Nur Kontra beim Thema kastrieren?
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Also erstmal bin ich etwas erstaunt über die Vehemenz, wie hier um Bömmel gestritten wird. Vielleicht sollte man um etwas Aggro rauszubekommen, eine Massenkastra in diesem Thread...... aber lassen wir das.
Wenn es um das Nichtkastrieren wegen der Entnahme gesunder Organe geht, kann man durchaus ALLE Tiere und auch den Menschen in die Wertung nehmen.
Das Tier ist größer und stärker als ein Hund, deshalb bekommt er die Klöten ab, zählt dann nicht, weil tatsächlich Doppelmoral. Genau wie bei der Katzengeschichte. Man köntne ja mit etwas Mühe mit dem Gestank des Katers leben, sonst darf man sich keinen anschaffen. Übrigens - die Stadt Verden hat die Kastration für Katzen und Kater angeordnet. Also muß jeder, der nicht nachweislich Katzen züchtet, seine Mietze kastrieren lassen. Steht das dann auch gegen das Tierschutzgesetz?
Geht es um die artgerechte Haltung eines Nichtkastraten, muß man ihm auch die Popperei gestatten, erst DAS wäre ja der Art gerecht. Sex ist bei allen Lebewesen nun mal ein Grundbedürfnis.
Also was nun? Artgerecht und im Sinne des Tieres? Stelle ich ihn auf Befehl ruhig (Thema Erziehung) und lasse ihn im eigenen Saft schmoren, bis die Hündin nicht mehr riecht? Ist das besser? Oder nehme ich ihm bewußt den Drang überhaupt "Liebeskummer", also Stress zu bekommen?
Grübelnde Grüße
Knautsch....die durchaus auch die Kastra beim Menschen befürworten würde - Vor einem Moment
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Hallo,
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Um mal wieder zur Frage der TS zurück zu kommen :
Wenn nicht gewährleistet werden kann , dass in der Zeit jemand auf die beiden aufpasst , finde ich eine Kastration durchaus sinnvoll. Mir wäre es zu riskant ,beide Hunde in der selben Wohnung zu lassen. Denn wenn die es drauf anlegen , nützen auch geschlossene Türen nichts .
Ich habe hier einen Hund ,12 kg ,40 cm , der es geschafft hat ,eine Zimmertür zu zerlegen . Es ist also definitiv möglich!Besser ,den Rüden kastrieren zu lassen als unerwünschten Nachwuchs zu haben.
Den Vorschlag , den Hund abzugeben ,nur weil man ihn kastrieren lassen möchte , finde ich absolut daneben.
Denn letztenendes muss der Besitzer abwägen , was für ihn und den Hund am besten ist . Und das hat nicht immer was mit Bequemlichkeit zu tun . -
@Knautsch: genauso ist es

Ich meine was vermisst ein Rüde, ein Kater oder ein Hengst wenn er kastriert ist? Das allein sein? Das trennen vom Rudel für die Zeit der *heißen Phase*?
Ich würde bestimmt nicht aus faulheit oder anderen egoistischen Gründen kastrieren lassen aber in diesem fall wäre es zum Wohle des Hundes da er mehr Freiheiten und weniger Stress hat..denn auch wenn man den Rüden wegsperrt..riechen tut er die Hündin trotzdem. Ich würde meinem Tier diesen Stress nicht zumuten.
Und zu der Aussage man würde ja lieber Rüden kastrieren als Hündinnen weil billiger kommt der soll sich nochmal mit diesem Eingriff beschäfftigen! Bei einer Hündin ist der Eingriff wesentlich komplizierter als bei einem Rüden da der Bauchraum eröffnet werden muss das ist für das Tier wirklich sehr belastend. Bei einem Rüden sind die Hoden hingegen eher außen gelegen..man kommt viel leichter dran und muss das Tier nicht so tief aufschneiden.
Außerdem ist eine Hündin zweimal im Jahr (manche sogar nur einmal) ein paar Tage läufig ein Rüde hingegen spinnt uU immer wenn in der näherern Umgebung irgendeine Hündin heiß ist es betrifft als nicht nur den eigenen Haushalt sondern auch alle Hündinnen dus unserem Umfeld.Eine OP ist nie ohne Risko und man sollte sich sowas sehr gut überlegen und sorgfältig Schaden und Nutzen abwägen aber hier gleich Tierquäler und nach dem Tierschutz zu schreien ist wirklich ..naja..lächerlich (sorry aber mir fällt nix anderes ein) denn man kann genauso mit dem Psychischen Stress argumentieren und wenn das kein Medizinscher Grund ist weiß ich auch nicht
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Zitat
@ quebec
hm du sagst man solle sich dann erst einen hund zulegen wenn man sich ihn leisten kann und die räumlichkeiten hat (vor allem um rüde und hündin halten zu können), beim pferd ist es aber was ganz anderes?stimmt ein wallach wird ja schon ohne bömmel geboren.
und ja ich weiss noch was ich vor paar seiten geschrieben habe liebe gaby, im gegensatz zu dir.
