Collie lässt mich manchmal echt verzweifeln
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ich würde das programm draußen ebenfalls drastisch reduzieren. mal einfach nix machen, leine ran und langsam und ruhig spazierengehen. das gibt deiner hündin die möglichkeit zu erkennen, dass du kein animatuer, sondern ihre orientierungshilfe in dieser wlet bist. natürlich gehören auch übungen, spiele und auslastung dazu. aber lieber mit maß und vosicht. mach es doch so: ein paar kleine spaziergänge ohne, dann auf dem großen spaziergang zwei mal fünf minuten spiel/auslastung/unterordnung. ansonsten ist erst einmal folgen angesagt.
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Hallo,
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Ich werd das mal so befolgen.
Ist mein erster eigener Welpe...ich hatte zwar vorher schon Hunde, aber eben Erwachsene. Der letzte war zum Beispiel ein kleiner Terriermix der Misshandelt wurde...und ins Tierheim sollte. Der war auch kein leichtes Spiel...war Angstbeißer, unter Anderem...also mit Welpe hab ich fast keine Erfahrung...außer mit den Rottis von meiner Schwester die hatte ich als Welpen immer mal zur Betreuung...
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Zitat
Hallo Korny, wir hatten als ersten Hund einen Sheltie, wird ja auch Mini-Collie genannt...! Also ich kann sagen, er war "sehr anstrengend". Er musste sehr viel Kopfarbeit bekommen, um zufrieden zu sein. Und 2 Std. Spaziergang...und der nächste aus der Familie zog sich an , um das Haus zu verlassen....unsere Vierpfote stand bereit, er wäre immer mitgegangen!! Radtouren waren für ihn der Gipfel des Glücks...und immer voraus! Manchen Weg lief er 2-3 x...immer vor und zurück. Er wurde 13 Jahre alt und erst im letzten Jahr schwächelte er...! Also...auf Fitness-Jahre für dich und Hund!Naja dass der Collie dann immer viel Bewegung braucht weiß ich. Ich habe meinen ersten Collie erst dieses Jahr im Januar mit 14 1/2 Jahren verloren. Ich und meine "Dicke" waren so ein richtig tolles Team. Es musste ja unbedingt wieder ein Collie sein...wenn man da einmal einen hatte kommt man nicht mehr los. Fitness ist gut wenn ich keinen Hund hätte würde ich das Haus so gut wie gar nicht verlassen, in meiner Freizeit. Spazieren ohne Hund find ich voll langweilig.

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Ich denke auch, dass Ruhe die Lösung ist.
Es hört sich an, als wär dein Hund in einer "und jetzt?-Stellung" die ihn daran hindert seine Überforderung zu bemerken.
Ich habe vor kurzem eine Hündin kennengelernt, die aus den Gründen die du beschreibst abgegeben werden sollte. Ihre Menschen waren sehr darum bemüht sie auszupowern, aber als ich da war, musste ich feststellen, dass es keine 5 min gab, in deben sie nicht beachtet, bespaßt oder gefordert wurde. Das ist aber wahrscheinlich noch etwas stärker gewesen als bei euch.Bei Milo dachte ich am Anfang auch: der braucht Bewegung und Denken und ich hab versucht ihm das zu geben. Erst als ich das ganze reduziert hatte, konnte ich feststellen, dass er schneller runterkommt und auch nicht immer sofort wieder hochdreht.
Wenn ihr euch an die ganzen Tipps hier haltet, dann wird das!
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Hallo,
ich finde die Antwort von Marika klasse. Genau. Orientierung geben - nicht Animateur spielen. Mir ist noch etwas eingefallen zum Thema "Ruhe lernen" - bei unserer Hündin ist das beste Zeichen zum Thema "Ruhe": ich lege mich aufs Sofa und dann ist bei ihr auch sofort klar: Mittagspause! Und was für mich auch faszinierend war: als sie noch so klein war und auch immer so auf der Suche nach Mensch und nächster Aktivität gab es genau einen Bereich, wo sie immer Ruhe gegeben hat und mich "schaffen" ließ: Die Küche. Irgendwann ist mir das aufgefallen. Wir haben eine offene Küche, sie hätte ja eigentlich ungehinderten Zugang. Dann wurde mir bewußt, dass das bei meinen Kindern auch der Bereich ist, wo Mama nicht so greifbar ist. Bei mir ists so, dass ich durch den Halbtagsjob mittags eben in Nullkommanix fürs Mittagessen sorgen musste, und dadurch einfach keine Zeit hatte in dieser Zeit auf Kids oder Hundi einzugehen. Wenn ich koche koche ich. Basta. Sonst brennt die Sache an oder das Wasser läuft über oder oder oder... Also immer Situationen, wo man zackig bei der Sache sein muss. Es ist also wohl so, das der Hund (und die Kids wohl auch
) wahrnimmt, wann Frauchen "empfangsbereit" ist, und wann nicht. Schon als Miniwelpe hatte Leila das ganz schnell raus.Faszinierend wie Non-verbal man den Hund also doch erziehen kann.
- ist allerdings der einzige Bereich, wo das bei mir Non-verbal geklappt hat
-Viele liebe Grüße
Astrid mit Leila (im Haus inzwischen die R U H E selbst)Nur Mut - wird schon.
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Küche ist das Stichwort. Da lässt mich das Hundchen auch fast immer in Ruhe... da legt sie sich in die Tür und kommt nur ab und zu mal gucken ob vielleicht doch mal ein Stück Wurst runterfällt.

