Wie kann ich meinen Hund glücklicher machen?
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KatiKl -
19. Juni 2011 um 22:53
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Hallo zusammen,
ich habe mich heute hier im Forum neu angemeldet und hoffe hier ein paar Tips für das Zusammenleben mit meinem kleinen Krümel zu bekommen.
Ich habe den kleinen Mann im Dez 2010 von einer Tierschutzorganisation bekommen. Er ist ein 5jähriger Mischlingsrüde aus Spanien. Auf Grund seiner sehr schlimmen Vergangenheit leider auch nicht immer ganz einfach, Angstschnapper. Ich arbeite sehr viel mit Ihm um diese Problem in den Griff zu bekommen und wir haben auch schon einige Erfolge erreicht. Am Anfang lies er sich überhaupt nicht bürsten und wenn Füße ihm zu nahe kamen, schnappte er ohne Vorwarnung zu. Mittlerweile geht Bürsten relativ Problemlos und schlafen tut er auf meinen Füßen;-) Wir haben aber noch viel vor uns. Beim TA und Frisör ist er wie eine Bestie und auch kleinere Sachen z.B. Zeckenschutz auftragen, Krallen schneiden, Zecke entfernen sind immer wieder eine Herausforderung. All diesen Sachen sehe ich aber relativ entspannt entgegen, denn das Vertrauen wird immer größer und irgendwann wird er merken das ich Ihm nichts böse will.
Leider habe ich aber auch ein Problem worüber ich mir immer wieder mal mehr Gedanken mache und für mich eine viel größere Herausforderung ist. Mein Krümelchen hat totale Angst vor anderen Hunden und spielt sowohl mit Artgenossen wie auch mit mir nicht und daher frage ich mich immer wie ich Ihm den Tag ein wenig interessanter gestalten kann. Bisher gehe ich täglich 2-3Std (auf 3 Gassirunden verteilt) spazieren und versuche ihn immer wieder zum spielen zu animieren, mit wenig Erfolg. Das einzige was ihn ab und an mal für ein paar Minuten gefällt sind Zerrspiele. Da ich aber der Meinung bin, dass 2-3Std. stupides Gassiegehen ihn nicht genug fodern würde ich mich sehr freuen wenn mir jemand Tips geben könnte wie ich Ihn am Tag beschäftigen kann oder wie ich Ihm das Spielen bei bringen kann. Hab schon soviel versucht, Futterbeutel, Suchspiele, Fährtenlegen...Bin über jeden Tip dankbar und sag schon mal im Voraus "Vielen DANK"
LG Kati
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Hallo,
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huhu
artax kommt auch als spanien, ok er ist schon 10 jahre und (lebte 9 auf der straße oder im heim) in dem alter habe ich eigl nicht mehr damit gerechnet das er überhaupt spielt. doch nun seit 2 wochen spielt er mit mir fangen, lässt sich "ärgern" und stänkert dann zurück, wir haben ihn im aug 2010 bekommen
lass ihm etwas zeit :) und viel glük :) das wird schon
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Danke für die Antwort.
Ich habe die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben, nur manchmal denke ich er ist nicht so ganz glücklich. Denn wenn wir nicht Gassi gehen, liegt er eigentlich nur in seinem Körpchen döst oder schläft und das 20Std. von 24Std... irgendwie finde ich das nicht normal. Gesund ist er aber, wir haben ihn im Dez. checken lassen und im Feb. musste er operiert werden und wurde danach noch mal durchgecheckt.
Weiß nur einfach nicht mit was ich ihn in der Wohnung beschäftigen kann. Morgens gehe ich mit ihm ca. 30min, Nachmittags 1-1,5 Std und Abends nochmal 30min.. 2x in der Woche gehen wir für jeweils eine Stunde in die Hundeschule, da ich hoffe das er dort die Angst vor anderen Hunden ein wenig verliert und ab und an können wir bei Freunden in den Garten wo er auch mal ohne Leine laufen kann und da spielt er dann auch ab und an mal mit einer Frisbee oder einem Ring, aber an der Schleppleine im Park oder Wald ist er überhaupt nicht zu motivieren.
Was habt Ihr denn so alles versucht um Artax zu motivieren oder wie gestaltet Ihr Euren Tag? Schön das es bei Euch Fortschritte gibt:-) Macht auch mir mehr Hoffnung!
