Die Verantwortungslosigkeit ist einfach nur furchtbar
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Sorry für OT....aber ich vermute dass die Reaktionen auf das OT eine andere gewesen wäre wenn es ein eingtragener Züchter gewesen wäre.
Nein, defintiv nicht, wenn es um die Auswahl der Welpenkäufer geht.
Ob nun ein VDH-Züchter oder ein V. einen Welpen mit einem unguten Bauchgefühl an eine Person gibt, ist absolut identisch und wäre genauso bedenklich.
Und bitte:
Der Vergleich Mensch und Hund hinkt doch. - Vor einem Moment
- Neu
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Morrigan und andere:
Gut es mag Erbkrankheiten geben, gut es mag kranke Hunde geben, aber ich sehe dem ganzen Bohei um eingetragene Züchter und Stammbaum ehrlich gesagt nicht wirklich positiv....ich kaufe ja kein Auto wo ich wissen möchte, dass qualitative Bauteile verwendet worden sind, sondern ich hole ein Lebewesen zu mir.
.Naja ich möchte schon, dass mein Hund "qualitativ gut verarbeitet" ist. Um Risiken einfach ausschliessen zu können.
Wesensfest soll der Hund sein, gut sozialisiert, auf Menschen und andere Tiere und Geräusche geprägt.
Frei von Erbkrankheiten(HD, ED, PL). ich möchte einfach keinen Vermehrer unterstützen.Einer Bekannten von mir ist das Schei..egal... sie hat nun den 3.Hund in Folge von nem Vermehrer und alle 3 haben/hatten Krankheiten. Geheule ist groß... aber ich weiss jetzt schon das Hund Nr 4 auch wieder vom Vermehrer kommt. Weil ist ja billiger (der letzte Hund hat in 2,5Wochen stolze 3.500.-Euro gekostet....die Hilfe kam viel zu spät).
Vor Alterserscheinungen ist kein hund sicher, aber Erbgeschichten kann man doch eindämmen!!
Zum Thema:
Unsere Züchterin gibt nur ab, wenn sie zu 100% ein gutes Gefühl hat. Einmal kam einer zurück. Es kommt halt vor.
man kann nur vor den Kopf gucken. -
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Hier wird nicht des Problems willen geantwortet, hier wird direkt draufgehauen, gemutmaßt, spekuliert und verurteilt. Wenn nicht alles perfekt ist, muss man auch noch aufpassen, sonst heißt es nachher noch, es wären Tierquäler oder sonstwas am Werk.
Na ja. Aber was hast DU denn mit der Eröffnung dieses Strangs bezweckt? Mit dieser Aussage:
ZitatIst es nicht schlimm? Wie kann man ein Baby so versauen Ich kann das nicht verstehen. Wirklich nicht. Warum überlegen die Leute nicht vorher, welche Verantwortung man übernimmt. Schlimm.
Das sind doch ebenso Mutmaßungen? Du weißt doch gar nicht, ob sie "das Baby" so versaut haben? Oder ob nicht doch in den ersten acht Wochen etwas war?
Hier sollten wohl alle auf die Käufer schimpfen, oder wie? Ich persönlich sehe den Anlass dieser Misere bei beiden Parteien, "Züchter" und "Käufer". -
Den Vergleich: Mensch-Hund mag ich absolut gar nicht leiden. Sorry, das ist doch ein absolut anderes Thema.
Menschen sind Menschen, unabhängig ihrer Hautfarbe, ihrer Religion, ihrer Nationalität.
Hunde wurden auf spezielle Merkmale hin selektiert. Da ist es doch vorprogrammiert, daß es Probleme geben kann, wenn man Jagdhund mit Hütehund verpaart, einen Schäferhund mit einem Dackel, wo dann evtl. ein Hund herauskommt, der einen viel zu mächtigen langen Körper auf kleinen kurzen Dackelbeinen hat. Daß diese Tiere genauso liebenswert sind, steht ausser Frage, aber man tut ihnen nunmal nix gutes.
Aber das ist total am Thema vorbei, denn Kernproblem hier ist nicht das Züchten ohne Papiere, sondern die Auswahl der neuen Dosis trotz schlechtem Gefühl. Und da kommt bei mir eben der Verdacht hoch, daß der Welpe vermittelt werden sollte, egal ob es passt mit der Hoffnung, daß eben doch alles gut geht. Und das heiße ich eben nicht gut. Es geht um ein Lebewesen, das es verdient hat, daß man ihm den besten Platz sucht, den es bekommen hat. Das ist sein Recht. Der Welpe hat nicht darum gebeten, geboren zu werden, er muss sich auf die Menschen verlassen, die dafür verantwortlich sind.
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Morrigan und andere:
Ich frage mich ob ihr eigentlich vor dem Geschlechtsverkehr auch das Stammbuch des betreffenden Mannes oder der betreffenden Frau sehen wollt. Und ihr seid dann bestimmt auch alle Befürworter der Präimplantationsdiagnostik bei Menschen.
