Total Überfordert!

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    Warum meinst du, müßtest du beitreten, kannst ja was für die Kaffeekasse spendieren. ;)

    Weil ich es so kenne, dass man im Verein sein muss, um die BH machen zu dürfen. Und die Trainingseinheiten sind dann auch günstiger.
    Ich werd heut abend nochmal rumtelefonieren, ob ich nicht noch irgendwo nen Trainer auftreiben kann, der sich auch auskennt.
    Wäre mir lieber.

  • Zitat


    Und was heißt führerneutral?


    Nun ein nicht führerneutraler Hund entledigt sich in Bedrohungs und Stresssituationen flux des Bremsklotzes an der Angel...

    In deiner Gegend kann ich dir keinem Trainer/ Platz empfehlen leider kenn ich da niemanden.
    Weiter im Süden kenn ich gute Plätze und 2 Trainer die ich empfehlen könnte, sorry

  • Zitat

    Alles zusammen.
    Wenn du es kontrollieren kannst erhöh den Reiz langsam immer unter der Schwelle an der er flippt und halte den Reiz einige Zeit.
    Wenn du unerwartet in die Situation kommst dass er flippt aushalten bis er ruhig ist. Das darfste aber nur machen wenn du dir ABSOLUT sicher bist dass er führerneutral ist.

    Wenn ich das richtig gelesen habe, sucht sie ja die Mitte.

    Du schreibst oben kontrollieren und Reiz erhöhen.
    Da wäre doch die Frage, wie soll sie das kontrollieren, oder?
    Wann ist die Überflutung da?
    Was tun, wenn er nicht führerneutral ist?
    Und was tun, wenn er es ist, sie es aber nicht umsetzen kann?
    :???:

  • Zitat

    Wenn ich das richtig gelesen habe, sucht sie ja die Mitte.

    Du schreibst oben kontrollieren und Reiz erhöhen.
    Da wäre doch die Frage, wie soll sie das kontrollieren, oder?
    Wann ist die Überflutung da?
    Was tun, wenn er nicht führerneutral ist?
    Und was tun, wenn er es ist, sie es aber nicht umsetzen kann?
    :???:


    Nun, sie fragte wie man die Reizschwelle erhöht und nicht einfach vor dem Problem davon läuft...

    Wie man den Reiz kontrolliert erhöht: Dazu muss man erstmal erkennen welche Reize ihn ansprechen und ab welchem Punkt er hochfährt.
    Beispiele von Hunden mit denen ich gearbeitet hab:
    Gab einen Hund der völlig austickte wenn Kinder Ball spielten, warum also gleich an den maximalen Reiz gehen.
    Ich hab mit einem liegenden Stock angefangen bis er den völlig neutral fand, dann hab ich den angekickt, solange bis er da ruhig war, dann liegender Ball aus großer Entfernung, immer näher, dann Leute die ruhig kickten aus sehr großer Entfernung, etc. Sicher nichts was innerhalb von wenigen Wochen gegessen war.
    Der Kniff ist, den Hund nicht in den Gehorsam zu nehmen und immer knapp unterhalb der Schwelle zubleiben in der der Hund kippt und somit Reize neutralisieren.
    Wer seinen Hund nicht ausreichend lesen und einschätzen kann, sollte auch hier einen Trainer zu Rate ziehen.
    Das nicht alle Reize kontrollierbar sind ist mir durchaus bewusst, deshalb empfehle ich ihr eben so gut wie möglich den Hund von extremen Triggern fern zuahlten und sich Stufenweise vorzuarbeiten. Wenn sie trotzdem in Situationen kommt in denen sie keinen Einfluss hat, hat sie 2 Möglichkeiten, solange aushalten bis der Hund überflutet ist, also ruhig wird, oder es unter dumm gelaufen abhaken und sich der Situation entziehen.
    Was ist wenn der Hund nicht führerneutral ist erklärt sich von selbst: Sichern mit Maulkorb, extremen Situationen aus dem Weg gehen und sich schnellst möglich einen sehr kompetenten Trainer suchen.
    Parallel am Grundgehorsam, der Impulskontrolle und der Auslastung arbeiten.
    Es ist wie überall im Leben nur ein Problem angehen ist Sympthompfuscherei und wird nie zu einem befriedigenden Ergebnis führen.

