Genervt wegen Vermietern...

  • Hallo nochmal,
    ich hatte schon gepostet unter "Entscheidung fällt schwer"...
    Nun noch ein anderes Thema.
    Unsere Vermieter, MEINE ELTERN, machen ein Drama aus unserer Entscheidung für einen Hund. Wir mussten sie ja leider ganz offiziell fragen, da wir hier nur zur Miete wohnen.
    Von meinem Vater, der allerdings gesundheitlich auch angeschlagen ist, kam dann erstmal ein sofortiges Nein, womit ich nicht gerechnet hätte. Später dann ein zähneknirschendes ja. Sie sollen den Hund weder tagsüber hüten, noch Gassi gehen, noch nehmen, wenn wir in Urlaub sind. Das ist alles geklärt.
    Da kommt man sich dann nicht wie eine 33jährige, erwachsene Person vor, sondern wie ein kleines Mädchen...
    "Was machst du denn mit dem Hund, wenn du zur Arbeit gehst? Was macht ihr mit ihm, wenn ihr in Urlaub geht? Wir werden ihn AUF KEINEN FALL beim Spazierengehen mitnehmen (hätte ich sie auch nie drum gebeten). Ihr belastet euch ja mit immer mehr Arbeit; ich dachte, ihr wolltet uns mal irgendwann helfen, wenn wir Hilfe brauchen" etc.
    Heute dann nochmal die Nachfrage - nachdem sie unterschrieben hatte, dass Hundehaltung erlaubt ist - was wir machen würden, wenn es gar nicht klappt und ich ihn vielleicht doch nicht mit zur Arbeit nehmen kann oder es dort auch nicht klappt - ob wir dann den Hund zurückgeben könnten. Sollte das nicht alles unsere Sorge sein, sofern unser Hund hier nicht ständig bellt oder die Wohnung auseinander nimmt...? Ich bin echt genervt. Immer dieses "und wenn aber dies, das oder jenes nicht klappt". Hauptsache mal pessimistisch sein und erst gar nicht etwas wagen, was unter Umständen auch sehr bereichernd sein könnte; so war das hier immer schon. Ich muss doch meinem Hund erstmal eine Chance geben und erstmal davon ausgehen, dass er das gut meistert. Und das glaube ich auch ganz fest!
    Ach ja, und die Größe unseres Hundes (sie ist 40 cm hoch), scheint auch eine besondere Rolle zu spielen, als ob ein kleiner Hund sich proportional zu seiner Größe gut benehmen würde. Ob wir nicht einen Westhighland Terrier haben wollten... :gott:
    Glaubt ihr's mir, ich bin echt total genervt...
    LG Dani - schon bald mit Lucy (18.12.)
    P.S. Jetzt steigt natürlich der Druck, dass von Anfang an alles bestens laufen muss... Das ist schon echt blöd...

  • Wir hatten immer die Erlaubnis vom Vermieter.


    Bei uns spielte der Job eine große Rolle.


    Aber wer kann sein Leben schon für 15Jahre Im Vorraus planen??


    KEINER!


    Heute haben wir weniger Geld(berufliches scheitern meinerseits), dem Hund fehlt es aber an nichts. Hohe OP Kosten wären momentan echt übel. Aber sowas weiss man vorher einfach nicht!!!

  • Och ich sehe ja weniger deine baldige Lucy als 'aufkeimendes Vermieterproblem', sondern eher deine ganz private Situation/Beziehung mit deinen Eltern :roll:


    Daran ändert wohl auch (k)ein Hund etwas, du schreibst ja selbst Zitat: Da kommt man sich dann nicht wie eine 33jährige, erwachsene Person vor, sondern wie ein kleines Mädchen... Zitat Ende.


    Du musst deinen Alltag mit dem 4-Beiner regeln und das bekommst du auch sicher gut hin, lass dir die Vorfreude nicht nehmen :gut:

  • Finde ich ziemlich krass, dass man von den eigenen Eltern eine schriftliche Erlaubnis braucht...


    Zu dem Rest, ich persönlich finde, du ziehst dir den "man behandelt mich wie ein kleines Kind Schuh" ziemlich gut an, indem du dich hier öffentlich darüber beklagst.... ;)

  • an "Dalai_Lina"
    Sorry, aber ist diese Forum nicht auch u.a. dafür da, dass man sich gegenseitig austauscht oder auch mal über etwas klagt...
    Ich ziehe mir hier keinen Schuh an, sondern schildere nur das, was ich erlebt habe.
    Ach ja, und dass ich die Einverständniserklärung brauche, ist ja unabhängig davon, ob meine Vermieter mit mir verwandt sind oder nicht. Das ist der Organisation, über die ich den Hund bekomme, gleich. Verständlich...

  • Zitat

    an "Dalai_Lina"
    Sorry, aber ist diese Forum nicht auch u.a. dafür da, dass man sich gegenseitig austauscht oder auch mal über etwas klagt...
    Ich ziehe mir hier keinen Schuh an, sondern schildere nur das, was ich erlebt habe.
    Ach ja, und dass ich die Einverständniserklärung brauche, ist ja unabhängig davon, ob meine Vermieter mit mir verwandt sind oder nicht. Das ist der Organisation, über die ich den Hund bekomme, gleich. Verständlich...


    Erstens war es aus deinem Text nicht ersichtlich dass du die Erklärung für eine Orga brauchst, sondern es hörte sich an als ob im Mietvertrag alles seine Richtigkeit habe soll, siehe hier:

    Zitat

    Wir mussten sie ja leider ganz offiziell fragen, da wir hier nur zur Miete wohnen.


    Und zweitens schrieb ich lediglich meine Meinung, und ich persönlich finde es eben bestenfalls lächerlich solche "Probleme" mit seinen Eltern öffentlich breitzulatschen.

  • Ehrlich gesagt ich würde einfach AUSZIEHEN und mir woanders eine Wohnung suchen, wo mir mein "Vermieter" nicht auf den Senkel geht :headbash:


    Ich denke es ist wohl weniger ein (Ver-)Mieterproblem, als eine Familiensache ;-)

  • Hallo :)


    dein Vater ist krank, deine Mutter vielleicht überfordert und du bist immer noch ihr Kind. Egal ob 6, 33 oder 50 Jahre alt ;)


    Nimm ihnen die Sorge das es schief gehen kann und gib ihnen Zeit. Setze dich nicht unter Druck. Ich drücke euch die Daumen das alles gut klappt :)

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