Tür aufmachen/Alleinesein

  • Zitat

    Jedenfalls solltest du dich langsam von dem Gedanken verabschieden, dass dieser eine Hund möglichst genauso und vor allem schnell genauso funzen soll wie die anderen.

    cazcarra

    Darum geht es mir auch gar nicht, ich wollte lediglich Tipps, wie ich damit umgehen soll, dass er nun die Türen öffnet, weil ich nicht möchte, dass er dank meiner so "geduldigen" Mutter zurückgegeben wird!

    Ich möchte keinesfalls einen Hund haben, der von heute auf morgen "funktioniert", sondern Ratschläge, wie ich an den Problemen arbeiten kann.

  • Wie gesagt, mein Tipp ist und bleibt das mit den Grenzen. Und klar Sicherheit braucht er auch aber eben dadurch, dass er SEINEN Platz hat, geregelte Abläufe, dass er sich auf dich verlassen kann.... Da fährt man mit dem Grenzen setzen auch gut.
    Und du sagst du machst das alles schon, dann würde ich ihm noch Zeit geben, das zu vertiefen, wer weiß, ob er das immer so kannte.
    Und mit dem Jogurt ablenken ist auch gut.
    Und wie gesagt wurde, dass er runter kommen muss vorm allein sein. Das beste wäre wenn er in deinem Zimmer sein dürfte, das finde ich nach wie vor. Denn das kennt er einfach schon.

    Ich würde nur auf jeden Fall vermeiden, dass er dir hinterherläuft wie du gesagt hast.

  • Zitat

    Wie gesagt, mein Tipp ist und bleibt das mit den Grenzen. Und klar Sicherheit braucht er auch aber eben dadurch, dass er SEINEN Platz hat, geregelte Abläufe, dass er sich auf dich verlassen kann.... Da fährt man mit dem Grenzen setzen auch gut.
    Und du sagst du machst das alles schon, dann würde ich ihm noch Zeit geben, das zu vertiefen, wer weiß, ob er das immer so kannte.
    Und mit dem Jogurt ablenken ist auch gut.
    Und wie gesagt wurde, dass er runter kommen muss vorm allein sein. Das beste wäre wenn er in deinem Zimmer sein dürfte, das finde ich nach wie vor. Denn das kennt er einfach schon.

    Ich würde nur auf jeden Fall vermeiden, dass er dir hinterherläuft wie du gesagt hast.

    Huhu,

    ich werde jetzt auf jeden Fall für gewisse Grenzen sorgen, aber ich denke ich habe keine Chance, dass er in meinem Zimmer bleiben darf, gerade weil er dort ruckzuck draußen ist. :verzweifelt:

  • Zitat

    Der Hund kennt mich ja schon seit 4 Monaten , da sollte die Eingewöhnung nicht so schwer fallen, oder?

    Monate?
    Die meisten, die einen Welpen aufnehmen, können sich ja aber nicht monatelang Urlaub nehmen?
    Unsere Beiden konnten schon nach 2 Wochen super alleine bleiben. (die waren aber auch zu zweit und konnten sich beschäftigen)

    Bei uns hats gut acht Monate gedauert. Also bis er zehn Monate alt ist/war ;-) Er kann erst seit Kurzem entspannt allein bleiben. Ich finde schon dass man das einkalkulieren muss als "worst case". Bei mir wars jetzt nicht so schlimm, weil ich eh zuhause bin. Wenn man berufstätig ist muss man dann halt einen Sitter beauftragen.

  • ich lese immer nur Grenzen setzen ... sorry, aber warum schaffst du dir einen Hund an, der bei deiner Mutter nicht gut ankommt und der nicht zusammen mit den Ersthund alleine bleiben kann? :???:

    Ich will hier wirklich nicht stänkern, sondern es verstehen. :)

  • Bevor ich mit dem Alleinebleib-Training beginnen würde, würde ich erstmal ein paar andere Dinge auf die Spur bringen.

    Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass erst einmal deine Mutter versteht, dass das alles nicht von jetzt auf gleich geht und sie etwas mehr Geduld aufbringen muss. Ich würde auch nochmal das Gespräch suchen, um zu bewirken, dass der Hund bei dir im Zimmer bleiben darf. Ich könnte mir vorstellen, dass es ihm dort wesentlich leichter fällt alleine zu bleiben.

    Zum zweiten würde ich mich um einen Plan B in Form von Hundesitter o.ä. kümmern. Das nimmt euch einfach den Druck, dass es schnell klappen muss.

    Und dann ganz in Ruhe das Alleinebleiben trainieren. Wenn er wirklich bisher schon 6 Stunden alleine geblieben ist, wird es bestimmt deutlich schneller gehen als beim Welpen. Fang dennoch in kleinsten Schritten an und steigere langsam, beobachte deinen Hund und passe dein Training immer wieder an, wenn es nötig sein sollte.

    Viele Grüße und viel Erfolg
    Frank

  • Ich hatte es dir schonmal geschrieben, Boxer gehören zu der Rasse der Gebrauchshunde.
    Das ist kein Hund zum Pfötchen geben und Männchen machen, sondern das sind echte Kumpel.
    Was ist dabei, wenn er jetzt am Anfang mal hinter dir herläuft, das haben meine Welpen alle gemacht. Nach ein paar Tagen merken sie, daß man nicht weg geht und machen das nicht mehr.Du wolltest absolut einen Boxer,hast du dich überhaupt mal über das Wesen des Boxers kundig gemacht ?

