13 Wochen alter Welpe büchst aus

  • Hallo ihr Lieben,

    Ich bin noch ganz neu hier, hoffe aber trotzdem oder gerade deswegen auf eure Hilfe... ;-)

    Mein Border Collie Welpe ist jetzt 13 Wochen alt, bekommen habe ich ihn mit 8 Wochen.
    Die erste Zeit waren wir (eine WG von 4 Leuten, die sich um die Kleine kümmert) rund um die Uhr bei dem Hündchen, haben viel gespielt, geschmust und ihr auch schon ein paar einfache Kommandos beigebracht ("hier" "sitz" und "halt" anstatt "platz"), stubenrein ist sie so weit auch - außer wenn sie sich allzu sehr freut^^

    Seit ungefähr zwei oder drei Wochen trainieren wir aber jetzt auch das Alleinsein. Anfangs noch im Haus und nur wenige Minuten bis 1/2 Stunde, dann auch draußen. Inzwischen ist sie manchmal 1-2 Stunden allein...

    Ist das überhaupt okay? Ich meine, sie ist halt noch sehr klein, andererseits lässt es sich manchmal auch nicht anders regeln.

    Jedenfalls ist es jetzt schon ein paar Mal vorgekommen, dass sie sich aus dem (ich dachte gut gesicherten) Garten irgendwie rausgewühlt hat und plötzlich vor der Haustüre stand und fiepste. Wir sichern alles so gut wir können, aber sie findet scheinbar doch immer noch nen Schlupfwinkel. Auch so Kamikazeaktionen, wie von echt hohen Mauern runterzuspringen schrecken sie nicht ab.

    Wenn ich sie mit der Schleppleine festmache, dann dauerts vielleicht eine halbe Stunde, bis sie die so verwurschtelt hat, dass sie sich nicht mehr bewegen kann (Da stehen ein Tisch und eine Bank).

    Was können wir tun?
    Wenn es passiert, wie geht man richtig damit um? Bisher war es immer so, dass ich sie in den Arm genommen und ganz viel gestreichelt habe, weil sie mir so verängstigt vorkam, aber ich will sie ja auch nicht für Fehlverhalten loben.

    Über Anregungen, Tipps und Ideen wäre ich wirklich sehr dankbar!

    Liebe Grüße^^

  • Hallund willkommen im DF ! ! !

    Das eurer Baby versucht zu euch zu kommen, wenn ihr im Haus seit (und glaub bitte nicht, sie wüsste das nicht!) ist in meinen Augen völlig normal und es würde mich mehr stören, wenn sie das nicht tun würde. Sie sucht eure Nähe und will nicht allein sein, wenn sie doch weiß, dass jemand da ist!

    So ganz verstehe ich den Sinn darin auch nicht.

    Allein bleiben lernen Hunde unterschiedlich: die einen müssen aufgebaut werden, die anderen packen gleich ne halbe Stunde ohne Probleme.

    Ich an deiner Stelle würde sie garnicht allein im Garten lassen, das Risiko wäre mir zu groß. Wenn ihr da seit, dann geht eben einer mit raus oder ihr lasst die Tür offen, sodass sie gehen kann, wenn sie mag!

    Ansonsten würde ich erstmal das allein sein im Haus üben, was für die Maus viel sicherer ist und auch einfacher, denn hier hat sie ihre Gerüche, den Schutz des Nestes und fühlt sich selbst sicherer!

    VG, aussiemausi!

  • Hallo,
    einen Hund läßt man einfach net allein im Garten - der kann dort nicht nur Beete umgraben (das wär ja dann nur Euer Problem, wenn Euch das nicht stört, ist gut), sondern auch giftige Pflanzen fressen (Efeu o.ä.), lernen, Passanten zu verbellen (hindert ihn ja keiner dran), ausbüchsen wie bei Euch (und dann überfahren werden oder einfach mitgenommen werden auf Nimmerwiedersehen), oder unangenehme Kontakte haben mit leuten (Nachbarn), die keine Hunde mögen, jemand kann giftige Dinge in den Garten werfen, der Hund frißt die (schon erlebt bei nem Freund, der Hund ist fast eingegangen da dran, war gaaanz knapp!) - also, mir käm das nicht in die Tüte.....
    Garten nur unter Aufsicht, und schon gleich dreimal nicht mit irgendwelchen Geschirren/Leinen, mit denen der Hund irgendwo hängengbleiben kann oder sich darin verwickeln kann.
    LG,
    BieBoss

  • Für Hunde unter einem Jahre ist die Anbindehaltung verboten.

