Was können eure Junghunde?

  • Hi, klingt doch super, wenig sprechen und viel schauen lassen ist super gut dafür.
    Ich habe wegorientieren nie zugelassen, wenn ich es nicht davor mit Blickkontakt und deutlicher Freigabe erlaubt habe.
    Außerdem gabs Futter nur unterwegs.

    Ich böse.

    Andere Hunde zeigen das orientierenit deutlich weniger Konsequenz... Ist unterschiedlich.

  • Zitat

    Hi, klingt doch super, wenig sprechen und viel schauen lassen ist super gut dafür.
    Ich habe wegorientieren nie zugelassen, wenn ich es nicht davor mit Blickkontakt und deutlicher Freigabe erlaubt habe.
    Außerdem gabs Futter nur unterwegs.

    Ich böse.

    Andere Hunde zeigen das orientieren trotz deutlich weniger Konsequenz... Ist unterschiedlich.

  • Bei uns gibs 60-80% des Futters unterwegs, den Rest gibts morgens, wenn ichs zu eilig in die Schule hab um länger raus zu gehen.

    Ich versuche, viel mit ihr zusammen zu machen. Apportieren (nicht "ordentlich", einfach nur zum Spaß) oder Futterbeutel verstecken und suchen lassen, dabei Kommandos üben ("Sitz" - Beutel verstecken, also dabei auch gleich Bleib üben - zurückgehen - Auflösekommando), fangen oder verstecken spielen, Rückruf-Spiele (ich rufe, werfe ein leckerchen, rufe wieder...schicke sie quasi immer hin und her).

    Nach dem Ableinen / umleinen auf Schleppe muss sie auf Freigabe warten, genauso wenn ich sie gerufen habe und sie wieder weg darf. Alles über Blickkontakt und Auflösung. Momentan üben wir, dass sie nach dem Rückruf bei mir bleibt und nciht wieder logzischt. :roll:

  • Naja, Handfütterung funktioniert auch nur bis zu einem gewissen selbstständigen Denken. Ich habe Pluto im Alter von acht bis zwölf Monaten aus der Hand gefüttert, was toll funktioniert hat und danach teilgefüttert (einen Teil drin, einen Teil draussen). Als wir jetzt vor Kurzem Probleme hatten wollte ich ihn im Alter von 22 Monaten wieder handfüttern, aber er ist nunmal ein Beagle, der kann selber denken. Er hat sich sein Futter besorgt und hat mich noch weniger angesehen weil er noch weniger Zeit hatte (er musste schließlich die nächste Futterquelle orten). Mein Futter wollte er dann auch nimmer die beleidigte Leberwurst...
    Und ich hab ihn fünf Tage hungern lassen, er hatte also wirklich Kohldampf, aber bei manchen Hunden muss man sich Kooperation anders erarbeiten als ausschliesslich über Zwang.

    Handfütterung kann wie die Schleppleine und viele anderen Möglichkeiten eine Lösung sein. Aber alles zu seiner Zeit und nicht alles funktioniert bei jedem Hund gleich gut.

  • Bio, jeder Hund ist ja auch ein Individuum, deswegen ist die Erziehung ja so "schwer", weil eben nicht alles bei jedem Hund funktioniert :)

    Ich habe vor dem Einzug des Monsters einige Erziehungsbücher gelesen...und die meisten davon verstauben nun im Schrank.
    Beispiel: "Lassen Sie ihren Welpen von Anfang an ohne Leine laufen. Er wird immer bei ihnen bleiben und sich nicht weit entfernen!" -> Pustekuchen :D Bei Shira ging das genau 3 Tage, dann wurde die Umwelt vieeeel zu spannend!

    Spikybub: Danke, ich geb mir echt Mühe und hab in den 5 Monaten mit Madamchen verdammt viel lernen müssen. So langsam hab ich das Gefühl, es klappt recht gut mit uns. Fehler macht man als Anfänger doch eigentlich immer, egal wie alt man ist :) Die Hauptsache ist doch, man lernt daraus und macht es dann besser!

  • eben man hat doch geschätze 10-15 jahre seit seinem hund was beizubringen denn auch alte hunde lernen noch gern....
    allerdings habe ch die freigabe nach dem heranrufen von anfang an gemacht weil mir viele hh´s das gleich ans herz gelegt haben....
    nur durch bücher erziehen kann man auch gar nicht denn mit seinem eigenen hund findet man meistens seinen eigenen weg der für sich und hundi passt...

  • Bruno kann mit seinen 6 1/2 Monaten schon relativ viel, aber Tricks kann er keinen einzigen. :D Ich lege darauf noch gar keinen Wert, andere Sachen sind mir wichtiger.

    Er kennt viele Signale, manche führt er noch nicht 100% aus, wie zum Beispiel "raus da", wenn er doch sooo gern im Blumenbeet schnüffeln möchte. :roll:

    Der Abruf klappt mittlerweile zu 99,9%, aber daran haben wir auch ordentlich gearbeitet. Er darf sehr viel frei laufen, weil ich mich auf ihn verlassen kann und er sich sehr stark an mir orientiert...das hat er mitgebracht, brauchte ich ich ihm nicht beibringen.

    Einzig beim an der Leine laufen ist er bissl stur, aber auch daran arbeiten wir fleißig.

    Alles in allem ist Bruno ein strebsamer, selbstbewusster aber auch ängstlicher Hund, je nach Situation, hat einen großen Sturkopf und stellt mich immer wieder vor die Aufgabe nach neuen Wegen zu suchen.

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