Hund ausgesucht - jetzt RIESEN-Angst!?
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Ja, eine Hundeschule wollen wir auf jeden Fall besuchen (also zuerst natürlich die Welpenschule).
Ich mache mir einfach solche Sorgen, dass ich das nicht schaffe. Z.B. der Montag:
5.30 h aufstehen - mit Hundi kurz Pipi machen, dann duschen, anziehen.
6.00 h Kinder wecken, waschen, anziehen
6.30 h Frühstück
7.00 h Fahrt (Auto) zum Kindergarten
8.00 h Arbeitsbeginn (entweder - wenn Welpi mit ins Büro darf: vorher noch 20 Minuten gehen, dann arbeiten - wenn das mit Welpe überhaupt geht!?)
13.00 h Arbeitsende, mit Welpi zum Kindergarten (alternativ: Mann nimmt Welpe mit in sein Büro, dort wäre sie dann entweder den ganzen Tag oder er bringt sie zu uns!?)
13.30 h Ankunft zu Hause. Essen kochen.
14.00 h Sohn kommt. Essen, Pause bis ca. 15.00 h
15.30 h Kindersport (beide Kinder), Welpi müsste zu Hause bleiben (ca. 1 1/2 Std.).
ca. 17.00 h Ende Sport, je nach Wetter Spielplatz oder so Spielen
ca. 18.00 h Abendessen für die Kinder
ca. 19.00 h Abendritual (Waschen, Zähneputzen, ins Bett bringen etc.)
Gegen 19.30 h Licht aus bei den Kindern, ca. 20.00 h kehrt mein Mann heim.
Er würde dann abends noch einmal mit der Kleinen gehen (wenn er da ist - er muss beruflich leider auch öfter mal ins Ausland)....Klingt jetzt ganz strukturiert, funktioniert aber auch nicht immer. Außerdem sind unsere Kinder gerade in einer totalen Streit- und Schreiphase. Hier ist ein ganz schöner Lärmpegel und auch eine ziemliche Unruhe.
Ich weiß einfach nicht, ob ich das dann noch mit dem Hund zusätzlich wuppe???? Was kann ich denn nur tun???

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Hi,
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Du hast super durchdacht, du hast deinen Mann der notfalls einspringt - du wirst das schaffen!
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Zitat
15.30 h Kindersport (beide Kinder), Welpi müsste zu Hause bleiben (ca. 1 1/2 Std.).Das hier ist das Einzge, was mich stört: Ein Welpe kann nicht 1,5 Std alleine daheim bleiben, von jetzt auf gleich.
Zusätzlich muss er so ca. alle 2 Std. raus, zuzüglich nach dem Essen, Spielen, Schlafen - ich schätze, das hast du einfach nicht aufgeschrieben!? -
...apropos Umfeld: Das erlebe ich auch gerade!
Ich meine, ich bin 37 (seit vorgestern) und trotzdem...
Meine Eltern sind z.B. total dagegen und meinen, dass es hier
für einen Hund einfach zu unruhig ist (ok, kann ich schon verstehen,
den Einwand...). Sie halten unsere Lütte (3) für noch zu klein im
Umgang mit dem Hund und meinen, dass das alles doch eh an mir
hängenbleibt (stimmt größtenteils, da ich ja auch die meiste Zeit
mit dem Hund verbringen werde...).Bin echt fix und fertig...
...ach ja, dass mit dem Abnehmen kann ich mir sehr gut vorstellen!
Habe heute fast noch nichts gegessen (aber auch keinen Hunger)
und könnte ständig auf's Klo...

...warum kann ich mich nicht einfach nur freuen???

