Nur Kontra beim Thema kastrieren?
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Meine Liebe, anscheinend muß ich dir eine Unterrichtstunde in Geschichte geben.Ich lebe im Westen Berlins. Früher West-Berlin. Ich habe seit 40 Jahren Pferde.
Wo wohl? In den Reitanlagen in unserem begrenzten Stadtgebiet.
Faulheit umzuziehen? Du weißt nicht wovon Du sprichst. Meinen Betrieb, die Existens einer Familie aufgeben?
Pferd am Haus halten? In einer Wohnsiedlung?
Und natürlich wäre so ein Hengst in Alleinhaltung am Haus irgendwo in der Pampa überglücklich.
Wie war das doch gleich, erst Hirn einschalten, dann Mund aufmachen
ah wie charmant.
da zitiere ich dich doch mal gleich "hättest du dir die pferde erst zulegen dürfen wenn du die räumlichkeiten hättest um eben hengste zu halten und nicht den tieren unnötig organe entfernen müssen".ahja wie schön das du so gar keine doppelmoral besitzst.
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Zitat
ist hier doch keiner...es wurde nur gefragt was für eine kastra sprechen könnte.
keiner hat hier die schlimmsten aller schlimmen fälle aufgezählt..das waren eher die anderen
Ich sprach ja auch nicht explizit nur von diesem Thread hier, sondern allgemein vom Forum, wenn denn mal (wieder) die Kastrationsdiskussion aufkommt. Es ist nunmal so, dass Leute ihre Hunde in den meisten Fällen vorbeugend kastrieren lassen, um einer der ganzen Krankheiten vorzubeugen, die es da so gibt. Und es ist auch die Hauptargumentation der Befürworter. Denn welche andere Argumentation sollten sie denn sonst vorbringen? Die "Vorteile" der Kastration allein beim Hund (bei Katzen hatte ich es aufgezählt und bei anderen Tierarten habe ich keine Ahnung und deswegen gehe ich auf diese nicht weiter ein) sind eigentlich gering. Natürlich läuft mein Hund ja Gefahr im Alter ein Problem an der Prostata oder in den Hoden zu bekommen. Aber er läuft halt genauso Gefahr Hautkrebse, Leberkrebs, Darmkrebs und Hirntumore zu entwickeln. Mein Problem ist einfach, dass viele Menschen ihre Tiere unnötig einer schweren OP aussetzen (bei Hündinnen), die eigentlich gar nicht nötig wäre. Auch die Gefahr das eine Hündin tragend wird... Das ist kein Argument in meinen Augen. Unsere Familienhündin wurde 12 und war nie trächtig, die Hündin meiner Schwester ist 12 und war nie trächtig.Zitatwas ich ins lächerliche gezogen haben soll, erschliesst sich mir zwar nicht, aber bitte ich lass dich in dem glauben.
Jetzt musst du mir auf die Sprünge helfen und mir sagen, wo ich derartiges behauptet habe?Zitatist schon erschreckend wie hier manch all-user mit parolen um sich wirft, während in einem anderen thread süssholz geraspelt wird.
es ist erschreckend zu lesen wie hier menschen be- und verurteilt werden, als was man alles unterschwellig bezeichnet wird und wie weit verbreitet bei manch einem das schubladendenken ist.
Ich werfe nicht mit Parolen um mich und raspel auch kein Süßholz in anderen Threads. Im Gegenteil wirst du von mir immer nur das selbe hören: Solange keine medizinische Indikation vorliegt, finde ich eine Kastration nicht gerechtfertigt. Und eine reine Vorsorgekastration ist für mich keine medizinische Indikation.
Zitates ist erschreckend zu lesen wie hier menschen be- und verurteilt werden, als was man alles unterschwellig bezeichnet wird und wie weit verbreitet bei manch einem das schubladendenken ist.
Ähm okay. Ich glaube nicht, dass ich hier irgendwen verurteilt habe. Ich habe lediglich wie viele hier meine Meinung geäussert, wie auch schon viele Male vorher.Zitatmanch einem hier möchte man einen spiegel vorhalten.