Ach, Marta, mit Dir zu diskutieren ist so sinnlos, wie einer Kuh das Tanzen beizubringen.
Was ist an meiner Aussage falsch?
Ich habe mir ein Pferd angeschafft, als ich es mir leisten konnte. Als ich für eine hervorragende Reitanlage mit großen Boxen und Weidengang in der Herde, 800.-- DM im Monat hinblättern konnte. Mein Pferd weder 22 Std. am Tag in Einzelhaft (Box) sein mußte, geschweige denn in Einzelhaft auf einer Wiese am Haus. Für Schmied und TA auch noch Geld da war.
Hunde habe ich mir angeschafft, als ich aus der Innenstadt (Wohnung) ins eigene Haus im Randbezirk, mitten im Grünen und am Wald (Hundeauslaufgebiet), zog. Ich, wegen meiner kleinen Kinder, zu Hause war und Zeit, Platz und natürlich das nötige Kleingeld hatte.
Was war daran verkehrt?
Das meine Lebensplanung durchdacht ist?
Ach ja, ich vergaß, meine Doppelmoral. Mein Hengst wurde von seinem Züchter gelegt, ich habe ihn als Wallach erworben und somit ein artgerechtes Leben in der Herde ermöglicht. In einer Stutenherde übrigens, da er keine anderen männlichen Pferde auf "seiner" Weide, bei seinen Weibern, duldete.
Auch meine Schuld. Ich habe vergessen ihm zu sagen, daß er gelegt ist.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Zitat
Geht es um die artgerechte Haltung eines Nichtkastraten, muß man ihm auch die Popperei gestatten, erst DAS wäre ja der Art gerecht. Sex ist bei allen Lebewesen nun mal ein Grundbedürfnis.
Also was nun? Artgerecht und im Sinne des Tieres? Stelle ich ihn auf Befehl ruhig (Thema Erziehung) und lasse ihn im eigenen Saft schmoren, bis die Hündin nicht mehr riecht? Ist das besser? Oder nehme ich ihm bewußt den Drang überhaupt "Liebeskummer", also Stress zu bekommen?
Grübelnde Grüße
Knautsch....die durchaus auch die Kastra beim Menschen befürworten würdeIch würde Dir zu gerne einmal meinen seit bald 15 Jahren kastrierten Idefix vorstellen.
Noch heute, mit 16 Jahren, reagiert er auf jede läufige Hündin. Ihn muß ich an die Leine nehmen, sonst ist er auf und davon.
Meine intakten Neufundländer, die sich ja quälen, weil im eigenen Saft schmoren, Liebeskummer und Stress haben, halte ich mit der Stimme bei mir.
Grübelnd Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs -
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Ist euch mal aufgefallen, daß sich hier nur Frauen um das Gemächte von Jungs streiten?
Erstaunlich!
Oder hab ich jetzt die männlichen User übersehen?
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Zitat
Ich würde Dir zu gerne einmal meinen seit bald 15 Jahren kastrierten Idefix vorstellen.
Noch heute, mit 16 Jahren, reagiert er auf jede läufige Hündin. Ihn muß ich an die Leine nehmen, sonst ist er auf und davon.
Meine intakten Neufundländer, die sich ja quälen, weil im eigenen Saft schmoren, Liebeskummer und Stress haben, halte ich mit der Stimme bei mir.
Grübelnd Gaby, Idefix und ihre schweren JungsEs ist aber doch ein himmelweiter Unterschied , ob die Hündin mit im Haus lebt oder es eine fremde ist.
Und ja ,ich glaube ,der Stress ist für den Rüden um einiges größer und evtl. leidet er dann auch ,wenn die Hündin permanent in der Nähe ist und er nicht hin darf.
Und den Rüden in dieser Zeit woanders unterzubringen ,funktioniert auch nicht immer. Denn auch das bedeutet für viele Tiere Stress.
In so einem Fall finde ich die Kastration deshalb auch angebracht.
Wie schon gesagt wurde: Es gibt eben nicht nur schwarz oder weiß . -
Wenns die eigene ist, ist der Stress weit geringer
Da lernt der Bursche nämlich ganz schnell ab wann es sich "lohnt"
Meiner pennt gelassen, macht sich keinen Stress is nur was "rockiger" zu fremden Rüden, erst wenn die Damen wirklich in die Stehtage kommen wird er was nöhlig, aber die 3-4 tage soll er durch :) -
Besonders faszinierend finde ich, dass man sich immer auf die sofortigen (angeblichen) Widersprüche stürzt oder sich seitenlang über (angebliche) Boshaftigkeiten aufregt.
An die sachlich vorgetragenen Argumente hingegen verschwendet man keinen Gedanken und keinen Satz.Sagt viel über die Diksussionskultur aus.
@ Moglimaus
Es muss nicht zwingend ein Unterschied für den Hund sein. Manch intaktem Rüden ist das auch schlicht egal. Drum sollte man es vielleicht erstmal ausprobieren, ob Herr Hund wirklich leidet anstatt ihn vorbeugend gleich unter's Messer zu legen.
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Vielleicht ist es für die Männer zu schmerzhaft sich mit dem Thema zu befassen 8O
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