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Beiträge von BalouThePoo

    Wir haben das gleiche Problem, sind grad am Boxentraining. Als erstes Management haben wir ein Kindergitter zwischen Wohnzimmer und Flur montiert. Das muss immer geschlossen sein, der Hund ist im Alltag im Wohnbereich. Wenn es klingelt, kann jeder bedenkenlos die Tür aufmachen, man muss vorher nur kurz checken, ob das Kindergitter wirklich verschlossen ist.


    Das hat auch den Vorteil, daß der Hund aus ein paar Meter Entfernung schauen kann, wer da an der Tür steht, er kann schauen, was passiert, sich verkrümeln, wenn ihm was nicht geheuer ist und dabei können wir ganz entspannt sein, weil wir wissen, es kann nix passieren, Hund kann nicht nach vorne preschen. Diese Gelassenheit überträgt sich mit der Zeit auf den Hund. Und wenn jemand vor der Tür steht, der gerne reinkommen möchte, leine ich den Hund an und binde ihn fest bzw. bald schick ich ihn in die Box, sobald wir diesen Trainingsschritt erreicht haben oder er kommt solange in den 2. Stock ins Schlafzimmer.
    So bin ich auf der sicheren Seite.


    Ich hoffe, daß wir irgendwann erreichen, daß er Besucher toleriert. In ihm steckt wahrscheinlich auch ein Hütehund, erst hieß es, er wäre ein TibetTerrier-Mix, mittlerweile sind wir fast sich, er ist ein Berger de Pyrenees (-Mix). Auch unserer kommt aus Rumänien, er war allerdings schon ca. 3-4 Jahre alt, als wir ihn im Februar nach 6 Wochen Pflegestelle in Deutschland übernommen haben.

    Ich habe auch seit Februar einen rumänischen TS-Hund, wahrscheinlich ein Berger de Pyrenees, vermittelt wurde er uns als Tibet Terrier-Mix.
    Geplant war, daß meine Schwiegereltern, wie beim vorherigen Hund, die Urlaubsbetreuung übernehmen.


    Nun hat sich unser Hund allerdings anders entwickelt als gedacht. Statt dem etwas unsicheren Hund, den wir von der Pflegestelle beschrieben bekamen, haben wir einen angstaggressiven Hund, der auch nach vorne geht und am Anfang, als wir noch nicht wussten, wie er tickt, meine Freundin bei mir zuhause gebissen hat. Eher nicht aus Angst, sondern wir denken, er reagiert territorial. Ein Stück Ressourenverteidigung spielt sicher auch eine Rolle.


    Wir arbeiten an dem Problem, ABER es war klar, daß wir ihn so nicht für unseren gebuchten Urlaub bei den Schwiegers lassen können. Da hätte ich keine ruhige Minute gehabt, weil die halt eher nachlässig sind, und das war mir zu heikel.


    Somit haben wir eine Pension mit Zwingerhaltung ausgewählt. Haben das mit Hund angeschaut, mit den Inhabern gesprochen, ich hab erklärt, welchen Umgang mit dem Hund ich mir wünsche und welche Maßnahmen ich absolut nicht haben will (Zwangsanfassen, Bürsten, irgenwelche Erziehungsmaßnahmen wie Schnauzgriff, auf den Rücken drehen...). Abgemacht war, sie können gerne versuchen, ihn anzuleinen zum Gassi gehen, wenn er das aber nicht möchte, ist er halt 10 Tage in seinem Zwinger und Freilauf davor und kann, ohne daß man ihn anfassen muss, durch eine Tür in seinem Freilauf aufs große Gelände, um dort mit ausgewählten HUnden zu kontakten. Auch da hab ich gesagt, er darf nur mit kleinen Hunden in den Freilauf, vor großen hat er Angst, das möchte ich nicht.


    Ich hatte wirklich Sorge, ob alles klappt, hab mir Gedanken gemacht, wie er sich verhält, wenn er wieder zuhause ist.


    Alle Sorgen waren unbegründet. Am ersten Tag beim Ableinen im Zwinger hat er rumgeschnappt, dann haben die 2 Tage das An-und Ableinen mit Leckerli geübt, konnte mit zum Gassi, hat sich nach wenigen Tagen anfassen und streicheln lassen und sich an die Mitarbeiterin dort gebunden. Völlig problemlos. Am ersten Tag hat er getrauert, dann war es für ihn ok.
    Die Freude beim Abholen war riesig und daheim hat er sich verhalten wie vor dem Urlaub. Würde es immer wieder so machen.


    Der Inhaber der Pension meinte noch, ich soll ihn abgeben, keine Abschiedszeremonie, sondern kurz und schmerzlos. Umdrehen und gehen. Hunde haben ein anderes Zeitgefühl wie wir, ein anderes Bewußtsein, die leben im Hier und Jetzt und finden sich mit Situationen besser ab, als wir denken. Ich denke, er hat recht. Daß alles so problemlos läuft, hätte ich nicht erwartet, werde meinen Hund immer wieder da hin bringen, wenn wir in Urlaub fahren wollen.


