Gassi gehen bzw mehr stehen :/

  • Moin Moin ,

    unser Welpe Odin(Appenzeller Sennenhund) ist nun 9 1/2 Wochen alt, und seit Sonntag bei uns!
    Die ersten Tage war das Gassi gehen echt ein Erlebniss mit ihm! Schnuppern/Schauen/Ausprobieren usw...
    Aber seit 2 Tagen bleibt er einfach irgendwo stehen, bzw sitzen und will nur noch in richtung zuhause laufen! Meistens sind wir dann, keine 12 Schritte gegangen!
    Überfordere ich ihn? Oder will er vllt nur sein Geschäft verrichten und dann wieder rein?
    Weil seine Notdurft verrichtet er zu 80% immer wenn wir mit ihm rausgehen!

    Derzeit trage ich ihn schon extra ein paar Meter von der Haustür weg, aber so richtig funktioniert das auch nicht!

    Oder ist es vllt zu intressanter die Wohnung unsicher zu machen???


    Danke für die Tips !! :hilfe:


    Gruß Steffen :gut:

  • Hey,
    das kenn ich :lol:
    Das ist völlig normal am Anfang.
    Natürlich sollst du keine langen Spaziergänge machen,aber ein bisschen üben.
    da ist das mit der Trage Technik und zur Haustür laufen schonmal gar nicht schlecht!
    Auch kannst du dich hinhocken und den kleinen immer wieder anlocken.
    Am Anfang ist eben noch nichts mit Spazierengehen,das geht dann aber schneller als du denkst ;)
    Ich konnte mir das auch erst nicht vorstellen jemals richtig mit meiner Spazieren gehen zu können und dann ging das auf einmal ratz fatz.
    Gewöhn den kleinen ans Geschirr oder Halsband,z.B. beim spielen im Garten und immer n bisschen mehr.
    Und wie gesagt auch ruhig zur Straße,das ist ja alles neu und die ganzen Geräusche,Gerüche etc müssen ja erstmal "entdeckt" werden.
    Klar ist es erstmal alles interessant und vor allem spielen,toben und Wohnung unsicher machen.
    Es ist nur wichtig das du trotzdem mit ihm übst,auch wenns Anfangs nicht so aussieht als ob es was bringt.

    Viel Erfolg und wirklich keine Sorgen machen
    Liebe Grüße


  • Lass ihn einfach, in zwei Wochen siehts schon wieder anders aus. Bzw. bei meinem hats nur ein paar Tage gedauert.

  • Mit meinem Rüden bin ich am ersten Tag 1 km nach Hause gelaufen. Spaziergaänge in der Größenordnung waren von Beginn an keine Frage.

    Mit der Hündin war es ahnlich. Gleich am ersten Tag, nachdem wir angekommen und sie sich mit dem Rüden bekannt gemacht hatte, 1 km Spaziergang. Hat ihr auf Anhieb gefallen.

    Lässt sich aber sicher kaum auf deinen Fall übertragen.

    Was ich für wichtig erachte, der Spaziergang muss Spaß machen. Gestalte ihn also interessant und integriere auch, sofern sinnvoll, die Ausbildung in die Spaziergänge. Dann sollte dein Problem auch ganz schnell vom Tisch sein.

  • das is ganz normal...war bei unseren auch so...vor allem nachts...! dein hund hat einfach angst....sein instinkt sagt ihm , dass er sein zu hause nich verlassen sollte...er ist noch zu klein. das ändert sich aber ganz schnell von allein.

    den welpen am besten zu nix drängen(nich an der leine mit zerren) und immer n stück vom haus weg tragen.

    dein welpe muss sich erst an alles gewöhnen(geräusche etc) und die angst verlieren...dauert n paar tage...!

    nochmal...mach dir keine sorgen... vieles kommt einfach erst mit der zeit.

    unsere hundetrainerin sagte zu uns, als wir sie auf dasselbe problem ansprachen, dass wir froh sein sollen, das der welpe noch vorsichtig alles erkundet...man kann garnicht so schnell gucken wie man plötzlich an der leine hängt und der hund versucht mit einem gassi zu gehen ^^

  • Bei uns war es genau so. Da dachte ich mir, HUndi muss Gassi gehen, wollte hochmotiviert loslegen, aber was tut der Kleine? Alle 4 regelrecht in den Boden gekrallt und bloß keinen Schritt vom Grundstück weg. :lol:

    Eine gute Bekannte riet mir, ihn erst einmal die eigenen 4 Wände und den Garten kennenzulernen. Der kleine Wurm hat doch schon einiges miterlebt: weg von der Familie, ganz allein in seinem neuen Leben,... Das ist doch richtig aufregend, oder? Also, lass es ruhig angehen. Lass den Kleinen sich erst einmal einleben. Danach kannst du es langsam anfangen. Nach 14 Tagen bis 3 Wochen kannst du es wirklich versuchen. Ich habe es dann so gemacht, dass ich mit ihm irgendwo ins Feld gefahren bin um ihn alles zu zeigen. In der eigenen Siedlung traute er sich erst nach min. einem Monat bei uns herumzulaufen.

  • War bei uns genau so. Ich hab ihn dann immer aus Sichtweise des Hauses getragen, nach einigen Wochen gings, aber das war echt anstregend.. Nimm am besten immer Leckerli und Spielzeug mit und motivier ihn für jeden Schritt den er tut =) Du wirst daran noch denken wenn er erstmal älter ist und absolut sein einiges Ding dreht beim spazieren, da hört man mal eben nichtmehr wenn Frauchen ruft :headbash:

  • Hallo,

    das selbe Probolem habe ich auch. Wenn ich Charly vor die Tür setze passiert nix. Er bleibt stur sitzen. Wenn ich ihn auf die Wiese setze schnüffelt er ein wenig und bleibt wie festgeklebt sitzen. Ab und zu reagiert er auf Leckerlies.

    :hilfe: Gestern in der Welpenstunde sagte die Trainerin, dass wir dem Hund nur noch über die Hand füttern sollten und nicht mehr im Fressnapf. Also gesagt getan, wenn wir draussen sind, hocken wir uns so einen Meter vom Hund weg und fiepen mit hellen Tönen rum (Abruftraining). Charly kommt und holt sich das Leckerchen ab und sitzt wieder. Ich habe das Gefühl, dass er dadurch nur lernt: "OK, wenn ich sitze, bekomm ich ein Leckerchen". Und wenn er überhaupt keine Lust hat, kann ich machen, was ich will. Er bleibt sitzen und macht gar nix mehr. Dann geht es (wenn überhaupt) nur noch in eine Richtung; nach Hause. Da ich meine, dass nach 1 Stunde rumsitzen es Zeit wird nach Hause zu gehen, wird charly auf den Arm genommen und getragen. Nun lernte er sicherlich: "OK, wenn ich stur bleibe, werde ich getragen". :hilfe:

    Wie kann ich Charly dazu bringen, dass er mir folgt? Ich bin fast am Verzweifeln. Charly ist seit 4 Tagen bei mir.

    Zu Hause tollt er rum und spielt auch. Selbst die Ansätze des Aportieren klappen schon.

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