Schwanger und mein Hund ist nicht 100%iger Kinderfreund.
-
-
Zitat
Ich frage mich, welcher Hund wirklich 100 % kinderlieb ist?
Ein Hund ist ein Lebewesen und da wird es meiner Meinung nach nie 100 % geben und auch ein noch so lieber Hund kann beißen.Genauso sehe ich das auch. Bis vor wenigen Jahren war ich auch noch so naiv zu glauben, dass ich für Teddy zu 100% die Hand ins Feuer legen könne, dass er nie jmd (Mensch & Tier) beisst...dann kam plötzlich der Tag X auf der Hundewiese. Ein Staff lief auf uns zu, animierte Teddy zum Spielen. Die zwei kannten sich und haben auch im Vorfeld schonmal miteinander gespielt. Plötzlich dreht Teddy sich zu ihm und fixiert ihn.....der Staff-Besitzer hat seinen gerufen, indem Moment schaut der Staff weg und Teddy krallt sich den Staff.....
Dies war bisher das einzige Mal in seinen 15 Jahren, dass er mal einem anderen Hund gegenüber aggressiv wurde...
Ist er deshalb jetzt unverträglich?So kommt es mir hier nämlich langsam vor...der Hund hat nach dem Kind geschnappt, einmal auch aus gutem Grund und wird jetzt als Kinderhasser dargestellt?
Meine Hunde sind alle mit Kindern verträglich, ABER:
Sally würde knurren, sobald sie aus einer Situation nicht mehr fliehen kann und dann auch zur Not schnappen. Solang sie weg gehen kann, alles kein Problem.
Das bedeutet für mich aber nicht, dass Sally nun generell kinderunveträglich ist.
Sie zeigt ganz klar ihre Grenzen und wer diese nicht einhält, muss fühlen.Teddy und Copper würden sich wohl fast alles gefallen lassen. Wobei ich auch da meine Hand nicht ins Feuer legen würde, wenn ein Kind an Ohren oder Rute zieht.
Breandán "liebt" Kinder...solang es nicht um seine Resource Futter geht. Er spielt mit Kindern, er kuschelt mit Kindern, aber an seinen Napf darf niemand Fremdes ran. Für mich ein völlig normales Verhalten.
@ die TE (falls sie überhaupt noch mitliest)
Die Tipps mit Windeln mitbringen etc hast Du ja bereits bekommen.
Was meine Mutter damals gemacht hat: (Die Schäferhündin meiner Eltern HASSTE Fremde, aber innerhalb der eigenen Familie war sie ein Lamm vor dem Herren...was die unter mir leiden musste
)- Trenngitter aufstellen. Gerade wenn das Krabbelalter kommt. So hat Hund seine Ruhe, wenn er sie braucht und die zwei sind nicht komplett voneinander getrennt.
- Hund darf überall mit. Beim Windeln wechseln, beim Stillen etc...Hundi wird nicht ausgegrenzt sondern ist immer mit dabei.
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Schwanger und mein Hund ist nicht 100%iger Kinderfreund. schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Zitat
Mit der Frage meinte ich eher: Du hast dir ´nen ATS-Hund zugelegt, ein Überraschungsei - wäre der jetzt (und da hast du einfach mal ein Riesenglück) nicht per se immer total freundlich zu Kindern, wäre er dann postwendend zurückgewandert, weil sein Charakter nicht passt?Genau deshalb habe ich mir ja gerade DIESEN Hund ausgesucht.
Ich habe sehr lange (fast 2 Jahre) ganz gezielt nach einem Hund gesucht, der 1. sehr menschenbezogen, verträglich und verschmust ist und 2. der insbesondere gut mit Kindern kann.Meine Große war von der Orga so beschrieben worden, dass ich mir dachte: "Die ist es!"
Meine Hündin war in einem kleinen, privaten Tierheim mit "Familienanschluss" untergebracht, und zumindest ein größeres Kind von neun Jahren lebte dort, mit welchem Mia gut klar kam. Kleinere Kinder kannte sie nicht, aber das war eben das "Restrisiko".
Dass sie Jagdtrieb hat, wusste dort wohl niemand. Aber damit kann ich leben, weil mir die oben genannten Eigenschaften einfach wichtiger sind, und ich da wirklich den perfekten Hund gefunden habe. -
Die Frage, was gewesen wäre wenn der Hund sich nach den Einleben nicht als kinderfreundlich entpuppt hätte, hast du noch nicht beantwortet.

