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Erster Hund

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    Hallo,


    ich bin absolute Anfängerin in Sachen Hunden, habe mir aber in den Kopf gesetzt einen haben zu wollen. Ich möchte, wenn alles gut geht ab September eine Ausbildung zur Physiotherapeutin machen und später mit einem Hund (am liebsten Golden Retriever) therapieren (für den Menschen, nicht für den Hund). Zu diesem Zweck wollte ich mir gerne schon während der Ausbildung einen Hund ins Haus holen, damit ich sozusagen schon mal übn kann. ;)


    Die Wohnung die ich haben werde ist nicht sehr groß und ich werde eventuell mit meiner Schwester zusammenziehen. Ich würde in die Stadt ziehen, jedoch darauf achten dass genügend Grünfläche in der Nähe ist (habe mich schon erkundigt, ist auch mehr als nur ein Stückchen Park, allerdings nicht so viel wie auf dem Land).


    Da ich es mir gerne schwer im Leben mache, möchte ich, wenn möglich einen Welpen haben, den meine Schwester und ich tagsüber eventuell abwechselnd versorgen können. Leider weiß ich noch nicht, wie mein Arbeitsplan und wie der meiner Schwester aussehen wird, weshalb ich auch dazu bereit bin einen Hund aus dem Tierheim oder anderen Organisationen zu nehmen.


    Ein weiteres Problem ist das Geld. Als Auszubildende werde ich nicht viel Geld haben, weshalb der Hund nicht zu viel fressen sollte (klingt irgendwie doof) und möglichst nicht krank sein sollte, um Tierarztrechnungen zu vermeiden.


    Nun habe ich überlegt was für einen Hund ich haben möchte und habe mir zwei Rassen ausgeschaut die zu mir passen könnten (bin auch gerne offen für andere).
    Der Hund sollte sich mit anderen Hunden, Menschen und möglichst auch Katzen verstehen, lieb sein (also auch schmusen ab und an ;)) aber auch sportlich gerne aktiv sein (soll heißen, dass er auch beim Joggen oder Radfahren gerne mitlaufen soll, muss aber auch nicht jeden Tag sein, also auch mal "nur" spazieren gehen) und leicht zu erziehen sein, da ich ja noch keine Erfahrungen mit Hunden gemacht habe. Des weiteren sollte er nicht jedes mal bellen, sobald sich etwas im Haus bewegt, damit sich die Nachbarn nicht unnötig aufregen müssen.
    Die Rassen die ich mir rausgesucht habe sind der Golden Retriever und der Kromfohrländer, bin wie gesagt offen für Ratschlage und andere Rassen und habe auch nichts gegen einen Mischling.


    Mein größtes Problem ist eigentlich, dass sämtliche Leute mit denen ich darüber rede mir abraten einen Hund zu holen, sei es wegen Platzmangel, weil es Tierquälerei sei einen Hund in der Stadt/Wohnung zu halten, egal wieviel grün dort auch ist oder wie oft man mit dem Hund raus geht oder sei es weil ich mit dem Hund nicht mehr so gut in den Urlaub fahren kann (ich liebe es Ski zu fahren^^´´), weil ich keinen Platz für den Hund finde in dieser Zeit.


    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
    LG Kia

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  • Hallo Kia !


    Ich sag jetzt mal was zum Thema Platz.
    Sicher ist es nicht besonders praktisch,zB eine Dogge in einer 20qm-Wohnuing zu halten ;) .Ansonsten bin ich der Meinung,dass die Wohnungsgrösse kaum eine Rolle spielt. Wenn der Hund entsprechend viel Bewegung und Beschäftigung draussen bekommt,schläft er zuhause überwiegend. Unsere Hündin hält sich jedenfalls drinnen meist in ihrem Bett auf (oder auch gerne mal in der Küche :D ).
    Wichtiger finde ich bei der Wohnungsfrage zB die Etage. Je nachdem wie gross der Hund ist,muss man ihn als Welpe und vielleicht später,wenn er mal krank ist,tragen können. Da würde ich mir schon nach Möglichkeit keine Wohnung im 4.Stock ohne Aufzug suchen.


    Zu den anderen Fragen bekommst du sicher noch mehr Antworten . ;)

  • Hallo Kia
    also... der Golden ist ein großer Hund, frisst viel ;) (und ist verfressen), kostet einiges (schon bei der Anschaffung) und kann auch (wie jeder andere Hund) krank werden. Ich rechne bei Lucy so mit ca. 50€ im Monat (ohne Krankheit). Ein kleiner Hund ist futter-technisch natürlich günstiger.


