Verhaltensänderung nach Kastration

  • Ok ,ich werde mal recherchieren und werde noch mal überlegen,aber eigentlich steht meine Entscheidung schon.
    Ich muss nur noch meine Eltern und mein Freund überzeugen und wenn ich jetzt dran denke,wird mir schlecht,weil es sehr anstrengend wird

  • Mein Rüde ist übrigens auch unkastriert, klar in der Pubertät musste er eben immer an der Schleppleine laufen, aber das war nicht nur wegen der Hündinnen so.
    Vieles ist eben Erziehungssache, aber das meiste an Macho-Rüden-Gehabe verschwindet nach einiger Zeit wieder, wenn der Hund älter wird. Man muss sich nur während der Rüpelphase durchsetzen, dann klappt das auch alles (es gibt natürlich Ausnahmen).

  • Er ist überhaupt nicht dominant.Noch nicht mal bei Hündinnen.Eine Hündin hat sogar ihn mal bestiegen.
    Er besteigt zurzeit nur seine Kuscheltiere,sein Körbchen etc.
    Aber das ist doch normal

  • Mein Rüde ist mit 1,5 Jahren kastriert worden, wegen Hodenhochstand
    Er markiert weniger, das ist aber auch das einzige was mach positiv betrachten kann (mir ist schließlich wurst wie oft er sein Bein hebt im Freilauf)
    Ruhiger ist er keinesfalls geworden. Seine Unsicherheit direkt nach der Kastration deutlich zugenommen und er fängt sich nur langsam wieder.
    Verhaltenstechnisch war er schon vom Anfang der Pubertät problematisch mit provokanten Rüden, das ist wie erwartet nicht besser geworden. Ich konnte auch keine Verhaltenänderung von Hunden ihm gegenüber feststellen (da sich sein Verhalten nicht verändert hat, kein Wunder !)
    Und was man bei läufigen Hündinnen macht weis er auch noch ganz genau :lol:

    Hätte ich also positive Verhaltensänderungen erwartet wäre ich enttäuscht worden.

  • Vom Wesen her hat sich bei meinem Filou gar nichts geändert. Ich hab ihn mit knapp eineinhalb Jahren kastrieren lassen. Das Einzige, was passiert ist, ist diese furchtbare Verfressenheit. Ich kann aber nicht hundert prozentig sagen, dass das auch wirklich von der Kastration ausgelöst wurde, weil die irgendwie schleichend anfing und ich nicht sagen kann, wann sie begonnen hat.

  • Bei Janosch konnte ich nicht soo viel Veränderung feststellen. Er wurde mit 2 Jahren kastriert und ist jetzt einfach weniger von seinem Sexualtrieb gesteuert. Läufige Hündinnen interessieren ihn zwar, aber er ist einwandfrei abrufbar und nicht so "besessen". Mit anderen Hündinnen spielt er jetzt einfach nur schön, ohne Hintergedanken. Vorher halt immer hinten drauf gesprungen aus dem Spiel usw.

  • Bei meiner Hündin (kastriert mit 7 Monaten. Wurde 2 Monate nach der ersten Läufigkeit wegen extremer Probleme kastriert.)

    Keine Veränderungen. Die pinkelte auch vorher schon auf drei Beinen. Gerne auch mal strack die Hauswand hoch. :hust:


    Rüde (kastriert mit 11 Monaten. wegen hypersexualität)

    Positiv: Der Hund kann endlich schlafen. Ist konzentrierter und steht nicht mehr ständig unter Strom.

    Negativ: Mit einem Rüden wo er vorher mit klar kam, kann er nun gar nicht mehr. (der arme Kerl wird gemobbert sobald ich nicht aufpasse.

    Aber ob das mit der Kastration zu tun hat weiß ich nicht.

  • Zitat

    Wie haben eure Hundis die Kastra verkraftet ?

    Konnten sie direkt wieder laufen ? Was ist mit Treppen steigen ?

    Balin hat sich am ersten Tag kaum bewegen wollen/können und war noch komplett dösig von der Narkose. Die Nacht hat er uns dann zur Hölle gemacht weil ihn der Trichter so nervte das er alle 15 min den Schlafplatz gewechselt hat und dabei immer lautstark irgendwo gegen gerannt ist.
    Die nächsten 2 Tage war er träge, wollte kaum Treppen laufen und hat nur sehr ungern gepinkelt, Häufchen machen ging aber und gefressen hat er auch normal.
    Den Rest der Woche war er noch recht schlapp, aber hat wieder alles gemacht, nur eben ein ticken langsamer
    Nach einer Woche ist er wieder wie ein verrückter losgerannt, da wusste ich das alles abgeheilt ist :lol:

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