    Man muss halt schauen, daß man eine gute Pension erwischt. Dann klappt das bestimmt.

    Ja, das mit der Box hab ich auch gesehen. WIr fangen das Boxentraining auch zeitnah an, hab eine bestellt und warte, daß sie endlich kommt.


    Glaube zwar nicht, daß ich das Problem so gelöst bekomme, sondern sehe das eher als Management. Selbst wenn mein Hund die Box als Ruhe-Insel kennenlernt, wird er trotzdem drin randalieren, wenn Besuch kommt. Da bin ich fast sicher. Ich könnte ihn auch nicht rauslassen, wenn er sich scheinbar beruhigt hat, weil da meine Angst zu groß ist, daß er beißen würde. Selbst wenn der Besuch ruhig sitzt und sich nicht rührt.
    Das ist so doof.

    Hallo, ich habe mal eine Frage zur letzten Folge: Inka traut sich ja am Ende kaum noch aus der Haustür. Ist das wirklich das was Rütter erzielen wollte? Ich habe auch eine Angsthündin, die nicht aus der Tür gehen will, spazieren doof findet und am liebsten im sicheren Haus ist. Ich versuche mit ihr zu trainieren, dass die Welt cool und nicht gefährlich ist und wenn sie dass doch meint, sie sich dann an mir orientieren soll.Aber hat er Inka nicht antrainiert, dass die Welt draußen so richtig doof und gefährlich ist? Das wusste sie ja eh schon... also das Ergebnis versteh ich nicht und meine Intuition sagt mir irgendwie, dass das nicht richtig sein kann.

    Ich bin da zu 100% bei dir. Ehrlich gesagt hab ich die Hände überm Kopf zusammen geschlagen, als ich gesehen habe, wie der Rütter dieses Problem angegangen ist.


    Seit Februar hab ich auch einen Angsthund aus Rumänien, der draussen aus Angst und Unsicherheit auch teilweise nach vorne gegangen ist. Er hat auch massiv Fahrräder und Autos verbellt. einzig mit anderen Hunden hatte er nie ein Problem.


    Wir haben das ganze mit Click für Blick gelöst. Also aus großer Distanz die "Objekte" gemarkert (ich benutze ein Markerwort statt Klicker) und dann umgekehrt/ausgewichen. Nach und nach konnte ich immer näher ran und der Hund blieb ruhig. Insgesamt haben wir ca. 3-4 Monate so gearbeitet und können mittlerweile an allem und jedem entspannt vorbeigehen. Einzig Rollen und Motorräder sind noch ein Problem, das konnte ich 1. nicht so oft üben und 2. kaum auf Distanz, die sind leider immer so schnell da, daß man nicht mehr ausweichen kann. Wir üben das bald gezielt.


    Für Rütters Show ist so eine Art Training scheinbar nicht spektakulär genug, das dauert wohl zu lange und die Fortschritte kommen erst nach und nach. Da wirkt so eine Pulle Wasser (leider) spektakulärer.


    Ich denke halt, mein Hund hat bereits so viel mitgemacht, da hat er das Recht und ich die verdammte Pflicht, gewaltfrei und positiv zu trainieren. Und es funktioniert auch echt gut.



    Was mich noch interessieren würde: die Hündin ist drin ja auch den Besuch angegangen. WIr haben das gleiche Problem und noch nicht DEN Durchbruch erzielt. Gewöhnung, also daß regelmäßig Besuch durch mein Wohnzimmer marschiert, der den Hund, der angebunden ist, völlig ignoriert, hat nicht funktioniert. Im Gegenteil. Das Verhalten steigert sich, er hat mit der Zeit immer länger und immer aggressiver die Leute verbellt.
    Einmal, ganz am Anfang, hat mein Hund auch gebissen, völlig unverhofft und für mich nicht vorhersehbar. Da war eine Kollegin zu Besuch, er war erst völlig entspannt bei uns, dann hab ich ihn auf seinen Platz geschickt, weil wir frühstücken wollten, und als meine Kollegin auf Toilette musste und zurückkam, kam er von seinem Platz geschossen und hing ihr an der Wade. Seither ist er IMMER gesichert.


    Ich arbeite mit einer guten Trainerin zusammen, sie sieht in seinem Verbellen auch territoriale Tendenzen, also nicht nur Angst und das Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" und hatte nun die Idee, den Besuch samt Hund draussen in Empfang zu nehmen, dort kriegt er was super Leckeres vom Besuch. Erst im Hof, dann die Treppe hoch, dann im Flur, dann im Wohnzimmer. Langsam beginnen, den Radius des Besuches steigern.
    Was meint ihr dazu? Draussen ist mein Hund noch ansprechbar, sobald jemand im WOhnzimmer steht, nicht mehr. Darum die Idee, quasi auf Distanz zu arbeiten. Sinnvoll? Begonnen haben wir noch nicht, soll nächste Woche unter Traineranleitung so weit sein.

