Mein Hund viel zu stark auf mich bezogen, ist das normal?
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Aber das ist ja auch traurig, wenn dem Hund das so egal ist, ob man geht oder ob man kommt

Nö, das ist nicht traurig, sondern so sollte es sein. Wenn ich zuhause angekommen bin, dann rufe ich meine Hündin und bespaße sie. :jump:
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Grins, mein Hund macht auch den Freudentanz wenn er mal allein zuhause warten musste. Ist für mich auch völlig normal, ebenso dass ich ihn dann wegschicke, Spielzeug holen... wenn er denn nicht schon von sich das Teil in der Schnauze hat. Damit saust er dann durch die ganze Wohnung und kommt langsam runter.
Allerdings ist es bei mir auch so, dass es durchaus immer mal wieder Momente gibt, wo ich beim Verlassen des Raumes hinter mir die Tür schliesse und zum Klo geh ich allein.. sorry, aber auch der Hund muss meine Privatsphäre akzeptieren.
Birgit
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Aber wenn mein Hund sich sooooo freut, wenn ich nach Hause komme, dann veranstalte ich auch einen Freudentanz für ihn. Ist das vielleicht falsch?
LG
JA!!! Das ist falsch! Dein Hund macht Theater und du bestätigst ihn dafür! In solchen Momenten musst du den Hund ABSOLUT ignorieren... nichtmal anschauen. Wenn er sich vor dich stellt um deine Aufmerksamkeit zu bekommen gehe einfach weiter und schiebe ihn kommentarlos mit deinem Bein weg. Tue so als wäre er gar nicht da... und zieh das so lange durch, bis er ruhig ist. Das ist hart, aber es muss sein. Der Hund soll ja lernen, dass das Weggehen und Wiederkommen das Normalste der Welt ist. Er muss sich daran gewöhnen. Aber wenn du selbst ein Theater machst, als würde die Welt untergehen dann kann es ja niemals was "normales" für ihn werden

Sei es Kontrolle, Verlustangst, was auch immer: Das Prinzip ist eigentlich immer das gleiche. Kein Drama beim Weggehen und Wiederkommen machen, es ist normal dass du gehst und wiederkommst.
Du solltest deinen Hund auch nicht verabschieden mit einem "tschüss" oder in gar noch streicheln. Am besten wird es klappen, wenn du ihn mindestens 15 min bevor du gehst komplett ignoriert hast. Kein Streicheln, kein sprechen.Vielleicht klappt es dann schon ein wenig besser :)
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Aber wenn mein Hund sich sooooo freut, wenn ich nach Hause komme, dann veranstalte ich auch einen Freudentanz für ihn. Ist das vielleicht falsch?
LG
Das ist reine Definitionssache,
und ganz alleine Deine Entscheidung!Findest Du es gut, so wie es ist, dann ist es doch okay, und mach weiter so.
Findest Du es "schlecht", dann muß Du was ändern, denn Du bestätigst Deinen Hund mit Deinem Verhalten das seine
Gruß
SheltiePower -
Zitat
Nö, das ist nicht traurig, sondern so sollte es sein. Wenn ich zuhause angekommen bin, dann rufe ich meine Hündin und bespaße sie. :jump:
Ich finde das traurig.
Dein Hund ist ja wie eine Katze. -
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Den Hund beim Nachhausekommen völlig zu ignorieren finde ich ganz schlimm.
Meiner dreht auch so ab, er bekommt dann einen kleinen Streichler und ein "Hallo Süßer" und dann ist gut.
Dann ignoriere ich ihn und er fährt runter.
Der Hund weiß ja sonst garnicht was er falsch gemacht hat da er nicht beachtet wird. -
Zitat
Den Hund beim Nachhausekommen völlig zu ignorieren finde ich ganz schlimm.
Meiner dreht auch so ab, er bekommt dann einen kleinen Streichler und ein "Hallo Süßer" und dann ist gut.
Dann ignoriere ich ihn und er fährt runter.
Der Hund weiß ja sonst garnicht was er falsch gemacht hat da er nicht beachtet wird.Also so finde ich das ehrlich gesagt auch besser...
kurz und vor allem ruhig begrüßen und dann ist gut
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Finde es auch besser den Hund kurz zu begrüßen..aber ich habe schon oft gehört, dass man das bei Hunden die nicht alleine bleiben können/wollen nicht tun sollte damit diese merken das es nichts besonderes ist wenn ihre Menschen mal woanders sind.
Denke du solltest den Hund wirklich mehr ignorieren und ihm klar machen, dass du durchaus das Recht hast deine eigenen Wege zu gehen. Sprich: mal die Tür vor der Nase zu machen und wie schon geschrieben häufig den Raum wechseln. Ins Bad muss der Hund nun wirklich nicht mit

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Ignorieren wäre in dem Moment wo man nach Hause kommt und der Hund sich freut, wirklich fatal.
Das längere Ignoriere, wie es ja häufig praktiziert wird, kommt einer sozialen Isolation gleich und ist für den Hund eine härtere Strafe als eine Maßregelung (was nicht gleich von Körperlichem Einsatz sein muss)
Richtig ist dieses ruhige "Hallo", in Form von einem kleinen Streichler und gut ist.
Dann kann man seiner normalen Aktivität nach gehen und der Hund kann runter fahren.Kurzes Ignorieren kann aber helfen.
Wie du z.B. beschrieben hast, macht dein Hund schon Theater wenn du nur mal jemandem die Leine in die Hand drückst.
Das würde ich ignorieren und als völlig normal hinstellen, kurz danach die Leine wieder nehmen und gut ist.
Genauso wenn dein Hund dir ins Haus folgt, selbst wenn der beste Kumpel da ist.Macht der Hund zu viel "Theater" und folgt dir permanent, ist es auch einfach hilfreich, ihn mal auf seinen Platz zu verweisen und dort hat er dann auch mal zu bleiben und du bewegst dich im Haus hin und her.
Nach kurzer Zeit das ganze wieder auflösen.Für mich hört sich das nämlich auch nicht nach "guter Bindung" an, sonder schlicht und ergreifend nach kontrollieren.
Ignorieren ist in solchen Fällen auch kein Heilmittel, sonder der Hund muss auch mal gemaßregelt werden.
Verweisen auf seinen Platz und nach kurzer Zeit wieder auflösen und dann sollte man sich auch wieder normal verhalten. -
Das Problem bei Hunden die rumflippen wenn jemand anderer sie an der Leine hat und Frauchen mal 2 Meter weiter weg ist ist aber, dass sie nicht einfach kurz jaulen und dann, wenn sie ignoriert werden ruhig sind, sondern dass sie sich so hochfahren können dass sie dann völlig dicht machen.
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