Hund zur Arbeit... wer machts? und wo arbeitet ihr?

  • Wow, doch mehr Reaktionen als ich dachte.

    Zitat

    es kommt einfach total auf die Branche an - und vielleicht auch darauf, wo man lebt. München zB ist sehr hundefreundlich. Und in vielen Firmen in der Medienbranche gehört es ja fast zum guten Ton, wenn irgendwo ein Hund rumlatscht :D

    Das würde mich jetzt mal mehr interessieren. Kannst du darüber vielleicht noch etwas mehr darüber erzählen?

    Ich persönlich würde es auch direkt beim Vorstellungsgespräch ansprechen. Wenn ich alleine wohne und einen Hund halten will, dann muss es nun mal mit dem Job vereinbar sein. Anders gehts als allein lebender ja kaum / sehr schwer. Versteh nicht, wie das gehen soll im Vorstellungsgespräch darüber kein Wort zu verlieren und das Thema erst nach einiger Zeit anzusprechen. Was passiert wenn sich dann rausstellt, dass es keinesfalls möglich ist einen Hund mitzunehmen? Kündigen? Oder für 2-3 Jahre einen Sitter organisieren? Ein Vorstellungsgespräch ist nunmal dazu da sich gegenseitig kennen zu lernen. Welche Anforderungen sind gegeben, was kann man bieten.. und das gilt für BEIDE Seiten. Es geht nicht darum, dass der AG nur mich kennen lernen soll, ich will als AN auch was über den AG wissen.

    Ich bin derzeit noch in meiner Berufsorientierungsphase was Branche und Tätigkeit angeht und als Wiing-Wasserkopf habe ich nunmal eine sehr große Vielfalt an Möglichkeiten. Natürlich habe ich meine Präferenzen.. kleineres Unternehmen bis Mittelstand, Design beispielsweise würde mich interessieren, keinesfalls Angestellter in einem Großkonzern wo ich ein kleines Rädchen vom Ganzen bin usw... Daher finde ich es absolut legitim sich im Vorfeld mal zu überlegen was es da für Möglichkeiten gibt.

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    Versteh nicht, wie das gehen soll im Vorstellungsgespräch darüber kein Wort zu verlieren und das Thema erst nach einiger Zeit anzusprechen. Was passiert wenn sich dann rausstellt, dass es keinesfalls möglich ist einen Hund mitzunehmen? Kündigen? Oder für 2-3 Jahre einen Sitter organisieren? Ein Vorstellungsgespräch ist nunmal dazu da sich gegenseitig kennen zu lernen. Welche Anforderungen sind gegeben, was kann man bieten.. und das gilt für BEIDE Seiten. Es geht nicht darum, dass der AG nur mich kennen lernen soll, ich will als AN auch was über den AG wissen.

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    Was immer ein gutes Argument für das Mitnehmen wäre, ist die gewonnene Flexibilität.


    :gut:
    Nicht umsonst gibt es bereits diverse Studien und extra Tage im Jahr, wo der "Bürohund" gefördert wird!
    Super Beiträge.
    Gerade der Sache mit der Flexibilität kann ich nur beipflichten, merke ich ja jetzt auch schon. Viel Spielraum habe ich nicht, wenn mein Freund nicht zu Hause ist...

  • Ich habe morgen ein Vorstellungsgespräch in einer Spedition. Ich war gestern schon da um meine Bewerbung abzugeben und mir das mal anzugucken. Sie wollten sich eigentlich erst in 14 Tagen melden :roll: Es sind da nur 3 Leute inkl. Chef, alle jünger als ich (bin 26) und ich werde es morgen auch mal ansprechen ob es die Möglichkeit gäbe Murphy mituznehmen. Ich bin nicht zwingend auf den Job angewiesen, da ich einen habe. Ich lass es einfach mal auf mich zu kommen!

  • Huhu

    ich nehme Sammy seit er bei uns ist (mit acht Wochen) mit auf die Arbeit. Arbeite als selbst. Versicherungsvertreterin mit Büro und Laufkundschaft (die Sammy übrigens meist gar nicht bemerken weil er ratzt.. :D ) Wir haben Sammy aber auch direkt alleine bleiben beigebracht, so dass er wenn ich auf Außenterminen bin und mein Mann auch keine Zeit hat- alleine bleiben kann...ALLERDINGS hat der sausack relativ schnell (mit 7 Monaten) rausgefunden wir man Türen öffnet.. :rollsmilie3: also bleibt er wenns länger Dauert bei meinen Eltern.

    Ich muss sagen, es ist alles eine Sache der Organisation mit Hund- hätte nie gedacht, dass es so GUT klappt aber wenn man will- kann man schon einiges möglich machen- also such dir deinen Job nicht nach dem Hund aus...

  • Hey!