Na das artet ja mal wieder ganz hübsch aus hier....
Jimmy, wenn du findest, die anderen übertreiben hier mit ihrer Meinung, solltest du deinen Beitrag nochmal lesen. Find ich schon echt heftig, was du da schreibst.Es geht doch darum, dass man als Züchter ein gewisses Wissen über Genetik und ähnliches hat, das haben "Familienzüchter" in der Regel nunmal nicht.
Ob du deinem Kind Prädispositionen, wie du es nennst und was auch immer du damit meinst, vererben möchtest, dann ist das deine Sache und meine Meinung zählt dazu nicht. Aber generell geht es doch auch darum, zu verhindern, dass ein Wesen in unserer Obhut keinen Schaden nimmt und nicht unnötig leidet. Bei Hunden geht das auch darüber, sie nicht als Gebärmaschine zu missbrauchen oder wahllos Jungtiere zu produzieren, die unter grausamen Bedingungen aufwachsen und eigentlich nur krank und verkorkst werden können.Ich habe hier in den Beiträgen nur gelesen, dass die meisten einfach nicht allzu viel davon halten, als Privatperson zu "züchten", eben weil über die Gesundheit der Tiere wenig Wissen vorhanden ist. Hier wurden ja wenigstens 2 Tiere der gleichen Rasse verpaart und kein abenteuerlicher Mix, weil die beiden sich ja sooooo lieb haben.
Allerdings hab ich zwischendurch den Eindruck gehabt, dass dieser kleine Halbsatz mit dem Bauchgefühl ziemlich herausgenommen wurde. Die TS hat das ja noch konkretisiert und gesagt, dass die Leute einen guten Eindruck gemacht haben.Es ist eben blöd gelaufen. Vielleicht zieht die Schwägerin der TS ja den guten Schluss, es bei diesem einen Wurf zu belassen nach dieser Aktion.
Dem Kleinen wünsche ich, dass er jetzt ein super Zuhause findet und er die ganze Sache unbeschadet überstanden hat.
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Sorry, nu muss ich kurz mal eine Frage stellen. Ich kenn mich nicht aus mit dem Züchten, usw. aber werden die Frauchen/Herrchen nicht schon VOR dem Wurf ausgesucht? Also, ich wollte ja damals einen Rottweiler von einem Züchter hier haben und der meinte, der ganze Wurf sei schon "reserviert". Ich könne mich aber vorstellen kommen, dann könnte ich einen Welpen für den nächsten Wurf, in einem Jahr, reservieren, wobei da jetzt auch schon ein Rüde reserviert ist. Ich meine.....da ist ein Welpe schon "vergeben" der noch nicht mal annähernd existiert......daher dachte ich immer, das läuft bei jedem Züchter so.
Ist das doch nicht so? -
woher kommen denn die ganzen Hunde, die in den Tierheimen sitzen?
Rufe doch mal in deutschen Tierheimen an und suche nach einem Hund mit VDH/FCI-Papieren.
Wieviele Hunde das wohl wären, die dort sitzen.
Der geringere Anteil.
Es spielen bei der Zucht nicht nur Erbkrankheiten eine Rolle, es geht auch um Wesensfestigkeit usw.
Egal, das wird zu sehr OT - sollte lediglich ein Denkanstoß sein.Wozu noch mehr Hunde unkontrolliert in die Welt setzen und die Tierheime füllen?
Leider sieht es in der Realität so aus.
Das bezieht sich nun nicht auf die Schwägerin der TS, aber hier lesen eben noch Menschen mit, die ggf. auch gerne Welpen einfach mal so hätten.
Wie schwierig das Ganze ist und wieviel Verantwotung es bedeutet, sollte man sich, bevor man es einfach macht, durch den Kopf gehen lassen.
Manch ein Leid würde dadurch erspart bleiben.Nichts für ungut.
Gruß
Leo -
ZitatAlles anzeigen
Morrigan und andere:
Ich frage mich ob ihr eigentlich vor dem Geschlechtsverkehr auch das Stammbuch des betreffenden Mannes oder der betreffenden Frau sehen wollt. Und ihr seid dann bestimmt auch alle Befürworter der Präimplantationsdiagnostik bei Menschen.
Nö, das tue ich aus Freude daran.
Hingegen Leben in die Welt zu setzten, ist etwas anderes. Und ja, hätte ich oder mein Mann eine Erbkrankheit, würde ich um des Kindes Willen auf Nachwuchs verzichten. Ja ich bin auch PID positiv gegenüber eingestellt. ICH möchte nicht als Betroffene( Kind) bei einer Risikoschwangerschaft auf die Welt kommen und als Pflegestufe 3 dahindümpeln, wenn dies vermeidbar wäre. Bei einer normalen Schwangerschaft soll das betreffende Spermium entscheiden..Gut es mag Erbkrankheiten geben, gut es mag kranke Hunde geben, aber ich sehe dem ganzen Bohei um eingetragene Züchter und Stammbaum ehrlich gesagt nicht wirklich positiv....ich kaufe ja kein Auto wo ich wissen möchte, dass qualitative Bauteile verwendet worden sind, sondern ich hole ein Lebewesen zu mir.
