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Beiträge von Samojana

    Wie gesund ist Dosenkost?


    Fertiggerichte oder Obst und Gemüse aus der Konserve liefern nur wenige Vitamine. Durch die Sterilisation unter Druck gehen insbesondere die wasserlöslichen Vitamine bei der Herstellung verloren. Gemüsekonserven enthalten im Durchschnitt zehn Prozent weniger Vitamin A als Frischgemüse. Bei Vitamin B1 sind es 67 Prozent weniger, bei Vitamin B2 42 Prozent, bei Niacin 49 Prozent und bei Vitamin C 51 Prozent.
    http://www.oekotest.de/cgi/ind…rtnr=91&bernr=06&seite=06


    In einem Dosenfutter war z.B.kein Vitamin B1 enthalten.
    Da gab es vor einigen Jahren diese Meldung hier.
    http://www.handelsblatt.com/pa…a-milchunion/2285608.html

    D


    Denn das hat ja mit Recherche nun nicht viel zu tun und ist einfach nur Schwachsinn, gerade der letzte Satz.



    Sich allein nur auf Vitamin A zu fixieren bringt nun echt nichts.
    In der Rezeptur fehlen ganz offensichtlich Jod, Vitamin D und bestimmt noch einiges mehr.
    Insofern finde ich die Kritik völlig angemessen.





    Trotzdem müssen wir aufpassen, dass wir hier nicht gleich auch der aktuellen "Panikmache" über Mangelerscheinungen" zum Opfer fallen". Dafür gibt es nämlich keinen Grund. Wissenschaftsgläubigkeit kann sehr schnell selbst bei den elementarsten Fragen zur Hundeernährung Angst und Verunsicherung auslösen.


    Die Frage ist doch, ob man den aktuellen Bedarfsempfehlungen glaubt oder lieber selber experimentieren will.;)
    Wenn´s um den Calciumbedarf geht, glauben viele daran.
    Zink, Jod und Eisen etc. sind dagegen uninteressant.
    Passt irgendwie nicht zusammen.

    Also kann man sie gar nicht nachweisen, bzw. nur wenn der Hund tot ist? Ich kann gerade nicht gründlich lesen, hab hier 5 Kranke. (Hunde+Mann)



    Bis auf ganz wenige Ausnahmen, lassen sich Nährstoffmängel im Blut nicht nachweisen.
    Deshalb lautet die Empfehlung wie folgt:


    Das BARF-Profil stellt ein Momentaufnahme dar. Aussagen über die mittel- und langfristige Nährstoffversorgung von Hund und Katze lassen sich nur durch eine Rationsberechnung treffen.
    http://www.idexx.de/smallanima…e-tests/barf-profile.html

    http://www.lumpi4.de/stiftung-…-ergebnis-ist-verheerend/


    interessante Zitate aus diesem Beitrag, der alle Kritiker von SW zum Nachdenken anregen sollte.


    "Ich selber habe in den vergangenen Monaten meinerseits viele Recherchen in dieser Richtung gemacht und auch erleben müssen, dass gerade die „kleinen“ Hersteller, die, die gerne auf den Natürlichkeits-Trend aufspringen und damit werben, „ohne Zusatzstoffe“ und Konservierungsstoffe auszukommen, häufig gar nicht wissen, welche Auflagen die NCA verlangt.



    Eine Herstellerin, die ihrerseits in ihren Veröffentlichungen die großen Konzerne massiv angriff, konnte mir nicht beantworten, wo in ihrer ansonsten sehr appetitlich klingenden Rezeptur aus 50% Bio – Huhn (Muskelfleisch, Herz, Hälse, Innereien), Bio – Karotte, Bio – Apfel, Bio – Kokosöl, Bio – Hanföl und Eierschalenpulver denn das Magnesium, Kupfer, Jod und Vitamin A und D herkommen sollte.


    Sie wirbt sogar damit, dass in ihrem Futter keine synthetischen Vitamine enthalten seien – bloß bedeutet das eben, dass gewisse hitzeempfindliche Vitamine und Mineralien dann eben in ihrem Futter nicht enthalten.


