Angst Sally alleine zu lassen
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Hallöle,
wie ihr wisst habe ich seit Dezember eine neue Mitbewohnerin. Sally hat sich super eingelebt, wird diese Woche 4 Monate alt.

Ich habe sie jetzt soweit dass sie ohne Probleme 20 minuten im Auto alleine bleibt. Länger hab ich noch nicht ausprobiert.
Ich bin jemand der seinen Hund gerne überall wo es nur geht mitnimmt. Ich weiß aber auch dass der Hund lernen muss auch mal für ein paar Stunden alleine zu sein... aber irgendwie traue ich mich nicht Sally alleine zu Hause zu lassen. Es ist irgendeine Angst in mir drin, dass sie sich wehtut oder so oder dann richtig unglücklich ist. Die Nachbarn sagen alle, sie würde das nicht stören sollte Sally aus irgendeinem Grund jaulen oder so. Was sie bisher nie getan hat, allerdings war sie nie länger als 10 minuten alleine in der Wohnung.
Habt ihr Tipps für mich wie ich das mit dem Alleine lassen angehen kann? Ich glaub eher das ist ein Frauchen und kein Hunde Problem??

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Hi,
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hmmm, da musst du wohl einfach durch.
Gehe einfach vorher eine schöne Runde mit ihr, spiel, übe Tricks, was du sonst so mit ihr machst, dass sie riiichtig k.o. ist und auch einfach nur noch schlafen will... dann weißt du, dass du gute Chancen auf einen entspannten und müden und glücklichen Hund hast. Und ansonsten... stell ne Kamera auf! :) Das mache ich immer und ich finde es auch sehr gut für mich zu sehen, wie sich der Kleine so benommen hat...
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Ach ja, die Angst kenne ich sehr gut.
Ich habe immer befürchtet, Fiete würde etwas verschlucken, Kabel anknabbern, etwas Giftiges (wo auch immer er das herhaben sollte) fressen, sich einklemmen, sich etwas eintreten... Ja, die Liste ist lang.Hilft aber nichts, da mussten wir beide durch.
Meine Nachbarn haben meine Handynummer für den Fall bekommen, dass sie etwas Ungewöhnliches hören. Angerufen wurde ich nie und passiert ist auch nie etwas.Das mit der Kamera halte ich auch für eine gute Idee.
Liebe Grüße
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Zitat
Ich weiß aber auch dass der Hund lernen muss auch mal für ein paar Stunden alleine zu sein...Warum glaubst du, dass ein Hund lernen muss, ein paar Stunden alleine zu sein? Meine Aruna bleibt nienicht alleine daheim. Im Auto ist sie ganz lieb, wenn wir sie zum Einkaufen mitnehmen, das kennt sie und sie weiß, dass wir sie nie länger als 1/2 Std allein lassen. Daheim bleibt sie nie allein, nicht, weil sie das nicht könnte, sondern, weil ich es nicht will und auch noch nie ausprobiert habe. Wenn wir sie mal irgendwo hin nicht mitnehmen können, kommt sie in Obhut. So hab ich ein ruhiges Gefühl und sie ist immer in Betreuung.
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@ Daisylein
Hast du (oder Bekannte wo du eins ausleihen könntest) vielleicht ein Babyphone? Ich hab es am ANfang so gemacht, dass ich das Babyphone aufgestellt habe, auf die empfindlichste Stufe. So konnte ich hören ob Mausi gerade die Wohnung umdreht oder sie jault. Als ich die Dauer ausgedehnt habe lies ich den Empfänger an, und wenn ich zurückfuhr habe ich 100m vor dem Haus angehalten und kurz gehorcht. Es war aber immer STille. Vielleicht gibt dir das mehr Sicherheit?@ Aruna
Es geht ja nicht darum dass man seinen Hund stundenlang allein lassen will, aber ich bin der Meinung dass es jeder Hund kennen sollte, dass er einfach auch mal 2-3 Stunden alleine Zuhause ist. Man kann immer in eine Notsituation kommen in der keine kurzfristige Möglichkeit der Fremdbetreuung besteht.
Beispiel: mein Sohn stürzt im Kiga vom Gerüst, und kommt mit dem Krankenwagen ins KH. Mein Mann ist arbeiten, meine Schwiegereltern im Urlaub, draußen hat es 30 Grad und da ich nicht weiß wie lange es dauert kann ich den Hund nicht im Auto lassen. Mein einer Hundesitter ist nicht zu erreichen, der andere arbeitet. Was mach ich jetzt? Da ist es kein Fehler wenn der Hund es kennt allein zu sein, zumindest so lange bis ich jemanden organisiert habe, und seien es nur 30min... -
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ich denke auch, dass es absolut wichtig ist, dass ein Hund das alleine sein kennt. Wunderbar und ganz großartig, wenn er es in der Regel nicht muss, aber, wie Padua schon sagt, es kann immer sein, dass es doch mal eine Situation gibt, in der es nicht anders geht.
Abgesehen davon... in den meisten Haushalten ist es leider nicht möglich, dass der Hund eine 24/7 Betreuung hat, bei Daisylein und Sally scheint das ebenfalls so zu sein. -
Zitat
Warum glaubst du, dass ein Hund lernen muss, ein paar Stunden alleine zu sein? Meine Aruna bleibt nienicht alleine daheim.