  • Also heißt das auch, dass alle Situationen, die zu viel sind, erstmal gestorben sind?
    Das wäre einfach schade, denn die Hundetreffen sind sein einziger regelmäßiger Hundekontakt (neben den Hunden meiner Family) und auch sie machen mir Freude.

    Aber damit, was Kram sagt, kann ich zumindest was anfangen.
    Also wenn führerneutral heißt, das er mich nicht zerfleischt, wenns zu viel wird, würde ich schon sagen, dass er das ist. Einen Maulkorb brauche ich nicht bei ihm.

    Und die Situationen, in denen er mehr als üblich hochdreht:
    - es ist ein Ball / Stock etc. im Spiel, das ein Mensch wirft / damit spielt
    - es sind viele andere Hunde anwesend
    - er soll liegen bleiben, während andere Hunde um ihn herumrennen
    - fremde Umgebungen, mehr noch, wenn auch noch viel los ist

    Für den Übergang habe ich jetzt eine Faltbox geordert und Pfotenschuhe besorge ich auch noch.
    Und dann werde ich eben meiner Trainerin noch gezielter daran arbeiten lassen.
    Und an der Impulskontrolle arbeiten wir, außerdem gibt es kein typisches Ballwerfen (hat mein SchwiePa gemacht) mehr.

    Würde eventuell ein Hundesport (ich dachte jetzt nicht an VPG, sondern was, wofür es kein riesiges Vorlauftraining braucht) helfen?
    Da muss er ja auch in der Gegenwart von anderen Hunden klarkommen...
    Für sowas wie VPG oder auch nur klassisches Begleithundetraining muss ich erst den richtigen Platz finden.

  • Night schau dir Huplas an und die verschiedenen Sparten und entscheide dann was dir gefällt.
    Solltest du Interesse am Agi haben frag mal Tante G**gle nach den Jollydogs aus der Schweiz. das erste und einzige Mal das ich gesehen hab wie man Agi macht mit extrem triebigen Hunden OHNE dass die völlig abdrehen :gut: Die geben immer wieder Seminare in Deutschland.
    Ich möchte dir Fährtenarbeit, egal ob Sport oder Spaßfährte ans Herz legen, weil das den Hund Ruhe lehrt und wenn richtig gemacht extrem geistig auslastet.

    Viel Erfolg
    Kram

  • Ich hatte sowieso nur an ruhige Sachen gemacht, unter anderen eben Nasenarbeit.
    Aber auch bei DogDancing habe ich gehört, dass es ein ruhiger Sport sein soll.
    Turnierhundesport wäre wieder aufputschend, aber gut für mich...
    Mal sehen.

  • Ich finds schwierig die Situation wie beschrieben zu beurteilen.

    Sicher ist die genetik auf jeden Fall mit zu bedenken.

    Aber ganz klar war Euer Ausflug für den Hund scheinbar zuviel Reiz.
    Und Du schreibst ja selbst Du machst keinen Hundesport mangels Grundgehorsam.

    Bevor ich aber Ausflüge in reizvolle Umgebung mache, übe ich erstmal Grundgehorsam ohne reize. Stufenweises Arbeiten und Trainieren eben.

    Es nutzt ja nix n Ausflug zu machen wenn hund gar nicht gelernt hat Dir zuzuhören wie er sich zu benehmen hat.
    Und wenn der hund noch so hibbelig ist- Grundgehorsam können sie alle lernen.

