Geburt unserer Tochter

  • Hmm Gretchen, ich glaube, das mit den babys und kleinkindern ist zu menschlich gedacht. ich nehme an, dass der hund nicht, wie im rudel, eine geburt miterlebt hat- er hat vielleicht einen schreck,weil auf einmal alles anders ist- er das spürt- und die besitzer auf einmal mit diesem baby wiederkommen, es einfach so zum rudel gehören soll und alle sich darum kümmern. Als bei mir die Wehen losgingen, war ich mit meinem Hund alleine, der ganz wuschig geworden ist, obwohl ich keine schmerzen gezeigt hab- die waren noch nicht stark, ich war sogar noch gassi- hund hat das irgendwie gemerkt, gerochen (?) und echt geheult, als ich mich in richtung krankenhaus aufgemacht habe. für den hund ist das sicher etwas unbegreifliches, was er erstmal- je nach sensibilität- verarbeiten muss. Der Hund meiner Freundin (unsere hunde und kinder sind gleichalt- und wir kennen uns schon, seit wir 12 sind *lach*) hatte augenscheinlich überhaupt kein problem mit der geburt des babys- im gegensatz zu unserem, s.o.- der hund meiner freundin fing aber nach 5 monaten auf einmal an, in die wohnung zu machen und sachen zu zerstören- aber auch der hörte nach ein paar wochen wieder damit auf. ich nehme an,dass das schlicht eine stress situation ist, die verarbeitet werden muss.

  • Zitat

    kannst du kurz beschreiben, wie das mit dem schnüffeln lassen bei euch läuft?
    ruft ihr sie dafür zu euch? oder darf sie spontan schnüffeln, wenn eure tochter bei euch auf dem sofa (also in reichweite) ist?

    ich hoffe du verstehst was ich meine... :???:


    naja wir versuchen zwischendurch Ihn ran zu führen indem wir Ihn zurufen, aber leider ist das kind dann trotzdem nicht interessant. Ebenfalls wenn das kind bei uns auf der Couch ist, Interessiert es Ihn nicht er bleibt unbekümmert dort wo er ist. Er regt sich auch nicht wenn die Kleine anfängt zu schreien oder sonst was. Keinerlei reaktion, nur eben wenn wir nicht hinsehen, dann wird es interessant. Nur Abwarten was passiert gebe ich ehrlich zu, bin ich nicht bereit da ich eben keinem Hund vertraue in dem Punkt.

  • schon seltsam, dass er in eurer anwesenheit kein interesse zeigt.

    versucht vielleicht mal die gewollte beschnupperung weg zu lassen und wartet drauf bis der hund von sich aus kommt (in eurer anwesenheit). dann könnt ihr ihm immernoch vermitteln, das es ok ist an der kleinen zu schnüffeln.

    vielleicht ist es ein ählicher effekt wie der bei einem hund der normalerweise immer ganz unbedacht ins (verbotene) bad latscht, nur dann nicht kommen will wenn man ihn rein ruft...das bedeutet nichts gutes, nämlich baden!

  • Ich glaube ihr setzt ihn zu sehr unter Druck? :???:
    Stelle mir grade vor, wie es ist, etwas interessantes beschnuppern/beobachten zu wollen und dabei angestarrt zu werden (was ja verständlich ist). Ich würde dann auch eher einen Blick riskieren, wenn ich mich unbeobachtet fühlen würde. Noch dazu wird sich mit mir beschäftigt, wenn "das kleine Ding" weg ist.
    Also wenn das Kind weg ist -> Aufmerksamkeit, Zuwendung;
    wenn es da ist -> Beobachtet werden, ansonsten kaum Zuwendung.

    Vielleicht ist das auch zu vermenschlicht. Aber ich frag mich, wie der Hund den Alltag mit dem Kind lernen soll, wenn er nicht mit einbezogen wird. Das hört sich für mich so an, als würde man mit dem Hund theoretischen Unterricht machen wollen. Habt ihr so ein Umbindetuch für die Kleine? Dann könnte sie dabei sein, wenn ihr tolle Sachen mit dem Hund macht, damit er merkt, dass die Kurze was Positives für ihn ist.

  • Entweder versteht es keiner oder es will keiner Verstehen. Wir Binden Ihn mit ein,er hat keine Tabuzone ausser das kinderzimmer und eben die angst wenn er mitm kopf im Cosy verschwindet während wir weg sehen.

    Ansonsten zeigt er zu 100% kei Interesse am Kind ob nun mit zu rufen oder ohne oder weis der geier was. ich denke mal das thema mit dem Trainer wird nun unsere Aufgabe sein um mal sein verhalten zu Kontrollieren. Ansonsten wird man ja nicht schlau hier.

  • Aber da Hund und Kind doch ohnehin nie ohne Aufsicht zusammen bleiben, ist doch alles gut???

    Der Hund scheint doch ein "Traumhund" zu sein, wenn ihn weder was interessiert noch stört bezüglich des Kindes!

    Das Zerrupfen kommt bestimmt, weil die Situation neu ist?

    Bitte berichte doch, was der Trainer sagt, würd mich schon interessieren, auch wenn ich kinderlos bin und bleibe!

    Harmke

  • öhm, deine reaktion ist nun aber auch nicht fair!

    die meisten hier versuchen dir konstruktiv zu helfen. fragen sind da normal, auch der trainer wird (wenn er gut ist) viele fragen stellen und euch in einer altagssituation beobachten. das können wir natürlich nicht. daher die vielen detailfragen.
    ich wüßte nicht wo jemand euch unterstellt, dass ihr euren hund nicht einbindet.

    wie sollen wir dir denn sonst helfen ohne zu fragen?