Ist doch super, wenn sie es nicht muß ... lernen sollte sie es trotzdem. Das Leben nimmt viele unerwartete Wege. Ich weiß nicht welchen Beruf du hast aber nehmen wir mal an jemand ist Hausfrau, verheiratet, ein Kind und nen lieben Ehemann der die Kohle ranschafft. Irgendwann geht die Ehe vielleicht kaputt und die Frau ist gezwungen wieder arbeiten zu gehen ... plötzlich soll dann ein Hund, der es nie gelernt hat, alleine bleiben, denn die Frau verdient nicht soviel, dass sie eine Hundebetreuung bezahlen könnte und hat auch niemanden der ständig auf den Hund aufpassen kann. Zack haben wir einen Thread im Forum "wie bringe ich meinem Hund an einem Wochenende das alleinsein bei".
Es gibt soviele Situationen im Leben die unvorbereitet eintreffen können und wo es mal sein kann, dass der Hund nicht mitkann, dann sollte er das können. Es ist fairer es einem Hund beizubringen und nicht erst eine abzuwarten bis eine entsprechende Notsituation eintritt. Schön, wenn der Hund nicht allein bleiben muss aber das Ideal ist nunmal nicht immer gegeben. Mein Ersthund kann problemlos über Stunden alleine bleiben ... mein Neuzugang kann keine 10 Minuten alleine bleiben. Schön, dass wir momentan nicht in der Situation sind, dass er es muss aber trotzdem werden wir alles dafür tun, dass er es lernt.
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Wir haben uns auch für unsere kürzlich eingezogene Mitbewohnerin eine Kamera aus dem Freundeskreis ausgeborgt.
Das kann ich nur befürworten! Hat uns super geholfen und vor allem weiß ich, was meine Maus so treibt, wenn wir mal nicht da sind.Am Anfang meckert Madame ein bisschen rum, wenn wir weg sind (allerhöchstens 5 min) und dann nützt sie die Gelegenheit und macht es sich auf dem Sofa gemütlich (was sie ja eigentlich nicht darf
) oder sie sitzt auf dem Fensterbrett und guckt raus (auf das sie natürlich übers Sofa hochklettert
)Kann ich also nur empfehlen, dann kann man nämlich mit ruhigem Gewissen mal das Haus verlassen und muss nicht ständig Angst haben, was Hundi allein zu haus so alles anstellt!
Und wenn du bis jetzt keine Probleme mit 10 min alleine lassen hast ist das doch super!
Dann steiger das doch einfach ganz langsam, das wird schon klappen *mutmach*
Viel Erfolg dabei! -
Zitat
Ich weiß nicht welchen Beruf du hast aber nehmen wir mal an jemand ist Hausfrau, verheiratet, ein Kind und nen lieben Ehemann der die Kohle ranschafft.
Mal wieder das Klischee der gelangweilten Hausfrau, die nichts anderes zu tun hat, als ihren Hund zu verhätscheln? Ich hab sogar zwei Jobs und mein Mann arbeitet von daheim aus, so dass es uns möglich ist Aruna immer Gesellschaft zu leisten. Für uns war von Anfang an klar, dass wir uns nur dann einen Hund anschaffen, wenn wir sie nicht allein lassen müssen. Wir haben sehr lange auf die Gelegenheit gewartet, um die Voraussetzungen zu schaffen, die wir für unseren Hund haben wollten, nämlich dass sie im Rudel leben darf und zwar immer.
Ich betone hier ausdrücklich, dass ich niemanden verurteile, der es anders macht als wir und dass es sicher auch Hunde gibt, denen es super gut geht, auch wenn sie tagsüber alleine sind. Mein Beitrag in diesem Thread sollte der TS nur dazu dienen, mal eine andere als die gängige Sichtweise zu bekommen und auch einmal über eine solche Möglichkeit nachzudenken. -
Danke an alle erstmal für die guten Antworten.
Ja, in der Tat ist es so, dass ich Sally mit zur Arbeit nehme, da ich eine eigene Firma habe. Dort schläft sie auf ihrer Decke auf dem Schreibtisch (!) . Sie ist ja so eine Miniportion
Mein Mann arbeitet auch, würde sie aber nicht mitnehmen können.Aber ich möchte auch, dass sie in einer Notsituation alleine bleiben kann. Wenn ich im Moment länger einkaufen möchte oder zum Arzt muss, dann bringe ich sie zu meinen Eltern, die eine 14 jährige Hundedame haben, mit der sie sich gut versteht.
Ich habe aber auch erlebt, wie sich manche Hundehalter regelrecht zu Hause anketten, weil der Hund nicht alleine bleiben kann. Das will ich auf keinen Fall, denn das verdirbt einem ja so ein wenig die Freude am Hund.
Andererseits kenne ich auch Leute, die ihren Hund stundenlang jeden Tag alleine lassen, nicht weil sie müssen, sondern weil der Hund "lästig" mitzunehmen ist - das verstehe ich wiederum nicht.
Klar, ich verzichte gerne auf vieles für meinen Hund, weil er für mich ein Familienmitglied darstellt, aber ich denke es ist nicht zu viel verlangt wenn ich 2 Stunden mal wegmuss und nicht jedes Mal einen Hundesitter engagieren möchte.
Ich muss einfach diesen Schritt machen zu sagen, es wird schon nichts Schlimmes passieren, jetzt lass ich sie mal eine halbe Stunde zu hause. Es ist eher mein innerer "Schweinehund"
den ich überwinden muss.Ich denke ich werde das jetzt von 10 Minuten mal auf 20 Minuten ausdehnen und wenn alles gut geht dann auf 30 Minuten. Gucken wir mal wie lange das dauert. Es ist für mich trotzdem nicht leicht diese Angst loszuwerden.
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