    Zum Kromfohrländer kann ich nicht viel sagen.
    Ob ein Hund zum Therapiehund taugt weisst du ja vorher nicht. Da würde ich aber eher zum Golden tendieren.


    Ein Welpe ist jedenfalls IMMER sehr zeitaufwändig und man braucht viel Geduld.
    Das mit der Wohnung sehe ich nicht problematisch. Lucy lebt jetzt auf dem Land, ist aber auch bei uns in ner Stadtwohnung aufgewachsen (sie ist groß)... mit genug Auslauf ist das egal.


    Als Tip: überlege Dir ganz genau, ob du eine bestimmte Rasse möchtest. Du solltest Dir klar sein, ob Du eher einen aktiven Hund haben möchtest oder wie du einen sehr arbeitswilligen Hund auslasten kannst (sonst wird es ungemütlich zu Hause).
    UND: willst du wirklich einen großen Hund?
    Am wichtigsten ist bei jedem Hund natürlich eine gute, konsequente Erziehung,...


    Naja, ich weiss nicht, erkundige Dich einfach ganz exakt über verschiedene Rassen und Eigenschaften und finde heraus, was gut zu Dir und Deiner Situation passt.


    Viel Spass und Erfolg dabei :)

    Viele Grüße, Katrin!

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  • Hi,



    also das einzige was dagegen spricht ist die finanzielle Seite.


    Ob Wohnung oder Haus ist völlig egal. Urlaub machen ist auch ok, wenn der Hund von Anfang an daran gewöhnt wird mal woanders zu bleiben.


    Aber: egal welche Rasse Du nun nimmst, ein Hund kann immer krank werden. Meiner hat mit 12 Wochen eine schwere infektion gehabt. Dafür habe ich beim Tierarzt 600€ bezahlt. Und das hatte nichts mit der Rasse oder dem Züchter zu tun.


    Danach kamen 150€ für eine Vollnarkose, nähen einer Bissverletzung und Nachsorge.


    Dann eine Bronchitis für 60€.


    Diverse kleine Verletzungen, Pfote verstaucht, Verletzung im Rachen durch Stock etc.


    Alles Dinge die man nicht durch Vorsorge ( bis auf die Verletzung durch den Stock)verhindern kann.


    Ich habe im Monat ca 120€ an Futterkosten. Allerdings füttere ich auch hochwertig. Dazu kommen Hundekekse, mal eine Kaustange usw. usw.


    Für die jährliche Impfung habe ich gestern 46€ bezahlt. Und das war nur die "kleine".


    Du solltest wirklich einen bestimmten Geldbetrag jeden Monat zur Seite legen können umd für den Notall gerüstet zu sein.


    Ohne diese Möglichkeit würde ich Dir lieber raten zu warten bis Du fertig bist mit der Ausbildung und einen festen Job hast.


    Das erspart Dir und Deinem zukünftigen Hund eine Menge Leid.


    LG
    Andrea

    LG
    Andrea


    Das zärtlichste Wesen auf der ganzen Welt ist ein nasser Hund!

  • Hallo


    ALso mit der Wohung sehe ich es auch so, dass ein Hund kein Haus mit Garte braucht, solange er ausreichend ausgeführt und vorallem beschäftigt wird! Natürlich muss geklärt sein, ob Hunde erlaubt sind!


    Da es bei dir mit den Arbeitszeiten noch so ungenau ist, würde ich warten, bis du in der Ausbildung drin bist und siehst, wieviel Zeit dir noch bleibt! (ich hatte meine Hunde vor der Ausbildung und hätte mir IN der Ausbildung keinen mehr angeschafft!)


    Die Sache mit dem Geld sehe ich ehrlich gesagt als größtes Problem, solltest du gar keine UNterstützung haben! Natürlich kann man eine OP Versicherung abschließen, aber gerade das erste halbe Jahr kommen mit Anschaffung und Impfugen, Hundesteuer, Versicherungen usw eine Menge Kosten auf dich zu! Und auch ein Welpe vom Züchter kann krank sein/werden. Darüber muss man sich immer im klaren sein!!


    Solltest du dich für einen Welpen entscheiden, solltest du die erste Woche Urlaub haben (auch das kannst du ja jezt noch nicht planen)


    lg

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,
    danke für die schnellen Antworten! ;)


    Das Problem mit der Etage hab ich schon mehrfach gelesen, darauf werde ich bei der Wohnungssuche auf jeden Fall achten.


