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Wenn man es nicht mehr rückgängig machen kann...

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    Hi,


    mich würde mal interessieren, ob es Dinge gibt die euch im Umgang mit eurem Hund passiert sind die euch leid tun und somit nicht vergessen könnt??


    Bei mir gibt es so ein paar Dinge die passiert sind, die mir unendlich leid tun und ich sie einfach nicht vergessen kann.Ich möchte hier auch nicht, dass man angefeindet wird wegen den Dingen die passiert sind, mich würde nur interessieren ob es anderen auch so geht.


    Ich fange mal an:


    1. Wir haben Snoopy als Welpi am 2. Tag 3 Stunden alleine zuhause gelassen, ich wusste es nicht besser, er hat natürlich geweint die ganze Zeit (haben die Nachbarn erzählt). Ich dachte damals, Hunde können doch alleine bleiben, ich hatte keine Ahnung, ich dachte die 3 Stunden gehen schon. Das tut mir bis heute so unendlich leid dass er ganz alleine war.
    2. Wir sind 4 Wochen nachdem wir ihn hatten in den Urlaub gefahren, wir wussten das natürlich schon als wir ihn bekommen haben, aber wir hätten ihn nicht 5 Wochen später nehmen können. Wir hatten eine 1a Betreuung für ihn aber trotzdem war das definitiv nicht der richtige Weg.
    3. Ich war vor ca. 1,5 Jahren mit ihm bei einer Hundeschule um mir dort die Spielstunde anzusehen, da sind gleich als wir ankamen ich hatte ihn noch an der Leine, 2 Boxer auf uns gestürmt, ich war unfähig etwas zu unternehmen, habe ihn einfach nur weitergezogen, wusste nicht was ich tun soll, es hat ewig gedauert bis ein Trainer eingegriffen hat. Das war eine saudumme Situtation. Jetzt hätte ich die Hunde ordentlich verjagt mit den Füßen oder was auch immer um ihn zu beschützen, er war hilflos und ich habe versagt. Das kann ich bis heute nicht vergessen!!!
    4. Ich habe Chicco neulich eine aufn Arsch gehauen (nicht geschlagen, eine Watschen) weil er sich so aufgeführt hat mit seiner scheiß Fliegerjagerei, der Snoopy gehumpelt hat warum auch immer, ich den sauschweren Kinderwagen dabei hatte und alles einfach scheiße war, da sind meine Nerven mit mir durchgegangen.
    5. Heute hat Snoopy eine drauf bekommen. Ich war soooo dermaßen sauer auf ihn, er ist schon wieder samt Schleppleine abgehauen, ich habe zu spät reagiert, weg war er, ist mit einer Arroganz weggelaufen die nicht zu beschreiben ist, da war nix, da war kein Wild, gar nichts, aber er ist einfach mal in die andere Richtung gelaufen. Ich ihm hinterher, habe ihn dann in einem fremden Garten wiedergefunden, konnte dann da "einbrechen" weil da ein Zaun war wo er halt unten durch ist und ihn da raus holen. Er schaute mich nur an nach dem Motto "was isn?" und hat keinerlei Anstalten gemacht zu kommen.
    6. Es tut mir bis heute leid, dass ich im ersten Jahr mit Snoopy wie vernarrt daran festgehalten habe, dass ein Hund viel Auslauf braucht und ich ihn jeden Tag 3 Stunden rausgejagt habe, obwohl er absolut keinen Bock hatte. Also hauptsächlich in den Wintermonaten, aber ich bin trotzdem mit ihm raus, aber er hatte keinen Spaß daran.
    7. Ich habe ihn im 1. Jahr schlecht ernährt mit Hill`s Trofu, nur ganz selten ne Dose. Ich wusste es nicht und dachte was der TA verkauft wird schon gut sein. Jetzt weiss ich es Gott sei Dank besser.


    Das sind so die Hauptdinge die mir einfallen.


    Bin gespannt, obs in eurem gemeinsamen Leben auch so Negativereignisse gibt/gab.


    LG

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  • Hallo,


    beim Schäfer gibt es nichts was mir leid tut, beim Beagle schon. Ich habe ihn ein paar Mal geschlagen, obwohl das völlig gegen meine Philosophie verstößt. Allerdings wurde mir von klein auf ein gewalttätiger Umgang gegenüber Tieren beigebracht und Pluto musste die letzten Ausläufer ausbaden. Ich arbeite schon seit Jahren an mir und habe mich immer besser im Griff. Eine typische Situation in der mir "die Hand ausgerutscht ist": Er klaut meinem Sohn den letzten Schokodonut aus der Hand und verschlingt ihn gierig, Sohn natürlich total am Brüllen (Schokodonuts gelten hier als Währungsmittel), ich fasse zum Hund um ihn aus Prinzip daran zu hindern das ganze Ding zu verschlucken. Er knurrt und sprintet (noch schlingend) ins Schlafzimmer wo er aufs Bett springt und als ich nach komme um ihn wutentbrannt wenigstens auf seinen Platz zu schicken pieselt er einmal quer durchs ganze Bett (er hat seit ner verschleppten Blasenentzündung ne lockere Blase) und zwar auf meine nigelnagelneue Kamelhaarbettwäsche, die ich am Vormittag zum ersten Mal bezogen habe. Da hab ich ihn mir gekrallt und geschlagen und das war sicher nicht richtig, aber es waren ein paar Frechheiten zu viel.


