Niemand will seinen Hund mit meinem Dobi spielen lassen!
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Hallo allerseits ,
Der Titel meines Threads schildert mein Problem ja schon:
Mein Dobermann Rüde Hector hat absolut keine Chance, irgendwelche sozialen Kontakte zu anderen Hunden aufzubauen!Im Detail:
Wir wohnen in einer eher ländlichen Ortschaft, mit Feldwegen und Wiesen, also eigentlich ideal für Hunde, jedoch ist bei uns die Hundepopulation extrem hoch, praktisch jeder Haushalt hat mindestens einen Hund. Also trifft man auch immer welche beim gassi gehen. Und da fängt unser Problem an, wir werden regelrecht gemobbt und gemieden.Bis vor ca. 2 Jahren haben die Leute ihre Hunde mit meinem Hector zusammen auf der Wiese laufen lassen und es gab KEINEN EINZIGEN VORFALL !!! Hector verbellt MANCHE Hunde wenn er an der Leine ist, also haben wir es uns angewöhnt in den Gras-Streifen neben dem Weg zu stehen und so anderen Platz zu machen.
Trotzdem drehen jetzt alle ab wenn sie uns nur von Weitem sehen, es wird dumm geguckt, von einigen besonders netten Leute wird mein Hund regelrecht abwertend gemustert und ihre Hunde ziehen sie sowieso weg. Dazu kommen dann noch Kommentare wie: So ein Kampfhund gehört eingeschläfert und die Zucht verboten. Hallo ?!! Geht's noch?? 1. sind Dobermänner Wachhunde und keine Kampfhunde und 2. ist das ja wohl eine Frechheit, er hat noch nie einen Menschen under Hund angegriffen, er hat eben ne große Klappe an der Leine. Ich weiß dass das aufgrund seiner Größe einschüchternd wirken kann, aber deswegen machen wir ja immer allen schön Platz!
Eine Nachbarin hat jetzt angefangen gegen uns zu hetzen, Leute grüßen nicht mehr, etc...
Hector versteht es nicht, er denkt die anderen Hunde kommen wieder aufs Feld und spielen mit ihm wie früher als er kleiner (und süsser) war und ist jedesmal enttäuscht. Er ist doch kein Killer nur weil er an der Leine manchmal bellt und zieht ??
ich bin manchmal mit den Nerven fertig, nicht wegen meinem Hund sondern wegen den ungerechtfertigten Reaktionen der anderen Halter.
Was denkt ihr? Habt ihr änliche Erfahrungen? Was soll ich machen ?
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10. Juli 2011 um 23:26
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Niemand will seinen Hund mit meinem Dobi spielen lassen! - Vor einem Moment
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Wenn es eine ländliche Gegend ist, würde ich mal versuchen mit einzelnen HH, die dir netter vorkommen, direkt Kontakt aufzunehmen. Vielleicht erstmal, wenn du ohne Hund unterwegs bist mit ihnen sprechen. Dann vorschlagen, dass man sich zum Spielen trifft. Du kannst ja auch dein Problem schildern.
Du musst dir die Leute versuchen einzeln vorzunehmen und eben dort den Widerstand brechen, wo er am einfachsten zu brechen ist. -
hallo du,
habe auch einen dobermann, aber gott sei dank nur zum teil solche erfahrungen gemacht.
das mit dem beschimpfen kenne ich, ich muss mir immer anhören, wie so eine zierliche person mit kampfhund unterwegs ist. (früher, als ich noch mit 2 dobis unterwegs war, wars noch schlimmer).
das muss man an sich abprallen lassen.ansonsten würde ich es so machen, wie tätzchen es geschrieben hat: gezielt einzelne hundebesitzer kontaktieren. wenn die erstmal merken dass dein hund ein ganz lieber ist, dann wird der dobi behandelt wie jeder andere hund auch.
und was die hetze betrifft, da hilft leider nur absolut korrektes verhalten, sprich hund immer anleinen, wenn leute da sind, gucken, dass er niemanden anbellt, absitzen lassen, wenn jemand offensichtlich angst hat und eben ein dickes fell zulegen :-/ ist leider so....du kannst ja auch hier einen aufruf starten, vielleicht finden sich ein paar hundehalter aus deiner gegend, die weniger "rassistisch" sind? viel glück jedenfalls
grüße
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Zitat
Bis vor ca. 2 Jahren ... er hat eben ne große Klappe an der Leine.
Meine Hündin wäre immer noch eine begeisterte Spielpartnerin von Deinem Hektor.
Aber seien wir mal ehrlich, ein mind. 2 Jahre alter Dobi, der an der Leine eine große Klappe hat, ist nicht jedermanns Sache.

