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Hundezucht anmelden

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    Hallo


    Ich hab da mal eine Frage, die mich schon länger interessiert.


    Gleich zu Beginn...ich hab nicht vor zu züchten! ;) Mich interessiert die Thematik nur.


    Wie geht das denn eigentlich mit einer Hundezucht? Nehmen wir mal an, ich möchte eine bestimmte Hunderasse züchten und mit den Hunden auch an Prüfungen, Schauen etc. teilnehmen.
    Was müsste ich da machen? An den betreffenen Verein schreiben? zB. bei Rottis an den ADRK?
    Gibt es auch bestimmte Zuchtauflagen, meinetwegen mind. xxx m² Grundstück oder kann jeder x-beliebige sich eine Zucht aufbauen?
    Und wie geht die Sache mit dem Zwingernamen? Denn darf es ja bestimmt nicht zweimal geben?


    Würde mich über informative Antworten freuen.
    Danke.

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  • Soviel ich weiß, steht das auf den jeweiligen Seiten der Verbände.
    Und da es unterschiedlich ist, kann man das so genau nicht sagen.

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  • Ich versuchs mal, aber ich vergesse bestimmt etwas. ;)


    Du musst zuerst einmal Mitglied im passenden Verein sein, also z.B. dem ADRK.
    In manchem Verein musst du erst eine gewisse Zeit Mitglied sein. Du kannst also nicht unbedingt sofort loslegen.
    Dann muss das Züchterseminar besucht und die Prüfung bestanden werden.
    Jetzt kann der Antrag auf Zwingerschutz gestellt werden. Dazu muss der Name tatsächlich neu sein und sich von bereits vergebenen unterscheiden.
    Der Zuchtwart des Vereins kommt zu dir und schaut sich deine Anlage an. Tierschutzgerecht muss eine Aufzucht auf jeden Fall sein, aber die einzelnen Vereine haben weitere Vorgaben.
    Nehmen wir mal die Pinscher- und Schnauzerrassen. Die Zwerge darf ich in einer Wohnung aufziehen. Denn solche Würfe kann man problemlos in einem Korb packen und ab einem gewissen Alter regelmäßig rausbringen, damit die Hunde die Umwelt kennen lernen. Für Riesenschnauzer dagegen brauche ich einen mindestens 30qm großen Raum, der direkten Zugang zu einem mindestens 100qm großen Auslauf hat. Ein Haus ist hier schon Voraussetzung.
    Jetzt hat man entweder die Abnahme bestanden und darf loslegen oder man muss noch nachbessern und dann neu Abnehmen lassen.
    Hat man diesen Teil in trockenen Tüchern, kommt die Frage, ob die eigene Hündin überhaupt zuchttauglich ist. Das kann man auch vorher herausfinden. Je nach Rasse und Verein sind die Vorgaben unterschiedlich. Gesund muss die Hündin sein, rassetypisch aussehen, die Zuchttauglichkeitsprüfung bestehen. Das kann bei mancher Rasse ein erheblicher Untersuchungsaufwand sein. Einige Röntgenbilder müssen vom Gutachter ausgewertet werden, die Augen untersucht, evtl. noch Gentests gemacht werden.
    Und dann kann es losgehen, wenn die Hündin alt genug ist.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Zunächst sollte man einen Hund aus einem FCI-Verein haben. Diesen kann man ohne weiteres zu Ausstellungen anmelden und daran teilnehmen.
    Am besten man wird auch gleich Mitglied im passenden Verein - dort erfährt man auch alles weitere. Die genauen Vorschriften unterscheiden sich nämlich je nach Rasse (jede Rasse hat einen eigenen Verein, der unter dem Dachverband VDH/ FCI steht).
    Ein paar Bestimmungen, die mir so einfallen: Eine gewisse Anzahl an Ausstellungen müssen besucht sein, wo der Hund gute Ergebnisse erzieht hat. Der Hund muss auf Erbkrankheiten untersucht und natürlich gesund sein. Bei der Körung (Zuchtzulassungsprüfung) wird beurteilt, ob ein Hund sich zur Zucht eignet. Die zukünftige Zuchtstätte wird - so weit ich weiß - besichtigt, um zu überprüfen, ob sie den Anforderungen entspricht. Man muss an Seminaren/ Fortbildungen teilnehmen.
    Der Zwingername muss extra beantragt werden, man kann ihn auch schützen lassen, um sicher zu gehen, dass er auch international einmalig bleibt.
    Es gibt natürlich noch mehr zu beachten, am besten Du schaust mal auf den Seiten der entsprechenden Vereine nach.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde auf der Internetseite des Zuchtvereins die Voraussetzungen nachlesen oder diese eben beim Verband mal anfordern, falls die nicht dort zu finden sind =)


    http://www.adrk.de/Downloads/Zuchtbestimmungen042010.pdf

  • Aber genau diese Zuchtbestimmungen sagen ja nicht alles. ;)
    Die Bestimmungen des PSK, in Bezug auf Wohnung/Haus, Lage zu den Nachbarn, Größe, etc., finden sich nirgendwo. Die haben nur die Zuchtwarte. Natürlich erfährt man das als potentieller Neuzüchter alles, man unterhält sich schließlich mit seinem Zuchtwart. Aber nachlesen kann man es eben einfach so nicht.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Zitat von "schnauzermädel"


    Die Bestimmungen des PSK, in Bezug auf Wohnung/Haus, Lage zu den Nachbarn, Größe, etc., finden sich nirgendwo.


    Sowas gibt es ja nicht bei allen Zuchtverbänden. Aber da hilft wohl nur nachfragen...

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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