Geburt unserer Tochter
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Moin Moin......
habe nunmal auf anraten eines Freundes dieses Forum gewählt, um möglichkeiten für unseren kleinen Racker zu finden. Rocky, ein Mischling aus Schäferhund und Bernersennen, im Alter von 1 Jahr und 3 Monate. Am 08.03.2011 ist unsere kleine Tochter geboren. Schon während der Schwangerschaft hat er nicht gemerkt wie es bei anderen Hunden eigentlich ist, aber das nicht unser Problem. Zur Entbindung kam meine Lebenspartnerin ins KH und verbleib dort für 5 tage. Zu diesem Zeitpunkt war ich alleie auf den Hund Eingestellt, was vorher nicht so war. Rocky hat auf frauchen gehört und war überwiegend mit Ihr Gassi etc. Die bindung zu den beiden war intensiver als zu mir. Dennoch bin ich mit Ihm während des KH aufenthaltes sehr gut klar gekommen, sodas ich soagr ohne Leine mit Ihm laufen konnte. Als dann die Beiden(Mutter & Kind) aus dem KH gekommen sind, hat er die kleine nicht wahr genommen. Auch nach ranführen hat er nicht reagiert er wollte nur getreichelt werden, der rest war Ihm egal und auch bis heute hat es sich nicht geändert. Im gegenteil es wird leider schlimmer mit Ihm. Mitlerweile haben wir das Problem täglich, das wenn wir morgends aufstehen, er in der Wohnung verteilt sachen zerfetzt hat. Er ist zu Hause nur noch am Jaulen. Insbesondere ist uns aufgefallen, das er in unserere Abwesenheit, Sprich nur wenn wir mal eben wegschauen und die kleine im MaxiCosy sitzt, die gelegenheit aus nutzt und sofort seinen kopf rein steckt. Sicherlich reagieren wir sofort und rufen Ihn da weg weil man ja nicht weiß was er dort macht. Auch im Auto ist es das gleiche MaxiCosy ins Auto Hund ins Auto das erste was Passiert bevor wir einsteigen können Kopf Komplett in den Cosy. Uns ist es zu risikant weil wir Angst haben das was Passiert, obwohl rocky als Welpe mit einem Kind Groß geworden ist, er eigentlich sehr gut Hört und ein sehr liebes Tier ist, traue ich es Ihm nicht zu aber aber.....
Was sollte man tun........Wir überlegen schon Ihn eventuell weg zu geben.....
und NEIN......bei der zuwendung und Pflege hat sich nichts zu vorher verändert. Meine Lebenspartnerin geht mitlerweile schon wieder mit Ihm Gassi ( Kaiserschnitt deshalb vorher nicht möglich). Während der schlafzeit des Kindes beschäftigt Sie sich viel mit Rocky,er bekommt zuwendung,Streicheleinheiten,Leckerein etc. wie vor der Geburt auch. Wir wissen zur Zeit keinen rat. Der sicherste weg ist Ihn in gute Hände zu geben, derzeit für uns.
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28. März 2011 um 23:56
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Zitat
Sprich nur wenn wir mal eben wegschauen und die kleine im MaxiCosy sitzt, die gelegenheit aus nutzt und sofort seinen kopf rein steckt. Sicherlich reagieren wir sofort und rufen Ihn da weg weil man ja nicht weiß was er dort macht.
Hm... ist er nicht vielleicht einfach nur neugierig? Auch, wenn es keine Verhaltensänderung im Sinne einer Benachteiligung des Hundes nach Geburt eurer Tochter gegeben haben sollte, wird er ja sehr wohl merken, dass um dieses kleine Würmchen da Tamtam gemacht wird. Und wenn sie dann mal auf seiner Höhe ist (was sie wahrscheinlich sonst eher nich ist?) nutzt er die Gelegenheit um mal zu spionieren?
Habt ihr ernsthaft Angst, dass er eurer Tochter wehtun könnte?Ich würde ihm einfach Zeit geben, er kennt diese neue Situation doch gerade mal 20 Tage. Und er wird sicherlich merken, dass etwas anders ist und ihr verhaltet euch ganz bestimmt insofern alleine anders, dass vorher nichts im Haus geweint hat und euch zum Aufspringen gebracht hat... Jetzt schon von Abgabe des Hundes (auch ein Familienmitglied! Oder für euch nicht?) zu sprechen, finde ich ziemlich eilig.
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Wäre der Hund nun agressiv, könnte ich eure Bedenken verstehen. So aber kann ich absolut nicht nachvollziehen wie man da an weggeben denken kann...
Freut euch doch erst mal das er scheinbar so positiv auf das Kind reagiert. Er wird neugierig sein. Natürlich muss man das genaustens im Auge behalten! Aber das dürfte euch doch vorher klar gewesen sein das man auf Kind und Hund immer achten muss oder?
Ich würde Luftsprünge machen wenn meiner mal so auf das zukünftige Kind reagieren wird. Leider wird das wohl nicht der Fall sein.