Danke schonmal für eure Antworten. Ich werd das mit der Leine auch mal probieren, obwohl ich jetzt schon weiß dass das für mich schwerer wird als für den Hund.

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Hallo,
gerade Hütehunde überdrehen ja gerne mal und finden keine Ruhe. Ich würde dir raten geh mit dme Hund raus beschäftige ihn ein bisschen mit Kopfarbeit und nachdem er sich ausgepowert hat ca. 1 Std rein und dann ab in eine Hundebox und klappe zu.
Das tut dem Hund extrem gut, dort kann er abschalten. Allerdings solltest du Ihn zunächst mal an eine Box gewöhnen das sie für ihn etwas positives darstellt mit futter etc. und die box sollte evtl. sogar in einem raum sein wo er dich nicht beobachten kann am besten gehst du mal in eine hundeschule, dort kann dir das sicher erklärt werden
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Zitat
Hallo Korny, wir hatten als ersten Hund einen Sheltie, wird ja auch Mini-Collie genannt...! Also ich kann sagen, er war "sehr anstrengend". Er musste sehr viel Kopfarbeit bekommen, um zufrieden zu sein. Und 2 Std. Spaziergang...und der nächste aus der Familie zog sich an , um das Haus zu verlassen....unsere Vierpfote stand bereit, er wäre immer mitgegangen!! Radtouren waren für ihn der Gipfel des Glücks...und immer voraus! Manchen Weg lief er 2-3 x...immer vor und zurück. Er wurde 13 Jahre alt und erst im letzten Jahr schwächelte er...! Also...auf Fitness-Jahre für dich und Hund!Naja, wenn man sich den Hund so heranzieht...
...meine Hündin würde auch nach 5h Gassi aufspringen wenn ich mich anziehe. Es ist egal, ob sie eigentlich totmüde und geschafft ist...hauptsache sie kann bei mir und meinem Freund bleiben. Da ist es an uns Menschen einzugreifen und das in die Richtigen Bahnen zu lenken, anstatt dem Hund dann noch mehr Action zu bieten.
ZitatNaja dass der Collie dann immer viel Bewegung braucht weiß ich.
Und genau das ist Quark. Der Hund braucht auch nicht mehr Bewegung wie andere Hunde. Er braucht halt etwas fürs Köpfchen...das aber nicht pausenlos.
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ich hab auch so eine rakete hier und die ruhe in der wohnung wollte schwer erlernt werden.
aber es geht mit konsequenz.
ganz wichtig - das schlechte gewissen abschalten! am anfang hat man das nämlich ständig, weil man denkt, das der hund jetzt viiiiel zu wenig aufmerksamkeit bekommt. aber es ist ganz wichtig, dass man auch mal sachen für sich macht, ohne den hund gross zu beachten. den schickt man auf den platz und gut ists. und so oft wieder zurück auf den platz bis er auch liegen bleibt. wie die anderen schon schreiben - du bist nicht der animator deines hundes, aber das muss er auch erst lernen.geduld und konsequenz
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Zitat
Grüße,
dein Hund ist nicht unterfordert sondern ÜBERfordert.
2 Stunden spazierengehen und zusätzlich dein Programm ist für einen (fast) 6 Monate alten Hund definitiv viel zu viel.
Dein Hund ist dann einfach total überdreht und du solltest dringend das Programm runterfahren und deinem Hund Auszeiten geben und ihm beibringen Ruhe zu halten
gruß
sabinegenaus so

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