Nur Kontra beim Thema kastrieren?
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Ich möchte gern tagakm grün bömmeln...

Fakt ist, es gibt Vor- und Nachteile, die in ihrer Bedeutung je nach Hund und Lebenssituation überwiegen.
Wenn ich mich jemals entscheiden würde, einen Hund kastrieren zu lassen, würde ich es still und heimlich einfach machen und für mich die Konsequenzen tragen (die eben auch darin bestehen, dass mein Hund recht oder schlecht mit meiner Entscheidung leben muss - ich kann ihn nun mal nicht fragen, was ihm unter den gegebenen Umständen lieber wäre).
Having that said - von der rein prophylaktischen Kastra, von der "vielleicht wird er dann umgänglicher"-Kastra, von Frühkastrationen oder "weil man das halt so macht"/"machen wir das beim Röntgen doch gleich mit"-Kastra, halte ich überhaupt nichts. Das ist meiner Meinung nach bestenfalls Panikmache und Geldmacherei, und ein TA, der mir das pauschal empfiehlt, würde mich nicht wiedersehen.
Aber niemals ne Kastra erlauben auf Biegen und Brechen - das fänd ich genauso übertrieben.
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1000 grüne Bömmel wofür?
Dafür das man sämtliche Argumente ausser acht lässt und lieber versucht alles lächerlich zu machen?

Und nein, Tagakm meine ich damit nicht.
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Danke Chris,
du hast die Grauzone oder auch den jeweiligen Einzelfall "nicht" außer acht gelassen und dieser Meinung schließe ich mich gerne an.

LG Sabine
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Frühkastraten zeigen sex. motiviertes Verhalten bei z.B. läufigen Hündinen usw., weil dieses Verhalten genetisch vorprogrammiert ist.
Eine Kastration kann dem Hund helfen, in welcher Form auch immmer, wenn andere Mittel und Methoden nicht mehr fruchten. Meistens jedoch wird sie ohne Nachzudenken einfach durchgeführt und schadet mehr.
Für mich ist eine Frühkastration grundsätzlich abzulehnen!
Ansonsten muss, wie Chris schrieb, jeder Fall für sich betrachtet werden. -
Ich denke das Problem ist, dass die Menschen grade bei diesem Thema von einem Extrem ins nächste Fallen. War es früher eher verpönt, weil man um die Arbeitseigenschaften der Hunde fürchtete (so kenn ich es von früher) - wird man heute schief angeschaut, wenn man seinen Hund nicht kastrieren lässt.
Meiner Meinung nach, wird es heute viel zu oft bagatellisiert. Kastration ist zwar nicht das große dämonische Übel, wie es manche Gegner teils hinstellen, es ist aber auch nicht der harmlose Hund-merkt-eh-nix Eingriff ohne Folgeschäden, wie ihn die Befürworter gerne präsentieren.
eine Kastration ist ein großer Eingriff in den Hormonhaushalt eines Tieres und sie hat nunmal nicht nur Einfluss auf den Fortpflanzungstrieb, sondern tangiert auch viele andere Bereiche. So begünstigt der Mangel an Testosteron z.B. Bänderschwächen, beim wegfall des Östrogens der Hündin wurden leichte Formen von Osteoporose gehäuft vorgefunden und es gibt Studien die einen Zusammenhang zwischen Kastration und früher Vergreisung und Demenz bei Hunden nahelegen.
Sicher kann man vielen Kontrapunkten durch Physiotherapie und Ernährung entgegenwirken. Allerdings sollte man sich einfach im Vorfeld bewusst machen, was man mit so einem Eingriff im Körper eines Hundes bewirkt und sich ehrlich fragen, ob die erhofften Vorteile die Nachteile und möglichen Risiken überwiegen werden.
Es gibt Fälle in denen eine Kastration der beste Weg für Hund und Halter ist, aber wie schon gesagt im Vorfeld sollte man genau abwägen, ob man das gewünschte Ziel wirklich durch den Eingriff erreichen kann, oder ob man nur eine Menge Geld ausgibt und dem Hund eine OP zu mutet - ohne triften Grund und ohne Aussicht auf Erfolg. -
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tut mir leid ich geh arbeiten und hab nicht unbedingt die kohle mir einen hundesitter zu leisten, dann darf ich mir also nach deiner meinung keinen hund holen.
Richtig. ich habe mir auch erst einen Hund "geleistet" als ich es mir leisten konnte.wenn man andere threads von dir liesst könnte man der meinung sein das es egal ist wieviel platz man in der wohnung hat, solang der hund beschäftigt und ausgelastet wird.
Auch richtig. Allerdings mit der Einschränkung, ein Hund darf niemals mehr als vier Stunden allein gelassen werden. Meine, jetzt nur noch 2 Neufundländer brauchen im Haus man gerade 2 m² zum kuscheln. Allerdings können sie jederzeit in den 1000 m² großen Garten und natürlich dreimal täglich mit mir stundenlang im Wald unterwegs sein oder schwimmen gehen und und und.
und das ging auch ohne das man 24/7 zu hause hockt.
Das widerum habe ich niemals behauptet.
wo wir hier beim tierquäler wären..wenn man gegen das gesetz verstößt ist man gleich ein....genau!
ist leider nicht für jeden menschen so leicht...aber man bezeichnet dich deswegen nicht gleich als herzlos oder?
so wie du hier manchen geiz und faulheit unterstellst?!Du kannst mich gerne als herzlos bezeichnen. Wie heißt es so schön, das tangiert mich nur peripher. Mir ist es völlig egal, ob es um Kastration oder um die Retter armer Hunde geht, die dann irgendwann feststellen, ach herje, Wohnung zu klein, Hunde verstehen sich nicht, hilfe der Vermieter mach nicht mit usw. usf.
Diese Tierretter "liebe " ich geradezu.
Ich habe gelernt zu erst mein Hirn einzuschalten, zu überlegen, was ist machbar bei mir, was nicht. Und wenn es nicht geht, oder nur auf Kosten der körperlichen Unversehrtheit eines Tieres, gebe ich es lieber ab.ich liebe vorurteile

