"Bürste" machen ja oder nein???
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Hallo,
nun habe ich 2 unterschiedliche Meinungen über das Bürste machen gehört.Die 1te:ne laß ihn man,das darf er solange er nicht direkt den anderen Hund angreift ist das ok,ist ja nur ne Warnung für den anderen Hund.
Die2te:Gewöhn ihm das bloß ab,das ist ein Zeichen von starker Aggression.Und er soll das nicht mehr machen.
So diese beiden Meinungen kommen von 2 Tiertrainern und ich bin verunsichert welche denn nun richtig ist.
Ich denke das es ok ist wenn er eine Bürste macht damit drückt er sein Unbehagen aus.
Bin etwas ratlos was nu richtig ist und was falsch.
Bitte um Meinungen.Wie haltet ihr das??
P.S muß dazu sagen das Snuup(2,5 Jahre) nach schlechten Erfahrungen in jedem Hund erstmal einen Feind sieht und ich mit dem Trainer dabei bin das zu ändern. -
8. Oktober 2010 um 18:32
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"Bürste" machen ja oder nein??? - Vor einem Moment
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Wie willst du ihm denn das Bürstemachen verbieten?
Ich würde an seiner Unsicherheit arbeiten, ja. Aber ihm nicht das Bürstemachen verbieten. Es ist ein Ausdruck seiner Erregung und ggf. seiner Unsicherheit. Sprich wenn die verschwindet/geringer oder gehändelt wird, verschwindet die Bürste auch oder wird zumindest seltener.
Ich finde, man muss bei den Ursachen unterscheiden, warum ein Hund nach vorne geht. Denn das Nachvornegehen ist doch das Problem, nicht die Bürste, die macht ja erstmal nichts.
Einen unsicheren Hund würde ich stabilisieren, einen pöbelnden Hund eher restriktiv zurechtweisen - zB. Ich finde, man muss das Verhalten in seiner ganzen Verhaltenskette beurteilen, nicht nur eine einzelne Aktion rauspicken. -
Hallo!
Die Bürste ist ein Kommunikationsmittel - ich würde es niemals unterdrücken wollen. Sie zeigt den Gemütszustand des Hundes an. Aber, natürlich, kann die Bürste mit Aggression einhergehen. Wichtig ist dabei die Intensität. Je mehr Angst/Unsicherheit/Aggression desto mehr Haare werden sich aufstellen. Wenn man sicher weiß, dass "Bürste aufstellen" VOR einer starken Aggression auftritt, würde ich die Situation unterbrechen - damit der Hund runterkommt. Doch generell verbieten würde ich es nicht. Bei meinem Hund zeigt Bürste aufstellen u.a. auch Wild im Wald an.
LG
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Meinem Angsthund darf ich nichtmal ein Geschirr anlegen, damit er seine Bürste deutlich zeigen kann. Sie ist ein wichtiges Kommunikationsmittel.
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Ja Snuup ist auch so ein Angsthund,sehr unsicher,aber wir arbeiten daran.
Ich denke auch das es falsch wäre ihm das mit Gewalt ab zu gewöhnen denn anders gehts nicht. -
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meine Hündin hat oft ne Bürste, wenn sie skeptisch ist, bei neuen Hunderunden etc.
na und?
sie kommuniziert mit Bürste, Bellen und Knurren
aber an ihrer Körpersprache ist nichts bedrohnliches und zu nem Streit kams auch noch nie mit nem andern Hund
wenn ich dem Hund abgewöhne zu kommunizieren, förder ich höchstens hilflose Agression
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Zitat
Wie willst du ihm denn das Bürstemachen verbieten?
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Hab ich mich auch grad gefragt.
Mein Hund kommuniziert auch via Bürste, Bellen und Knurren und ich werd den Deubel tun und ihm dies abzugewöhnen.
Wie meine Vorposter schon schrieben, Bürste ist ein wichtiges Kommunikationsmittel mit Warnfunktion und nichts bedrohliches.
Birgit
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Also meine Hündin hat immer 'ne Bürste, wenn sie neue Hunde ohne Leine trifft und manchmal auch bei bekannten Hunden, wenn es mehrere auf einmal sind, dabei findet sie eigentlich alle Hunde toll, mit denen sie spielen kann. Sie ist auch in keinster Weise aggressiv, wenn sie die anderen Hunde mal kurz beschnuppern konnte, legt sich die Bürste auf den nächsten 50 Metern auf jeden Fall, meist schon deutlich früher.
Mir ist es lieber, sie steht mit Bürste und geht vorsichtig auf andere Hunde zu, als wenn sie bellen und knurren würde, bevor sie zum Angriff übergeht. Da lieber 'ne Bürste, sie ist dann für ein paar Meter "mein Igel" und danach wird fröhlich gespielt, einträchtig nebeneinander geschnuppert, usw.
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Ich denke hierzu sollte noch erwähnt werden, dass das Bürste machen nicht sofort Aggression bedeutet. Meine macht auch öfter ne Bürste, aber nur so 30 cm ab dem Kopf...bedeutet bei meiner in dem Fall nicht ich beiß dich gleich, sondern eher ich bin unsicher / habe Angst. Sie ist dann sehr vorsichtig. Bei echter Bedrohung hat sie ne Bürste bis zur Rute.
EDIT: Wollte dich gar nicht zitieren Manu
P.S. Frag doch bitte den einen Trainer mal, warum genau er die Bürste verbieten will. Es ist doch nur eine Reaktion auf einen Reiz, also ein Symptom, du möchtest ja die Ursache bekämpfen

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Ich sehe den Trend mit Erschrecken, dem Hund seine Kommunikationen abgewöhnen/aberziehen zu wollen. Sei es das Knurren, oder wie hier das Bürste machen. Das wäre als ob wir Menschen uns abgewöhnen müssen Mimik und Gestik zu verwenden.
Ich finde sowas unmöglich und das geht eindeutig zu weit.
Wann kommen die ersten Anfragen darüber, wie man einem Hund das Wedeln abgewöhnen kann.... Obwohl eher nicht, denn damit verbindet man ja was positives... Soll heißen: Alles was negativ behaftet ist (wie Knurren, Fletschen, Bürste machen) soll abgewöhnt werden, damit der Mensch auf einem Ponyhof der Liebe leben kann.
Ich halte davon definitiv nichts.
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