  • Die Reaktionen von dir sind aber auch nicht ganz nett... es ist doch normal, dass sowohl Tipps, Anregungen als auch Kritik kommen. Man macht nie immer alles richtig, umso besser, wenn man darauf hingewiesen wird um evtl umzudenken.

    Nun zum Problem, wenn es denn eines ist.

    Mein Zwerg ist jetzt 15 Monate alt, spirch vor etwas mehr als einem Jahr war ich in der selben Situation. Auch mein jüngerer Hund (ich habe sogar 2) jetzt 2 jahre wird. Bei uns sind also auch Baby und Pupertät aufeinadergestoßen und hat allerlei Nerven gekostet :headbash:
    Auch Max hat seeeeeehr viel zerkaut, Tapete von der Wand geholt, Zeitungen Zerfleddert etc. Wir haben ihm dann immer, wenn er alleine bleiben musste einen Stock (Obst aus dem Garten) gegeben, den hat er dann akribisch geschreddert und alles andre war heil ;) Und nach ein paar Wochen hat das ganz von alleine aufgehört. Und die Sache mit dem verlernen... nunja, dann schau mal bei den anderen Threads mit verzweifelten Pubertätshundebsitzern nach.. dass muss nix mit dem Kind zu tun haben.

    Ansonsten interessierten sich meine Hunde auch nur Bescheiden für den Zwerg. Jetzt wo er mobiler ist ein bisschen mehr (es sird viel geschlabbert, was ich aber versuche zu unterbinden). Ich habe sie nicht gzwungen, sich dem Kleinen zu nähern und wenn sie mal gekommen sind, dann durften sie mal schauen und schnüffeln, aber sie sonst in Ruhe zu lassen. (Wie hat mein Trainer gesagt: eine Hündin lässt in den ersten Wochen kein andren Hund an ihre Welpen, und das Baby ist EUER WELPE.... vielleicht denkt er auch nur hündisch und denkt, er bekommt Ärger und deswegen macht schaut er sich das Ding da heimlich an????)

    GAAAANZ wichtig: bezieht den Hund mit ein, wenn ihr was mit dem Baby macht. Du schreibst, dass deine Freundin sich immer sehr ausgiebig mit dem Hund beschäftigt, wenn das Baby schläft...

    Damit schürt ihr Eifersucht!

    Baby schläft-> Hund wird ignoriert/keine Bespaßung
    Baby ist wach-> jetzt gibts richtig Spaß

    Dafür macht sich ein Tragetuch wirklich gut. Und jaaa, ich weis, wie anstrengend das ist! Aber nur so lernt Hundi das Kind als was schönes kennen.

    Wie die andren schon schreiben: gebt dem Hund und Euch Zeit und wenn ihr unsicher seit, lieber einmal mehr einen Trainer holen.

  • Also weggeben deswegen, ist übertrieben finde ich. lasst eurem hund zeit. und wenn er kein agressiver hund ist und lieb, dann sehe ich da keine probleme eigentlich.aber man müsste es halt mal wirklich ausprobieren. gucken was passiert. habt geduld beim ranführen. das klappt sicherlich noch.

  • Jetzt muss ich doch mal was dazu sagen.

    Vor fast 4 Jahren war ich in der selben Situation, ich kam mit meinem Baby nach Hause und wurde dort schon von unserer Schäferhündin erwartet.
    Ich hab Eni (meine Tochter) im Cosy auf den Boden gestellt und hab Fee (die Hündin) sie begutachten lassen. Fee war damals noch nicht mal ein Jahr alt - also noch ein typisch stürmischer Junghund. Wenn sie zu stürmisch war, gabs eben im ruhigen Ton ein 'Voooorsichtig Fenja.'. Das hat sie ein paar mal machen dürfen und dann wars Interesse auch schon weg.
    Sie hat zu der Zeit auch schlecht gehört - eben weil Hunde mit neuen Situationen meist anders umgehen...
    Zudem merken Hunde, wenn ihre Menschen gestresst sind. Und in dieser Situation IST man leicht gestresst, weil für einem selbst das alles neu ist. Also baut der Hund seinen Stress eben ab...indem er auch des öfteren Sachen zerkaut. So sind Hunde nunmal.
    Fenja durfte auch nicht ins Kinderzimmer, aber wenn ich Enya gewickelt habe, war Fee dabei. Entweder auf der Couch im Wohnzimmer, wenn ich Eni dort wickelte oder Fee lag vor dem Kinderzimmer und hat zugeguckt. Ich hab sie eben rangerufen, damit sie merkt, nur weil ich was mit dem Baby mache, muss sie noch lange nicht ausgeschlossen werden. Ich hab mich eben währenddessen mit beiden Unterhalten...'soooo, guck mal Fee, dann wickeln wir das Baby...die riecht nämlich streng.' :lol:
    Fenja durfte auch die Windeln dann nehmen und mit mir in den Mülleimer bringen, hatte also ihre 'ganz eigene' Aufgabe, wenns ums Baby ging.
    Ich lege auch für keinen Hund die Hand ins Feuer...aber, ihr kennt euren Hund. Niemand kennt ihn besser...und wenn er keine Aggressionen zeigt, warum macht ihr euch so einen Kopf? Ein bisschen Vertrauen müsst ihr ihm gegenüber schon haben - zwar keine 100%, aber 80 reichen auch schon.
    Der Hund merkt, wenn ihr angespannt seid, und zieht sich dann erst recht zurück.

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