Mietwohnungen - schlägt euer Hund an?

  • Meine meldet mir auch, wenn es an der Tür klingelt.
    Sie springt auf, rennt zu mir, schaut mich nach dem Motto an "da hat´s geklingelt" und rennt zur Tür, dann wieder mir entgegen... um hinter mir zu warten, wen ich da reinlasse. Die ganze Zeit ohne einen Ton von sich zu geben. Kein Bellen, kein wuffen, kein knurren. :lol:
    Allerdings habe ich da von Anfang an drauf geachtet. Würde weder bei mir in der Wohnung noch im Büro sonderlich gut ankommen.

    Vor kurzem meinte eine Nachbarin: "Oh, sie haben ja einen Hund. Das wusste ich gar nicht, von dem hört man ja nie etwas. " Hab mich voll gefreut!

  • Zitat

    Wenns klingelt, bellen meine Jungs. :muede: Da kann ich nix schönreden^^

    Wenns im Hausflur rumort, ists mal so, mal so. Wir haben hier nur eine nachbarin, die durch "unseren" Hausflur muss. Das geht auch, ihre Schritte/den Schlüssel etc kennen sie mittlerweile. Aber sie feiert gern mal am WE (auch selten mal unter der Woche) und wenn dann zig Leute im Flur Schuhe ausziehen und laut schnacken, schlagen sie an.
    Unsere Wohnungstür ist eine Zimmertür und die Wohnung, die wir bewohnen und die, die die Nachbarin bewohnt, waren früher mal eine Wohnung. Dementsprechend hört man auch alles, als wärs direkt neben einem.

    Naja, dolle ist das Anschlagen nicht, aber es ist recht selten, dass hier wer klingelt/klopft und ´wenn nebenan Party ist, bellen sie halt pro Abend 3x 10 Sekunden. Ich hab mich arrangiert, hab auch keine Lust dran zu arbeiten und durch meinen Beruf bin ich selbst bei Bellen mit Nerven wie Stahlseile ausgerüstet :lol:
    Die Nachbarn störts nicht, bloß Björn ein wenig.
    Sein Hund bellt nicht :D


    Richtööööch !!! :pfeif:

  • Irgendwie eine komische Frage....

    Ob nun Mietwohnung oder Eigenheim - mich persönlich würde es verplüffen, wenn mein Hund so garnichts zu einem vermutlichen Eindringling sagen würde.

    Verbieten? Nein, warum auch..., wenn alles im "Verband" stimmt, hört doch mein Hund zuerst, wenn sich "jemand anschleicht/ unserer Höhle näher kommt" etc.
    Wenn generell in Mietswohnungen Hunde erlaubt sind, dann muss auch damit gerechnet werden, dass ein Hund seiner Natur wegen einmal bellt (oder auch öfter..).Da sie uns Geruchs -und Gehörmäßig überlegen sind, lässt sich das kaum vermeiden.

    Wenn ich lese "ich verbiete das meinem Hund", geht mir echt .....
    Vielleicht drückt man sich da etwas falsch aus...?

    Ich dulde es auch nicht, wenn permanent gebellt wird, weil sich irgendetwas im Flur tut - aber ich versuche meinem Hund zu lernen, dass ich es im Griff habe und er sich nun wieder still verhalten darf, nachdem er mir kurze Mitteilung erstattet hat...

    Das heißt, ich gehe zu dem an der Tür kläffenden Hund und gebe ein Signal, dass alles o.k. ist (z. B.)..., was ich entsprechend konditioniert habe.
    Bei uns funktioniert das ganz gut und schnell.

    Aber generell verbieten? Nöö, niemals, würde gegen die Natur der Hunde sprechen und ehrlich gesagt, mich würde es stören, wenn mir mein Hund nicht anzeigen dürfte, dass plötzlich jemand "eindringt", der nicht zu uns gehört.
    Was nicht heißen soll, dass ich Eure Meinungen nicht nachvollziehen kann...., finde es einfach nur überzogen...., dann brauche ich keinen Hund, weil ....der bellt ab und an nun mal....

    L.G., Claudia.

  • Als wir noch in einer Mietwohnung gewohnt haben durfte Max nicht anschlagen. Wir haben ihm das auch abgewöhnt. Er blieb immer komplett entspannt liegen und es hat ihn nicht die Bohne interessiert. Allerdings wußte er immer sehr gut unter üblichen Geräuschen (wir, Besuch oder ähnliches) und ungewöhnlichen Geräuschen zu unterscheiden. Wenn er also angeschlagen hat, dann haben wir durchaus mal nachgeschaut, da er da sehr selektiv war.

    Als dann Mr. Big dazukam Ende Dez./Anf. Januar 11 hat dieser viel gebellt (wegen allem und jedem, er kannte ja die Geräusche nicht und war auch das Leben in der Wohnung nicht gewöhnt und allgemein immer hoch gestreßt) und Max damit angesteckt. Somit standen wir wieder am Anfang. Allerdings sind wir im April in ein Haus gezogen und hier ist es durchaus erwünscht, dass die Hunde anschlagen, da hier in der Nachbarschaft schon eingebrochen wurde und die Nachbarn sind sehr erfreut über meine Jungs. Allerdings hat sich das alles normalisiert, dass es nicht wirklich störend ist.

  • :gut:

    Find den Post einfach passend.
    Hund ist Hund

    Meine bellt tagsüber gar nicht, es sei denn, irgendwas komisches ist im gange.
    Dazu muss ich aber ehrlich sagen, daß sie stark drauf achtet, wie ich mich verhalte.
    Schrecke ich hoch, wird schon mal gewufft ( einmal ) oder vor sich hin gebrummelt.

