Total Überfordert!
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Nightstalcer -
26. Juli 2010 um 22:12
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Und zwar nicht ich, sondern mein Hund.
Ich hatte schon öfter berichtet, dass er sich in neuen Umgebungen ganz schwer konzentrieren kann, aber das scheint bis zu einem gewissen Grad aber normal zu sein.
Dennoch ist es bei Lucky zu extrem und ich habe keine Ahnung, wie ich sowas händeln soll.Zum einen kann man nirgendwohin fahren. Wir sind ans Wasser gefahren, um mal mit ihm zu schwimmen. Schon beim Aussteigen war er nur im Stress, die anderen Hunde wurden angebellt, er wusste nicht, was er tun sollte.
Im Wasser ging es dann, doch schon nach 10 Minuten wurde jeder Wasserspritzer angebellt und nach ihm geschnappt (nicht auszudenken, wenn er zu den Kindern gegangen wäre, was wir verhindern konnten, indem wir ihn immer abriefen).Erholung hatten wir nicht, ich hatte alle Hände voll zu tun, den Hund im Platz zu lassen. Er ist total irre geworden, hat nur noch gebellt und ich konnte ihn überhaupt nicht beruhigen.
Im Endeffekt sind wir nach kaum einer Stunde wieder gefahren.Nun mag einer sagen : Es ist nur ein Ausflug gewesen, aber das passiert immer! Und allen Umweltreizen kann man nicht ausweichen, wenn man möchte, dass der Hund noch anderes sieht als den Wald und unser Haus.
In der Hundegruppe ist er auch gestresst, aber er ist nicht so schnell überfordert, sie scheinen ihm Sicherheit zu geben, aber auch hier nach einer Weile (hier kann er auch mal ne Stunde aushalten oder zwei) wird er unruhig und bellt pausenlos. Wir haben an einem Strand gegrillt und letztendlich habe ich seine Transportbox aus dem Auto geholt, um ihn überhaupt ruhig zu kriegen.
Das schlimmste daran ist nämlich, dass er nicht mehr kann, aber nicht abnhält oder sich hinlegt.
Wenn man ihn anleint bellt er nur und kriegt auch keine Ruhe.
Und wenn ich ihn rennen lasse, ist er genauso gestresst und rennt sich die Pfoten blutig.Das geht nicht mehr und ich brauche jetzt hilfe und nen Ansatzpunkt, damit dieser Hund irgendwann auch mal wo anders als Zuhause entspannen kann und sich nicht noch zu Tode stresst.

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26. Juli 2010 um 22:12
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Total Überfordert! - Vor einem Moment
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wichtigste frage vorab - ist der hund gesund? sind die schilddrüsenwerte in ordnung?
wenn ich mich richtig erinnere, habt ihr den hund etwa im dezember(?!) geholt - war es da auch schon so schlimm?
übt ihr gezielt das ruhig bleiben und stimmt aufenthaltsdauer etc auf den gemütszustand des hundes ab, oder kommt hund einfach bei den familienaktivitäten mit und muss dann aushalten? anders gefragt: tastet ihr euch systematisch heran und erarbeitet euch die ruhe, oder werft ihr ihn mehr oder weniger ins kalte wasser? -
Hi night,
Du bist ja schon selbst lang dabei, was ich hier gelesen hab soweit zusammengefasst:
- Schilddrüse
- Mais im Futter
hast Du das schon geklärt?- wie bist Du selbst drauf? Hektiker oder eher gemütlich?
(Edit: mein ich nicht bös, aber je mehr Du angenervt oder ungeduldig bist, färbt es auf Hund ab, der Spruch: "Wie der Herr, so´s Gscherr" hat schon seine Berechtigung)- Was machst Du um Deinen Hund auszulasten?
Wie man an der Zeichnung unseres Hundis sieht, steckt da irgendwo HSH drin. Angeblich haben BSH und HSH den gleichen Ursprung. Ich mag jetzt nicht auf irgendwelche Zuchtspezialitäten eingehen. Trotzdem denke ich mittlerweile, dass Kopfarbeit gefragt ist.
