Perfekter Hund für Senioren

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    Hallöchen! :smile:


    Ich bin neu hier im Forum, und habe gleich mal eine große Frage: Welcher Hund ist perfekt für meine Großeltern?
    Sie sind beide um die 70 Jahre alt, mein Opa ist noch sehr aktiv, beide gehen gerne Radfahren und Wandern (allerdings am liebsten bei gutem Wetter). :hust:
    Sie wohnen in einer 90 Quadratmeterwohnung.


    Es wäre toll, wenn der Hund möglichst viele der unten genannten Anforderungen entsrechen würde. :gut:


    Der Hund sollte kein Kläffer sein, kinderlieb, geeignet für Anfänger, leicht erziehbar und und nicht sehr krankheitsanfällig sein. Es wäre auch toll, wenn er nicht allzu viel Auslauf bräuchte, aber auch gut zu Fuß und folgsam wäre. :rollsmile:


    Ganz herzlichen Dank schon mal im Voraus! :lol:

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  • Ich würde empfehlen, mal ins Tierheim zu gehen oder beim Tierschutz zu fragen.
    Vielleicht nicht unbedingt einen Welpen. Die Leute im Tierheim kennen ja oft viele Eigenschaften ihrer Tierheimhunde, einfach mal dort nachfragen.

  • Hi,


    mir würde hier ganz spontan ein Mops einfallen. Die können laufen, fordern aber nicht täglich Monsterrunden ein, sind sehr freundlich im Umgang.


    Allerdings würde ich mir keinen Welpen anschaffen. Wenn man bedenkt, dass ein Hund locker 15 oder mehr Jahre alt werden kann fände ich dass als Einstieg mit 70 jetzt nicht so unbedingt eine gute Idee, denn auch wenn sie jetzt noch fit sind, das kann sich leider sehr schnell ändern, man weiß z.B. nicht was in 5 oder 10 Jahren gesundheitlich ist, und da ist der Hund halt immer noch da und was passiert dann?


    Vieleicht wäre es sinnvoll, einen auch schon älteren Hund aus dem TH zu nehmen und ihm einen schönen Lebensabend ermöglichen, ein älterer Hund fordert auch nicht mehr so viel wie ein Welpe.

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  • Tierheim find ich auch eine sehr gute Idee!
    Falls es ein Rassehund sein soll, dann schaut mal auf Notseiten der entsprechenden Rassen, da gibt es Junghunde/ ältere Hunde, oder falls es ein Welpe sein sollte eben beim entsprechenden VDH-Züchter!



    So: der perfekte Hund? den gibt es nicht! "kläffen" zB ist oftmals Erziehungssache.
    eine gut Vorgehens weiße, um eine passende Rasse zu finden ist zB noch folgende:



    -Macht euch eine Liste, was ihr von dem Hund erwartest und was ihr ihm bieten könnt/wollt


    -Kauft euch ein Hunderassenbuch und schaut nach Rassen, die euren Anforderungen entsprechen, vllt auch welche, die euch optisch auf den ersten Blick nicht zusagen.


    - Macht euch weiter über die Rassen im Internet schlau, damit ihr einen größeren Einblick in die Rassen bekommst


    -schaut nach Möglichkeiten, mit den Rassen in Kontakt zukommen. Falls nur noch ein oder zwei zur Auswahl stehen, könnt ihr euch zB mit Züchtern und Haltern treffen. Stehen noch mehrere zur Auswahl sind Rassehundeausstellungen sinnvoll (Termine findet ihr auf der Seite des VDH). Hier trifft man viele Züchter und Halter verschiedener Rassen. Die Hundeleute/ Züchter sind (fast) alle sehr aufgeschlossen und freuen sich, wenn sie interessierten Menschen einen Einblick in "ihre" Rasse geben können.


    Wir kennen euch nicht, und es fällt leichter, euch zu Tipps zu geben, wenn wir Wissen, zu welchen Rassen ihr eher tendiert!