    Hihi, das Klischee der Medienbranche mit stylischem Bürohund kenne ich auch. Wobei es irgendwie fast immer ein Mops war der dann dort rumwuselte.
    Ich werde Lara auch mitnehmen können. Wir sind ein kleiner Verlag und ich arbeite als Grafikerin Vollzeit. Lara hat schon ein Bettchen hinter meinem Schreibtisch unter einem weiteren Tisch, sie kann den Eingang nicht einsehen und ich bin gespannt wie sie sich als Bürohund schlagen wird:-) Gott sei Dank sind alle Kollegen absolut tierlieb und würden sogar mit ihr Gassi gehen.
    Desweiteren kann auch mein Freund Lara mitnehmen, er arbeitet als Kaufmann in einer Werkstatt und Lara bekäme ein Plätzchen neben dem schon vorhandenen Bürohund. Hinter dem Verkaufstresen. Und auch dort freuen sich schon alle auf Lara.
    Hier im Nachbarbüro leben auch schon zwei Hunde und mittags sieht man einige Gassigeher hier. Ich finde es total cool wie hundefreundlich die Büros werden und hoffe, dass ich, wenn ich den Job mal wechseln sollte/muss Lara auch wieder Bürohund werden darf:-)

  • Ich studiere noch und habe meinen Hund des Öfteren schon in Vorlesungen und einigen Seminaren dabeigehabt. Im Prinzip sind Hunde in den Uni-Gebäuden tabu, vom Hausmeister sollte man sich definitiv nicht erwischen lassen. :headbash:

    Dafür sind die Dozent_innen meistens sehr cool - solange der Hund ruhig ist und nicht die ganze zeit nervös umher rennt, kann man das schonmal machen. Regelmäßig wär das aber nix. Auch nicht sehr sinnvoll für meinen eigenen Lernprozess.

    Gejobbt habe ich zuletzt in einem Theater. Hinterm Glaskasten saß Guti dann hin und wieder auf meinem Schoß und hat rausgeguckt, fand sie großartig.

    Etwas offtopic, hoffe es ist okay:
    Eine Frau kam am Fenster vorbei, sah den Hund auf meinem Schoß, lachte, und hob ihren kleinen Boxer hoch, sodass Guti ihn sehen konnte. Als ich das Mikrofon angeschaltet hab, hat sie geknurrt wie ne ganz große (durch das Mikro war das draußen extrem laut) - wenn die sich draußen begegnet wären, hätte sie beim Unterwerfen gleich gepullert.... :D

  • Zitat

    Jetzt würde ich mal gerne hier im Forum rumfragen, wer denn so alles seinen Hund mit zur Arbeit nimmt oder ist das doch eher eine Seltenheit? Und was mich auch interessieren würde ist, in welcher Branche ihr arbeitet und wie groß das Unternehmen ist.

    Huhu,

    Enki kommt seit er bei mir ist mit zur Arbeit. Bedingung war: keiner hat Angst, Allergie etc. Sobald Auffälligkeiten gemeldet werden würden, müsste ich eine andere Lösung finden.

    Ich arbeite in einem mittelständischen Unternehmen in der Touristik/Internet-Branche innerhalb der IT-Abteilung (knapp 500 AN insgesamt).
    Bei uns sind Hunde nicht an der Tagesordnung und nur nach Absprache geduldet, es gibt vielleicht bei uns am Standort insgesamt 3 Hundis in den vers. Abteilungen.

    Also ja: Es ist eine Seltenheit. Nach meinen Recherchen würde ich mal behaupten wollen, dass die wenigsten Firmen mit sowas "werben", sondern es meist Absprachen innerhalb von Abteilungen sind. Meist (und vielleicht auch verständlicherweise) gibt es keine unternehmensweite Regelung die grundsätzlich die Mitnahme von Haustieren erlaubt, sondern es wird auf Abteilungsebene geregelt.

    Für mich ist das ein absolutes Privileg und ich tue mein Bestes 1. durch den Hund im Großraumbüro keinem zur Last zu fallen (d.h. das fordert auch erzieherisch) und 2. mit genau der gleichen Konzentration meine Arbeit zu machen wie vorher.

    Wenn ich in einem Vorstellungsgespräch die Frage nach dem Hund hören würde, muss ich trotz allem sagen: Das gehört für mich nicht dahin beim Erstkontakt.

    Für mich steht dessen Arbeitsleistung in erster Linie im Vordergrund. Wenn die Probezeit gut laufen würde und bestanden ist, kann man ja immernoch über sowas sprechen. Der Hund ist quasi ein dann mit erarbeitetes Privileg.

    Das kommt aber sicherlich immer auf das Unternehmen an: Größe, Kultur etc.

  • Hallo =)

    Also ich werde mein Kleinen auch mit nehmen.Das habe ich auch mit meinen vorherigen Hund so gemacht.
    Ich bin gelernte Gesundheits-und Krankenpflegerin, arbeite in einem Wohnheim.Wir hatten vorher eine Teambesprechung und haben eventuelle Probleme besprochen.Ich konnte dann alle überzeugen,nachdem dann auch noch Ängste,Allergien geklärt wurden.Der Hund hat bei uns einige Tabus.Er darf nicht in den Küchenbereich.Ansonsten darf er sich im Haus frei bewegen.Er kriegt sein Körbchen bei uns am Dienstplatz.
    Ich arbeite auf Wechselschicht.Das heißt Früh- und Spätdienst.
    Der Frühdienst geht von 6.30-14.00 und der Spätdienst von 13.30-20.30.
    Ich habe jedoch 3 Monate Probezeit mit dem Hund..Wenn es nicht funktioniert kommt Plan B in Einsatz.Ich hoffe jedoch das alles gut geht.Hab eigentlich vorher nur gute Erfahrungen machen können.

  • Ich arbeite im Einzelhandel und habe meinen Hund dabei.
    Er muss in keine Box, er ist mit mir im Laden unterwegs. :)

    Ende des Jahres möchte ich mich selbstständig machen, sprich ich und mein hund sind immer zusammen.

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