Nur Kontra beim Thema kastrieren?

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    Will mich nicht hier in das Getümmel einmischen, aber ich glaube, bei der Hengstfrage ging es tromba darum, zu fragen, wieso jemand, der prinzipiell gegen Kastra ist, sich mangels artgerechter Hengsthaltung nicht einfach eine Stute zulegt?

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    Naja, oder nicht einfach ganz auf ein Pferd verzichtet.

    Dieses Argument "Wenn ich einen Hund nicht unkastriert halten kann, dann ist es nicht artgerecht und ich schaff mir keinen Hund an"..kann man nämlich theoretisch auf jedes beliebige Tier anwenden.

    Irgendwo ist das ganze Thema für mich eine Doppelmoral wenn man an alle Tiere denkt.
    Man regt sich über die Kastration eines Hundes auf wo täglich Schweine nur aufgrund des Geschmacks kastriert werden und außerdem nie ein artgerechtes Leben führen durften,
    Trotzdem isst ein Großteil hier sicher Fleisch und unterstützt so etwas.

    Aber beim Hund... :gott:

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    Weil mir, genau wie bei Hunden und Katzen, Weiber zu zickig sind.

    Ich kann nun mal nur mit Kerlen gut :D

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    *hand.heb* ...dem stimm' ich voll und ganz zu :lol: ......und auch die menschlichen Weiber sind mir oftmals etwas zu zickig und ueberkandidelt, Maenner sind da sooooo viel pflegeleichter.

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    Weil mir, genau wie bei Hunden und Katzen, Weiber zu zickig sind.

    Hihi, das scheint nicht nur bei den Viechern so zu sein und beantwortet meine Frage, wieso hier nur Frauen mitmischen, ja in gewisser Hinsicht :hust:

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    1000 grüne Bömmel wofür?


    Dafür das man sämtliche Argumente ausser acht lässt und lieber versucht alles lächerlich zu machen? :roll:

    Und nein, Tagakm meine ich damit nicht.

    Hier hat keiner versucht irgednwas lächerlich zu machen....im Gegenteil ich habe mehrmals versucht zu erklären worum es mir geht :ka:

    Die TS kommt hier an und fragt nach Lösungen, erklärt ihre Sachlage (Dackelchen damals gefunden, behalten, keine Möglichkeit während der Abwensenheit zu trennen...)
    Dann gehts hier los mit "wie kannst du nur..", es wird mit dem Tierschutzgesetz gewedelt, ihr unterstellt sie kastriert den Rüden, weil es billiger ist..usw.

    Das finde ich einfach nur komisch, weil es eben nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern auch Grautöne und ich kann mir denken wer hier als erstes aufschreit wenn der nächste Thread entsteht zum Thema: Hilfe meine Hündin ist tragend....
    Ich persönlich finde es nunmal verantwortungsvoller zu kastrieren, als wenn man da mit welpen steht.
    Sie rennt doch nicht morgen los und ab sind die Bömmel..sie versucht es so und wartet nochmal.

    Und ich bin, wie viele hier anscheind denken, nicht pro Kastration. Im Normalfall wird hier nur bei medizinischer Indikation kastriert.

    Schade, dass man anscheind nicht bereit ist über den eigenen Tellerrand zu schauen....

    LG

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    Also was nun? Artgerecht und im Sinne des Tieres? Stelle ich ihn auf Befehl ruhig (Thema Erziehung) und lasse ihn im eigenen Saft schmoren, bis die Hündin nicht mehr riecht? Ist das besser? Oder nehme ich ihm bewußt den Drang überhaupt "Liebeskummer", also Stress zu bekommen?

    Neugierige Frage - wenn bsp. ein mit 10 Monaten kastrierter Hund in der Lage ist, einen Deckakt komplett durchzuziehen, "seine" heisse Hündin gegen andere Rüden massiv verteidigt, gegenüber "heissen" Hündinnen deutlich signalisiert, dass ihm sehr wohl bewusst ist, dass die Dame "heiss" ist .....
    hat man ihm dann mit der Kastration den Drang genommen "überhaupt "Liebeskummer", also Stress zu bekommen?" ?

    Meines Erachtens nicht - kann mich aber auch irren.

  • Zitat

    Mag für dich so sein, für mich wars das nicht. Das lag an meinen Erfahrungen und ich hab für meinen Hund so entschieden: jeder kann anders für seinen entscheiden....

    Welchen Unterschied macht es, ob die Gebärmutter TEILWEISE entfernt wird oder nur die Eileiter durchtrennt werden?

    Denn Fakt ist - auch wenn es heisst "die Gebärmutter wird entfernt" - es wird grundsätzlich nur ein Teil der Gebärmutter rausgenommen. Der Bereich "Übergang zur Scheide" - sprich äusserer Muttermund und zumindest ein Teil des Gebärmutterhalses verbleiben. Geht rein op-technisch gar nicht anders. Und diese Teile können nach wie vor entarten.

  • Zitat

    Neugierige Frage - wenn bsp. ein mit 10 Monaten kastrierter Hund in der Lage ist, einen Deckakt komplett durchzuziehen, "seine" heisse Hündin gegen andere Rüden massiv verteidigt, gegenüber "heissen" Hündinnen deutlich signalisiert, dass ihm sehr wohl bewusst ist, dass die Dame "heiss" ist .....
    hat man ihm dann mit der Kastration den Drang genommen "überhaupt "Liebeskummer", also Stress zu bekommen?" ?

    Meines Erachtens nicht - kann mich aber auch irren.

    Und die Kastra ist mehr als 6 Wochen her?

    Dann würde ich sagen, wenn er in der Lage ist, den Deckakt komplett durchzuführen, ist bei der Kastra was schiefgelaufen.

    Oder irre ich mich da?

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