13 Wochen alter Welpe büchst aus

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    Trotzdem kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass es auf lange Sicht gesehen immer falsch ist, den Hund im Garten zu lassen. Draußen gibts sicher mehr zu sehen und zu tun (auch abgesehn vom weglaufen^^) als drinnen. Ich dachte, dass sie irgendwann ihr Territorium nicht mehr einfach verlässt....? Kann das nur eine Wohnung sein oder wäre das auch mit dem Garten vorstellbar?

    Falsch ist es doch auch nicht - nur über längere Zeit würd ich meinen Hund nicht alleine im Garten lassen. Schon alleine deshalb nicht, weil es immer wieder vorkommt, dass Hunde im eigenen Garten vergiftet werden oder geklaut werden (und hey, ein süßer Welpe...).
    Wenn ihn der Rappel packt, wird er auch als erwachsener Hund ausbüchsen, wenn es ne Möglichkeit gibt. Da braucht nur ne Katze vorbeilaufen...
    Und das, was es im Garten für Hunde so "zu tun" gibt, finden die Nachbarn leider nicht immer besonders nett (alles, was am Zaun vorbeikommt, verbellen, Nachbarskatzen jagen...) ;)

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    Ja. Haben uns über die Rasse informiert und dann vom Züchter noch mehr Info bekommen, als wir sie besuchen waren.

    Dann weißt Du auch, dass ein Border Collie dazu neigt sich selbst ziemlich kuriose Beschäftigungen zu suchen, wenn man da nicht ein Auge drauf hat...?

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    Dann weißt Du auch, dass ein Border Collie dazu neigt sich selbst ziemlich kuriose Beschäftigungen zu suchen, wenn man da nicht ein Auge drauf hat...?

    Ich weiß, dass es eine Rasse ist, die viel Aufmerksamkeit und Beschäftigung braucht, ja. ABer wenn ich das jetzt bei den anderen Beitragschreibern so gelesen habe, scheint es nicht unbedingt nur bei Border Collies zu passieren, dass sie sich einen Weg nach draußen suchen - was wir eben bei so kurzen Zeiten des Alleinseins nicht gedacht hätten.

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    Nein, das stimmt so nicht.

    Und so habe ich das auch nicht geschrieben.


    Ja, gut... Fakt ist: Wir haben sie jetzt hier, wir lieben sie, wir tun ihr nichts an und sind gewillt, uns um sie zu kümmern. Ich habe kein Buch über Border Collies gelesen, das mit den ausgefallenen Beschäftigungen hatte ich so nicht gelesen und das hatte auch die Züchterin uns nicht gesagt. Was bringt es auch jetzt im nächsten Schritt zu sagen "ihr hättet aber..."
    wie gesagt: Wir brauchen Tipps und Ratschläge, gern Infos, aber Vorwürfe bitte nicht...

    Falls ich dich wieder falsch verstanden haben sollte, tuts mir ehrlich leid. Wir wollen, dass es der KLeinen gut geht und uns nicht schlecht fühlen, weil wir sie zu uns genommen haben...

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    Nein, das stimmt so nicht.

    Und so habe ich das auch nicht geschrieben.

    Entschuldigung, aber wäre es nicht besser, Du würdest Tipps geben, anstatt sie so raten und auflaufen zu lassen. Anscheinend hat sie sich ja informiert, also hilf ihr doch lieber und spezifiziere was du meinst.
    Es stimmt doch, dass Border eine Beschäftigung brauchen und damit auch viel Aufmerksamkeit...

    Ist nicht böse gemeint, aber schreib doch lieber gleich, was du genau meinst.

  • Wahrscheinlich geht es einfach darum das ein Hund (egal welcher Rasse) in diesem Alter (und auch später) viel viel viel Ruhe braucht. Im Welpen und Junghund Alter ruhen/schlafen Hunde einfach mal bis zu 20 Stunden des Tages. Ein Hund braucht also absolut überhaupt gar keine Beschäftigung wenn er alleine bleibt. Die 2 Stunden soll er einfach das machen was er sowieso den ganzen Tag macht ... Ruhen und auf Aktion warten. Spiel, Beschäftigung, Spaß gibt es mit Frauchen/Herrchen zusammen und nicht im Alleingang im Garten. Ihr wollt ja auch eine tiefe Bindung zum Hund aufbauen und ihm nicht vermitteln das er sich auf Alleingängen ohne euch viel besser amüsieren kann.

    Gerade bei den sehr agilen, aktiven Rassen zieht man sich mit "viel Aufmerksamkeit" und "Beschäftigung" wahre Junkies heran die unter Strom stehen und den ganzen Tag wie ein Gummiball durch die Gegend hüpfen. Hat man dann mal etwas weniger Zeit für den Hund sucht er sich meist eine eigene Beschäftigung wie Abtapezieren, Möbeldesign, Hunde-Operngesang o.ä.

    Zum Border Collie im speziellen kann ich dir nichts sagen, da gibt es genug Halter im Forum mit mehr Ahnung als ich.

  • Ein Border Collie sollte im ersten Lebensjahr überhaupt nicht beschäftigt werden. Er sollte Grunderziehung lernen in jeder Umgebung. Und zu ruhen. Er wird im Grunde behandelt wie jeder andere Hund auch, nur, dass man noch mehr aufpassen muss, dass die Ruhezeiten eingehalten werden müssen. Ein Welpe sollte sich großschlafen.

    Wenn er dann ein Jahr alt ist, dann denkt man über eine passende Beschäftigung nach, wenn man sich den Hund nicht für die Arbeit gekauft hat. Das sollte man dann aber auch im normalen Maß betreiben.

    Zitat


    Es stimmt doch, dass Border eine Beschäftigung brauchen und damit auch viel Aufmerksamkeit...

    Nein, das ist ein Irrglaube.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat

    Ich hab jetzt schon mit meinen "Mitherrchen und -frauchen" geredet und wir lassen sie ab jetzt nicht mehr raus, wenns ums allein sein geht (wie gesagt: max. 2 Stunden), sondern gestalten einen Aufenthaltsraum hundesicher und dann kann sie da sein.

    :gut: Halte ich für den richtigen Weg!


    Unser Hund darf sich übrigens auch im Garten lösen. Der Garten ist groß genug, und ich habe nicht mal Ekel barfuß durch den Garten zu gehen. Würde ich mich schon vor ein bisschen Hundepipi ekeln hätte ich mir wohl keinen Hund angeschafft...

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