Rechte für "Verkäufer" bei Schutzvertrag?
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Hej, also ich bin etwas irritiert. Wie kann man denn auf die Idee kommen, einen Welpen zurückzufordern, weil es der Hündin schlecht geht? Du hast den Hund verkauft (oder abgegeben) und nun ist es dein Job, die Hündin abzulenken und zu beschäftigen. Der Welpe gehört dir nicht mehr.
Das hört sich hier für mich sehr unprofessionell an, sorry. Du willst einfach nur den einfachen Weg gehen, nichts investieren...????
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Hallo,
hast du hier Rechte für "Verkäufer" bei Schutzvertrag? schon mal geschaut ?*
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Mal ganz nüchtern von der rechtlichen Seite gesehen: Der Hund gilt als Sache, daher unterliegt er den normalen gesetzlichen Vorgaben für Kauf/Verkauf §433ff. BGB.
Du bist verpflichtet, den Welpen frei von Mängeln zu übergeben, der Käufer ist verpflichtet, den Kaufpreis zu zahlen und den Welpen abzunehmen.
Nicht mehr und nicht weniger.Klingt hart, aber das ist so. Überleg mal, wieviele Hündinnen da durch mussten und was das für ein Chaos geben würde, wenn jeder Züchter auf einmal sagen könnte: "Tadaaa, da bin ich und will den Welpen zurück!"
Sucht Euch einen guten Trainer, der Euch zeigt, wie ihr Eurer Hündin am Besten helfen könnt. Eine Garantie, dass Eure Hündin auf einmal wieder die Alte ist, wenn einer der Welpen wieder da ist, gibt es bei Deiner Methode auch nicht!
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Da du ja einen Schutzvertrag, also keinen reinen Kaufvertrag hast, kannst du nur hoffen, daß irgendjemand gegen den Vertrag verstößt. Eine andere Möglichkeit hast du nicht, einen der Welpen zurück zu bekommen.
Und das ist auch gut so.
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Will dir wirklich nicht zu nahe treten,
aber ich an Stelle der neuen Hundeeltern würde dir im besten Fall nen Vogel zeigen.
Wenn ich dran denke das wir unseren Stinker nach 1 Woche wieder hätten abgeben sollen-no Way.Und zu der Bindung an das neue "Rudel":
Selbst wenn der Kleine noch keine starke Bindung ausgeprägt haben sollte-wie sieht es denn mit der aus die die Menschen zu ihrem Welpen schon aufgebaut haben?
Bei uns war nach ein paar Stunden so als hätte Aiko schon immer zu uns gehört.
Hast du da schonmal drüber nachgedacht?
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Es gibt leider keine rechtliche Grundlage für einen Schutzvertrag. Soweit ich weiß, gelten für Tierheim/Schutzorganisationen Sonderregeln, aber Privatpersonen können nicht auf solche Verträge pochen, auch wenn wir in Deutschland das Recht der Vertragsfreiheit haben.
Eine gerichtliche Durchsetzung der Rückgabe halte ich für sehr unwahrscheinlich, vor allem müsste dann nachgewiesen werden, dass der Welpe im neuen Zuhause nicht artgerecht gehalten wurde etc.Einfach zu sagen "Ätschbätsch, ich will ihn wieder zurück!" geht nicht.
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Probier es doch mal über Bachblüten. Hat damals bei meinem Pferd sehr gut geholfen und kenne auch genug Hunde, die gut drauf ansprechen. Meine brauchte es noch nicht. Kann dir da gerne wen empfehlen.
Zum Rest: ich sag mal nix.
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Naja.
Wer "züchtet" sollte sich VORHER GRÜNDLICH informieren, was eine Trächtigkeit für Auswirkungen haben kann.
Dann ist das Handeln, WENN was eintrifft ja kein Problem. Und bei solchen Problemen steht einem (sollte zumindest) der Zuchtwart an der Seite und zwar mit Rat und Tat!
Wir haben einen richtigen kaufvertrag. Der einige "Knebel" ist eben, dass wir der Züchterin bei Verkaufsvorhaben Bescheid geben müssen UND ihr ein Vorkaufsrecht gewähren müssen (okay... sollte ich Alanna verkaufen müssen würde ich eh erst Andrea fragen ob sie Alanna nehmen kann).
Die Idee mit dem Therapeuten find ich gut.
Evtl mit Globulis? arbeiten?Was heisst denn teuer?
Mein Hund bedeutet mir sehr viel ein "zu teuer" gibt es da nicht!
Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder Züchter plöltzlich einen Welpen zurückfordert, nur weil er es versäumt hat sich über evtl Verhaltensänderungen nach einem Wurf bei der Hündin zu informieren?
Arbeitet dagegen. Tut was. Ihr wisst doch am besten was eure Hündin gerne macht. Baut sie wieder auf (Wurf und grossziehen der welpen ist enorm anstrengend und auslaugend für eine Hündin).
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Hab ich das richtig glesen, dass die Trennung gerademal 1 Woche her ist? Wie kann man den da von einer Verhaltensstörungsprechen
Nach drei Tagen schon die neuen Besitzer angerufen - warum gebt ihr eurer Hündin nicht einfach Zeit, die bekommt doch mit was ihr euch wg dem Welpen für nen Stress macht, das hilft ihr bestimmt nicht :/Zu dem Satz:
ZitatKann doch nicht sein, dass wir jetzt einen neuen Hund für sie suchen müssen damit sie uns nicht eingeht?
Ähhm..selbstverständlich kann das sein - eure Hündin, eure Verantwortung, euer Problem, ganz einfach!
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Mich würde mal interessieren ob der Themenstarter sein Denken überdacht hat...
Bin übrigens ganz eurer Meinung und ich denke, dass man ihr nur neu Aufgaben geben muss, mit Ruhe und Geduld wird das schon wieder.
Was hast du eigentlich dagegen einen anderen Hund zu nehmen?
lg
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Hallo, es ist ganz normal das Euere Hündin den Welpen vermißt. Das gibt sich aber wieder, wo würden denn alle Hündinnen bleiben die Ihre Welpen abgeben. Die Natur hat es doch so eingerichtet das nach 8-10 Wochen die Kinder aus dem haus gehen, bestimmt ohne Verhaltungsstörung.
Sigrid
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