-
Unser Hund wurde auch als zwar ängstlich aber grundsätzlich verträglich mit Hund und Kindern und absolut familientauglich.
Er war auf einer Pflegestelle. Das der Hund Abwehrschnappen und in die Offensive ging hat dort wohl niemand gesehen. Dazu kommt noch das er zwar unsicher ist, aber auch durchaus auch dominant agiert.
Eine Mischung die sich super macht mit einer Familie mit Kindern und dazu noch an IBD erkrankt.
Also sicher sein kann man da nie.
Unserer zweiter Hund haben wir von privat, mit Kleinkinder aufgewachsen mit null Aggressionspotential.
Wir haben den auf Herz und Nieren geprüft und auch einen Hundetrainer drauf schauen lassen, da wir einfach einen Hund haben mit dem die Kleine aufwachsen kann und mit ihm umgehen kann, was mit dem ersten nur eingeschränkt möglich wäre.
Schreiben kann man also viel, wenn der Hund nachher da ist sieht es wiederum ganz anders aus.
Aber Leute wir kommen völlig vom Thema ab. -
Zitat
Die Frage, was gewesen wäre wenn der Hund sich nach den Einleben nicht als kinderfreundlich entpuppt hätte, hast du noch nicht beantwortet.

Doch, habe ich weiter oben. Zumindest wenn der Hund ein Kind geschnappt/ gebissen hätte, wäre er raus geflogen
.Aber wie gesagt, habe ich deshalb ja extra nach einem menschen- und kinderlieben Hund gesucht, um zu vermeiden, dass es nachher Probleme gibt und ich den Hund vielleicht wieder abgeben muss.

-
-
Echt? Habe ich nicht gesehen das du das beantwortet hast

Ich finde die Einstellung dennoch krass. Denn wie soll ein Hund wissen was richtig und falsch ist wenn er es nicht gelernt hat?
-
Zitat
Doch, habe ich weiter oben. Zumindest wenn der Hund ein Kind geschnappt/ gebissen hätte, wäre er raus geflogen
.Aber wie gesagt, habe ich deshalb ja extra nach einem menschen- und kinderlieben Hund gesucht, um zu vermeiden, dass es nachher Probleme gibt und ich den Hund vielleicht wieder abgeben muss.