    Ja, Du musst auf manche Ausflüge mit Hund in diesem Trainingszustand verzichten bis ers kann.
    Du würdest ja auch nicht mit inem nicht zugerittenen Pferd erstmal ins Gelände gehen ums zuzureiten, sondern in eine reizarme Halle/ Platz.
    Auch der Hund muss Gassigehen erst lernen.

    Mein einer ist übrigens auch ein Hibbelexemplar, der sich die Pfoten gern blutig läuft (sonst aber voll die Memme).
    Das eine ist Training.....dass er er zB Platz macht. Das andere, denke ich, dass er bei Auflösung des Siganls zB losstürmt auch Genetik- auch wenn er dabei dann Komandos wie seinen Radius um mich halten kann. Sagen wir mal eben ein SEHR aktiver Hund.

    Natürlich kommen dann neben dem normal Grundgehorsamtstraining noch andere Dinge dazu wie gezieltes Bewegungstraining, Bindungstraining, ganz besonders Aufmerksamkeitstraining, geistige Arbeit, allgeimene Dinge wie stetige Konsequenz, viel Zeit und Motivation und Freude an der Hndearbeit.

    Ballspiele, Beutespiel mit Vorsicht zu geniessen- mein Tip.
    Ich kann Dir statt Hundesport in der huschu das Training zum sozialen Dienstleistungshund empfehlen. Apportieren macht vielen Hunden viel Spass, die Basis für Dienstleistungen. Man ist ungebunden, kann es immer und überall machen und es macht auch noch Sinn wenn Hundi im Haushalt helfen kann. Man spart sich schon die Zeit für die Fahrt zum Hundeplatz und kann diese zum Traing nutzen.
    Aber jedem wies ihm liegt.

  • Hallo.
    Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, daher kann es sein, dass es Wiederholungen gibt. Sorry dafür. Ich habe ja auch einen Mali-Mix und kann dir sagen, dass es bei mir genauso ist/ war.

    Weißt du, wie dein Hund sozialisiert wurde? Malis sind ja eh aufgeregte Typen und wenn dann möglicherweise in der Welpenphase die Erfahrungen und Eindrücke nicht so optimal waren, kann es schon problematisch sein.

    Ich arbeite mit meinem Hund an fremden Orten so, dass ich sie zur Zeit nur zum Training aufsuche. Übe hauptsächlich Leinenführigkeit und ruhig sein. Wenn ich sehe, es geht gar nicht, ist die Umgebung vielleicht noch zu krass. Wie verhält er sich zu Hause? Wichtig ist, dass er zu Hause ruhig sein kann, sonst würde ich es dort erst üben. Dann wechsele langsam die Umgebung, für den Hund ist es wichtig, dass es Überschneidungen gibt und er sich sicher fühlen kann. Die See ist der absolute Supergau, stell dir allein mal die Gerüche und vielen Menschen und Hunde vor.

    Du musst super viel Geduld haben und ich würde ihn nicht mit Hundesport und sonstiger Auslastung überreizen. Du willst ja, dass er Ruhe lernt. So klappt es bei mir immer besser. Bei meinem ist allerdings so, dass er aufregenden Orten nicht fressen kann und mir dann meine Verstärkung wegfällt. Aber das ist ein anderes Thema.

    LG.

  • Welchen Sinn macht es einen triebigen Hund noch weiter zustauen, oder generell Stress zuvermeiden?
    Ich würde auch nicht über Gehorsam arbeiten. Gehorsam ist Gehorsam und Nerven sind Nerven. Ich möchte dass mein Hund wirklich ruhiger wird Reize als "normal" verarbeitet und nicht nur durch Gehorsam führbar ist.

    Dogdance ist ansich sicher ein ruhiger Sport, nur gerade bei solchen Strebern schon wieder pushend sein kann. Meine Puppe findet das so g**l
    dass sie richtig hochfährt, wenn ich sie nicht bremse.

    Mit Fährte hab ich wirklich gute Erfahrungen gemacht. *leider, ich hasse das dämliche bern Ackertappen*

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