    Das man nicht immer einplanen kann, ob der Hund krank wird oder nicht ist mir klar und Geld beiseite legen tue ich jetzt schon (ja ich will unbedingt einen haben), aber vielleicht könntet ihr mir eine bestimmte Summe nennen die ihr für den Hund beiseite legt, dann habe ich schonmal einen Ansatz und kann das bei Ausbildungsbeginn besser einschätzen ob ich mir einen hole oder nicht. Ich denke auch finanziell würde mich meine Familie unterstützen, möchte dies jedoch nicht zu viel in Anspruch nehmen.


    Zum Therapiehund: da habe ich mich auch schon erkundigt und hab eben herausgefunden, dass Golden Retriever und Labrador Retriever dafür sehr gut geeignet sind, wobei ich den Golden noch lieber hab. :D


    Dann ist mir jetzt bei euren Antworten noch eine Frage gekommen. Was genau meint ihr mit "ausreichend ausgelastet" und "genügend Bewegung und Beschäftigung"? Soll heißen wie lange sollte ein Hund wie der Kromfohrländer/Golden Retriever draußen sein und reicht es ihnen aus "nur" Bewegung zu bekommen oder möchte der auch mal andere Sachen machen, wie Bälle apportieren und welche Sachen gibt es noch mit denen man ein Hund auslasten kann bzw. woran erkennt man, dass der ausgelastet ist.


    Den Hund werde ich mir eh frühestens in der Ausbildung anschaffen da meine Mutter leider keine Hunde in ihrer Wohnung haben möchte, aber danke für den Ratschlag. :smile:

  • hi...



    z.b. unser DK ... hatte vor 2 wochen einen maisenköndel gefressen im garten.
    dann durchfall wie wasser über 2 tage ..wir samstag abend zum tierarzt .
    50 euro .... nach 2 tagen wieder zum tierarzt ..kot untersuchung und div. andere dinge 100 euro...
    also ein hund kostet schon... jetzt freitag.... 66 euro steuern.. 80 euro haftpfilcht....
    also güntig is das nicht.... aber ein tollen hobby :D

  • also wir rechnen monatlich 70€ Futter und Leckerchen und 50€ für TA, Pflege usw. aber wir haben trotzdem eine Versicherung. Dann gibt es eben noch die bösen Januar/Februar MOnate wo die Steuer fällig wird.



    Nein, deinem Hund reicht es nicht nur spazieren zu gehen und du wirst sicher auch keinen Spaß mit ihm haben, wenn du ihn "verblöden" lässt ;) Ein Hund braucht gesitige beschäftigung. Apportieren, Suchspiele aber eben auch einfach mal Rauf und Zerrspiele usw. Aber da du ihn ja ausbilden möchtest denke ich habt ihr genug Trainingsmöglichkeiten

  • ich würde dir abraten dann schon einen Hund zu holen. du weißt noch garnicht was auf dich zukommt. Die ersten Monate werden Stress pur, es ist nicht zu vergleichen mit "zur Schule gehn" und was ist wenn du keine AUsbildungstelle bekommst? Oder von jetzt auf gleich umziehen musst und du nicht Wochenlang Zeit hast eine Wohnung MIT Hund zu suchen?

  • huhu,
    ich würd dir ja von einem welpen abraten,da reicht es nicht 4 wochen urlaub zu haben und dann wieder arbeiten zu gehen,bis der stubenrein ist und vor allem alleine bleiben kann ,das dauert.das muss ganz langsam geübt werden.gib mal in die suchfunktion hier alleine bleiben ein,das siehst du was da auf dich bzukommt,das kostet zeit ....ansonsten 50 euro futter würd ich mindestens rechnen,ausser dem brauchst du haftpflicht,ne kranken/op-versicherung oder du musst was beiseite legen jeden monat,das sind nochmal 50 euro,dann zusätzlicher kram,also knabberzeugs,halsband,geschirr und was man so noch braucht,das kommt nochmal jeden monat drauf.ausserdem hundesteuer.....
    dann die anschaffung,da sollte nur züchter oder tierschutz in frage kommen,kenn mich bei den preisen nicht aus,aber ich denke nen tausender für so nen hund vom züchter brauchste schon(berichtigt mich wenns net stimmt,hab geschätzt).wenn man gern verreist,brauch man ne unterbringungsmöglichkeit,das kostet im zweifelsfalle nochmal ordentlich wenn man keinen hatt......
    ich würd lieber warten bis ich ne weile in der ausbildung bin und einschätzen kann ob das zeitlich und finanziell wirklich hinhaut....und mich dann für nen erwachsenen hund entscheiden.in der ausbildung kann man ja schlecht mal 2-3 monate zu hause bleiben wegen hundeanschaffung


    liebe grüsse

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