Dann hast Du Glück gehabt. Den wir hatten ursprünglich auch so einen Hund gesucht und als er da war, entsprach er ganz und gar nicht dem wie er beschrieben wurde.
Das gibt eben auch.
Und beissen und schnappen sind nicht annähernd gleichzusetzen und man sollte tunlichst vermeiden dies in einen Topf zu schmeißen.
Beschädigungsabsicht und Verwarnen sind zweierlei Stiefel. -
Aus der vorherigen Diskussion halte ich mich mal komplett raus. Das erste was mir zu einem Baby einfällt, ist Gebrüll. Reagiert dein Hund auf Lärm? Mit bellen zum Beispiel? Dann würde ich auch versuchen, ihn schonmal an diese neuen Geräusche zu gewöhnen. Sonst hast du womöglich ein brüllendes Baby und nen kläffenden Hund im gleichen Moment
Den Tip mit dem Trainer finde ich sehr gut! Hab jetzt nicht im Kopf, ob du einen aufsuchen möchtest, aber ich würde dir das sehr ans Herz legen. Davon profitieren doch wirklich alle: du, der Hund und das Ungeborene :)Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!
-
ich kann eben nur von mir aus gehen, und meine meinung ist es einfach dass ein hund nicht zu schnappen hat wegen so einer lapalie wie mit dem ball. kinder laufen halt mal rum, auch vielleicht am spielzeug vom hund vorbei. muss der hund dann immer auf die decke wenn das kind dann zum krabbeln anfängt? kinder die zum krabbeln oder zu gehen anfangen kann man schwer bremsen. und hier gehts nicht um minuten, sondern es kann um sekunden gehen. die kleinen kids sind schnell unterwegs, was ist beim kochen und das kind krabbelt rum. es ist unmöglich ein kind jede sekunde zu beobachten, oder besser gesagt beide - kind und hund. und ich kann keinen von beiden so lange einsperren bis ich mit dem kochen fertig bin. das kind kann in der nähe vom hund mal hin fallen, der hund erschrickt und zack. es ist einfach schon viel passiert und es geht so schnell.
und von so einem kleinen kind kann man nicht erwarten dass es richtig mit dem hund umgeht. man kann es ihnen schon erklären und beibringen, aber das klappt ja nicht sofort. und bis es das kind wirklich versteht dauert es vielleicht 2 jahre wenn nicht noch länger und wenn ich da immer jemanden weg sperren muss oder keine ruhige sekunde haben, dann ist es fast unzumutbar. es sind halt kinder die die welt erforschen und erst lernen müssen. und wenn ein hund schon bei kleinigkeiten in stress kommt, schnell mal schnappt, ängstlich ist, eifersüchtig vielleicht noch dazu und das kind nicht wirklich akzeptiert dann wird es einfach schwierig. und was noch eine rolle spielt ist eifersucht... mein hund zb ist total eifersüchtig. wenn ich eine unserer katzen am schoß habe, springt sie auch sofort rauf. wenn ich mit meiner tochter kuschle, dann ist sie auch gleich live dabei. ich muss aber auch sagen, dass ich mir unseren hund erst letztes jahr genommen habe, da war meine tochter schon 4 und sie wusste auch schon wie man mit tieren umgeht. und die 2 sind sehr liebevoll miteinander und schmusen viel.
aber leider haben wir ja auch keine neuen infos zu dem hund. es kann ja auch ganz anders kommen, vielleicht akzeptiert der hund das kind ja gleich und sie werden ein herz und eine seele. das kann auch gut sein. aber wenn nicht und kein trainingt hilft. würdet ihr alle wirklich gute 2 jahre oder länger jede sekunde in sorge sein wollen??? kann ich mir nicht vorstellen...
-
Zitat
Ich finde die Einstellung dennoch krass. Denn wie soll ein Hund wissen was richtig und falsch ist wenn er es nicht gelernt hat?Ich finde auch nicht nur krass, dass dem Hund nicht nur nicht die Chance gegeben werden soll, es zu lernen, sondern dass scheinbar echt ganz normale hündische Verhaltensweisen so komplett abgelehnt werden.
Man kann sich doch nicht ein Haustier aussuchen, aber Facetten dessen Verhaltens gänzlich nicht akzeptieren - niemand würde auf die Idee kommen, ein Meerschwein zurück zu geben, weil es quiekt, oder eine Katze, weil sie faucht. Warum also einen Hund, der schnappt?
Meiner Empfindung nach ist das leider das, was ganz oft in der Hundehaltung falsch läuft - man will einen Kumpel, einen Bällchenholer, der lieb und nett zu Allen ist und bloß nicht zeigt, wenn ihm etwas nicht gefällt.
Und man drückt ihm seine Ideale auf - Schnappen für uns: Vertrauensverlust; Schnappen für den Hund: letzte Warnung, bevor es knallt; Kinder für uns: ganz besonders schützenswerte Wesen mit Sonderrechten; Kinder für den Hund: kleine, sich anders verhaltene, laute, tollpatschige Menschen.
Der Hund kann sich nicht denken: "Ach, jetzt nervt mich der kleine Mensch schon seit einer halben Stunde, begrabscht mich, obwohl ich nicht gern angefasst werde und nimmt mir meinem Knochen weg, aber egal, Kinder sind eben Kinder!"Natürlich wäre es mir auch lieb, wenn Fiete von Natur aus erst Mal Alles und Jeden lieben würde, das würde das Zusammenleben in der Großstadt arg erleichtern. Tut er aber nicht. Das ist kein Hund, bei dem man sagen kann: "Der muss das jetzt aushalten, weil er das aushalten muss!", sonst geht das früher oder später böse aus, wobei er schon viel "schluckt". Trotzdem ist er weder abnormal, noch asozial, er ist eben einfach ein Hund und wie jedes, aber auch wirklich jedes andere Tier ist er nicht darauf getrimmt, alles, was kreucht und fleucht als dicken Kumpel zu sehen.
Evolutionär auch wirklich eine dämliche Idee, so nebenbei.woman1982
Hunde sind nicht eifersüchtig.
Hunde sind bedacht auf ihre Ressourcen, nicht mehr, nicht weniger.
Das ist es, was ich meinte: Man dichtet dem Hund menschliche Verhaltensweisen an.
Dem kann er aber einfach nicht entsprechen... - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!