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Hallo,
erstmal Gratulation zu der kleinen neuen Erdenbürgerin
Also ich lese heraus, dass Deine Partnerin die erste Bezugsperson für den Hund ist. Und da verändert sich für ihn doch schon viel. Denn natürlicherweise konzentriert sie sich jetzt erstmal auf ihr Kind und da kann es ja kaum sein, dass sich in der Zuwendung für den Hund nichts geändert hat. Er ist erstmal verunsichert, dass sich seine Lebensumstände so schlagartig verändert haben. Das ist ja normal. Ihr führt ihn vorsichtig an die Kleine heran, und ruft ihn sofort zurück, wenn er Interesse zeigt.
Das ist schon eine sehr zwiespältige Situation für den Hund.
Was heißt, er steckt den Kopf in den MaxiCosi? Schnüffelt er an ihr? Windeln sind für Hunde extrem interessant...
Und Sachen zerfetzten kann schon ein Anzeichen von emotionalem Stress sein. Den habt Ihr und den hat er.
Nicht falsch verstehen! Es ist vollkommen klar, dass Ihr Euer Kind schützen wollt und müßt. Aber von Agression lese ich erstmal nichts. Und es werden so viele Hunde weggegeben, weil ein Kind in die Familie gekommen ist.
Ich glaube übrigens, dass ein Hund die Schwangerschaft bemerkt, ist ein Mythos. Erstmal bemerkt er, dass sich alles ändert und das macht ihn unsicher.
Habt Geduld!
Achja, im Auto würde ich keinen Hund neben einem Baby sitzen lassen... -
Also ich verstehs auch nicht so ganz.
Gerade mal 3-4 Wochen....gebt doch allen Beteiligen ein bisserl Zeit. Trainiert mit dem HUnd. Es ist für alle eine Umstellung.
Und der Hund kommt sicher kürzer als vorher- und das wird noch mehr werden, denn das Baby braucht immer mehr.......man ist genervt, der Hund nimmt auch die veränderte Stimmung wahr, Gerüche, etc.Ihr habt ja keine grossen Problem.
Bezieht ihn mit ein.
Gebt ihm Aufgaben und Bewegung und Zuneigung. Lasst ihn Windel holen oder abwerfen, oder sonstigen Kram. Geht radeln täglich, dann wird das.Meine Hunde waren teil auch total verändert in meinen Schwangerschaften und bei den Babies. Es hat sich alles eingespielt- früher oder später.
Mein einer Hund hat mich ein Jahr lang total gemieden!Gebt Euch Zeit!!!
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Nunja, ich versteh den TS schon. Aufgestachelt durch die Medien kann man da schon übervorsichtig werden. Ich denke bei sowas sofort an die Überschrift "Husky tötet Baby". Natürlich ist es vollkommener Quatsch, das jeder Hund oder auch nur jeder Husky ein Kind töten würde, wenn er die Gelegenheit dazu hat. Man sollte sich aber auch vor Augen führen, dass die Möglichkeit durchaus besteht.
Meine persönliche Meinung ist hier sehr präzise: Menschen, die dem Hund nicht ggf. Herr werden können, haben alleine beim Hund nichts zu suchen. Das gilt für Babys, Kleinkinder, Kinder und ggf. jugendliche genauso wie für alte und gebrechliche Menschen.
Es ist eine Gratwanderung. Die Entscheidung könnt nur ihr treffen und ich verstehe, dass zusätzliche Belastung durch konstantes Stresslevel, Glückshormonüberschuss durch Familienzuwachs und Schlafmangel ihr Übriges tun, um das Ganze zu erschweren. Es gilt abzuwägen, was mir auf Anhieb einfällt, ohne dabei sentimental werden zu wollen:
Nachteile des Hundes
- Er ist eine zusätzliche Belastung "Finanziell" & "Zeitaufwand"
- Ihr müsst ständig ein Auge auf ihm haben, während das andere beim Kind sein mussVorteile des Hundes
- Kinder die mit Tieren aufwachsen, leiden viel seltener an Allergien und/oder Neurodermitis, sind ausgeglichener und lernen früh Verantwortung zu tragen und gegenüber anderen Lebewesen Respekt zu haben.
- Er lenkt den Fokus ein wenig vom Kind ab, sodass ihr nicht total in eurem Familienglück ertrinkt und nur noch über Windeln und die Farben des Kinderkots sprecht, bis keiner mehr was mit euch zu tun haben will.Bringt doch einfach an jede Tür ein Kindergitter an, dass der Hund nicht durch Öffnen oder Springen überwinden kann. Es gibt da sehr gute und bezahlbare Modelle (ca. 70 Euro). Die kommen auch gleichzeitig dem Kind zu Gute, dass ja auch nicht überall rumtanzen soll, sobald es das kann. So könnt ihr wirksam den Hund vom Kind abschotten und auch mal durchatmen. Versucht dabei aber immer darauf zu achten, dass es für den Hund keine Strafe ist. Also sowas wie "Kind schreit" -> "Hund schaut" -> "Hund wird rausgesperrt" sollte eher vermieden werden. Es gilt, Sympathien aufzubauen. Ausgesperrt werden kann z.B. total cool sein, wenn das mit was total leckerem verbunden ist, was es sonst nie gibt (Hühnerherz, Rinderherz, Lunge, Ziemer, etc.).