    Abends sieht es mein kleiner Werwolf jedoch anders.
    Da is sie schon mal leichter zum grummeln zu bringen. Sind es fremde Geräusche oder Streits draußen oder einfach nur mein Nachbar, der es mal wieder übertreibt.
    Aber auch da wird nicht gebellt, sondern nur so leise vor sich hin gegrummelt.

    Bin auch froh drüber, weil möcht keinen Streß mit den Nachbarn, obwohl meine Maus überall gut ankommt...
    Hab allerdings auch die Absprache getroffen, daß, sollte sich etwas daran ändern, sieikr bitte sofort Bescheid sagen sollen.

    Wäre sie allerdings bellfreudiger, würde ich schauen, in welchen Situationen und dementsprechend versuchen zu agieren.
    Also nicht unbedingt verbieten, aber nen Abbruchkommando einführen zb

    lg

  • Nein, Anjou darf nicht wirklich anschlagen.

    Mit einem kurzen Bellen beim Aufschrecken, wenn es schellt, kann ich leben. Aber im Moment dreht er meist ziemlich hoch, wenn ich dann zur Türe laufe und bis der Besuch oben ist.
    Deswegen schick ich ihn dann ihn die Kudde, wenn er es übertreibt, wo er auch in der Regel wartet. Da wufft er dann schon mal vor sich hin, aber so lange er nicht kläfft, ist es mir wurscht.

    Wenn jemand im Hausflur ist, ist es unterschiedlich. Meist interessiert es ihn gar nicht. Ab und zu dann aber doch. Vor allem, wenn er meinen Freund oder meine Schwester an den Schritten erkennt.
    Wenn es länger Geräusche gibt im Hausflur und nicht jemand nur vorbei läuft, knurrt er schon mal, wufft oder bellt ganz selten. In der Regel kann ich da aber einschreiten, wenn ich mit Knurren, Wuffen anfängt und dann lässt er es auch bis auf wenige Ausnahmen.

    Kann sich aber noch ändern, er entwickelt sich ja noch und ich habe im Moment den Eindruck, das war da noch nicht alles zum Thema ;)

  • Edit:

    wir hatten es allerdings anfang des Jahres, als wir im kurzurlaub waren, daß sie morgens gebellt hast, als die vom Hotel mit ihren wäschewagen vorbeigeeiert sind.
    Gsd nur am ersten Tag und dann war Ruhe, weil war normal :D
    ( und frauchen hat ja schließlich auch normal weitergeschlafen, nach nem
    gemurmelten/genuscheltem: Hey, alles gut, Du schläfst doch noch und ich auch :D

  • Spike schlägt wegen jedem bisschen an und wir versuchen das in den Griff zu bekommen, denn erwünscht ist es denk ich niergends. Auch wenn meine Nachbarn bis jetzt mit sehr viel Verständnis reagieren, auch das ist irgendwann vorbei.

    Und ehrlich gesagt, ich mag das auch nicht. Reicht schon wenn die Hunde, die im Garten gehalten werden hier in der Nachbarschaft tagein tagaus bellen

  • Ich schreib mal was aus der Sicht einer tierisch genervten Nachbarin.

    (Und als ich noch einen Hund hatte, durfte der nicht anschlagen, das halte ich aus Gründen der rücksichtnahme in einer Mietwohnung für selbstverständlich).

    Unter uns ist ein neuer Nachbar eingezogen, in eine 1,5 Zimmer wohnung mit zwei riesen Kälbern.
    soweit so gut.

    Nur diese Hunde(die laut Mietvertag eigentlich gar nicht erlaubt sind, nichts über 30cm) bellen. Und zwar nicht manchmal, sondern ständig.
    wenn jemand durch den flur geht, wenn es bei ihm klingelt, wenn es bei uns klingelt, wenn draußen ein LKW lang fährt, wenn draußen ein Hund bellt, wenn meine Katze im Korridor miaut, wenn er mit den Hunden durch den Flur geht, gerne auch mal nachts um drei und ich steh senkrecht im Bett und mein Sohn(20 Monate) wird wach. :muede2:

    Das Haus ist ein Altbau und hellhörig, man kann sich die Lautstärke vorstellen wenn zwei große Schäfermixe direkt vor der Wohnungstür oder im Hausflur austicken.

    Und nein, das ist auf Dauer nicht witzig.
    Meine Tochter, die an Hunde gewöhnt ist, traut sich kaum noch an der Wohnungstür vorbei, bzw. nur auf dem Arm, weil die Hunde so dermaßen abgehen.
    auf ein Gespräch lässt er sich nicht ein weil" das sind nunmal Hunde".
    Der direkte Nachbar der nebenan wohnt hat jetzt die Hausverwaltung eingeschaltet.
    Die Hunde waren wohl ausnahmsweise genehmigt, aber er beschrieb sie als sehr ruhig und ausgeglichen.

    Wies jetzt weitergeht weiss ich auch nicht.
    aber so ist es schon eine permanente Belastung und ruhestörung.

  • Zitat

    Hallo,

    mich würde mal interessieren, wie das bei euch so läuft... darf der Hund anschlagen oder nicht?


    Nein, darf er nicht. Wir haben mehrere Hunde im Haus, das würde sich nur aufschaukeln. Außerdem hör ich immer von den Nachbarn, dass man meinen Hund ja gar nicht hört :D Das soll auch so bleiben.

    Zitat

    Wenn er es darf, tut er es dann nur, wenn die Klingel geht oder auch wenn irgendwer im Hausflur herumläuft / sich unterhält, etc.?


    Bokey fiept, wenn ich an der Sprechanlage antworte. Erfahrungsgemäß kommt ja dann auch immer jemand. Sobald ich aber den Hörer auflege ist Bokey ruhig, nur während ich spreche piept der :roll:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!