Mehrhundehalter - passiert Euch sowas auch?

  • Solange man wohnmäßig unabhängig ist und die sonstigen Notwendigkeiten besitzt, sehe ich allgemein keinen Grund sich rechtfertigen zu müssen. Ich hätte gerne noch einen dritten Hund. Da ist mein Problem aber mein Vermieter und dass mir der Dritte doch irgendwie zu viel wäre.
    Wir haben letztes Jahr auf Haus und Tiere von Bekannten aufgepasst und hatten dann 5 Hunde, mit denen wir raus sind und einen der zuhause blieb und nur kurze Spaziergänge brauchte.
    Ihr glaubt gar nicht, wie toll und imposant es aussah, wenn unsere 5 Whippets los gestartet sind oder wir mit den Hunden das Stück an der Leine bis zum Deich gelaufen sind. Das war alles kein Problem und auch total toll, aber wir hatten Urlaub (also den ganzen Tag Zeit), ein Haus mit großem Garten und ein großes Auto.
    Da ich aber im Alltag, wenn ich arbeiten muss, das alles nicht habe und auch nicht 5 Hunde mit ins Büro nehmen könnte...
    Ich freue mich jetzt einfach dieses Jahr noch mal auf 10 Tage mit dem ganzen "Luxus" und gut ist :)

    Ein zweiter Hund ist absolut machbar und realistisch und bei uns in der Umgebung auch keine Seltenheit.
    Viel Spaß auf jeden Fall mit dem Familienzuwachs und eine ganz tolle Zeit!

  • Zitat

    Wie wir heißen weiß keiner, aber dass wir 4 Hunde haben :lol:

    genau so ist es auch hier, wenn wir die Einzelhundehalter :D über andere Hundehalter reden kennen wir meistens die Namen von anderen oder besser gesagt die Namen von Hunden :D aber bei mehr Hundehaltern sagen wir auch: die mit 3 Ridgebacks und alten Dackel . oder Die , die immer mit dem Fahrad und 5 Hunden unterwegs ist ...

  • Zitat

    Zwei Hunde würden ja nun auch nicht mehr Freude machen, Ein Hund macht doch genug Freude. Das würde alle nur viel mehr Geld kosten und viel mehr Arbeit machen. Warum wir uns das denn nur antun. Wir würden ihm leid tun


    Sagt wer??? Ich mache oft die Erfahrung, daß Einzelhundehalter oft sehr kritisch mit dem Thema Zweithund umgehen. In diesen Fällen sind es aber meist Personen die mit ihrem einzelnen Hund schon Schwierigkeiten haben, oder Angst haben einen Hund zu vernachlässigen. Ich empfinde den Alltag mit zwei Hunden nicht schwieriger als mit einem Hund. Klar, gibt es mal die ein oder andere Situation wo zwei Hunde etwas schwieriger sind, aber diese Situationen sind eher selten.

    Natürlich erhöhen sich die Kosten, aber Aufwand :???: Gut, hätte ich jetzt zwei Hunde die in ihrer Beschäftigung ein hohes Level haben, dann hätte ich vermutlich auch ein Problem.

    Ich persönlich bin mit meinen zwei Hunden sehr glücklich und wenn meine Hunde etwas jünger wären, würde ich mir evtl. sogar noch einen Dritten ins Haus holen.

  • Zitat

    Mich interessiert es sehr warum man so viele Hunde hält.

    Die kamen so nach und nach einfach zu uns und blieben :D

    Baffo lebt zwar mit uns, aber eigentlich nur bei uns *seufz*. Er schmust nicht, er ist eigenwillig, nicht wirklich menschenkompatibel ... kein Hund für ganz normale Unternehmungen.

    Deshalb verliebte ich mich in Zampa, die als erste Pflegehündin zu uns kam und deshalb blieb sie.

    Mila kam nach dem Tod von Diana zu uns, weil mein Mann wieder eine eigene Hündin wollte, mit der er die Welt erkunden und auch trainieren kann.

    Die jeweiligen Pflegehunde suche ich mittlerweile nach unseren Bedürfnissen aus. Marisa zog mich eh bereits in ihren Bann, als ich die ersten Bilder von ihrer deformierten Pfote sah und so dachte ich, mit Baffo und Marisa kann ich dann je eine eigene, kürzere Runde laufen und wenn wir anschließend mit Mila und Zampa laufen, ist er nicht allein.

    Lia kam nur, weil wir gerade Urlaub haben und fünf Hunde händeln können und sie halt in Rumänien und auch Italien mit Marisa zusammengelebt hat.

    An sich finde ich vier Hunde passend. Zwei, die es etwas gemütlicher wollen und eben unsere beiden Powermädels.

    Liebe Grüße

    Doris

  • Tscha mein Mann argumentiert dann immer mit "Det is Tierschutz, einen Hund würd die so platt machen det ja det wäre ne sauerei"
    Ich brauch das einfach, ich brauch mein Morgens um 4 ausm Bett fallen, Fährte legen, ich brauch mein 5x die Woche Training ich brauch das Trainingspläne austüfteln mich macht die 4er Bande glücklich, das ist mein Hobby ( eigentlich schon weit mehr) dafür verzichte ich auf Urlaub auf Essen gehen aufs Kino ( keine Zick für Blödsinn :D )
    Nur auf Schuhe nicht :hust:
    Und das rechtfertigen darüber hab ich lange aufgegeben, ich wünsche sowas auch nicht und das haben meine Freunde ganz gut verstanden... Ick kann mich da sehr "Gefühlsflexibel" zeigen wenn mir einer meine Hunde ausreden will ( ausser bei meiner Mutter :roll: die ignorier ich dann einfach)

