Genau berechnen oder nicht?

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    Hallo,


    habe mich seit ein paar Tagen immer mehr ins Thema BARF eingelesen, weil ich auch mit dem Gedanken spiele.


    Nun ist mir aufgefallen, dass ihr alle sehr stark "berechnet", wann ein Hund was in welcher Menge bekommt. Ich finde das ganz schön extrem- ist nicht böse gemeint. Klar, es ist wichtig drauf zu achten. Der Hund soll ja schließlich keine Mangelerscheinungen oder sonstiges bekommen. Ich bewundere Leute, die da durchblicken, ich finde es unheimlich schwer :D
    Und immer wieder wird gesagt, es ist wichtig dass alles so zu berechnen. Glaube ich auch alles.


    Jetzt erlebe ich aber, dass meine Eltern ihren Hund auch seit Jahren barfen- aber ohne Berechnung. Die nehmen einfach Pferdefleisch, Gemüse, manchmal Kartoffeln oder Nudeln. Einfach so, danach greifen und rein in den Napf. Der Hund ist topfit und alle Blutergebnisse perfekt.


    Was meint ihr- ist das ein glücklicher Zufall, oder ist es gar nicht nötig, alles so exakt zu berechnen?
    Nicht böse sein- ich will Euch nicht angreifen, es interessiert mich wirklich.


    Liebe Grüße
    Dana

    "Sie sehen meine Kleidung, meine Haare, meine Freunde. Und sie bilden sich ein Urteil, bevor sie einen Blick in mich geworfen haben. Ein solches Urteil zwingt mich zu lächeln- nicht in die Knie." (Kristiane Allert-Wybranietz)

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  • Ich finde, grade wenn man anfängt sollte man sich schon ein wenig einlesen und nen Plan erstellen.
    Meine Jungs werden jetzt seit einem guten Jahr frisch gefüttert und es spielt sich ein. Man entwickelt ein Gefühl und muss nicht alles bis ins kleinste berechnen, bzw abwiegen.
    Meine Pläne habe ich nach dem ersten Jahr kürzlich neu erstellt und angepasst.

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  • Ich möchte das ja auch so gern machen, aber ich blicke da einfach nicht durch und hätte auch sonst Schwierigkeiten, alles jeden Tag frisch zu machen. Überlege, ob ich einfach zu Barfcomplete greife- oder kann ich es dann auch gleich lassen? Ach, ich weiß nicht :headbash:

    "Sie sehen meine Kleidung, meine Haare, meine Freunde. Und sie bilden sich ein Urteil, bevor sie einen Blick in mich geworfen haben. Ein solches Urteil zwingt mich zu lächeln- nicht in die Knie." (Kristiane Allert-Wybranietz)

  • Ich sehe das auch nicht so eng. Die Richtung muss stimmen und der Hund darf nicht einseitig ernährt werden. Außerdem muss man aufpassen, dass er nicht zu dick wird und dass er nichts Falsches bekommt oder Essentielles weggelassen wird, soviel Information muss man sich schon aneignen.Wenn man auf diese Basics keine Lust hat sollte man lieber Fertigfutter benutzen, der Hund soll natürlich kein Müllschlucker für die Essensabfälle aus der Küche sein.


    Natürlich schadet es nicht, wenn alles optimal berechnet wird - wenn man dazu Lust hat.


    Das könnte man aber natürlich auch mit der eigenen Nahrung machen, oder mit der von den eigenen Kindern. Hier achtet man aber doch auch "nur" auf ausgewogene Ernährung und rechnet nichts aufs Gramm genau die perfekte Nährstoffkombination aus.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Calcium und Innereien sehe ich als wichtig an, das berechne ich auch, damit ich da weiß, was Hund braucht.
    Den Rest macht die Abwechslung.


    Blutwerte sind wenig aussagekräftig, wenn man da einen Mangel sieht, dann ist es seit Jahren schief gelaufen.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Zitat von "schnauzermädel"

    Calcium und Innereien sehe ich als wichtig an, das berechne ich auch, damit ich da weiß, was Hund braucht.


    Da kann ich mich nur anschließen. Ich berechne nicht jede Kleinigkeit bis ins Detail aber Calcium- und Innereienmenge habe ich berechnet und halte mich auch dran.

    Gruß Bates

  • Ich finde es völlig unnötig alles genau zu berechnen, so lange die Mischung stimmt.
    Ist doch beim Menschen nicht anders, wer berechnet schon für sich oder sein Kind aufs Gramm genau was es braucht?
    Ich finde es völlig überzogen, bei mir gibt es mal dies, mal das und auch mal hiervon einen Schwung. ;)


    @ Freileben, lieber mit Barfcomplete gefüttert als mit Industriemist. ;)
    Hab gerade mal wieder "Katzen würden Mäuse kaufen" in der Mache...Gruselig... :mute:

    Ich bin nicht neugierig, ich will nur alles wissen.

  • Nunja, nur sind die Bedürfnisse von Hunden doch arg anders.
    Und das Ganze kann schnell aus dem Ruder laufen. Gerne wird gemeint, dass man den Calciumbedarf doch mit Milchprodukten decken kann, weil das für uns Menschen als calciumreich gilt. Nur braucht pro 10kg Hund ein Kilo Quark oder Joghurt, damit diese Rechnung auch nur für einen Tag aufgeht. Deshalb sollte man eben doch so gewisse, arg abweichende Werte im Auge behalten, der Rest macht die Mischung.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Deswegen schrieb ich ja, "so lange die Mischung stimmt".
    Dass man nicht einseitig füttern darf und sich natürlich schon informieren muss, sollte (hoffentlich) jedem klar sein. :smile:

    Ich bin nicht neugierig, ich will nur alles wissen.

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