    Hast du denn keine Angst, daß er sich mal erwürgt :???:

  • Euer Hund gehört alleine nicht in den Garten und schon gar nicht an irgendeiner Leine, wo er sich fröhlich dran aufhängen kann. Es kann in der Zeit soviel passieren .. geht gar nicht.

    Bringt ihm bei im Haus alleine zu sein und die Zeit ist auch in Ordnung aber im Garten das ist zuviel. Im Zweifelsfall ist ihm langweilig oder er will zu euch. So ein junger Hund hat auch noch zuviel Blödsinn im Kopf.

  • Zitat

    .
    Wenn es passiert, wie geht man richtig damit um? Bisher war es immer so, dass ich sie in den Arm genommen und ganz viel gestreichelt habe, weil sie mir so verängstigt vorkam, aber ich will sie ja auch nicht für Fehlverhalten loben.

    Hallo,

    ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen.
    Was soll bitte ein Welpe allein im Garten?
    Was soll er dort lernen?

    Worin siehst du das Fehlverhalten?
    Dass sie ihre Leute sucht und nicht alleine im Garten bleiben möchte?
    Angst ist kein Fehlverhalten - Angst ist ein schreckliches Gefühl, welches man weder lobt noch ignoriert.
    Sie ist noch jung, ein Hundebaby, welches noch Schutz sucht und braucht.

    Gruß
    Leo

  • Hallo,
    ich denke das dieses Hund im Garten ein Fehldenken ist.
    Viele Leute sind der Meinung nur weil sie einen großen Garten haben, hat der Hund auch genug Auslauf.

    Wir haben auch einen Garten, dort ist unser Hund nur mit uns - nie alleine. Was sollte er dort auch. Dann nehme ich ihn lieber mit zu uns in die Wohnung. Drinnen ist sein Ruheplatz, da kann er schlafen und dösen. Draußen kann er das kaum durch die vielen Eindrücke.

    Meine Schwiegereltern tun Hunde auch leid, die in einer kleinen 60m² Wohnung gehalten werden.
    Mir tun im Gegenzug die Hunde meiner Schwiegereltern leid, die alleine im 5000m² Garten sind und niemand sich mit denen beschäftigt.

    @TS
    Warum soll die kleine Maus alleine im Garten bleiben?

    Liebe Grüße

  • Übt das Alleinbleiben erst mal in der Wohnung. Dort wird es ihr vermutlich leichter fallen weil sie sich dort sicher fühlt. Im Garten ist sie mit Umweltreizen konfrontiert mit denen sie allein noch gar nicht fertig werden kann (und auch nicht sollte)!

    Mit Ausbüchsen im Sinne von Weglaufen ohne nach dem Besitzer zu schauen hat das mMn nichts zu tun. Sie will ganz einfach bei euch sein. Die Situation als WG-Hund mit verschiedenen Bezugspersonen ist für den Welpen am Anfang schon viel, da würde ich ihn nicht auch noch aussperren!


    Wir haben auch einen (eingezäunten) Garten der über eine Treppe vom 1. Stock der Wohnung aus zu erreichen ist. Unsere Hündin geht runter wenn sie mal muss, aber auch wenn alle Türen offen stehen und sie runter könnte -sind wir in der Wohnung geht sie nicht runter (nicht mal wenn unten ihre Hundefreundin vorbei läuft).
    Selbst wenn wir gemeinsam im Garten sind und ich gehe raus um bei der Nachbarin etwas zu holen finde ich sie oben in der Wohnung.

    Dazu kommt natürlich noch dass du weder unter Kontrolle hast was sie im Garten macht, noch was eventuelle Passanten über den Gartenzaun hinweg mit ihr machen! Vom Verkehr in den sie geraten könnte wenn sie sich durch den Zaun durchgräbt mal ganz zu schweigen...
    Wäre mir wirklich zu heiß!

  • Zitat


    @TS
    Warum soll die kleine Maus alleine im Garten bleiben?

    Liebe Grüße

    Wenn keiner da ist, so der Gedanke, kann sie sich im Garten aufhalten, dort spielen und nichts kaputt machen (Blumenbeete und Efeu haben wir nicht). Außerdem kann sie da auch ihr Geschäft erledigen.

    Ok, das werden wir aber wohl trotzdem noch mal überdenken müssen.

    Im Übrigen: Das mit der Leine machen wir nicht ständig. Es war ein einmaliger Versuch, der nicht funktioniert hat....

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