Wie kann ich meinen Hund glücklicher machen?
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KatiKl -
19. Juni 2011 um 22:53
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meine ehemalige hundetrainerin meine eh mal, das wir unsere hunde zu viel bespaßen wollen. sie kam dann mit den vergleich von den straßenhunden, die sind mehr oder weniger nur für ihre futterbeschaffung unterwegs, und sonst schlafen sie, um ihre resourcen zu schonen. da können schon mal 15 bis 20 stunden schlaf zusammenkommen.
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Zitat
Da ich aber der Meinung bin, dass 2-3Std. stupides Gassiegehen ihn nicht genug fodern
Genau das ist für meine beiden Nasen sehr auslasten, der Hund läuft ja nicht nur, sondern schnuppert hier schnuppert da- setzt seine ganzen Sinne ein. Wenn es immer mal wieder andere Routen sind, ist es füt Hundi abwechslungsreich genug.
ZitatHab schon soviel versucht, Futterbeutel, Suchspiele, Fährtenlegen...
Was macht er da?
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Hallo!
Du könntest es mal mit einer Reizangel versuchen, weil sie körperferneres Spielen ermöglicht. Möglicherweise ist nämlich genau das das Problem - dass viele Spiele ihm einfach zu nah am Körper sind (sowohl an Deinem, als auch an seinem - denn damit scheint er ja doch noch massive Prpbleme zu haben). Über die Reizangel tretet Ihr in Kontakt, ohne dass es zu nah wird.
Ansonsten: Mag er Futtermotvierte Spiele? Also, wie schon geschrieben, Futter fangen usw.?
Übrigen: Falls er Interesse am Futterbeutel hat, kann man diesen auch an die Reizangel hängen, um sie interessant zu machen. Da bekommt der Futterbeutel nänmlich plötzlich Beine
Viele Grüße! -
Zitat
Genau das ist für meine beiden Nasen sehr auslasten, der Hund läuft ja nicht nur, sondern schnuppert hier schnuppert da- setzt seine ganzen Sinne ein. Wenn es immer mal wieder andere Routen sind, ist es füt Hundi abwechslungsreich genug.

Mir fällt da auch noch der Hund unserer Schwiegereltern ein. Auch ein Spanier und nicht sonderlich interessiert am Spiel. Die hatten halt andere Sorgen als zu spielen.
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*Handreich* :)
Mein Hund spielt auch nicht, weder mit Artgenossen (da hat er Angst wenn sie mit ihm spielen wollen) noch mit Spielzeug. Letzte Woche hat er das allerallererste Mal ein Quietschi mit der Nase angestupst und sich dann erschrocken und ist in den Korb gehüpft. Das war das erste mal in fast einem Jahr dass er irgendwas mit dem Spielzeug gemacht hat.
Am Anfang hab ich mir damit echt schwer getan. Die Hunde die ich kannte spielten alle, für die war es das Größte mit anderen Hunden oder Spielzeug zu spielen. Ein Hund hat zu spielen damit er glücklich ist, so war meine Einstellung. Und ich hab echt daran geknabbert, dass das Jogerl nicht spielt. Nicht wegen mir, sondern weil ich der Meinung war, nur ein spielender Hund ist ein glücklicher Hund.
Mein Hund spielt am liebsten Kuscheln und Schnuppern. Punkt. Der Rest interessiert ihn nicht. Null. In der Hundeschule wollten ihm die Trainer den Futterbeutel schmackhaft machen und haben resigniert. Kein Interesse. Mittlerweile kenne ich ihn, er ist so wie er ist, darf er Leckerlis aus der Klorolle auspacken ist er happy. Darf er die Einkaufstüten nach getrockneter Lunge durchsuchen ist er happy. Das ist seine Art des Spiels. Fresserein auspacken, Papiertüten verfetzen. Er spielt also doch - nur eben anders :) Auch Spaziergänge sollten am liebsten "Schnupperspaziergänge" sein - ruhig, gemütlich, Zeitunglesen hier und dort, Bankerl sitzen und Leut beobachten in der Sonne, das sind so seine Hobbies
Probier's doch mal mit deinem aus. Nimm eine leere Küchenrolle, füll die Leckerchen vor seinen Augen rein, klapp die Enden leicht zu, und gib ihm die Rolle und schau was er damit macht
Kennst du die Seite
http://www.spass-mit-hund.de
Vielleicht findest du da ja auch noch was -
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Vielen Dank noch mal für alle Antwort die in der zwischen Zeit noch hier gepostet wurden.