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Tun kannst du erstmal nix sondern erst wenn die kleine da ist und dann wirds nochmal so 2-4 Wochen anstrengend. Danach kannst du dir ein Leben ohne die Maus gar nicht mehr vorstellen
Bedenke so ein Welpi schläft 18-20h am Tag wenn der noch so klein ist
Mit der Unterstützung der Hundeschule werdet ihr das schon meistern! Wie wäre es denn wenn jetzt ein drittes Kind kommen würde (ich weiß der Vergleich hinkt ein bissel
)Du packst das schon!
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Wann zieht sie denn bei euch ein?
Weißt ich mach mir auch oft noch meine Gedanken. Was werden die Nachbarn sagen, erklären sie uns jetzt für völlig verrückt (wir haben noch 2 Katzen und wohnen auf nur 75qm, dafür aber EG ->Katzen haben freilauf).
Was "sagen" die Katzen dazu? Dann die Sache mit der Stubenreinheit, das alleine bleiben, Nachts rausgehen wo es bei uns eh so furchtbar gruselig ist.....Aber die Freude übwiegt doch. Jeden Tag kontrolliere ich die Mailbox mind. 500mal ob ich neue Fotos von der Züchterin habe, stöbere bis spät in die Nacht in den Foren, suche in einer Tour nach Pudelbildern. Das Zooplus Sortiment kenne ich mittlerweile auswendig.
Versuche die Zweifel zu verdrängen. Du schaffst das!
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Klar wird das was :)
..würde mich allerdings so schnell wie möglich nach einem Notfallsitter bzw. Gassigeher umsehen. Wie gesagt - für Notfälle, die ja doch immer eintreten können. Plan B ( C und D ) sollte existieren, je mehr davon, desto besser.
Was mir irgenwie im Plan auch noch fehlt (für später): Sinnvolle Beschäftigung für den Hund.
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...apropos Umfeld: Das erlebe ich auch gerade!
Ich meine, ich bin 37 (seit vorgestern) und trotzdem...
Meine Eltern sind z.B. total dagegen und meinen, dass es hier
für einen Hund einfach zu unruhig ist (ok, kann ich schon verstehen,
den Einwand...). Sie halten unsere Lütte (3) für noch zu klein im
Umgang mit dem Hund und meinen, dass das alles doch eh an mir
hängenbleibt (stimmt größtenteils, da ich ja auch die meiste Zeit
mit dem Hund verbringen werde...).Bin echt fix und fertig...
...ach ja, dass mit dem Abnehmen kann ich mir sehr gut vorstellen!
Habe heute fast noch nichts gegessen (aber auch keinen Hunger)
und könnte ständig auf's Klo...

...warum kann ich mich nicht einfach nur freuen???

Hallo,
ich kann dich beruhigen und dir sagen, du wirst das schaffen. Ganz wichtig ist nur, dass du es auch wirklich WILLST! Wenn du hinter dem Hund stehst, schaffst du es!Deine Angst zeigt doch nur, dass du sehr nüchtern denkst und den Hund bewusst anschaffst, das ist mehr als positiv. Denn viele denken, der Hund läuft nebenher. Sicher, wenn es eingespielt ist, ist das auch so, aber ein Welpe braucht am Anfang eben deutlich mehr Zeit, das ist dir aber bewusst und daraus resultiert die Angst.
Ein Welpe macht aber eben nicht nur Arbeit, sondern bringt auch für euch als Familie gaaaanz viel Spaß und Freude und Bewegung!Gewöhn sie gleich von Anfang ans Autofahren, dann kannst du häufig mal Zeiten überbrücken, wenn du z. B. einkaufen fährst und der Hund wäre dann 2 Std. allein zuhause - nimm ihn mit, dann hat er im Auto etwas zu sehen und die Zeit ist wesentlich kürzer (gut, funktioniert natürlich nicht im Hochsommer...)
Ansonsten - ich habe auch zwei kleine Kinder (die waren als Amy kam 4 und 6) und es hat bestens geklappt. Erklär den Kindern immer gleich in Ruhe, was man darf und was auf gar keinen Fall, gib ihnen kleine Aufgaben und vor allem - erklär ihnen, welche Ruheplätze und Futterstellen für den Hund und damit für sie tabu sind... hat bei uns gut geklappt. Genauso erklärst du von Anfang an dem Hund, dass es tabu ist, die Kinder anzuspringen oder anzuknabbern... der Rest kommt von alleine...
Unser Hund ist heute der beste Familienhund, den man sich vorstellen kann, sie liebt die Kinder und die Kinder lieben sie... am liebsten toben sie den ganzen Tag draußen im Garten...
Und wegen des Lärms - Amy hat sich nie zurückgezogen, obwohl sie die Möglichkeiten hatte - wenn die Jungs draußen getobt und geschrien haben, sie war immer dabei, hätte gut und gerne zu mir an die Terrasse oder ins Wohnzimmer kommen können, also das wäre für mich kein Argument, dass Kinder zu laut oder zu unruhig sind...
Ich kann dir nur sagen, ich wollte diesen Hund um jeden Preis, mir war auch bewusst, dass der Anfang hart wird mit so kleinen Kindern, aber mir war es das wert! Ich bin gerne nachts mit ihr rausgegangen und habe mich tanzend im Schlafi zum Horst gemacht, wenn es geklappt hat :-) Ich vermisse die Zeit, die ist so schnell um und so zauberhaft...
Die Kinder waren deutlich schwieriger... und vor allem lernt so ein Hund schnell... Amy war z. B. mit 15 Wochen schon sehr zuverlässig stubenrein.
Und auch sonst völlig unkompliziert... und wenn du dir wie du schreibst auch nicht gerade den Springinsfeld-Welpen aus der Gruppe, der über Tisch und Bank ging, ausgesucht hat, wirst du merken: Wer zwei Kinder um sich rum erträgt, wuppt einen Hundewelpen mit links
Ich weiss wovon ich spreche.
Sorry für die vielen Worte, aber ich hoffe, ich kann dir die Angst etwas nehmen!
LG, Tanja -
Ach Tienchen

