Mein Hund und ich benötigen HILFE

  • Huhu,
    das wäre ja mein Alptraum (mein Hund hat ein wenig ähnliche Anwandlungen). Ich denke, dein Leo hat keine Angst vor deinem Lebensgefährten, sondern er möchte dich beschützen oder dich nicht teilen. Bitte nicht denken, er wär jetzt der "arme Kleine" wegen Umzug oä. Es ist ein Terrier, die mental normalerweise recht stark sind! Zudem sich das Problem mit "Mann vertreiben" ja auch schon vor dem Umzug gezeigt hat, wenn ich richtig verstanden habe.
    Solange du dich sorgst und dein Lebensgefährte unsicher/"schüchtern" gegenüber dem Hund ist, wird das nichts werden.
    Auslastung (ja, warum geht ihr nicht mehr spazieren??) und Grenzen aufzeigen wäre schön, das erste, was ich unterbinden würde, wäre ja die Rammelei, das ist sicherlich nicht sexuell motiviert.

    Macht euch dabei auf Widerworte seitens des Hundes gefasst. Könnt ihr das ab oder kriegt ihr dann Angst?
    Auf jeden Fall solltet ihr einen Trainer hinzuziehen. Es muss mit dir UND mit deinem Lebensgefährten gearbeitet werden.

    Viele Grüße, viel Erfolg
    Silvia

  • Komme ganz aus deiner Nähe, hätte einen Hundetrainer, bei dem ich persönlich noch nicht war, aber viel Gutes von ihm gehört habe, der auch bei einem Telefonat ziemlich kompetent klang...

    Dieser wohnt aber ca. 1 1/2 Stunden weit weg und würde sicherlich Anfahrtskosten nehmen, oder du fährst dort hin...
    Pro Stunden kostet er 35 €.. falls du Interesse hast such ich gerne mal die Website raus...

  • Dein Ex-Mann hat gearbeitet und Du warst für den Hund und die Kinder da.

    Offensichtlich bist Du für Deinen Hund die absolute Bezugsperson! Das er Dich verteidigt, liegt da nicht so fern. Manche Menschen würde behaupten er sieht Dich und sich selbst als das Alphapärchen und duldet daher niemanden in Deiner Nähe - das würde ich jedoch nicht sagen.

    DU musst dem Hund zeigen und lernen, wie der Hase läuft. Nach so vielen Jahren im Haus mit Garten, wäre ich auch gestresst, wenn dann völlig neue Menschen und Tiere da sind = rammeln... Du sagtest ja selbst, dass er der Chef im alten Garten war und nun muss er teilen = Stress = rammeln und grummeln.

    Ich verstehe nicht, warum ihr nicht spazieren geht!?! Zu viele Haus mit Gartenbesitzer denken der Garten alleine reicht und siehe da...

    NEIN, der Garten alleine reicht eben nicht! Geht mit ihm raus!!! Mir scheint er hat regelrecht verlernt mit unterschiedlichen Dingen (Personen, Tieren, Gegenständen...) umzugehen. Geistige Auslastung ist ebenso wichtig wie körperliche!

    Und natürlich ein Trainer!!! Rede mit dem Trainer ob ihr einen Pauschalpreis machen könnt, dann wirds billiger! Also wir würden für eine Einzelstunde 25,- zahlen. Da wir allerdings große Probleme hatten, haben wir 3 Monate mit 3-4h/Woche für 250,- bekommen. Anfangs mehr Stunden gegen Ende dann nur 1-2h/Woche.

    Viel Erfolg!!!

  • Sorry für die vielleicht harten Worte, aber warum lässt Du es zu, dass Dein Freund den Hund ins TH bringt???
    Das wäre -wenn überhaupt- Dein Part, so hart das auch werden würde.
    Soviel bist Du ihm mindestens schuldig, aber dass Du es nicht übers Herz bringst, sollte Dir auch zeigen, dass Du selbst nicht überzeugt von der TH-Lösung bist -also lasst das-.
    Bitte!!!!!