Halte mir doch bitte mal den Spiegel vor! Selbstreflektion ist nicht immer ganz einfach und manchmal hilft es einen Schubs zu bekommen. :) -
Zitat
ah wie charmant.
da zitiere ich dich doch mal gleich "hättest du dir die pferde erst zulegen dürfen wenn du die räumlichkeiten hättest um eben hengste zu halten und nicht den tieren unnötig organe entfernen müssen".ahja wie schön das du so gar keine doppelmoral besitzst.
Ach, Du zitierst mich?
Wo bitte habe ich das geschrieben?
Ich schrieb:
ZitatAlles anzeigenFür mich ist Fakt - nennt es Doppelmoral - Katze und Kater, die bei mir Freigänger sind, werden kastriert.
Hunde, die bei mir keine Freigänger sind, bleiben intakt.
Hengste wurden und werden nicht angeschafft, weil wir keine artgerechte Haltung bieten können, es kamen und kommen nur Wallache in Frage.
Kleinviechzeugs halte ich nicht, weil ich keine Käfigtiere mag.
Und meine Meinung steht. Kastration eines Hundes kommt für mich ausschließlich nach medizinischer Indikation in Frage.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
Unterstelle mir nicht Sätze, die ich nicht geschrieben habe. Im Gegensatz zu Dir, weiß ich noch, was ich ein paar Seiten zuvor schrieb.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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@ quebec
hm du sagst man solle sich dann erst einen hund zulegen wenn man sich ihn leisten kann und die räumlichkeiten hat (vor allem um rüde und hündin halten zu können), beim pferd ist es aber was ganz anderes?stimmt ein wallach wird ja schon ohne bömmel geboren.
@poco
keine ahnung wieso du so gereizt reagierst. aber nur weil es mal irgendwelche threads zu dem thema schon gab wo leute als verbeugung kastriert haben, heisst es nicht das es nur solche leute gibt.
in diesem thread hab ich zumindestens keinen davon gelesen.das mit dem lächerlich wars nicht du gemeint, sondern bordy.
ich denke ich besitze noch genug selbstreflextion um zu erkennen das die welt nicht nur aus schwarz und weiss besteht, im gegensatz zu manch anderem hier.
und ja ich weiss noch was ich vor paar seiten geschrieben habe liebe gaby, im gegensatz zu dir.
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Zitat
keine ahnung wieso du so gereizt reagierst.
Ich habe ganz normal geschrieben und nicht gereizt reagiert. Wie war das noch mit dem "in die Schublade stecken"? Du steckst mich gerade in eine Schublade. Dieses Thema ist keines welches mich gereizt reagieren läßt.Zitataber nur weil es mal irgendwelche threads zu dem thema schon gab wo leute als verbeugung kastriert haben, heisst es nicht das es nur solche leute gibt.
Habe ich das denn behauptet? Ich schrieb von den meisten Leuten, nicht von allen. Und mal abgesehen von denen die ihre Hunde aus medizinischer Indikation kastriert haben, aus welchem Grund wird denn sonst kastriert? Vorbeugend und weil jemand ihnen sagte, dass ihr Hund dadurch händelbarer wird. Mehr Gründe gibt es doch nicht, oder?Zitatin diesem thread hab ich zumindestens keinen davon gelesen.
Wie ich bereits schrieb, dieser Thread war nicht explizit gemeint.Zitatdas mit dem lächerlich wars nicht du gemeint, sondern bordy.
Das kam so nicht rüber. Las sich so, als wäre das direkt in Anschluss auf mich bezogen worden. :)Zitatich denke ich besitze noch genug selbstreflextion um zu erkennen das die welt nicht nur aus schwarz und weiss besteht, im gegensatz zu manch anderem hier.