also sind alle leute die ihre hunde kastrieren nur geizig und faul..gut zu wissen was du von vielen usern hälst ohne sie überhaupt zu kennen.
Ich denke nicht nur von einigen Mitgliedern hier so, sondern ich habe solche HH zu Hauf erleben müssen. Eigentlich hätten meine Sätze Dir das verdeutlichen müssen. Da habe ich mich dann wohl in deiner Auffassungsgabe geirrt.
wieso muss man vom schlimmsten aus gehen?
eure lebenserfahrung in allen ehren, aber muss man immer alle leute in eine schublade stecken..muss diese schwarz-weiss seherei sein?!
unter sachlichkeit und objektivität versteh ich was anderes, leider haben die wenigstens kritiker sowas durchblicken lassen.
die ts wollte sich vorher über die negative haltung bzgl. der kastra informieren, sie hat nirgends geschrieben das sie direkt morgen zum ta rennt und schnippschnapp machen lässt.
Und genau diese negative Haltung haben wir ihr verdeutlicht. Und im Gegensatz zu den Kastrierbefürwortern sachlich. Nicht umsonst hat sie vor einigen Seiten geschrieben, sie wird abwarten.
sie schaut sich nach alternativen um und wartet erstmal ab wie sich das alles entwickelt.DESWEGEN versteh ich absolut nicht wie hier manch einer abgeht.
Darum verstehe ich nicht, wieso Du hier so abgehst.
ich zitiere daher noch mal meine lieblingszitat
Und zum wiederholten Male, wenn man sich nicht in der Lage sieht Rüde und Hündin zu halten, trennt man sich von einem Tier. Auch das ist Tierschutz, vor allem Tierliebe und man stellt damit seinen Egoismus zurück.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Ich bin ja wirklich eher gegen Kastra, aber sehe das nicht alles so schwarz-weiß. Ich kann den Hündinnenhalter verstehen, der einen Hund wg. Mammatumoren verloren hat und jetzt lieber seine Hündin nach der ersten Läufigkeit kastriert usw.
Gaby deine Doppelmoral verstehe ich nicht. Es ist definitv möglich Hengste artgerecht zu halten. Es ist schwierig und nicht überall geht das. Aber wer zu faul ist deswegen umzuziehen in Gegenden wo das möglich ist, selber so zu wohnen das er das Pferd passend am Haus halten kann, nicht genug Erfahrung hat einen Hengst zu erziehen usw. dürfte doch nach deiner "Hundemoral" schlicht kein männliches Pferd halten. Es deswegen zu kastrieren kann nunmal nicht richtig sein.
Verstehe mich nicht falsch. Ich habe ja meinen Rüden kastrieren lassen und würde es nicht nochmal tun. Und ich finde es extrem wichtig, das man sich vor einen Kastra ganz genau mit den Auswirkungen auseinandersetzt. Und auch ich halte die meisten Kastrationen für unnötig.
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Seid mir jetzt bitte nicht böse, dass ich mich noch nicht durch alle Seiten gelesen hab, aber eine Frage hab ich immer noch: Warum lässt man eigentlich die Eierstöcke beim Hund nicht einfach drin so wie man es beim Menschen macht?
Ich denke das würde die Diskussion um die Ausmaße des Eingriffs wirklich einschränken, insbesonder im Bezug auf die Hormone etc.