    Sowas tut mir im Nachhinein leid. Erstens weil ich Pazifist bin und zweitens weil es sowieso nichts bringt. Es wäre viel sinnvoller gewesen ruhig zu bleiben und ihn unter Kommando zu nehmen. Hinterher ist man schlauer. Ich arbeite an mir.

  • Ich bin ein Mensch und keine Maschine. Natürlich mache ich Fehler und mir tun sie aus menschlicher Sicht leid, auch wenn sie für den Hund vielleicht gleich wieder vergessen sind oder keinen Einfluss auf ihn haben.


    Was habe ich an Fehlern gemacht? mmmhhhh


    Ich war mit seiner Leinenaggro bei einer Trainerin die ihn angebrüllt und in die Ecke gedrängt hat und ich war so perplex, dass ich das ganze nicht abgebrochen habe, was mir tatsächlich heute noch unendlich Leid tut, weil ich meinen Hund damals nicht geschützt habe.


    Das ist das einzige was ich als massiv falsch empfand und was mir emotional bis heute nachhängt.


    Das meiste sind halt ganz normale Fehler die man halt so macht aber ich finde da nun nix sonderlich dramatisch aber ich habe als Hundehalter nicht den Anspruch perfekt zu sein. Fehler passieren, wichtig ist nur, dass man an sich arbeitet und insgesamt bin ich sehr entspannt bei der Hundeerziehung ... Hunde dürfen bei mir relativ viel .. auch viel Mist bauen :) ... ich weiß ja, dass alles lernbar ist.

    Liebe Grüße
    Fanta


    Fotos und Videos meiner beiden Rabauken


    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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  • Meine erste JR-Hündin hat mich als Jugendliche damit zur Verzeiflung getrieben ,daß sie, sobald ich allein wegging, oft im letzten Moment noch aus der Tür schoß und sich dann im Garten erstmal nicht wieder greifen ließ. Wohlgemerkt: Das tat sie nie in Situationen, wo ich sie gut hätte blocken können, sondern nur dann, wenn ich maximal schwer beladen und entsprechend unbeweglich war (gerne volle Aktentasche plus empfindlicher Laptop, zwei Einkaufskörbe mit leeren Glasflaschen - so diese Richtung).


    Von ihren großen Vorgängern war ich absolut nicht gewohnt, daß es Hunde gibt, die 1. so reaktionsschnell und entschlossen 2.körperlich so unglaublich fix und 3. auch noch so weit unten sind, daß sie man sie mit dem Arm eh nicht kriegt, sie aber locker unter einem verzweifelt ausgestreckten Bein durchwitschen. Eines Tages hab ich, gut unter Zeitdruck, dann leider die Nerven verloren. Als sie wieder angeschossen kam, habe ich alles fallen lassen und in so einer Hechtsprung-Torwartaktion fest zugepackt. Ich hab den Hund auch erwischt - nur leider im Genick.


    In dem Moment, in dem ich dieses total entsetzte Aufquäken hörte, wußte ich natürlich, daß ich einen Riesenfehler gemacht hatte, aber es war zu spät. Der Terrier hat diese Nummer NIE wieder versucht - mich aber auch acht Jahre lang NIE wieder an der Tür begrüßt. Wenn ich nachhause kam, saß sie wild wedelnd sorgfältig auf Tür-Abstand und wartete sehr aufmerksam, bis ich Traglast und Mantel abgelegt hatte - dann kam prompt der ganz große Freudentanz. Da half auch kein Locken: Für sie war das Tür-Thema einfach durch, und zwar endgültig.


    Sie hatte aus dem Schreck also eindeutig eine generelle Regel abgeleitet: Komm der Alten NIE in die Nähe, solange sie voll ausgerüstet ist und in Türnähe ist - dann wird's unberechenbar gefährlich!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ja ich hab auch schon so bescheuerte Ausrutscher gehabt... :sad2:
    Wofür ich mich heute noch hauen könnte (obwohl ichs wieder ins Lot gebracht hab):


    Aika hat als kleiner Welpi auf der Straße irgendwas fressbares gefunden und nachdem sie es mir trotz Leckerchen nicht geben wollte, bin ich hektisch geworden, und hab sie ziemlich grob festgehalten um ihr das Zeug aus der schnutte zu ziehen... Ergebniss war dass sie mich erstmal ne Woche lang gemieden hat sobald sie was fressbares gefunden hatte :sad2:
    Ist zwar alles wieder gut, aber trotzdem denk ich immer noch dran wie ruppig und unsensibel ich mit der situation umgegangen bin...