Vielleicht. Allerdings sprach ich eher von mir, als von dir. -
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ich bin auch weder für noch gegen eine kastra.... habe allerdings negative erfahrungen damit gemacht.... ich war 18 als ich mir eine 7 monate alte hündin aus dem ts aussuchte.... sie wurde das erste mal läufig was an sich kein problem war allerdings wurde sie extrem scheinschwanger.... die milchleisten waren sehr angeschwollen und man konnte feste knoten ertasten....
ich bin mit ihr zum tierarzt der sue untersuchte und mir zur kastra riet.... ich gebe zu ich habe mich nicht genug informiert und dachte mir "na der wird es ja wissen".... ich lies sie kastrieren und konnte keine veränderungen in ihrem verhalten feststellen....
allerdings wurde sie schnell zu dick und mit grade mal 2 jahren inkontinent.... sie litt sehr darunter das sie ständig ihr bett vollnässte.... sie bekam medikamente....jetzt bin ich um einiges schlauer und würde es so nicht wieder machen....
jetzt habe ich eine shelteihündin die 14 monate alt ist und bisher einmal läufig war und ich werde sie nicht kastrieren lassen wenn es nicht unbedingt sein muss.....wie es bei rüden ist weiss ich nicht, hatte noch nie einen weil ich mir einen rüden nicht zutraue,eben weil ich ihn nicht kastrieren lassen würde und sich der gedanken festgesetzt hat das hündinnen leichter zuführen sind....
aber nur weil für mich eine kastration nicht in frage kommt verurteile ich doch nicht alle anderen.... jeder muss diese entscheidung allein treffen und tut es ja auch....jeder hund und die familie dazu ist unterschiedlich und da wenn mir jemand erzählt er überlege sein hund kastrieren zulassen, erzähle ich von meiner erfahrung und dann muss derjenige wissen was er damit anfängt.... mit gesetzen und vorurteile um sich zuschmeissen hilft nicht weiter... im gegenteil, sie ziehen sich dann zurück und sind für vernüftige argumente und anregungen gar nicht mehr zugänglich....
und zu den katzen, ich habe zwei maine coons und ja auch noch bewusst ein pärchen... beide sind kastriert, lotta einfach weil es unerträglich war als sie rollig war.... sie hat den ganzen tag geschrien und wusste gar nicht wo sie hinkriechen sollte und loki der kater weil er anfing zu makieren.... da stand es gar nicht zu diskussion....
ob man mich jetzt auch in die schublade steckt zu den tierquäler und verstümmler? keine ahung ist mir auch egal, den ich muss damit leben und das tuen meine katzen und ich recht gut....
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ZitatAlles anzeigen
Meine Liebe, anscheinend muß ich dir eine Unterrichtstunde in Geschichte geben.
Ich lebe im Westen Berlins. Früher West-Berlin. Ich habe seit 40 Jahren Pferde.
Wo wohl? In den Reitanlagen in unserem begrenzten Stadtgebiet.
Faulheit umzuziehen? Du weißt nicht wovon Du sprichst. Meinen Betrieb, die Existens einer Familie aufgeben?
Pferd am Haus halten? In einer Wohnsiedlung?
Und natürlich wäre so ein Hengst in Alleinhaltung am Haus irgendwo in der Pampa überglücklich.
Wie war das doch gleich, erst Hirn einschalten, dann Mund aufmachen

Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
Natürlich wäre er das
Pferde sind doch bekannt dafür am liebsten alleine zu wohnen 
Leve Kinners
Bein Hnegst isses doch ne ganz andere Marke ein Hengst hat gleichgeschlechtlichen Artgenossen gegenüber ein viel höheres Aggropotential als Rüde und Rüde z.B.
Herdenverhalten ist etwas anderes als Rudelverhalten 2 Hengste machen sich gegenseitig "alle" 2 Rüden kann man dagegen wunderbar händeln
Nem Hengst würde jeder soziale Anspruch fehlen, n Rüde hat noch "seine Leute" deswegen sind meine Pferdejungs ohne Eier damit sie eben Artgerecht in einer Gruppe leben können ohne sich platt zu machen -
Zitat
Seid mir jetzt bitte nicht böse, dass ich mich noch nicht durch alle Seiten gelesen hab, aber eine Frage hab ich immer noch: Warum lässt man eigentlich die Eierstöcke beim Hund nicht einfach drin so wie man es beim Menschen macht?
