Wir hatten alles falsch gemacht.......
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.....was man falsch machen kann. Jedenfalls bei unserem letzten Familienhund in Sachen Anschaffung und Erziehung.
Damit es anderen nicht so ergeht, besonders den Hunden, die absolut nichts für die Unfähigkeit der Menschen können.....und einige vielleicht interessiert sind warum manche meiner Ansichten so sind......wollte ich mal den Lebenslauf unseres alten Familienhundes aufschreiben.
Vorab: der Hund wurde 14 Jahre alt, wir haben ihn bis zu seinem Lebensende behalten.
Vor 6 Jahren musste er aufgrund von epileptischen Anfällen (die durch einen Hundeangriff ausgelöst wurden), die nicht mehr medikamentös zu behandlen waren, eingeschläfert werden. Wir haben nur einmal überlegt den Hund einschläfern zu lassen, haben das aber nicht gemacht. Manche mögen entsetzt sein, was mit dem Hund gemacht wurde. Damals (vor über 20 Jahren) waren diese "Methoden" noch üblich, sowie sie leider immer noch oft benutzt werden....(natürlich nicht mehr von mir, noch irgendjemand anderes aus der Familie).Damals war ich knapp 6 Jahre, meine Schwester 13 Jahre alt. Unsere alte Dackelhündin mussten wir aufgrund von Altergebrechen einschläfern lassen.
Meine Eltern waren sich sicher das es wieder ein Dackel sein sollte (vorher hatten wir eine Langhaardackelhündin, davor einen Langhaardackelrüden). Diesmal ein Rauhaardackel und zur Freude meines Vaters ein Rüde. Wir haben uns an den Dackelclub gewandt, um einen Züchter in der Nähe zu suchen.
Wir wurden auch bei einer Züchterin fündig, die zwei Welpen hatte. Beides Rüden, einer war schon reserviert, der andere noch abzugeben.
Damals waren die Knöpfe gerade mal eine Hand groß. Als mein vater unseren Hund zum ersten Mal auf der Hand hatte, wedelte er mit dem Schwänzchen...........was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: der Vater unseres Hundes wurde nach Westdeutschland gegeben, weil er den Mann der züchterin gebissen hatte......... Die Mutter haben wir nicht gesehen, nur die Tanten, mit der Begründung: die mag Fremde nicht so, wenn sie Welpen hat...........Jahre später habe ich in den Papieren endeckt, dass beide Elterntiere Halbgeschwister waren (Mutter gleiches Tier, anderer Vater).........beide Elterntiere und die Vorfahren sind aus jagdlicher Linie mit Abzeichnungen gekommen, vollkommen unpassend für eine Familie mit Kindern mitten in Berlin.........eigentlich waren es drei Welpen, wovon eines eine Todgeburt war.........unser Hund war sehr klein, sein Bruder hat immer auf ihm draufgelegen und der Hund hat deswegen Aufbauspritzen bekommen.........mit 8 Wochen dürften wir unseren Hund mitnehmen, sollten neben Hundefutter auch noch Babybrei füttern.
Für heute ist erstmal Schluss mit erzählen, ich schreibe einen anderen Tag weiter.........aber ihr merkt hoffentlich, dass der Fred nicht lustig wird und eine Warnung in Sachen Anschaffung und Erziehung sein soll.
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Hi,
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ich bin gespannt, wie es weiter geht.
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Schön, dass du alles niederschreibst....
Ich lese mal fleißig mit... durfte gerade wieder erst von einer Anschaffung hören wos mir den Magen umgedreht hat...
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ich finde es schön das du versuchst andere die Augen zu öffnen

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Bin auch sehr interessiert, wie es weitergeht, auch wenn es sicher nicht lustig wird.
Aber ich finde es toll, dass du dir die Mühe machst! -
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Interessierte Grüße,
Luisa -
*Lesezeichen setz*
Bin gespannt auf die Fortsetzung.
LG, Maria
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Auch mal ein "Lesezeichen" setz...
Die Idee finde ich gut,
wenn ich daran denke was wir unserem ersten Hund vor 25 Jahren
alles "angetan" haben schüttelt es mich heute noch ! -
Ich bin auch gespannt wies weitergeht und muss leider auch gestehen, dass mir wohl einiges bekannt vorkommen dürfte
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Ich bin auch gespannt, kann mir vorstellen, daß das gar nicht so einfach ist...
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