Was ich super finde ist "Mantrailing". Ich schreibs in "", weil das was wir machen auch die "für Arme" - Variante ist. Erstmal muss das Kommando "Such" sitzen, damit Hund weiß, was er tun soll. Wir machen Zuhause aus, wen wir besuchen wollen. Treffpunkt dort in spätestens einer halben Stunde. Männe geht voraus und versteckt sich irgendwo auf dem Weg und wir versuchen ihn zu finden. Das macht voll Spaß.
Fußarbeit zum Runterkommen find ich auch ganz gut. Man bleibt in Bewegung, aber Hund muss sich auf Dich konzentrieren.
Oder Balancierspiele
Zuhause ein Leckerlie aus einer Klickbox fieseln oder Futter in eine leere Plastikflasche.
Pushende Beschäftigung wie Ballspiele würd ich im Moment lassen.
Ach ja, und tröste Dich, wenn Du immer wieder bei der Disziplin motivieren musst. Weil eins hab ich gelernt. Diese Hunderassen haben nicht den "Will-to-please" wie manch andere.......
vielleicht kennst Du sie auch, die
"Muss-das-jetzt-sein?" und "Für was ist das jetzt bitteschön gut?" - Blicke..... -
Nein, ich habe die Schilddrüse noch nicht untersuchen lassen, weil es bisher keinen Grund dafür gab.
Ob er anfangs genauso war?
Schwer zu sagen, er musste ja erstmal sich hier einfinden. Aber das Neue Umgebungen für ihn aufregend sind, war schon immer so.
Und nein, ich schleife ihn nicht überall hin mit, aber ich kann auch nicht nur in unserem Wald spazieren gehen.
Momentan ist am Wochenende eben immer Hundetreffen angesagt. Ich habe schon überlegt, das sein zu lassen, aber wenn er die anderen Hunde um sich hat, ist er nicht ganz so schnell gestresst.Und da ihn ja zum Teil schon die Anwesenheit anderer Personen (z.b mein Freund beim Gassigehen) stresst, ist das einfach nicht zu vermeiden.
Aber ja, unseren Strandausflug haben wir abgebrochen.
Ich weiß nur nicht, wie ich ihn daran gewöhnen soll.Mais ist nicht im Futter enthalten, da ich Fertig-BARf füttere und da ist kein Getreide drin.
Auslastung des Hundes ist hier eher nicht das Thema, da er ja nicht voller Übermut so durchdreht, sondern schlichtweg die Tatsache, dass dieser Hund mit neuen Einbdrücken nicht zurechtkommt.
Das ist mir schon in der Hundeschule aufgefallen, aber da dachte ich noch, dass wohl jeder Hund anfangs erstmal unkonzentriert ist.
Aber das jetzt geht zu weit.
Er läuft sich blutig,. weil er selber nicht Pause machen kann, wenn er nicht mehr kann.Und Hundesport ist geplant, aber dafür muss erstmal der Grundgehorsam sitzen, das ist noch nicht der Fall.
Da ich Vollzeit arbeite, dauert sowas eben alles ein wenig länger...Was kann ich jetzt noch machen, außer ne Faltbox und Pfotenschuhe zu kaufen? Die verhindern zwar den Schaden, aber Ursachenbekämpfung ist was anderes.
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lotuselise hat Recht, lass bitte mal die Schilddrüse mit allen Werten überprüfen.
Und schau Dir mal die Barf-Zusammensetzung an. Hast Du vielleicht was jodhaltiges mit einem Kraut kombiniert, dass den Stoffwechsel beschleunigt?
Birgit
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night frag mal bei gelegenheit Krambambuli, vielleicht kann sie dir einen rat geben. soweit ich weiß, hat sie einige malis um sich rum.
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Bevor ich gebarft habe, war er ja auch schon so, daher gehe ich nicht vom solch einer Ursache aus, sondern eher von einem Defizit in der Prägezeit.