    Es sind einige Dinge durch Euere Schuld aus dem Lot geraten daher bitte nehmt die Vorschläge der Vorschreiber an, sucht einen Trainer und arbeitet mit dem Hund daran. Vor allem Dein Freund sollte sich damit beschäftigen, wie er dem Hund gegenübertritt, vielleicht bedroht er ihn ja unbeabsichtigt (z.B. über den Hund beugen beim Streichelversuch).
    Allerdings bist Du da natürlich auch gefragt, Du wirst Dein Verhalten dem Hund gegenüber ebebfalls ändern müssen.
    Nur Garten lastet Deinen Terrier nicht aus, er braucht Arbeit und Umerziehung.

    Das was Dein Freund -mit Deiner Zustimmung- vor hat, hat der Wuffel nicht verdient.
    Bin todtraurig :sad2:

  • Hallo!

    Das klingt jetzt vielleicht hart, aber ich denke das musst du verkraften. Denn, wenn ihr den Hund ins TH bringt wird er dort mit Sicherheit eine ganze Weile verbringen. Ein neues Zuhause zu finden wird schwer. Willst du das???

    An eurem Problem müsst ihr arbeiten. und in erster Linie muss der Hund erst einmal ausgelastet werden. Kaum ein Hund gibt sich mit dem Zustand zufrieden, dass er nur in den Garten darf. Das müsst ihr ganz dringend ändert!
    Sucht euch etwas, was den Hund geistig und körperlich auslastet. Wie wäre es mit Nasenarbeit? Ihr könntet z.B. das Futter im Garten oder draußen irgendwo verstecken. Nur achtet bitte darauf, dass die anderen Hunde dann nicht in der Nähe sind. Futterneid kann wieder Konflikte schühren.

    Vielleicht wäre auch das longieren etwas für euch. Das könnte dein Lebensgefährte mit dem Hund machen. Vielleicht bringt es die beiden ein Stück näher.

    Und ganz ehrlich! Sollte mein Freund auf die Idee kommen meinen Hund abzugeben, wäre es für mich ein Trennungsgrund! Uns gibt es nur im Doppelpack!

    Im Ernst, sucht euch Hilfe und arbeitet daran. Im Zweifelsfall, wenn gar nichts mehr geht könnt ihr immernoch nach einer anderen Lösung suchen. Das TH wäre für mich dabei eine Option.

  • Sucht euch unbedingt einen Trainer, und zwar schnell!

    Der Hund muss ausgelastet werden. Garten alleine reicht da nicht aus. Ich hab auch einen Jack Russel zu Hause, ich weiß was das für Energiebündel sind. Also geh mit ihm raus, geh mit ihm joggen, Fahrrad fahren, beschäftige ihn. Lass ihn im Garten nach Leckerchens suchen, meiner liebt das. Das ist auch etwas, was dein Freund mit ihm machen könnte, damit die beiden eine Bindung aufbauen.

    Das rammeln würde ich unterbinden. Über eine Kastration würde ich nachdenken, wenn die Hündin unkastriert ist und es wirklich zu Nachwuchs kommen könnte.

    Könnte mir vorstellen, dass der Hund dich beschützen will, weil er denkt, dass du das alleine nicht kannst. Tritt dem Hund gegenüber souverän auf. Aber das ist etwas, was der Trainer vor Ort besser beurteilen kann, als wir aus der Ferne.

    Bring ihn BITTE nichts ins Tierheim, in seinem Alter wird er vermutlich keine neue Familie mehr finden. Das wäre zu schade um den kleinen Kerl.

  • Für eine Trainerstunde müsst ihr, schätze ich, ca. 50 Euro rechnen. Auch wenn ein Jacky klein ist, hat er mehr Energie als 5 Schäferhunde zusammen. (und innerlich ist er auch mindestens so groß ;) )
    So wie ich die Lage einschätze, ist bei euch grundlegend im Umgang mit dem Hund was völlig schief. Mit 5 bis 10 Trainerstunden solltet ihr deshalb schon rechnen - mindestens.

    Günstiger als teure Trainer ist ggf. ne Mitgliedschaft im Hundeverein.


    P.S.
    was ihr - zusätzllich zu einem guten Trainer! - ausprobieren könnt:


    Der Hund kriegt sein Fressen nur noch und ausschließlich durch deinen Freund aus der Hand.

    Und dein Freund übt mit ihm grundlegende Dinge zur Hundeerziehung, beschäftigt sich mit dem Tier.

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