    Lg Snaedis

    Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt.
    Arthur Schopenhauer

    Chaos WG

    Puck (*2011), Belle (*2012), Flip (*2016), Chinese Crested Dog; Thorin (*2019), Quotenchihuhuamix
    Barni (*2009), Samy (*2014), Tigerle (2014-2018 - für immer im Herzen), Hauskatzen

  • Hey, danke für die schnellen antworten ;)


    Okay, ich werde mich mal näher informieren. Das Blöde an älteren hunden ist halt, dass sie oft schon unangenehme Verhaltensweisen haben, und die aus dem Tierheim oft schwer wieder Vertrauen finden.... :fear:


    Natürlich weiß ich, dass es den perfekten hund nicht gibt, aber ein paar der aufgezählten eigenschaften wären wünschenswert :D


    lg sarah

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Stimmt doch garnicht.
    Viele ältere Hunde sind im TH weil die Besitzer verstorben, oder Krank geworden sind. Also Hunde die mal unheimlich geliebt wurden und gut erzogen worden sind.
    Nur hocken die obwohl die so toll sind eben im TH weil die meisten Menschen unbedingt nen jungen Hund haben wollen.


    Klar gibts solche älteren die schwierig sind, die sitzen manchmal dann auch schon Jahre im TH und sind im Zwinger alt geworden. Aber da kann man sich ja dann erkundigen.

  • Zitat

    Stimmt doch garnicht.
    Viele ältere Hunde sind im TH weil die Besitzer verstorben, oder Krank geworden sind. Also Hunde die mal unheimlich geliebt wurden und gut erzogen worden sind.
    Nur hocken die obwohl die so toll sind eben im TH weil die meisten Menschen unbedingt nen jungen Hund haben wollen.


    :gut: :gut: :gut:

    “Dogs are great. Bad dogs, if you can really call them that, are perhaps the greatest of them all.”


    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

  • Ich finde auch nicht dass alle älteren Hunde im TH nen Knall haben. Wie oben schon beschrieben, oft sind sie dort gelandet wegen Tod des Besitzers, Trennung etc.. Die TH Mitarbeiter kennen ja in der Regel auch das Wesen des Hundes sehr gut.


    Ich habe selber einen "Second Hand" Hund, er war knappe 7 als ich ihn bekam, ging durch 3 verschiedene FAmilien und er ist ein Traum von Hund, ich kann mir keinen besseren vorstellen und er ist jetzt auch glücklich endlich eine richtige Familie zu haben, in der auch bleiben darf.


  • Sorry, das ist absoluter Quatsch ;)


    Zu uns kam im Dezember letzten Jahres eine jetzt 11 Jahre alte Hündin, weil ihr Herrchen sie krankheitsbedingt nicht mehr bei sich behalten konnte und Pupa somit schweren Herzens ins Tierheim abgeben musste. Sie ist ein Traum, eine richtige "Knuuutschi". Ich wünsche ihr sehr, dass sie 16 Jahre alt wird und so noch 5 Jahre das Leben genießen kann.

  • Meine Ideen:
    Malteser
    Havaneser
    Bologneser
    Coton de Tuléar
    Löwchen
    Bolonka Zwetna
    Dackel
    Pudel
    Cocker Spaniel, Cavalier King Spaniel


    Hier ist eine Seite, auf der sich Kleinhundzüchter zusammen präsentieren und du viele Rasse-Infos findest:
    http://www.kleinhunde.de/


    Es finden sich auch Rassehunde in Tierheimen oder bei den Rasse-in-Not-Organisationen.
    Und es ist wirklich nicht jeder Hund dort gestört.
    (Manche Menschen entdecken aber auch just zB für einen ängstlichen Hund ihr Herz oder für einen mit Handicap - die man auch im TH findet.)


    Bei einem Tierheimbesuch würde ich damit rechnen, dass das aufgrund des Alters der beiden Herrschaften eine Vermittlung ablehnen. Evt. kann/muss man es dann über seinen eigenen Namen laufen lassen oder erklären, dass man im Zweifelsfall den Hund übernimmt bzw. betreut.

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