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Och 20 stunden am Tag schlafen ist garnicht so ungewöhnlich. Schau mal, HIER ist grade ein Thread zum Thema.
Meine junge Hündin döst oder schläft auch ~18-20 Stunden am Tag und wirkt ganz und gar nicht unglücklich
Sie ist übrigens auch kein Typ (obwohl sie erst 10 Monate alt ist), der so sehr auf Spielen oder gemeinsame Aktivitäten steht. Versuche ich den ganzen Tag sie zu motivieren was mit mir zu machen, hat sie noch viel viel weniger Lust drauf.
Also haben wir mal 2-3 Wochen lang beim Gassigehen GARNICHTS gemacht, ich ahb quasi nur schweigend aufgepasst, dass sie nicht abhaut. Irgendwann hat sie von selbst mehr Kontakt gesucht.
Mitlerweile sind wir schon recht weit, von 30 Minuten Gassigang beschäftigen wir uns etwa 5 Minuten aktiv miteinander. Sehr viel Spaß macht ihr das Fangen von Trockenfutter (so banal es auch klingen mag ...), oder wir rennen mal ein paar Meter zusammen oder es fliegt 1-2x der Futterdummy. Wenn sie allerdings keinen Bock hat - warum sollte ich die zwingen? Wer nicht will, der hat schon. -
artax hat n kollegen aus ungarn bekommen

also mit anderne hunden, naja da ist sein spielen, rennen und bellen, und mit lino (der zweithund) da spiet er nun auch laaaangsam mit fangen) aber wie gesagt alles erst seit ein paar tagen/wochen
anfangs wars nur in der wohnung das er sich mit UNS beschäftigt hat. an den füßen kitzeln, an tasthaaren zupfen, in die öhrchen pusten, darauf ging er dann ein, zeigte die zähne, sprang auf, rannte durch die wohnung und kam wieder aufs bett und stupste mit dem fuß. so bischl ärgern war das immer nur. und meist nur aufm bett nach dem aufstehen. das fing gaaanz langsam und so garnicht ersichtlich als spielen an sondern mehr so necken und ärgern.
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Ich habe auch schon überlegt ob ein zweiter Hund vielleicht eine Alternative wäre, aber dafür haben wir ihn noch nicht lange genug und mit seiner Angst vor anderen Hund mir z.Zt. auch noch zu riskant. Natürlich würden wir mit Ihm los fahren, damit er sich seinen Partner/in aussuchen könnte, aber was ist wenn es dann zu Haus nicht klappt. Einen Hund wieder zurück ins Tierheim bringen... das könnte ich nicht und dann werde ich nachher beiden Hunden nicht gerecht. Wenn dann würde ich auch glaub erst mal einen Pflegestellenplatz auf Probe anbieten. Haben Freunde von uns auch gemacht. Sie haben einen Hund aus Spanien quasie für 4Wochen auf Probe genommen und dann entschieden ob Sie ihn behalten oder nur als Pflegeplatz bis zur Vermittlung.
Naja, wahrscheinlich bin ich einfach zu ungeduldig. Bin mit Hunden aufgewachsen, diese haben wir aber immer als Welpe bekommen, also wussten wir warum mal etwas nicht klappt und dann kann man immer besser eingreifen oder etwas ändern.DAs mit dem Ignorieren habe ich auch schon versucht, bin aber an mir gescheitert. Konnte einfach nicht NICHTS machen. Ich weiß total falsch und da muss ich wohl an mir arbeiten.
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Ich würde da gar nicht so ein Brimborium drum machen. Unser Neuzugang hat anfangs auch nicht gespielt. Er ließ sich kurz animieren von unserem Ersthund aber wirklich Interesse hatte er daran nicht. Nach 5 Monaten fing es urplötzlich an, dass er anfing zu spielen (ohne das wir sonderlich was dazu getan hätten) und er wurde richtig albern
. Hunde brauchen teilweise ihre Zeit um anzukommen.Ansonsten gibt es auch Hunde die einfach nicht spielen wollen, warum sollte man sie also krampfhaft animieren? Man kann doch auch einfach respektieren, dass jeder Hund unterschiedlich ist, ich glaube damit macht man ihn am glücklichsten.
