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Blutwerte nach 1,5 Jahren BARF/Kochen

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    Hallo
    Habe die Blutwerte meiner Hündin 5.'09 und 12.'10 auswerten lassen und bin nun etwas unsicher. Mein Tierarzt meinte, der Harnstoff ist erhöht-ich soll Eiweiß im Futter reduzieren. Was meint ihr zu den Daten?Und was bedeuten die einzelnen Abkürzungen? Vielen Dank!!bullyfan
    5.'09------ 12.'10
    [ALB3.80g/dl ALB4.40
    ALP16.0 ALP24.0
    ALT18.0 ALT32.0
    AMY740 AMY55.1
    TBIL0.3
    BUN17.0 BUN28.0
    CA++10.6 CA++10.3
    PHOS 4.00 PHOS3.50
    CRE1.10 CRE1.3
    GLU98.0 GLU105
    NA+149 NA+142
    K+4.40 K+3.60
    TP7.00 TP7.20
    GLOB3.20 GLOB3.20

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  • Bei unserem Bluttest war der Harnwert auch etwas erhöht. Die Ärztin meinte, dass wäre normal bei "Barf-Hunden". Ansonsten alle Blutwerte 1 + mit Sternchen.

    Liebe Grüße
    Fanta


    Fotos und Videos meiner beiden Rabauken


    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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  • Ich mach sowas ja nicht mehr ohne konkreten Anlaß. Hatte auch nach etwa 6 Monaten Barf ein Blutbild von Kalle machen lassen. Der TA hat mir dann völlig entsetzt einige Werte unter die Nase gehalten und meinen super fitten Hund für super krank erklärt. Mit entsprechenden Therapievorschlägen natürlich.
    Ich ließ mir dann die Ergebnisse faxen und fand unten auf der Liste den Hinweis vom Labor, dass die Probe "verdorben" war und man um einen neuen Test bat :schockiert: . Bei genauerem Nachfragen an anderer Stelle fand ich heraus, dass dadurch genau die Werte unbrauchbar waren, die der TA so dramatisiert hatte.

    Corinna, Kalle Wirsch & Lilo Lila
    & Paco an der Regenbogenbrücke

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "CorinnaS"

    Bei genauerem Nachfragen an anderer Stelle fand ich heraus, dass dadurch genau die Werte unbrauchbar waren, die der TA so dramatisiert hatte.


    was ja nicht bedeutet, die die Blutwerte im grünen Bereich sind. ;)

  • Interessieren würde mich aber auch wofür die einzelnen Abkürzungen stehen. :???:

    Früher war ich bildschön, heute ist nur noch mein Bild schön!!
    Anna


    "Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf: wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein." Schopenhauer


    27.8.08: Kleine Flocke du fehlst mir

  • Alle Angaben ohne Gewähr ;)


    [ALB3.80g/dl ALB4.40 Albumin (ist ein Protein im Blut)
    ALP16.0 ALP24.0 Alkalische Phosphatase evtl? (http://de.wikipedia.org/wiki/Alkalische_Phosphatase)
    ALT18.0 ALT32.0 ist ein Leberwert
    AMY740 AMY55.1 Amylase
    TBIL0.3 Totalwert Bilirubin(?)
    BUN17.0 BUN28.0 ist ein Nierenwert
    CA++10.6 CA++10.3 Calcium
    PHOS 4.00 PHOS3.50 Phosphor
    CRE1.10 CRE1.3 der zweite Nierenwert, Creatinin
    GLU98.0 GLU105 Glucose
    NA+149 NA+142 Natrium
    K+4.40 K+3.60 Kalium
    TP7.00 TP7.20 keine Ahnung
    GLOB3.20 GLOB3.20 Globulin

    Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast!
    (Der kleine Prinz-Antoine de Saint-Exupéry)

  • Als Intensivpflegekraft gebe ich mal "unseren" Umgang mit Laborwerten wieder:


    Erstens - wir behandeln in erster Linie die Beschwerden eines Patienten und nie allein nur seine Laborwerte


