hat.

    Sie lies sich mal von einem fremden, ca. 10 jährigen Mädchen streicheln ohne was, besagtes Mädchen hat ihr Wasser gebracht was sie auch toll gefunden hat.

    Unten im Hof bin ich mal mit einer Nachbarin gesessen und die Jungs haben ewig laut gespielt und der Hund der Nachbarin sind da auch frei rum gelaufen (natürlich beide mit Maulkorb), auch da war sie ganz entspannt.

    Ich glaube das ich sie hinbekomme wenn ich sie vorsichtig an Kinder ranführe. Und sie sie weiter positiv wahr nimmt.

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