Hund zur Arbeit... wer machts? und wo arbeitet ihr?

  • Man sollte sich halt überlegen, was da einem wichtiger ist! Es gibt viele Menschen, die Hunde grundsätzlich ablehnen und so rein gar nichts mit Ihnen zu tun haben wollen. Und denken dann vielleicht, oh weh, der/die hat nen Hund, wird nie flexibel sein, da ja Hund zu Hause wartet und was wenn Hund mal krank? Macht dann Mitarbeiter auch auf krank???
    Ist nur so ne Idee...

  • es kommt einfach total auf die Branche an - und vielleicht auch darauf, wo man lebt. München zB ist sehr hundefreundlich. Und in vielen Firmen in der Medienbranche gehört es ja fast zum guten Ton, wenn irgendwo ein Hund rumlatscht :D

    Sollte ich mich mal wieder auf einen neuen Job bewerben müssen, würde ich schon sehr darauf achten, dass Hundemitnahme möglich ist. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich eine relativ gute Qualifikation habe und schon allein deshalb evtl. ein paar Ansprüche stellen darf/kann. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber wenn ich mich zB als Kfm. Leiterin bewerbe, dann bin ich ja kein "kleiner" Sachbearbeiter, der sich allem und jedem unterordnen muss, wobei das natürlich auch nicht ausschließt, dass man seinen Hund mitnehmen darf.

    Wie gesagt: bei uns ist es mittlerweile selbstverständlich. Alles begann vor Jahren mit einem kleinen Pudel - mittlerweile "leben" hier ein Aussie, ein Labbi, ein Dackel und manchmal sogar noch 2 Fußhupen :D Und das Ganze steckt an!!! Bei unseren Büronachbarn ist ein Hund eingezogen UND sogar unser Chef (eig kein Hundemensch) hat sich nen Hund gekauft, der uns manchmal (eher selten) die Ehre erweist ;)

  • Natürlich macht es keinen Sinn, Job für Job auszuschlagen, weil der Hund nicht mit kann. So werde / würde ich auch nicht vorgehen.
    Aber warum soll ich es nicht offen ansprechen, mehr als ein Nein kann man nicht kassieren. Wenn die Chemie ohnehin passt, dann wird mich das denke ich auch nicht raushauen, und im besten Fall kann man es mal probieren.
    Aber lieber spreche ich es vorher an und kann auch ungefähr abschätzen, wie "offen" man dort ist, als dass ich nichts sage und dann vielleicht doch mal auf mehr Flexibilität angewiesen bin.
    Momentan kann ich Merlin ja nicht mitnehmen, aber mein Chef ist super flexibel, ist Merlin krank oder ähnliches, kann ich von zu Hause aus arbeiten.
    Ich tendiere immer eher zur Offenheit, als hinterher vllt das Böse Erwachen zu haben.

  • Das mit dem Alleinebleiben können, wenn der Hund immer bei einem ist, kenn ich leider auch nur zu gut :|
    Ich nehme meinen Hund auch immer mit zum Arbeiten (seit nem Jahr jetzt, davor hab ich mit meinem damaligen Freund zusammengewohnt und konnte sie auch oft bei ihm lassen). Ich arbeite in der Jugendhilfe, in einer Wohngruppe für Kinder (im Alter von momentan 8 - 15 Jahren) und ich würd sagen, es ist einfach perfekt, um einen Hund mitzunehmen. Unsere Wohngruppe ist ein Einfamilienhaus mit großem, umzäunten Garten, in einem Dorf. Am Wochenende oder auch unter der Woche gestaltet sich mein Dienst schon um den Hund. D.h. Wir gehen spazieren, raus in die Natur, die Kids sind an der frischen Luft... wenns mal nicht hinhaut mit dem Gassi gehen, weil ja doch auch einige Kinder NAchm.unterricht, Therapien.. haben, lass ich sie in den Garten, wo dann immer jemand sich drum reißt, mit ihr zu spielen. Die Kinder lieben sie abgöttisch, streiten sich schon immer drum, wer ihr abends das Fressen hinstellen darf ;) . Die Einrichtungsleitung bei uns hat auch 2 Hovawart-Rüden und meine direkte Vorgesetzte liebt Hunde auch abgöttisch. Ich denke, sonst wäre das nicht möglich, ebenso muss das ganze Team dahinterstehen, meiner Meinung nach. DA ich Lucy auch mal auf der Gruppe lass, wenn ich z.B. mit einem Kind mal schnell zum Zahnarzt oder so muss.
    Ich denk, dass es leichter ist, in einem sozialen Beruf den Hund mitzunehmen, weil Tiere eben vieles schaffen, wo sonst einfach kein Weg ist.

  • Ich nehm Jackson seit er 8Wochen alt war mit ins büro, arbeite im Büro / Spediton & Logistik. War allerdings auch voraussetzung das ich nen Hund mitbringen darf vor anschaffung und ist auch immer noch davon abhängig ob alle - auch die die nicht mit im Büro sitzen - damit einverstanden sind. Beschwert sich einer, allergiker, Azubi der angst hat oder noch jemand möchte nen Hund mitbringen dann war es das leider mit Hund im Büro :sad2:

    Jacksons ist von 7.30 - 16:30 mit im Büro. Morgens ca 20min. raus, mittags eine Stunde in den Wald und nach Freierabend noch mal mind 45min. raus. Er darf sich im Büro leider nicht frei bewegen und ist somit am Schreibtisch angebunden. finde ich jetzt auch nicht so optimal aber immer noch besser als den ganzen Tag alleine zu Hause zu sein.

