Pflegehund mischt auf: geht das zu weit?
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Hallo,
ich habe momentan zwei Rüden zur Pflege (3 Tage in der Woche) und ein paar Probleme.
Rüde1 habe ich seit 2 Monaten und er hat sich immer super mit meiner Hündin verstanden.
Rüde 2 habe ich jetzt seit 2 Wochen.
Der versteht sich auch mit meiner Hündin.
Aber untereinander passt es nicht so.
An den ersten beiden Tagen, wo Rüde2 dazukam, haben Rüde1 und Rüde2 die ganze Zeit imponiert, wobei Rüde1 überlegen schien und damit gar nicht mehr aufhörte, wenn ich nicht dazwischen gehe.
Anfänglich bin ich auch nicht dazwischen gegangen, damit sie halt untereinander die Rangordnung klären.
Dabei geht Rüde1 ständig zu Rüde2 hin, baut sich vor ihm auf, stößt ihn, schnappt in seine Richtung (in die Luft) und folgt ihm dabei auf Schritt und Tritt.
Rüde2 geht dann auch weg, aber wird weiterhin von Rüde1 verfolgt und ein- bis zweimal ist Rüde1 auch Rüde 2 dabei von hinten mit dem Maul in den Nacken gefahren ohne Rüde2 allerdings wehgetan zu haben.
Rüde2 verdrückt sich dann auch ängstlich in eine Ecke und wird von Rüde1 in Ruhe gelassen.
Sobald Rüde2 sich aber bewegen will, kommt Rüde1 an und unterbindet dies.
Außerdem zeigt er Rüde2 auch gern seine Zähne.
Rüde2 hat währenddessen immer eine spitze Rute (also angespannt nach oben), geht aber gleichzeitig beschwichtigend weg.
Anfänglich hat er, wenn Rüde1 auf dem Boden lag, auch mit seiner Pfote auf den Rücken getippt, was auch ein Imponierverhalten sein soll.
Letzlich hat sich Rüde2 aber gar nicht mehr getraut, sich zu bewegen, hat sich in die Ecke verdrückt und wollte am liebsten nach Hause.
Nun gehe ich immer dazwischen, wenn Rüde1 mal wieder Rüde2 angeht, denn er lässt Rüde2 einfach nicht in Ruhe: ich denke, das ist schon Mobbing.
GottSeiDank aber hört er auf mich und lässt Rüde2 dann auch in Ruhe, wenn ich was sage, allerdings muss ich immer anwesend sein.
Verhalte ich mich jetzt so richtig?Und wie gesagt, eig verstehen sich meine Hündin und Rüde1
Aber heute haben sich beide zum ersten Mal fixiert, während sie eine drohende Körperhaltung hatten.
Sie sind dann aufeinander losgelaufen, aber haben dann friedlich gespielt.Nachmittags war ich dann auf einer Hundewiese, wo sehr viele andere Hunde waren.
Ich war dort schon öfter mit den Hunden.
Und plötzlich ist Rüde1 meine Hündin auch so grob angegangen (dass es also kein Spielen mehr war, sondern Dominanzgehabe wie u.a. das Nackengreifen), aber die hat sich derbe gewehrt, ich dachte schon, gleich kommt es zu einer Beißerei, weil beide auch so laut "gegrunzt" haben.
Meine Hündin zeigte Rüde1 schließlich ihre fletschenden Zähne, von wegen, "geh weg oder ich tu dir was".
Sowas hat sie noch nie gemacht (wahrscheinlich weil es bisher auch nicht nötig war).
Ich habe in dem Moment streng "Nein" gesagt und dann haben sie auch voneinander gelassen.
Ich denke, sie hätten auch ohne mein "Nein" nicht zugebissen, aber wer weiß.
Später dann haben sie auch wieder normal und friedlich miteinander gespielt...Das Frauchen von Rüde1 meinte, er hat noch nie gebissen.
Und bisher hat er das auch nicht.
Aber i-wie habe ich Panik, dass es vllt doch mal dazu kommt.
Wieso mobbt er denn auch Rüde2 und zankt mit meiner Hündin.
Vllt ist Rüde1 auch eifersüchtig, wenn andere Rüden mit meiner Hündin schnuppern und spielen, schließlich hatte er anfangs meine Hündin ganz für sich allein und es war total friedlich.
Ist das nun nur "normales" Dominazgehabe von Rüde1 oder muss ich mir ernsthafte Gedanken machen, dass da mal was passiert? -
9. August 2011 um 10:22
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Pflegehund mischt auf: geht das zu weit? - Vor einem Moment
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wenn du willst, dass es weiterhin gut geht- mit dieser konstellation- dann würde ich an deiner stelle rechtzeitig dazwischen gehen und das geprolle unterbinden (schon im ansatz am besten).
die hunde haben nichts unter sich auszumachen. -
Als ich noch zwei Rüden in meinem Haushalt hatte, habe ich jegliches "Klären-wollen" sofort und im Ansatz unterbunden.
Ich denke, du lässt die Beiden viel zu viel agieren und Spannungen entstehen, die nicht sein müssen. -
Aber ich habe schon öfter gelesen, dass die Hunde die Rangordnung zwischen sich ausmachen müssen.
Wenn ich das jedes mal unterbinde, dann weiß niemand wo er steht und dann könne das zu einer Gefahr werden... -
wenn du es unterbindest wissen beide wo sie stehen.
nämlich hinter dir! DU klärst alles - und nicht die hunde. punkt. dann gibt es auch keine missverständnise.
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Zitat
Aber ich habe schon öfter gelesen, dass die Hunde die Rangordnung zwischen sich ausmachen müssen.
Wenn ich das jedes mal unterbinde, dann weiß niemand wo er steht und dann könne das zu einer Gefahr werden...was für eine rangordnung

du bist der eigentliche chef, und der sollte (meiner meinung nach) souverän Konflikte entschärfen.
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Zitat
wenn du es unterbindest wissen beide wo sie stehen.
nämlich hinter dir! DU klärst alles - und nicht die hunde. punkt. dann gibt es auch keine missverständnise.

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Das Verhalten des Rüden 1 zu "unterbinden" wird sehr schwer werden, da die Konstellation 2 Rüden - 1 Hündin mehr als ungünstig ist.
Das ganze Programm, das Rüde 1 abspult dient nur der Sicherung der Hündin als "seine". Darauf deutet auch sein scheinbar aggressives Gebahren gegenüber der Hündin hin. Es ist eine Warnung sich mit Rüden 2 abzugeben.
Um Ruhe im "Rudel" zu haben würde ich niemals zu mehreren Rüden eine Hündin halten. Also entweder 1 Rüde, mehrere Hündinnen oder nur Rüden oder nur Hündinnen.
Gezicke gibt es immer einmal, aber hier geht es massiv um die Vorrangstellung bei der Hündin.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Mein Zweithund wollte hier auch fröhlich aufmischen, als er dazukam. Ich habe sämtliches rumgeprolle und gemobbe sofort unterbunden .. unermüdlich

Beide wissen, dass sie hier gar nichts zu regeln haben, dass ich die einzige bin die was regelt :) . Macht das Zusammenleben ungleich einfacher.
Ist die Frage, ob das dein Weg ist, da ja nicht alles deine Hunde sind. Vielleicht ist es einfacher für eine homogenere Gruppe zu Sorgen.
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Einer links neben dem Sofa, einer rechts daneben und der dritte liegt in einer schräg gestellten Box. - Vor einem Moment
- Neu
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