merkste was ... du bist verliebt
:liebhab:
Magengrummeln, Nervosität, Hibbel, Versagensängste ....Du stehst doch mit beiden Beinen im Leben ... so what ...was
uns nicht umbringt macht uns härter !!!
Viel spaß mit deiner Maus... und ... Foddos wenn sie da ist ... büdde.Grüße
SusannePS ... Grüße an die Rotweinfraktion :rotwein:
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Wenn ich jetzt das Alter der Kinder und deinen Tagesablauf so sehe und dann doch nicht soo die große Unterstützung durch deinen Mann zu erwarten hast, kann ich deine Bedenken verstehen und nachvollziehen.

Zu diesem Zeitpunkt war der Hundewunsch dann nicht gut durchdacht und es wird nicht viel Zeit für den Hund übrig bleiben.
Dazu noch eine sehr sensible Rasse, die Trubel und starke Geräuschquellen nicht so gut ab kann.

Als meine frühere Hündin (Schnauzer - Münsterlandermix) einzog, war mein älterer Sohn 2 Jahre alt und ich arbeitete Halbtags. Sie war sehr pflegeleicht, doch durch gesundheitliche Probleme bei meinem Sohn, war ich fast mehr im Krankenhaus als zu Hause.
Als mein zweiter Sohn (3 Jahre später) geboren wurde und auch gesundheitliche Probleme hatte, ich noch Haushalt und Arbeit ableisten musste, mein damaliger Mann im Schichtdienst tätig war, kam die Hündin zu kurz und so übernahm sie meine Schwägerin (da war die Hündin 6 Jahre alt) und nur, weil ich wußte das es ihr dort gut geht und sie viel in der Natur unterwegs sein würde und ich sie immer noch ab und an sehen konnte, entschloss ich mich zu Abgabe.
In dieser Phase hatte ich für den Hund nicht die nötige Zeit und ich wollte nicht, das sie nur kurz vor die Tür kam oder unter der Bank auf dem Spielplatz abliegen musste.
"Ich" hatte es bereut in diesem Lebensabschnitt einen Hund angeschafft hatte und ihr nicht gerecht werden konnte.
Wenn ich deine Zweifel jetzt schon lese, glaube ich nicht so richtig das du dem Welpen gerecht werden kannst, leider. :|
Lieb gemeinte Grüße Sabine
- Vor einem Moment
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