  • Zitat

    Natürlich macht es keinen Sinn, Job für Job auszuschlagen, weil der Hund nicht mit kann. So werde / würde ich auch nicht vorgehen.
    Aber warum soll ich es nicht offen ansprechen, mehr als ein Nein kann man nicht kassieren. Wenn die Chemie ohnehin passt, dann wird mich das denke ich auch nicht raushauen, und im besten Fall kann man es mal probieren.
    Aber lieber spreche ich es vorher an und kann auch ungefähr abschätzen, wie "offen" man dort ist, als dass ich nichts sage und dann vielleicht doch mal auf mehr Flexibilität angewiesen bin.
    Momentan kann ich Merlin ja nicht mitnehmen, aber mein Chef ist super flexibel, ist Merlin krank oder ähnliches, kann ich von zu Hause aus arbeiten.
    Ich tendiere immer eher zur Offenheit, als hinterher vllt das Böse Erwachen zu haben.

    du ich kann deine Argumentation nachvollziehen, ich als Chef fände es allerdings mehr als befremdlich, wenn die Frage beim Vorstellungsgespräch käme... Das wirkt evtl. nicht sonderlich so, als ob du dich voll und ganz für die Firma und genau diesen Job interessiert, weißt du?! Ich persönlich hätte glaube auch zu viel Respekt davor, dass es einen eben doch aus dem Rennen wirft.
    Hach keine Ahnung, es kommt ja auch drauf an wie locker das Gespräch generell ist. Auf jeden Fall würd ich an deiner Stelle klarstellen, dass es für dich nicht der ausschlaggebende Punkt ist.

  • Hallo meine Lieben :)

    also ich Studiere zwar noch, aber an einer BA (Berufsakademie) und da hat man einen Rhythmus von drei Monaten Studium und drei Monaten Arbeiten gehen.

    Wenn ich arbeite kommt Edda oft mit. Manchmal auch Hatch (also dann beide). Sie liegt dann meist gechillt neben mir und sucht ab und zu lerckerlies oder lässt sich von meinem Kollegen oder meiner Chefin graulen.

    Wieso das kein Problem ist? Ganz einfach, meine Chefin ist ihre Patentante. Sie hat damals bei und die Vorkontrolle gemacht bevor Edda aus dem Tierheim kommen durfte :)
    Des weiteren ist sie Landtagsabgeordnete der Linken, und die nehmen meist so etwas sehr locker. In der Landeszentrale der Linken leben beispielsweise ein oder zwei (weiß ich gerade nicht genau) Papageien frei im gesamten Haus.
    In unserem Büro in Grimma ist ab und an noch die Katze meiner Chefin mit da, weil die sich nicht mit der Reinigungskraft von ihr versteht (sehr komplizierte Tierheimkatze!!!!)

    Und wenn ich Studiere ist, dass auch kein Problem, da mein Lebensgefährte Selbstständig ist und die Zwei natürlich auch gern mit nimmt :)

  • Zitat

    Hach keine Ahnung, es kommt ja auch drauf an wie locker das Gespräch generell ist. Auf jeden Fall würd ich an deiner Stelle klarstellen, dass es für dich nicht der ausschlaggebende Punkt ist.

    Genau das meine ich ja.
    Man entwickelt ja während einem Gespräch ein Gefühl, vllt. tapst da sogar ein Hund durch die Gegend, oder man wird in die Richtung gefragt, so á la was machen Sie denn so privat...So kommt man vllt schon recht automatisch mit dem Thema dadrauf...
    Und wenn nicht, und das Gespräch ist recht locker verlaufen, man hat ein gutes Gefühl, das Thema lässt sich irgendwie dahinlenken, warum nicht mal unkompliziert anklopfen.

    Findet das Gespräch in einer etwas reservierteren Atmosphäre statt, man kann es selbst nicht so gut einschätzen, dann sollte man sich so eine Frage vllt auch verkneifen.

    Ich werde bei so etwas nach Bauchgefühl und Spontanität entscheiden.

    Das das natürlich nicht meine erste Frage ist, ist klar. :smile:

  • Was immer ein gutes Argument für das Mitnehmen wäre, ist die gewonnene Flexibilität.
    Denn wenn Hund zu Hause wartet, macht man ungern Überstunden, muss öfters pünktlich weg usw.
    Wenn der Hund aber mit ist, ist es ja egal, ob man ne halbe Stunde dranhängt (sofern man nicht noch andere Verpflichtungen wie Kinder o.ä hat) und gerade wenn man oftmals mit Termindruck arbeitet, ist es vielleicht gar nicht so schlecht für den Chef.
    Der muss dann nur einen ruhigen, sich benehmen könnenden Hund im Büro tolerieren, gewinnt aber eine Arbeitskraft, die auch mal einspringen kann, oder eben länger macht, ohne das wochenlang vorher zu planen.

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