Ich glaube, der Aufwand lohnt sich. Sollte ich Vater werden, will ich auf jeden Fall, dass mein Kind mit einem Hund und/oder einer Katze aufwächst. Ich halte das für sehr wichtig.
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Zitat
Ich würde ihm einfach Zeit geben, er kennt diese neue Situation doch gerade mal 20 Tage. Und er wird sicherlich merken, dass etwas anders ist und ihr verhaltet euch ganz bestimmt insofern alleine anders, dass vorher nichts im Haus geweint hat und euch zum Aufspringen gebracht hat... Jetzt schon von Abgabe des Hundes (auch ein Familienmitglied! Oder für euch nicht?) zu sprechen, finde ich ziemlich eilig.

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Erstmal Danke für eure Antorten.
Zu den Antworten gibt es folgendes zu erzählen:
Aggressiv in Punkt das er anfängt nun jede Nacht/Morgen sachen zu zerstören finde ich schon auffällig.Das hat er vorher nicht getan.
Im Auto bleibt leider keine andere möglichkeit für den Hund ausser auf dem Rücksitz und er muß ja immer mit weil
wir Ihn nicht alleine zu hause lassen können. Er ist in Abwesenheit immer nur am Bellen,Jaulen und am Tür Zerkratzen wenn wir das austesten. Haben in dem Punkt schon desöfteren Tests gemacht in kleineren Schritten.
Sperrgitter würden wir nicht einsetzen, da er im Punkt Kinderzimmer von Anfang an,sprich auch schon vor der geburt Verbot hatte und sich auch daran hält. Sicherlich ist es ein Familienmitglied und es würde nicht leicht sein Ihn weg zu geben. ABER..... sicherheit des Kindes geht vor und genau deshalb habe ich es ja hier gepostet um Sinnvolle Antworten zu erhalten. Leider ist sein Verhalten bei der Bezugsperson,sprich bei meiner Freundin nicht mehr so wie vorher. Er hat kein respekt, bzw. kein gehör mehr wenn Sie mit Ihm alleine Raus geht. Er läuft nun ständig über sämtliche Strassen was er vorher nicht gemacht hat. Seine Komanndos hatte er und die kannte er auch sehr gut aber die sind für Ihn teilweise nicht mehr von bedeutung. Naja und im Punkt zuneigung versucht Sie schon im gleiches zu geben. Sie nimmt sich die Zeit wenn die kleine im Bettchen schläft. naja und es ist nicht Akut das wir Ihn weg geben wollen sondern wir Informieren uns über möglichkeiten die dazu führen das er bleiben kann. Letzte möglichkeit wäre Ihn dann in Liebevolle hände zu geben. -
Wenn Hund und Kind zusammen auf der Rückbank sitzen müssen, würde ich den Hund während der Fahrt auf jeden Fall mit Maulkorb sichern.
Das tut ihm nicht weh und ihr seid auf der sicheren Seite. -
1. Der Hund ist noch JUNG und dass er gerade mal schlecht "hört", hängt nicht nur mit der Veränderung zuhause, sondern auch mit seinem jugendlichen Alter zusammen. Das ist pubertär und praktisch normal. Umso wichtiger, dass mit ihm gearbeitet wird.
2. Aggression? Weil er Sachen zerfetzt? Das ist keine Aggression, das ist Stressabbau.
3. Stressabbau vor allem vermutlich deshalb, weil IHR so unsicher seid.
4. Ich lese im ersten Posting, er hatte zunächst null Interesse, dann wollte er mal gucken. WO ist das Problem? Er muss schließlich mit dem neuen Erdenbürger zusammenleben. Da wäre es doch nett, wenn er diesen auch kennenlernen dürfte - sprich Abschnuppern unter Kontrolle.Ihm jegliche Kontaktaufnahme zu untersagen, bringt den Hund noch mehr in Stress.
5. Lese ich deine Posts irgendwie so ein wenig, als ob ihr letztlich hier den Tipp haben wollt, dass ihr ihn wirklich abgeben müsst. Sorry, wenn das falsch verstanden wird, aber so kommt es für mich unterschwellig rüber.
6. Es bedeutet ein nicht Geringes an Mehraufwand auch mit dem Hund, wenn ein Menschenkind dazukommt. Darüber muss man sich Gedanken machen. Wollt ihr diesen Mehraufwand nicht, dann ist es für den Hund tatsächlich besser, ehrlich zu sein und ihn in gute Hände zu geben.Irritierte Grüße
cazcarra - Vor einem Moment
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