    Zweitens - sind irgendwelche Laborwerte ausserhalb der Norm, wird das nicht als Naturgewalt hingenommen, sondern sich ein Kopp gemacht, ob diese Werte tatsächlich stimmen KÖNNEN oder ob es nicht anderweitige Faktoren gibt, die die Werte verfälscht haben. (Ernährung, letzte Nahrungsaufnahme, Fehllagerung, Fehlabnahme - da genügt schon eine zu lange Venenstauung bei schlechten Venen, Abnahme an einer Extremität, wo grad eine Infusion läuft, bestimmte Medikamente, etc)


    Drittens - bei manchen Werten genügt schon ein Schütteln auf dem Weg ins Kliniklabor, um zu Fehlmessungen zu führen. Der Transport in ein externes Labor plus die Dauer, bis die Werte bestimmt werden können, da können ziemlich putzige Werte bei rauskommen.


    Viertens - ist ein Laborwert völlig auffällig, ohne, dass man eine sinnvolle Erklärung dafür hätte: wird dieser Wert nochmals bestimmt (ist es irgendein exotischer Wert, wird sicherheitshalber nochmal nachgelesen, ob es Besonderheiten zur Bestimmung gibt - z. B. Abnahme nur nüchtern, Transport nur gefroren, etc.)


    Fünftens - sehen wir uns Laborwerte niemals ohne den Referenzbereich an


    Sechstens - jetzt mal in Bezug auf unsere Hunde: bedeutet auch ein astreines Blutbild nicht zwangsläufig, dass alles im grünen Bereich ist, z. B. mit der Ernährung, weil einfach einige Werte viel zu spät mitziehen, um eine allzu große Aussagekraft haben zu können. Nur weil der Blutspiegel von einigen E´lyten z. B. in Ordnung ist, heißt das nicht zwangsläufig, dass es in den Körperzellen genauso gut aussieht.


    Siebtens - sind viele Laborwerte nur Momentaufnahmen, einige Stunden später können sie schon wieder ganz anders aussehen


    Achtens - braucht man für viele Werte einen gewissen Verlauf, also mehrere Kontrollen mit etwas Abstand dazwischen, um sie wirklich beurteilen zu können. Als Beispiel: Entzündungswerte oder Leberwerte sind hoch. Die können noch viel höher gewesen sein und jetzt auf dem "Rückweg" bei Heiltendenz, die können vorher niedriger gewesen sein und steigen weiter an, die können schon länger auf diesem Wert sein und keiner hats gemerkt. Soll heißen - bei manchen Werten nützt uns eine einzige Kontrolle herzlich wenig.


    Neuntens - gibt es viele Werte, die allein für sich eher wenig Aussagekraft haben, sondern die möglichst immer mit bestimmten anderen Werten im Kontext gesehen werden müssen.


    Zehntens - ist die Hämatologie ein spannendes Betätigungsfeld, auf dem medizinische Laien gerne völlig verwirrt und verängstigt auf der Strecke bleiben. Deshalb sollte man sich die Werte möglichst vom betreuenden TA erklären lassen, der konkret auf bestimmte Verdachtsmomente eingehen kann.


    Kurz gesagt - egal, wie verquer die Werte sind, immer erst einmal die Ruhe bewahren, nach Zusammenhängen suchen lassen und im Zweifelsfall vor dramatischen Therapien bei augenscheinlich gesundem Hund noch mal eine Kontrolle hinterherschieben.


    LG, Chris

  • Zitat von "Chris2406"

    Fünftens - sehen wir uns Laborwerte niemals ohne den Referenzbereich an


    Genau das fehlt in der Liste oben, Bullyfan -- guck nochmal auf die Ausdrucke und füge bitte die Zahlenspannen ein, die den Normbereich angeben, dann kann man eher etwas mit den Werten anfangen.


    Hast du vor den beiden Blutentnahmen gleich gefüttert?


    Wenn du dir um die Fütterung Gedanken machst, stell doch hier rein, was du so fütterst, z.B. als Zweiwochenplan :)


    Liebe Grüße
    Kay

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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