Das mit der Angel hörte sich sehr interessant an und könnte ihm vielleicht auch gefallen. Denn wenn ich ihn an der Schleppleine habe und diese vom Wind hin und her geschaukelt wird, findet er das auch klasse und hüpft hinterher. Bastel mir mal eine, häng Leckerlis dran und renn mit ihm über die Wiesen:-) Denn rennen tut er ja gerne und es ist mal etwas fordernder als nur Gassi gehen. Danke für den Tip.
LasPatitas:
Mit dem Futterbeutel ist das so eine Sache. Er steht natürlich total auf Leckerlis und daher versuchte ich es immer wieder mal. Am Anfang ist er auch hinterher und mit dem Beutel durch die Gegend gelaufe, mittlerweile schaut er nur noch geht 3-4 Schritte und schaut mich an, so als wollte er mir sagen... ne ne ne, ich lauf dem Ding doch jetzt nicht hinterher, bekomme schon noch genug zu fressen;-) Habs nun auch so gut wie aufgegeben, denn es interessiert ihn einfach nicht mehr.Naja, nachdem ich hier jetzt schon viel gelesen habe denke ich einfach "Er ist so und so soll er bleiben":-) Mir ging es auch nicht um meine Bespaßung, habe halt nur immer gedacht, dass er unglücklich wäre und daher so unmotiviert wäre. Aber nun sehe ich das es viele Hunde gibt die einfach nicht die großen Spieler sind.
Werde jetzt weiterhin mit Ihm an den anderen Baustellen arbeiten, damit wir einfach ein gutes Team werden. Er freut sich wenn ich nach Hause komme, kuschelt gerne und ich hoffe das er die schlimmen Jahre aus Spanien irgendwann vergisst und mir voll und ganz vertraut.Wünsche allen einen guten Start in die Woche.
LG Kati
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Kati, ich denke, dein Hund ist so am glücklichsten wie er ist, wenn er das machen kann, was er möchte und was IHM Spaß macht. Und wenn es eben das Schnüffeln und Herumlaufen ist, was ihm Freude bereitet - dann freu dich mit ihm, schau dir mit ihm die Gegend an und genieße die frische Luft.
Wie gesagt, mein Jungspund will auch keine Belustigung, das hat mich Anfangs auch total gewurmt und ich hab sie bis zum Umfallen animiert...so hats aber uns beiden keinen Spaß gemacht.
Warte einfach mal ab, vielleicht entdeckst du mit der Zeit dochnoch Etwas, wo ihr gemeinsam Freude drann habt. Irgendwas findet sich ja immer, und wenn es gemeinsames Ausbuddeln von Mauselöchern ist
(Das macht eine Bekannte von mit am liebsten mit ihrem unmotivierbaren Schäfi...sie zeigt ihm Mauselöcher und sie buddeln gemeinsam
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Meine Mutter hat auch so eine Spanierin - den ganzen Tag nichtstun ist ihr Liebstes Hobby.
Okay, und mal 10 Minuten durch den Garten fetzen mit dem Sheltie meiner Schwester (wohnen in einem Haus).
Aber auf der Arbeitz liegt die auf ihrem Platz und hin und wieder guck ich schon scherzhaft, ob die überhaupt noch lebt.
Mein Hibbelwutz ist dagegen ja ne Rakete, aber so unterschiedlich sind sie halt.
Dafür erspäht sie zuverlässig Leckerlie auf der Wiese und rüher war Trecker jagen und einholen ein beliebstes Hobby
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Man darf auch nicht vergessen, dass das was uns bei unserem Hund glücklich machen würde (z.B.) zu sehen das er spielt) ist ja unsere Sicht der Dinge, wo steht, dass ein Hund zwingend spielen muss
.Es gibt auch nicht grade wenige Menschen die sich einen Hund anschaffen, der für sie ein Beschäftigungskriterium erfüllen soll, diese Menschen haben dann natürlich ein extremes Problem, wenn sie einen nicht spielenden, an Such- und Apportierspielen uninteressierten Hund erwischen, dann haben die aber ein Problem, nicht der Hund
. Der Hund kriegt dann ein Problem, wenn das nicht spielen als "Problem" von dem sehr engagierten Menschen erkannt wird (der ja Beschäftigung benötigt) und an ihm rumtrainiert wird, damit er anfängt zu spielen.Ich bin immer dafür, dass man ab einem bestimmten Punkt einfach respektiert, dass Menschen, wie Hunde, verschieden sind und jeder Jeck ist nunmal anders und das einfach anzunehmen. Macht es unter Umständen allen einfacher.
Nur so Gedankengänge von dem was ich täglich so sehe :) .
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Gerade Hunde mit Vergangenheit brauchen oft sehr lange, um die aufkumulierten Streß-Rekationen im Organismus wieder abzubauen. Sich Ausruhen, sicher fühlen, viel Schlafen ist da oft "nur" eine Art Heilungsprozess, den man nicht unterschätzen sollte.
LG, Chris
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