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Beiträge von Knautschgesicht

    Emil schleppt Näpfe durch die Gegend, stapelt leere Näpfe auch schon mal ineinander. Ich sollte ihn als Kellner vermieten.


    Hootch dreht jedesmal total durch, wenn ich ihm sein Geschirr vor die Nase halte. Er vollführt dann Bocksprünge und kriegt sich minutenlang gar nicht mehr ein (was natürlich zur Folge hat, daß wir NOCH später loskommen). Das Ganze wirklich 3 mal am Tag vor JEDEM Spaziergang :headbash:


    Und Anton MUß jedes Mal, wenn wir lostraben, erstmal den Schimmeligen (Pferd) "erschrecken". Er rennt dann böse grollend ganz nah am Pferd vorbei (das mittlerweile nicht mal mehr den Kopf hebt). Aber dieses Ritual muß sein.

    Meine dürfen auch ins Bett.


    3 Hunde passen, wenn ich auch mit drin liege. Allerdings kuscheln die Jungs nur 10-15 Minuten und gehen dann in ihr eigenes Bett. Die Mädchen liegen schon mal die ganze Nacht bei mir. Meistens merke ich gar nicht, wenn die Hunde "Schichtwechsel" machen.


    Klar muß ich die Betten wegen der Haare spätestens jeden zweiten Tag beziehen, aber das ist es mir wert.


    Angefangen hat es übrigens mit der Aufnahme eines 2 Wochen alten Waisenwelpen. Der kam natürlich mit ins Bett und die Großen kamen dazu.

    Moin Moin,


    ich habe ein rundgenähte Elchlederleine. die sich anfangs auch total weich anfühlte. Ein echter Handschmeichler. Leider bleibt das nicht so, wenn die Leine nass wird oder anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Da muß man schmieren bis der Arzt kommt. Ich benutze die Lederleine nur noch selten, bin wieder zu den runden Nylonleinen zurückgegangen. Wenn die schmutzig sind, schmeiß ich sie in die WaMa und gut is. Und leichter sind die allemal.

    Wow, was für ein Thread! Birgit, ich schicke dir die Rechnung für die verbrauchten Taschentücher!


    Fazit des Ganzen ist doch aber auch, wenn wir uns entschließen, all die kleinen oder auch teilweise sehr großen Katastrophen für und mit unseren Hunden durchstehen, wachsen wir daran. Wir lernen unsere Grenzen neu kennen und irgendwann denken wir "Jau, das haben wir geschafft!". Die nächste Katastrophe wird dann vielleicht schon etwas souveräner verarbeitet und im Endeffekt nennt man das Entwicklung. So schlimm es im akuten Moment auch sein mag.

    Ich denke, worum es bei der Überlegung über den Tod oder die Krankheit oder auch unerwarteten Schwierigkeiten geht, ist, daß man sich überlegen muß, ob man selbst ein Mensch ist, der in solch einer Situation die A***backen zusammenkneift und das duchsteht oder eher jemand, der bei kleinen Unstimmigkeiten die Lust verliert bzw den Hund wieder abgibt.

    Oh Mensch ja, auch das ist ein Punkt, den jeder bedenken muß, der sich einen Hund anschaffen will. Wie auch immer, ein Hund wird dir irgendwann das Herz brechen!


    Ich kann mich an unseren ersten Hund erinnern. Als er starb, habe ich meinen Mann zum ersten Mal weinen gesehen. Nicht als seine Familienangehörigen starben, da war er sehr gefasst. Aber bei Dusty ging das nicht mehr. Er wollte dann nie wieder einen Hund haben um das nicht nochmal durchmachen zu müssen. Es stellte sich aber sehr schnell heraus, daß wir, bei aller Freiheit und Unabhängigkeit in den Wochen danach, eigentlich wenig mit unserer Freizeit anzufangen wußten. Das Leben mit Hund war einfach zu sehr zum Alltag geworden und ich erwischte mich dabei, wie ich z.B. ohne Hund Futter kaufen wollte oder in der Tür stand um Dusty reinzurufen.

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