Und erst recht nicht ländlich, wo Eure Erziehung ständig beäugt und beobachtet wurde. Sicherlich musst Du Dir nicht jeden Schuh anziehen, denn mit Hektor ist bisher noch nichts vorgefallen.
Aber an Deiner Stelle würde ich mir trotzdem Gedanken über meine Erziehung machen, denn auch ein Dobi kann richtig gut sozialisiert werden, so dass man mit ihm nicht ständig ausweichen muss.

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Wie alt ist denn dein Dobi? Bist du noch nicht lange Besitzer einer solchen Rasse?
Ich würde freundlich auf die HH zu gehen und diese fragen ob die Hunde nicht mal toben können.
Und wenn nicht, dann nicht...
Such dir einfach andere Hundehalter ( vielleicht über das DF )mit denen du dich zu Spaziergängen treffen kannst.Da findet sich bestimmt jemand.
LG
Sonja -
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Das hört sich ja richtig traurig an.
Leider kenne ich solche Geschichten auch ausreichend.Besonders viele HH mit kleinen Hunden werden beim Anblick eines großen, "gefährlich" aussehenden Hundes nervös.
Manche nehmen ihr Plüschtier hektisch auf die Arme hoch.Da hilft nur eins - gehe auf die Leute zu, wenn du sie z.B. beim Einkaufen triffst (also beide Parteien ohne Hund).
Frage direkt und höflich, was sie zu ihrem Verhalten veranlasst.Du hast nix zu verlieren, weil es nicht schlimmer kommen kann.
Wenn sie weiterhin blockieren, würde ich nach anderen Wegen suchen, um meinem Hund gelegentlich Kontakt zu Artgenossen zu ermöglichen (Hundeschule, hier im Forum speziell nachfragen, Hundespielplatz, Verein etc.).
Viel Glück,
l.G., Claudia.
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Schade das ihr so weit weg wohnt. Wir würden auch mit euch spielen :)
Ich finds gemein wenn Rassen so diskriminiert werden. Bei uns ist es das gleiche, nur das ich meißt das Problem habe das mein Hund nicht direkt kaputt geht wenn nen anderer spielt :/ Ich wünsch euch viel Erfolg bei der Aufklärungsarbeit.
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Wenn ich das richtig lese, geht das nun schon zwei Jahre so? Was ist damals passiert, gab es einen Grund warum die Leute auf Distanz gehen?
Ich würde auch - wie schon vorgeschlagen - auf einzelnen Personen zugehen und sie ansprechen :)
Zwar habe ich keinen Dobermann, dafür aber einen schwarzen Labrador. Einige Menschen in meiner Umgebung hatten wirklich Angst vor ihn. Ich habe dann begonnen mit meinen Hunden direkt im Park zu trainieren. Die Menschen haben gesehen, dass meine Beiden brav abliegen, apportieren ect. Dazu versuche ich, dass die Hunde immer Kontakt zu Kinderwagen, Rollstühlen usw haben, damit sie bei solchen Begegnungen ruhig bleiben.
Ich lasse sie absitzen, wenn uns jemand entgegen kommt und gehe manchen Kleinhundehalter aus dem Weg, damit diese in Ruhe ihre Runde drehen können. So gesehen vermittele ich den Leuten die Sicherheit, dass ich meine Hunde in Griff habe. Seit sie sehen wie lieb meine Hunde sind, haben wir auf unseren Spaziergängen weniger Stress. Und das, obwohl einer der Rüden keine anderen unkastrierten Rüden mag und dann in der Leine hängt

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Wir auch. Lucky liebt Dobermannartige Hunde, denen guckt er gerne hinterher
Ich muss sagen, dass wir auch schon angefeindet wurden, allerdings weiß ich nicht, woran es liegt, vermutlich auch am Aussehen (groß, schwarz, Black&Tan-Farbe).
Nicht-Hundehalter jedoch begegnen uns immer sehr tolerant, immer zicken nur die anderen Hundehalter herum bei sowas. -
Hector ist jetzt 6 Jahre alt und ich habe ihn seit er ein Welpe war.
Ich bin auch Mitglied in einem Dobermann-Verein, der aber leider ziemlich weit weg ist. Aber prinzipiell würde ich schon sagen dass ich Ahnung von der Rasse habe

Wir arbeiten auch bei jedem Gassi gehen an unserem Problem, wie erwähnt absitzen lassen, mit ihm reden, und loben wenn er nicht verbellt hat. Das klappt tagsüber auch echt gut, nur wenn es dunkel ist kann ich alles vergessen, da stackst er an der Leine nur in voller Aufrichtung und nach vorne gerichtet, also die typische "Angriffshaltung".
Ohne Leine ist er aber wie ausgewechselt. Ich lasse ihn trotzdem an Wegen niemals ohne Leine laufen, da würden viele Leute einen Herzkasper kriegen, ausserdem halten wir jede Verordnung zum Thema Hunde in der Öffentlichkeit penibel ein damit wir den Leuten nicht noch Zündstoff für ihre Aversionen liefern. - Vor einem Moment
- Neu
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