    Mir tut dieser Boxer in der Seele leid, ihr verlangt jetzt am Anfang schon viel zuviel von ihm, ein 3-4 jähriger Hund kann nicht von heute auf morgen umschalten und funktionieren, wie du das willst.

    Hör bitte auf, alles aufeinmal mit ihm machen zu wollen und lass ihn erstmal ankommen.

  • Zitat

    Darum geht es mir auch gar nicht, ich wollte lediglich Tipps, wie ich damit umgehen soll, dass er nun die Türen öffnet

    Zitat

    Ich möchte keinesfalls einen Hund haben, der von heute auf morgen "funktioniert", sondern Ratschläge, wie ich an den Problemen arbeiten kann.

    Die Türen öffnet er, weil er Trennungsangst hat.
    Was nutzt es dir, wenn du die Tür verschlossen hälst und er dahinter rumjault?
    Der Grund des Problems bleibt doch vorhanden.
    Stress verminderst du nicht, indem er nicht heraus kann.

    Ich sehe es wie Bentley:
    Der Boxer ist erst vor einer Woche eingezogen und steht offensichtlich unter Stress.
    Das Verfolgen würde ich auch noch nicht unterbinden.
    Er weiß überhaupt noch nicht, wohin und zu wem er gehört.
    Orientierungslos, keine Bindung, Verlustängste, neue Menschen, andere Hunde, komplett neue Umgebung.

    Wie würdest du dich fühlen, wenn man dich mitten in China aussetzen, in einen fremden Raum sperren würde und dein "Betreuer" verlässt dich, ohne zu wissen, wann und ob er überhaupt wiederkommen wird?
    Dann fängst du aus Verzweiflung an zu weinen, bekommst Panik und versuchst die Tür zu öffnen.
    Leider erreichst du nichts, weil "dein Mensch" die Tür einfach nicht öffnet, im Gegenteil, er kommt kurz herein, motzt mit dir herum, weil du so eine Panik schiebst und verschließt die Tür wieder und geht.
    Bedenke dabei, dass ein Hund so weit "denken" kann, wie ein ca. 12 Monate altes Kind, was seine Mutter verzweifelt sucht bzw. vermisst....

    Mit anderen Worten:
    Du verlangst zu viel - deine Mutter setzt dich unter Druck - so wird das nichts.
    Was ist, wenn Plan A nicht in fünf Wochen erreicht wird?
    Also muss Plan B her!
    Es gibt genug Hunde, wie du es bereits aus diesem Thread entnehmen kannst, die es nicht schaffen, nach fünf wöchiger Eingewöhnung, 7 (!) Stunden alleine zu bleiben.
    Ja, du möchtest an diesem Problem arbeiten, das glaube ich dir auch, aber gehe immer vom Schlimmsten aus:
    Er schafft es in fünf Wochen nicht.
    Was dann?
    Und argumentiere nun nicht wieder damit, dass DU 7 Stunden nicht zu lange findest, dein Hund wird das ggf. anders sehen.
    Der Hund konnte angeblich 6 Std. bei den Vorbesitzern alleine bleiben, aus Zeitmangel (Job) wurde er abgegeben.
    Nun soll er 7 Stunden alleine bleiben können, im Augenblick erschließt sich mir der Unterschied zwischen seinem alten und seinem neuen Zuhause (zumindest zeitlich) nicht.
    Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als bei Null anzufangen und:
    Sperre ihn nicht einfach weg und verlasse ihn.
    Unterbinde das Verfolgen noch nicht (er ist noch nicht so weit) - nichts hat das mit Kontrollzwang zu tun.
    Er verliert so den "Glauben" an euch, er lernt dadurch nicht, dass ihr zurückkommen werdet.
    Er muss erst begreifen, dass niemand wegläuft und ihn wieder verlässt.

  • Erstmal Danke an alle!

    Bitte nicht böse sein, aber bei unseren Hunden ist es jetzt ja fast 3 Jahre her, als sie das Alleinesein geübt hatten.

    Deswegen habe ich dazu noch ein paar Fargen:

    Soll ich ihn sagen wir zu anfang nur Sekunden ins Zimmer setzen (er darf leider wirklich nicht in meinem Zimmer bleiben, da kann ich nichts gegen machen :verzweifelt: ), und in der Zeit, wo er ruhig ist reingehen und Leckerlie geben?
    Aber ich habe gelesen, man soll gar kein TamTam dxrum machen, was ist denn nun davon richtig?
    Oder ist Beides falsch?

    Das werde ich dann ganz langsam steigern.

    Und was soll ich machen, wenn er anfängt zu jaulen?
    Nein sagen bringt nichts, das habt ihr mir ja schon erklärt.

    Wie reagiere ich dann richtig darauf?

    Ich habe ihm heute mal so ein "Hundekaugummi" gegeben, da war er kurz beschäftigt, ich denke, so eins gebe ich ihm dann immer, wenn er alleinbleiben muss. (Hält ewig, so ein Kaugummi!)
    Bloß ist die Frage, ob er im Zimmer überhaupt darauf rumkaen will, ich werde es ausprobieren!

    Ich hoffe, ihr könnt mir noch ein wenig mit meinen Fragen helfen. :ops:

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