Einen Zweithund würde ich mir nicht holen, solange du so massive Baustellen beim Ersthund hast, dann wirst du im Zweifelsfall an den Rande eines Nervenzusammenbruchs kommen
.Lass deinen Bengel doch so wie er ist ... er wird sich im Laufe der Zeit noch weiter verändern. Beschäftige ihn doch indem du ein wenig Kopfarbeit mit ihm machst, Schnüffelspiele, Tricks übst, etc.
Unsere Hunde haben auch einen gesegneten Schlaf von 15-18 Std.
und sie sind dabei sauglücklich. -
Ich sag ja, ich bin wahrscheinlich einfach zu ungeduldig. Und wenn das hier falsch rüber gekommen ist, zwingen tu und will ich Ihn zu nichts. Versuche halt immer mal wieder zu spielen oder ein wenig Kopfarbeit zu machen, aber wie gesagt sobald wir wieder in der Wohnung sind gehts ab ins Körbchen und dann wird nur noch geschlafen.
Habe mir nur solche Gedanken gemacht ob 20Stunden schlafen echt normal ist. 15Stunden sind normal, soviel haben die Hunde meiner Eltern und meinem Bruder auch geschlafen, aber sobald die dann wach waren, sind die auf Hochtouren gelaufen;-) Mein kleiner Mann will halt einfach immer nur geradeaus Gassi gehen. Ich glaub wenn ich die Zeit hätte könnte ich 10Stunden am Tag mit ihm laufen, denn das findet er super und ist dabei auch nicht müde zu bekommen;-)Bin nun aber schon ein wenig ruhiger. Hilft ja doch schon, wenn man einfach mal hört, dass alles normal ist und ich wahrscheinlich einfach nur aufhören muss mir soviel Gedanken zu machen. Also arbeite ich jetzt mal an mir in Geduld und Gelassenheit. Das wichtigste ist ja auch das er Gesund ist. Lauf ich halt weiterhin der Frisbee hinterher, hält mich ja auch fit:-)
Vielen Dank noch mal für alle Antworten.
LG Kati
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Hallöle,
vieles kommt auch mit der Zeit.
Dina hat anfangs ausschließlich mit kaputten Bällen gespielt und das am liebsten allein. Vor anderen Hunden hatte sie panische Angst.
Nun (ein Jahr später) können wir gut zusammen spielen und finden es beide klasse. Ihre Angst hat sie danke unserer Hunderunde auch größtenteils überwunden.
Ich bin da am Ball geblieben und habe sie anfangs einfach machen lassen. Kam ein Angebot von ihr, bin ich darauf eingegangen. Was sich bewährt hat, Spielis mit Strick. Da können wir beide miteinander spielen und darum rangeln und ich bestimmt, wann sie die Beute bekommt.
Schau doch mal hier nach Gassigängern in deiner Nähe. Vielleicht finden sich ja nette Hunde, die deiner Fellnase etwas die Angst nehmen. Anfangs bin ich mit Dina auf die Hundewiese gegangen, die anderen Hunde tobten und sie war gesichert an der Flexi. Schnüffeln musste sie ertragen, wenn es zu heftig geworden ist habe ich die anderen Hunde weg geschickt. Langsam und mit der Zeit hat sie die anderen Hunde kennengelernt, hat gelernt, dass ihr nichts passiert und ist sicher geworden. Die regelmäßigen Hundekontakte haben ihre Lebensqualität um längen verbessert.
Und sie schläft auch viel...da würde ich mir keine Sorgen machen.
Wer 3-4h am Stück tobt darf dann auch mal gerne 12h durchschlafen... 
Liebe Grüße
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Huhu,
ich kenne einige Hunde, die nicht mit anderen Hunden spielen/toben und die einen glücklichen/normalen Eindruck machen
das sind überwiegend auch Straßenhunde, könnte mir vorstellen, dass die dort auch oft Einzelkämpfer sein mussten und das von daher kommt? 
Ich würde mir da auch nich so einen Kopf machen.. er muss sicher erstmal mehrl Vertrauen zu dir und im Umgang mit anderen Hunden gewinnen und dann wird das vielleicht noch.
Geistig Auslasten kannst du ihn ja trotzdem

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