Neuer Hund und Tierärztin sieht Gefahr wegen Kindern

  • Hallöchen,

    vor 2 Wochen ist unser Labbimix Jake bei uns eingezogen. Es ist ein Rüde und er ist ca. 7-9 Monate alt. Wir haben 2 Kinder, 1 und 3 Jahre alt.
    Zu Jakes Vorgeschichte kann man nicht viel sagen, er hat wohl seine kurze Lebenszeit im Auto verbracht - keine Spaziergänge, kein Spielen, kein Sozialverhalten...
    Allerdings läuft er super an der Leine, macht Sitz und Platz und das abrufen klappt auch immer besser. Bisher ist er zu unseren Kids total lieb. Bzw. er beachtet sie kaum. Er ist sehr verspielt, kennt kein Ende. Aber das finde ich für das Alter völlig ok.

    So, nun zum eigentlichen "Problem":
    Wir haben ihn unserer TierÄ vorgestellt. Als mein Mann mit ihm die Praxis betrat und Jake die TierÄ gesehen hat, hat er sofort angefangen zu bellen. Daraufhin meinte sie, das wäre ein untypisches Verhalten (zumal wir ihn erst wenige Stunden hatten) und wir sollten uns das gut überlegen ob wir ihn behalten wegen den Kids, weil er wohl ein sehr dominanter Hund wäre?!
    Er macht das auch beim Spaziergang öfters mal. Einfach mal jemanden anbellen der ihm über den Weg läuft.

    Ansonsten ist er wie gesagt wirklich lieb. Und klar, meine Kids würde ich mit KEINEM Hund alleine lassen. Egal wie lieb und nett der Hund ist.

    Muss ich mir jetzt wirklich Sorgen machen, oder hat unsere TierÄ einfach nen Knall?

    Viele Grüße
    Tamara


  • In Sachen Hundeverhalten würde ich der Frau nix glauben, die scheint ja überhaupt keinen Schimmer von Hundeverhalten zu haben... :hust:

  • Ähm, sorry aber was hast du den für eine Tierärztin?

    Sie weiß doch überhaupt nicht, ob der Hund davor vllt schon mal schlechte Erfahrungen mit Frauen in weißen Kitteln gemacht hat? Oder mit Räumen, in denen Stühle in Reih und Glied im Kreis stehen und es nach allen möglichen Tieren riecht?

    Ich finde das eigtl ziemlich frech und dumm, so eine Aussage. ich kann dir aus der Ferne nicht sagen, ob dein Hund für deine Kinder gefährlich ist, aber so wie du es beschreibst, würd ich mir da keine Gedanken machen. Mein Hund hat z.B. ein Problem mit Männern und hatte vermutlich auch schlimme Erfahrungen mit solchen gemacht. Wenn mich auf der Strasse ein Mann anspricht, dann bellt er auch... dran vorbeilaufen ist kein Problem, aber er darf nicht reden und ihn ansehen.

    Ich hoffe die Aussage von deiner TÄ verunsichert dich jetzt nicht und du überträgst die Unsicherheit auf deinen Hund.

    Viel Spaß weiterhin mit deinem Hund und wenn du es genauer wissen willst, such dir lieber einen kompetenten Hundetrainer.

  • Hallo Tamara,

    ich persönlich halte die aussage der Tierärztin für überzogen,wie du schon schriebst würdest du niemals den Hund mit den Kids allein lassen ,das ist auch super so .

    Wenn Jake noch nichts oder nur sehr wenig kennen gelernt hat ist sein verhalten völlig ok .
    Er muss ja noch lernen wer oder was für ihn gut ist ,ihr könnt ihm dabei eine große Hilfe sein indem ihr ihm die nötige Sicherheit gebt.

    Ich finde ihr seid auf einem guten Weg :gut:


    Ich wünsche euch viel spass mit Jake !!!

  • Hallo,

    beim nächsten Besuch wird sie Euch dringend zur Kastration raten... :headbash:

    TÄ sind in Sachen Hundeverhalten nicht wirklich die kompetentesten Ansprechpartner (in Ernährung übrigens auch nicht).

    Vergiß die Aussage einfach.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • Also bei uns ist es fast identisch.
    Unseren Hund haben wir seit er 9 Monate alt ist (jetzt ist er 17 Monate). Er kommt ursprünglich aus Spanien und kennt halt nicht so viel.
    Er hat am Anfang auch alles uns jeden angebellt,sogar Kinder und alte Damen.
    wir haben auch 2 Kinder im Alter von 2 und 4 Jahren.
    Ab und zu kann es passierren,dass er die KIds mal anknurrt,wenn er seine Ruhe haben will,aber dass ist gaaaanz selten, und dann auch begründet.
    Ansonsten ist er der beste Freund (fast ein Bruder) für die Kinder den man sich vorstellen kann. Der Kleine ist sehr wild, er drückt den Hund, er setzt sich auf ihn, er ist wild, er hat schon ein paar mal anden Ohren gezogen etc. Natürlich unterbinde ich das IMMER, bevor hier gleich noch ein paar meckereien kommen ;)
    ABER unser Hund liebt gerade den Jünsten, er geht ihm nie aus dem Weg, er latscht sogar treu hinter ihm her,wenn er gerade wieder geärgert wurde von ihm.
    Sowas kann man meiner Meinung nach überhaupt nicht verallgemeinern.

    Jetzt hat sich unser Hund auch unterwegs super gebessert, er knurrt wirklich nur noch evtl Abends Männer an, die mir selber nicht geheuer sind.
    Beobachte ihn einfach weiter, wie er auf die Kids zugeht, und lass sie natürlich nicht zusammen alleine

  • Zitat

    Allein wegen dieser Aussage würde ich den Hund nicht wieder abgeben. Das Anbellen von "Fremden" ist eher eine Geste der Unsicherheit, weniger der Dominanz.


    sehe ich genauso, da es bei unserem auch eher die Unsicherheit war

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