    Ein anderer Hersteller, der im Test von Stiftung Warentest sehr schlecht abschnitt, rechtfertigt sich nun auf seiner Homepage, „Unser Anspruch ist es, Tierfutter zu produzieren, das der Qualität selbstzubereiteter Nahrung entspricht.


    Beim Fleisch verwenden wir ausschließlich hochwertiges Muskel-, Herzfleisch sowie Lunge und beim Geflügel Brustfleisch und Hälse. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, dass keine künstlichen Vitamine oder andere Nahrungsergänzungen zusätzlich Verwendung finden. Davon distanzieren wir uns.“


    Das klingt fabelhaft, bedeutet aber, dass er eben kein Alleinfuttermittel herstellt. Nur darum ging es in dem Test von Stiftung Warentest – um die Richtigkeit der Angaben auf den Etiketten (denn woran soll der Verbraucher sich denn sonst halten?).



    Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen: Es ging in dem Test NICHT darum, die Hochwertigkeit der Inhaltsstoffe der jeweiligen Produkte zu testen. Aber was nützt einem das allerbeste Filetfleisch und handverlesene Bio-Pastinaken im Hundefutter, wenn der Hund trotzdem auf Dauer massiven Kupfer-, Vitamin A- oder Zinkmangel hat – Mängel, die nicht über einen gewöhnlichen Bluttest oder gar am Fell des Hundes erkennbar sind?"

    Ein kritische neutrale Auseinandersetzung ist nicht jedem gegeben.....ist natürlich um einiges einfacher sich sein eigenes Feindbild zu schaffen.



    Ein als Alleinfuttermittel deklariertes Fertigfutter, sei es
    trocken oder aus der Dose, muss gesetzlich geregelt dazu geeignet sein, ein Tier über längere Zeiträume bedarfsgerecht zu ernähren.
    So lauten die Gesetze!
    Stiftung Warentest hat daraufhin das Futter objektiv und neutral untersucht und sich erlaubt, Futter die diese Kriterien nicht erfüllt zu kritisieren.
    Eine Unverschämheit.:)

    Na, dann habe ich offenbar ganz arge Probleme. :D Ich glaube durchaus, dass die Testergebnisse nicht manipuliert oder verfälscht wurden. decken vermag? Was ist das Problem, wenn man, falls die aktuell anerkanntesten Bedarfswerte nicht erfüllt werden, dies bemängelt? Wenn nicht drin ist, was draufsteht, warum darf man das nicht anprangern?


    Der Meinung bin ich auch. Auf der facebookseite werden alle Fragen heiss diskutiert und von SW beantwortet.:)
    Unter anderem:
    Hermanns Dosenfutter und deren Behauptung alle Zutaten wären lebensmitteltauglich.
    SW schreibt:
    Werbeaussagen fragwürdig: Beispielsweise ist von „Lebensmitteltauglichkeit aller Zutaten“ die Rede, dabei ist der in der Zutaten­liste aufgeführte Kehlkopf als Lebensmittel nicht zugelassen.


    Hermanns Lügen wurden endlich mal aufgedeckt und wenn ich in deren Stellungnahme lese:

    Die Fachliteratur zur Ernährung von Hunden und Katzen rät einstimmig von der Verwendung von Getreide im Tierfutter ab.



    frage ich mich schon, welche Fachliteratur damit gemeint ist.


    Ich bin immer mehr der Ansicht, dass das Sponsoring dieses Tests von den großen Futtermittelfirmen kam.


    Stiftung Warentest wird unabhängig finanziert,12 Prozent ihres Etats kommen vom Bundesverbraucherschutzministerium. Sie könnte sich den Verdacht von Manipulation auch gar nicht leisten, denn diese jährliche Zuwendung wird als Ausgleich dafür gezahlt, dass die Zeitschriften zur Wahrung ihrer Unabhängigkeit anzeigenfrei sind .


    Von Oekotest kann man das nicht behaupten.

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