Aber ist es denn besser, 2 nette Hunde von nebenan zu verpaaren, und sich keine Gedanken um Krankheiten zu machen oder ist es besser, alles in meiner Macht stehende zu versuchen, gesunde Welpen auf die Welt zu bringen?
Ist es nicht in erster Linie im Sinne des Hunde, möglichst frei von HD zu sein? Sein Leben ohne Schmerzen beginnen zu können. Ohne mit 2 Jahren 2 künstliche Hüften zu bekommen? Mal von den Risiken der Op und der Stange Geld abgesehen.Gerade diejenigen die Barfen weil es ja so artgerecht ist müssten sich doch eigentlich bei der Verpaarung (schließlich auch eines der wichtigsten Instinkte/Bedürfnisse) den Standpunkt vertreten dass nicht das Papier sondern die Natur Vorrang hat. "Rüde hau ab, du hast keine Papiere...."
Was Barfen nun mit Zucht zu tun hat, weis ich zwar grad nicht. Aber es ist ja bekannt, dass viele heiße Hündinnern sich jedem Rüden vor die Nase werfen, auch dem Dackel mit Spondylose. Von daher sehe ich die Natur des Hunde nicht in jeder Hinsicht für richtig. Meine Hudne würden zu gern Schokolade essen. Dennoch versage ich ihnen dies.
.Zur Erhaltung der Rasse und den gewünschten Rassemerkmalen sage ich als Vater eines Mischlings (Mensch!) besser nichts, sonst fühlen sich einige auf dem Schlips getreten. Und ja ich habe meine Prädispositionen weitergegeben.
Ich sehe da einen entscheidenden Unterschied bei Menschen"rassen" und Hunderassen. Wenn 1 Afrikaner und eine Irin glücklich sind und ein Baby bekommen, dann ist das so wundervoll wie bei 2 Iren, 2 Amerikanern und anderen. Wenn ich einen Border Collie und einen Terrier kreuze, dann habe 2 völlig unterschiedliche Rassen. Die entstehenden Welpen leben nicht selten in 2 Welten und können weder das eine, noch das andere sein. Der Boderteil möchte zu Schafen, aber der Terrierteil will sie fressen. So kann der Mischling nicht anlagenentsprechend ausgelastet werden, weil ihm die Möglichkeit dazu fehlt.
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Sorry, nu muss ich kurz mal eine Frage stellen. Ich kenn mich nicht aus mit dem Züchten, usw. aber werden die Frauchen/Herrchen nicht schon VOR dem Wurf ausgesucht? Also, ich wollte ja damals einen Rottweiler von einem Züchter hier haben und der meinte, der ganze Wurf sei schon "reserviert". Ich könne mich aber vorstellen kommen, dann könnte ich einen Welpen für den nächsten Wurf, in einem Jahr, reservieren, wobei da jetzt auch schon ein Rüde reserviert ist. Ich meine.....da ist ein Welpe schon "vergeben" der noch nicht mal annähernd existiert......daher dachte ich immer, das läuft bei jedem Züchter so.
Ist das doch nicht so?Das sollte so sein. Und ist bei den gegehrten Züchtern auch so. Ich stand auch 1 Jahr vorm Wurf auf der Warteliste. Aber nicht längst bei allen ist das so.
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Sorry, nu muss ich kurz mal eine Frage stellen. Ich kenn mich nicht aus mit dem Züchten, usw. aber werden die Frauchen/Herrchen nicht schon VOR dem Wurf ausgesucht? Also, ich wollte ja damals einen Rottweiler von einem Züchter hier haben und der meinte, der ganze Wurf sei schon "reserviert". Ich könne mich aber vorstellen kommen, dann könnte ich einen Welpen für den nächsten Wurf, in einem Jahr, reservieren, wobei da jetzt auch schon ein Rüde reserviert ist. Ich meine.....da ist ein Welpe schon "vergeben" der noch nicht mal annähernd existiert......daher dachte ich immer, das läuft bei jedem Züchter so.
Ist das doch nicht so?Bei uns war es zwar kein Jahr, aber wir standen auch schon vor der Verpaarung auf der Warteliste.
Ilse K., viel merkwürdiger als das ungute Bauchgefühl finde ich in Hinsicht auf die Abgabe, dass die Besitzer dachten, der Hund erziehe sich von selber und nicht von der nichtvorhandenen Beißhemmung wussten.
Da frage ich mich ehrlich, worauf die künftigen Welpenbesitzer geprüft wurden?Kenntnisse über Welpenaufzucht und -umgang gehören da doch zur Basis.
Natürlich ist es bedauernswert, wie die neuen Besitzer verfahren haben, doch deine Schwägerin trägt daran, so wie es scheint, durchaus eine Teilschuld.
Liebe Grüße
- Vor einem Moment
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