Ich denke das würde die Diskussion um die Ausmaße des Eingriffs wirklich einschränken, insbesonder im Bezug auf die Hormone etc.
Und Blasenschwäche und Co: da bekommt Mensch eine Art "Hängematte" für die Blase um ner Blasensenkung vorzubeugen. Ist sowas beim Hund wirklich gar nicht machbar?
OK, meine ist kastriert - aber ich fände die Entscheidung viel leichter, wenn nur die Gebärmutter entfernt würde und der Rest bliebe....
ist das wirklich unmöglich oder superaufwändig?
Das ist natürlich möglich und wird auch gemacht. Der Punkt ist nur, die Hündin wird dann in gewisser Form weiterhin genauso läufig. Also, kann zwar nicht mehr tragend werden, aber riecht für andere Rüden eben trotzdem gut.
Das möchte man natürlich vermeiden, denn dann ist der primäre Nutzen der Kastration, dass man nicht zwei mal im Jahr ein paar Tage auf die Hundewiese verzichten muss, weil die meisten Rüdenbesitzer ihre Hunde dann noch viel weniger auf die Reihe bekommen als sonst, nicht mehr gegeben.
Es wird also eher selten gemacht, obwohl es absolut möglich wäre.Die Vergleiche Hengst Rüde finde ich im übrigen zum schießen...
Hunde leben mit uns in einer Gemeinschaft und es ist absolut problemlos möglich sie artgerecht und voll intakt zu halten. Generell ist ein intakter Rüde kein Thema - wenn man denn wie gesagt mal den Hintern hoch krigt.
Einen Hengst hingegen kann ich nunmal nicht dauernd beaufsichtigen, er lebt nicht mit mir. Davon ab hat er ganzjährig ein deutlich höheres Agressionspotential gegenüber Artgenossen und kann daher in den seltensten Fällen anders als in Einzelhaltung gehalten werden.
DAS ist nunmal ein ganz deutlicher Unterschied zur Hundehaltung. Wobei, mal davon ab ich auch in der Pferdehaltung (obwohl ich schon seit X nicht mehr reite..) kein Befürworter davon bin alles schon mit einem Jahr kastrieren zu lassen, was nicht schnell genug abhaut. Aber hier hat es noch mehr Sinn als reines " ich hab aber keine Lust meinen Rüden zu erziehen".
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Zitat
OK, meine ist kastriert - aber ich fände die Entscheidung viel leichter, wenn nur die Gebärmutter entfernt würde und der Rest bliebe....
Das ist unsinnig - dann würde es doch völlig ausreichen, die Hündin sterilisieren zu lassen.
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Ich kenne durchaus Hengst-Gruppenhaltungen. Eher selten keine Frage.
Gabi, meine Liebe. Wo beim Wohnen im Westen von Berlin der Geschichtsunterricht bleibt erschließt sich mir leider nicht? Am Haus halten, heißt ja nicht alleine halten. Eine Bekannte hält ihre vier Hengste am Haus, also nix Einzelhaft. Ich habe selber zwei Wallache. Ich finde es nur eigenartig, das immer gleich geschrieen wird, wenn jemand nicht die für euch perfekte Hundehaltung bieten kann (dann schafft man sich halt keine an) Bei Pferden sieht das dann ganz anders aus. Fakt ist du möchtest Pferde halten. In Berlin ist es unmöglich Hengste zu halten. Also hältst du Wallache.
Ich bin ganz und gar nicht gegen das kastrieren von Hengsten. Habe selber zwei Wallache. Arbeite seit vielen Jahren mit Pferden, auch Hengsten (und traue mir persönlich eher zu einen Hengst zu händeln, als einen unerzogenen 70kg Rüden ob jetzt kastriert oder nicht
) und weiß durchaus um die Probleme in der Haltung.Und nochmal ich bin überhaupt nicht fürs kastrieren, aber Menschen die sich nach reiflicher Überlegungen dazu entschieden haben als dumm, faul, geizig und egoistisch zu betiteln empfinde ich als befremdlich.
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