    Seit ich mir dem Thermomix vor 3 Jahren gekauft habe (den TM 31 gebraucht für knapp 600€), verbringe ich viel und gerne Zeit in der Küche. Daß ich gesünder koche, kann ich nicht behaupten, es gibt so viele tolle Rezepte, die es kalorientechnisch in sich haben.Aber das liegt ja an einem selbst.


    Auf jeden Fall benutze ich ihn täglich, teils mehrfach. Ich mach seither mein Brot selber, backe regelmäßig Kuchen (hab ich vorher gehasst), und bereite täglich mindestens eine warme Mahlzeit darin zu.


    Man braucht den thermomix nicht, aber ein Leben ist auch ohne Spülmaschine und ohne Kaffeevollautomat möglich. Trotzdem werden diese Geräte weniger schlecht geredet als oftmals der Thermomix.


    Geh doch mal zu einer Vorführung und schau, ob dir die Handhabung zusagt.
    Ich würde meinen nicht mehr missen wollen.

    Wenn der Kleine deine Eltern von Anfang an kennt, seh ich da kein Problem drin.
    Havaneser sind ja recht unkomplizierte kleine Hunde, die sich eigentlich überall wohlfühlen, wo sie sich willkommen fühlen.


    Vielleicht würde es als Kompromiss gehen, daß die Eltern die ersten Wochen zu EUCH kommen, um auf den Welpen aufzupassen? Dann wird er nicht so aus seinem Umfeld gerissen, das er ja auch erst mal kennenlernen muss.

    Da du auf Langhaar stehst, schmeiße ich mal noch die Bichons in die Runde. Also Havaneser, Malteser, Bolonka, Bologneser usw.


    Auch einen Zwergpudel könnte ich mir für deine Bedürfnisse gut vorstellen.


    Chis und Papillons sind sicher ebenso geeignet. Ich kenne mehrere Chis, die richtige kleine Energiebündel sind und die 2 Stunden Bewegung am Tag locker mitmachen, zusätzlich tricksen, Schnüffelspiele usw.


    Ich glaube, du musst einfach schauen, welche Rasse dir persönlich am besten zusagt. Passend sind sie alle, abgesehen davon, daß man bei jeder Rasse ein Exemplar erwischen kann, das etwas aus der Reihe schlägt und entweder ein absolutes Powerpaket oder eben eine faule Socke ist.


    Auf jeden Fall solltest du darauf achten, einen Welpen nur beim guten Züchter zu holen oder eben ein erwachsenes Tier aus seriöser Quelle.

    Seh ich auch so. Vor 7 Jahren, als wir unseren Havaneser bekommen haben, kannte kaum jemand die Rasse. Mittlerweile sieht das anders aus. Kann man ganz klar an der großen Anzahl der Vermehrer erkennen, die in den letzten Jahren rapide angestiegen ist.


    Und, ganz klar: Havaneser sind nicht mehr so gesund und robust, wie sie mal waren. Die Wahl des richtigen Züchters ist wichtig. Patella, Katarakt, Herzklappenprobleme, Bandscheibenvorfälle sind so die gängigsten Krankheiten. ICh kenne viele gesunde Havis, aber auch viele, die immer mal wieder Probleme haben.


    Empfehlen kann ich dir ganz klar das Havaneserforum. Das heißt auch genau so, mit .de dahinter und ist über google ganz leicht zu finden.

    Meiner bekam auch 10 Sitzungen Physio nach seinem Bandscheibenvorfall.


    Hab eben mal die Preise auf der HP nachgeschaut und kopiert. Also bei ihr war es auf jeden Fall günstiger.


    Behandlungskosten


    Erstbefund mit Erstellung Therapieplan, Besprechung und Erstbehandlung, Hausaufgaben für BesitzerDauer: ca. 90 Minuten
    48,00 Euro


    Massage, Krankengymnastik, Manuelle Therapie, evtl. Elektrotherapie, Laser, Ultraschall Dauer: ca. 45 – 60 Minuten
    40,00 Euro


    Hydrotherapie mit Massage und KG
    Behandlung im Unterwasserbecken, Unterwassermassage, Unterwasserlaufband, mit zusätzlicher Massage, Krankengymnastik, ect.Dauer: ca. 60 Minuten
    43,00 Euro

    Unterwasserlaufband
    Dauer: ca. 20 – 40 Minuten
    1 x Unterwasserlaufband 28,00€
    10-er Karte Unterwasserlaufband 260€



    Akupunktur
    Dauer: ca. 30 Minuten
    1 x Akupunktur 25,00€
    10-er Karte Akupunktur 235,00€



    Hausbesuche
    Behandlung bei Ihnen zu Hause
    Dauer: ca. 60 Minuten
    (inklusive Anfahrt bis 10 KM)
    50,00 Euro

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