  • Zitat

    Ich argumentiere mit "Mein Leben, mein Problem" ;)

    Auch meine Argumentierung :D
    Und ich hab 3 Hunde, bis vor zwei Jahren 4. Ich kenne dieses Augenaufreissen und entsetzte "viiiiieeeer"? Gerufe. Das hat sich jetzt nicht geändert, nur ist es eben ein "dreeeeei"? Gerufe. Wenn man dann noch sagt, dass es keine Kleinen sind, ist man schon als bekloppt abgestempelt.
    Klar, finanziell ist es mehr. Auf die Frage hin, was ich denn monatlich für die Hunde so ausgebe, antworte ich sehr, sehr gerne....ich find dieses schockiert-dumme-Getue so schön ;) Dazu sei aber gesagt, dass alle angemeldet sind, die Steuer hier nicht gerade billig ist. Alle sind versichert und dazu bekommen sie wahnsinnig viele Leckerchen hier und Leckerchen dort, dazu bekommen sie eben auch kein Aldi-Futter. Das rechnet sich....ja und?? MEINE Sache. Wenn ich lustig bin, könnte ich doch auch jeden einzelnen Futterbrocken mit Blattgold überziehen lassen, wen hat es schon was anzugehen? Ich hatte schon eine rege Diskussion mit einem Arbeitskollegen, der mir dann vorrechnen wollte, wie oft ich in den geilsten Urlaub dafür fahren könnte. Nur, ich bin ehrlich gesagt gerne zu Hause. Und wenn ich in den Urlaub fahre, dann 1. nie in ein südliches Land und 2. Ist ein Urlaub für mich kein Urlaub, wenn die Hunde nicht dabei sind.
    Ich geb aber nunmal jeden einzelnen Cent gerne für sie aus. Dass die Hunde sich gegenseitig beschäftigen, kann ich allerdings so nicht unterstreichen. Zusammen Blödsinn machen, ja. Bei allem Anderen muss aber trotzdem Frauchen mitmachen, damit irgendwas passiert. Der einzige Nachteil an der Mehrhundhaltung: Diese Kiloweisen Haarbüschel überall :D

  • Zitat

    Natürlich erhöhen sich die Kosten, aber Aufwand :???:

    Der Aufwand ist dann höher, wenn es entsprechende Hunde, teils eben auch mit unterschiedlichen Bedürfnissen sind.

    Baffo: Tierarzt, Friseur, Physio, inkl. jeweils knapp 1 Stunde Fahrzeit. Dafür aber aufgrund des Alters weniger Auslastung nötig.
    Marisa: Physio und Hundeschule.
    Beide können keinesfalls die langen Runden laufen, die wir mit Zampa, Mila und Lia gehen, so dass ich für die Spaziergänge einfach mehr Zeit einplanen muss.

    Zampa, Mila und Lia: Auslastung, teils Erziehung und einmal wöchentlich just for fun Hundeschule.

    Ist bei uns aber eben auch deshalb ein Mehr an Aufwand, weil alle paar Wochen neue Pflegehunde kommen und wir quasi wieder von vorn beginnen bei der Erziehung.

    Viele Grüße

    Doris

  • Ich habe schon öfters gehört das ich ein an der Waffel haben muss ,mich kratzt es nicht mehr . Am Anfang habe ich mich über diese miesen Klatschmäuler aufgeregt weil so Sprüche kamen wie : leg dir lieber ein paar Kinder zu dann tust du weingstens was für den Staat (HALLO) gehts noch ? Das war das härteste was ich je gehört habe.
    Derjenige, muss ich gestehen war ganz nahe dran eine Ohrfeige zu bekommen. Heute sag ich einfach nur noch, das ist mein Leben und ich lebe so wie ich es will und wenn es nicht passt rutsch mir den Buckel runter. Es gibt nichts schöneres als wenn mehrere Hunde zusammen spielen, kuscheln sich gegenseitig sauber machen. Ab gesehen davon habe ich kein schlechtes Gewissen wenn ich ehrenamtlich mal 4-6 Std außer Haus bin. Ich gehe vorher mit der Rasselbande ausgiebig spazieren dann verpennen sie eh die meiste Zeit wenn ich weg bin. Die Freude wenn ich wiederkomme ist gigantisch und einfach nur Klasse.

  • Meine Erfahrung ist: Entweder mag jemand generell keine Hunde, dann schüttelt er auch schon bei einem Hund den Kopf, und fragt sich, wie man sich "sowas antun" kann.
    Oder jemand mag Hunde, und dann freut er sich mit auf den neuen Hund.

    Ich würde da auch nicht argumentieren, das bringt sowieso nichts. Jeder lebt sein Leben, und oft verstehen andere nicht, warum man genau diejenigen Dinge toll findet, die man eben toll findet.
    Ich verstehe z.B. nicht, wie man Sport toll finden und mehrmals wöchentlich radeln, joggen, klettern oder sonstwas machen kann. Wär für mich der blanke Albtraum. Auch campen, segeln, golfen, in Kneipen gehen ... finde ich schrecklich. Andere finden genau das toll, finden aber vielleicht Hunde oder Kinder zu haben ätzend.
    Jeder Mensch l(i)ebt ein anderes Leben, hat andere Hobbies, sucht sich einen anderen Job aus als andere.
    Menschen sind nunmal verschieden in ihren Vorlieben. Wozu also diskutieren?

  • Ich argumentiere nicht und rechtfertigen werde ich mich schon gar nicht.

    Es ist mein Geld, meine Zeit, die ich in meine Hunde investiere und wie ich damit umgehe, geht allenfalls meinen Mann etwas an.

    Was Nachbarn, Bekannte/Fremde denken, interessiert mich nicht die Bohne.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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