Das mit der Schilddrüse werde ich überprüfen lassen, kann so etwas denn solche "Verhaltensstörungen" auslösen?
Ich kenne es nur, dass sowas wie Hyperaktivität passieren kann, aber dem ist ja nicht so.
Zuhause ist er bis auf, wenn wir Gassi gehen wollen sehr ruhig und auch beim spazieren bei uns im Wald ist er ganz anders als z.b in der Stadt oder wenn mein Freund dabei ist.Aufgedreht ist er, wenn wir mit einem Ball üben (Ball als Belohnung für Gehorsam), aber das ist nicht dasselbe wie die Situation am See oder am Strand neulich.
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Plan B nach der Schilddrüse wäre für mich der Tierheilpraktiker. Ich gehör nicht zu der Fraktion: "Wenn Du ein Problem hast, schmeiß Dir was ein und das Problem ist gelöst".
Wenn die Umwelt auf ihn Momentan einprasselt wie ein Hagelschauer, könnt ich mir allerdings eben schon vorstellen, dass eine gewisse Dämpfung erfolgversprechend sein könnte. -
Darf ich mal fragen wer den Hund betreut, wenn du arbeiten bist?
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Vielleicht kann ich ja auch helfen hab ja auch ein hyperaktives Monster.
Also mein Motto lautet ruhe ruhe ruhe. Und sehr wichtig ich selbst muss ruhig sein.Also bei mir fängt es schon beim rausgehen an, sie möchte gerne abdrehen wenn sie angeleint ist, die Tür öffnet sich aber erst wenn sie ruhig sitzt und mich anschaut. Im Treppenhaus gehen wir ganz gemütlich runter, zwischendrin teste ich ihre aufmerksamkeit und dreh auch mal um, bemerkt sie es ist sie wieder an meiner Seite und wir gehen zu Tür, wenn nicht rennt sie halt in die Leine. Sobald wir auf der Straße sind machen wir, ich nenne es die Gammelübung, heißt wir gehen sehr langsam, Kommando is komm, Anfangs hat meine dabei viel gemosert und gejammert, nachdem Motto boah ey das geht net ich will laufen und schaffen. Auch bei dieser Übung ist wichtig sich nicht von der Hektik des Hundes anstecken zu lassen. Ich gehe also ein paar Schritte ganz gemütlich merke ich das die Aufmerksamkeit des Hundes von mir abschweift, mache ich einen langsamen Rückwärtsschritt und dreh mich um, bemerkt sie es und folgt gibt es ruhiges lob. Wir gehen dann weiter, schaut sie mich zwischendrin immer ma wieder an, bleib ich acuh mal stehen und starre in die Luft. Und diese Übung wird so lange gemacht bis der Hund ruhig ist. Und entspannt, ich bin ehrlich anfangs stand ich manchmal über eine 1h da und bin auf 100m hin und her gekrochen und das nur vor meiner Haustür. Inzwischen fahre ich gezielt in Fremde gebiete und mache diese Übung dort auch. Wenn dein Hund auch nur annähernd so is wie meiner wird er allein schon von dieses entspannungsübungen totmüde sein. Für meine ist Entspannung die Höchststrafe. Aber ich hab es durchgezogen 1 1/2 jahre lang und nu geht es sie wird erträglich, ausserhalb. Und ja das dauert lange.
Im moment mache ich nur Färhtenarbeit, weil da muss der Hund ruhig suchen. und UO übungen. Die einzige Aktion die sie bekommt is Rettungshundearbeit. Das wars. vielleicht hilft es dir.
P.s meine würde sich auch totlaufen oder totsuchen es liegt an mir das zu bremsen. Wenn ich am See bin und ich merke sie fährt zu doll bekommt sie ein Hinlegen (heißt sie kann sich hinlegen wie sie möchte, und soll nur auf der Stelle bleiben) und erst wenn sie dann runterkommt darf sie wieder laufen.
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