    Und einmal hab ich sie so extrem bedrängt weil ich ihr endlich den sch*** Mantel anziehen wollte und unter Zeitdruck stand, wofür ich dann ein mieses Zähnefletschen bekommen hab... War auch nicht das gelbe vom Ei, ich hätte ihr ausweichen von vornherein respektieren müssen und mir mehr Zeit nehmen müssen... :|


    Ansonsten hatte ich noch keine richtig heftigen Ausrutscher, weil ich eigentlich ein sehr geduldiger Mensch bin. Fehler passieren natürlich, aber ich hoffe das ich in meinem weiteren Hundeleben, möglichst viele vermeide :ops:

  • Oh ja, da hab ich auch ein paar Dinge, wo ich so nicht hätte reagieren dürfen bzw. wo ich mich hätte besser im Griff haben müssen/mich besser belesen hätte müssen!


    ...in der Welpenspielstunde wurde uns gesagt, wenn der Hund Schutz sucht, dann darf er sich zwischen den Füßen einsortieren, nicht hoch nehmen, nicht hin hocken, nicht schützen. Bruno war der Kleinste von allen Welpen, alle anderen waren mind. 2 Mal so groß und sind natürlich direkt auf ihn los und wollten spielen. Bruno ist quiekend vor den anderen Welpen geflüchtet und ich habe ihn nicht ausreichend geschützt. Denn für unseren Hund war der Platz zwischen den Füßen nicht Schutz genug und ich bin meinem Instinkt, mich hin zu hocken und ihm dort Schutz zu bieten, nicht gefolgt. Ich habe meinen Hund 45 Min lang dem Stress und seiner Angst ausgesetzt und das leider nicht ohne Folgen! Bruno hat vor allen Hunden Angst, bellt wie blöd und ist so unsicher, dass er bei jedem Hund einen Kamm bekommt. Das ist meine Schuld und es tut mir so leid, denn jetzt muss Bruno lernen, dass andere Hunde nicht böse sind und muss sich ständig der Bedrohung "Hund" stellen um das Gespeicherte zu ersetzen.
    Es ärgert mich aber ebenso, weil bis zu dem Abend in der Hundeschule andere Hunde interessant waren und er nie gebellt oder einen Kamm bekommen hat.


    ...ich habe ihm trotz Knurren sein Leckerchen abgenommen, weil ich "der Boss bin!" und mir erst mal das Vertrauen, dass ich ihm nicht sämtliches Zeugs ungerechtfertigt aus dem Maul nehme, erarbeiten musste. Ich durfte ihm lange nicht zu nahe kommen, wenn er Beute im Maul hatte, weil er dachte, ich nehme es ihm wieder ab. Das war so absolut unnötig und hat für eine Zeit lang viel kaputt gemacht.


    Ich habe den Anspruch an mich mit meinen Tieren sorgsam umzugehen und da gehört so manches für mich eben nicht in unsere Frauchen-Hund-Beziehung. Ich könnte mir heute noch dafür in den Hintern treten, dass ich meinen Hund nicht vor den Welpen geschützt habe, nur weil eine x-beliebige Trainerin meinte, ihre Vorgehensweise sei richtig. Ich hätte verdammt nochmal auf mein Gefühl hören müssen! :sad2:

  • An einem der ersten Tage, als Bobby mit im Büro war, bin ich ihm mit dem Bürostuhl übers Ohr gerollt :schockiert: Darüber musste ich ein paar Tage heulen, zumal Bobby, nachdem ich den Stuhl "entfernt" hatte, bei mir Schutz gesucht und sich an mich gekuschelt hat :sad2:


    Dann, auch noch in der Anfangzeit, ist er mal an lockerer Leine blitzschnell unter einem parkenden Auto verschwunden, unter dem vermutlich eine Katze saß. Ich hörte nur das Klappern der Karabiner am Autoblech und dann wildes Gebelle. Ich habe mich so erschrocken, dass ich ihn hervorgezerrt und angebrüllt habe. Mann, hatte ich ein schlechtes Gewissen!


    Seitdem geht's aber ;)


    Liebe Grüße
    Wauzihund

  • Dass mit dem "keinen richtigen Schutz bieten" im Bezug auf andere Hunde kam also auch schon bei mehreren vor. Man ist im Moment überfordert, weiß nicht wie man reagieren soll etc und hinterher tuts einem leid, dass man die Hunde nicht richtig "schützen" konnte :sad2:


    Ich bin auch total gegen Gewalt an Tieren oder Kindern, aber ich ertappe mich einfach in manchen Situationen dabei, dass ich einfach nicht mehr kann, nicht weiß was ich tun soll. Die Watschn die der chicco abgekriegt hat, tat mir hinterher auch so leid, weil er macht das mit den Fliegern ja immer und er hat danach so traurig geschaut es tat mir leid aber in dem Moment, mir is einfach die Hand ausgerutscht genauso wie heute mitm Snoopy.


    Aber es tut gut, sich dass mal von der Seele zu schreiben und zu hören, dass es anderen manchmal ebenso ergeht.

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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