Und Blasenschwäche und Co: da bekommt Mensch eine Art "Hängematte" für die Blase um ner Blasensenkung vorzubeugen. Ist sowas beim Hund wirklich gar nicht machbar?
OK, meine ist kastriert - aber ich fände die Entscheidung viel leichter, wenn nur die Gebärmutter entfernt würde und der Rest bliebe....
ist das wirklich unmöglich oder superaufwändig?
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Zitat
Und warum wird bei intakten Hunden immer vom Schlimmsten ausgegangen? Die werden, so wie es sich manchmal liest, alle gedeckt oder decken, bekommen alle Hoden oder Gebärmutterkrebs und werden alle nicht alt.
ist hier doch keiner...es wurde nur gefragt was für eine kastra sprechen könnte.
keiner hat hier die schlimmsten aller schlimmen fälle aufgezählt..das waren eher die anderen
was ich ins lächerliche gezogen haben soll, erschliesst sich mir zwar nicht, aber bitte ich lass dich in dem glauben.
ist schon erschreckend wie hier manch all-user mit parolen um sich wirft, während in einem anderen thread süssholz geraspelt wird.
es ist erschreckend zu lesen wie hier menschen be- und verurteilt werden, als was man alles unterschwellig bezeichnet wird und wie weit verbreitet bei manch einem das schubladendenken ist.
manch einem hier möchte man einen spiegel vorhalten.
danke nach diesem thread hab ich mir über manch einem eine andere meinung bilden können.
ich hab auch viele verschiedene menschen erleben dürfen, trotz allem schieb ich sie nicht nach 3 sätzen in eine schublade und gut ist. -
Zitat
Gaby deine Doppelmoral verstehe ich nicht. Es ist definitv möglich Hengste artgerecht zu halten. Es ist schwierig und nicht überall geht das. Aber wer zu faul ist deswegen umzuziehen in Gegenden wo das möglich ist, selber so zu wohnen das er das Pferd passend am Haus halten kann, nicht genug Erfahrung hat einen Hengst zu erziehen usw. dürfte doch nach deiner "Hundemoral" schlicht kein männliches Pferd halten. Es deswegen zu kastrieren kann nunmal nicht richtig sein.Verstehe mich nicht falsch. Ich habe ja meinen Rüden kastrieren lassen und würde es nicht nochmal tun. Und ich finde es extrem wichtig, das man sich vor einen Kastra ganz genau mit den Auswirkungen auseinandersetzt. Und auch ich halte die meisten Kastrationen für unnötig.
Meine Liebe, anscheinend muß ich dir eine Unterrichtstunde in Geschichte geben.
Ich lebe im Westen Berlins. Früher West-Berlin. Ich habe seit 40 Jahren Pferde.
Wo wohl? In den Reitanlagen in unserem begrenzten Stadtgebiet.
Faulheit umzuziehen? Du weißt nicht wovon Du sprichst. Meinen Betrieb, die Existens einer Familie aufgeben?
Pferd am Haus halten? In einer Wohnsiedlung?
Und natürlich wäre so ein Hengst in Alleinhaltung am Haus irgendwo in der Pampa überglücklich.
Wie war das doch gleich, erst Hirn einschalten, dann Mund aufmachen

Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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