Junghund unterfordern???

  • Zitat

    Auch wenn ich gesteinigt werde...ich würds nicht viel anders als dein Freund machen. Natürlich sind deine Runden morgens nicht verkehrt, aber der Hund leidet nicht, nur weil er den Vormittag nicht ständig bespaßt wird.

    Was sollte dein Freund deiner Meinung nach anders machen?


    Stimmt genau...was soll er denn machen?... Daueraktionsspiele, Unterordnung...Suchspiele...?
    ...ne das würd ich auch nicht machen, dann habt Ihr binnen 2 Wochen einen total aufgedrehten und fordernden Hund.
    ...das steigert sich dann von Tag zu Tag.
    ...und ehrlich es sieht meistens nur so AUS, als wenn der Hund unterfordert wäre...erst recht, wenn ihr mal ein paar Tage lang den Hund "dauerbespasst"...ich würde das nicht anfangen.
    EINMAL am Tag richtig "Aktion" machen körperlich und geistig auslasten und dann ist es gut.

  • Zitat

    Alvin wird Morgen 8 Monate und ist ein Labbi-Schäferhund Mischling - seeeeeehr aktiv und nur bedingt mal entspannt - immer ist das Radar angeschalten :roll:

    Das wäre für mich ein Anzeichen, den Hund mal etwas kürzer treten zu lassen, damit er auch mal zur Ruhe kommt.
    Es sollte für kein Problem für den Hund sein,wenn er mal weniger macht, das ist unser schlechtes Gewissen, das uns dann quält...

  • Dein Freund hat wahrscheinlich eine andere Auffassung von Hundebespassung.

    Da ist ihm kein Vorwurf zu machen.
    Du wirst ihn diesbezüglich wohl auch nicht ändern.

    Wenn er dafür sorgt, dass Hundi sich lösen kann, ist es gut.

    Wenn du der Meinung bist, der Hund sei geistig nicht ausgelastet oder die Spaziergänge seien zu wenig, dann musst du dir was einfallen lassen, dass du es selber eben hinkriegst ( früher aufstehen z. B. )

    Ansonsten kanns nicht verkehrt sein, dass ein Junghund mal Ruhe lernt :D

  • Hi,

    also Spaziergänge sind für mich relaxte Zeit und für die Hunde auch. ZEITUNG lesen.

    Vielleicht werd ich ja gesteinigt, aber ich wundere mich oft, welches Programm so einige mit ihren Hunde abspulen....

    Ich spiele mit meinen Hunden eher selten und regelmäßig Übungen etc. mach ich auch nicht.

    Es gibt Grunddinge, die gerlernt werden und auch später immer mal wieder abgefragt werden, damit sie sitzen und es gibt ihre Schafe ( die aber auch nicht regelmäßig gearbeitet werden - so wie es anfällt und bei der Hitze eh nur das Nötigste, wenn sie mal verladen oder umgetrieben werden müssen )

    Trainiert wird bei der Hitze auch nicht. Der Schafe und der Hunde willen.

    Sie haben Hundekontakte auf den Spaziergängen und bei Besuchen aber mehr auch nicht.

    Und was mir bei jedem Hund wichtiger geworden ist: RUHE halten können und auch mit Situationen ( Tagen ) wenn mal nicht geht, klar kommen.

    Hunde, die mir NICHT ständig hinterherlaufen und Aktion einfordern und ansonsten auch einfach lange lange relaxen und schlafen können.

    Natürlich at der kleine Troll noch mehr Energie, die er los werden muss, aber alles in allem ist er auch schon sehr ruhig und fröhlich, wenn es los geht.

    Sie lernen alle die Stadt kennen ( damit sie es mal gesehen haben und nicht später aus allen Wolken fallen .... ), sind täglich mit an ihrem Platz an der Arbeit ( zum Glück geht das ) und somit immer bei mir.

    Welpenstunden besuch ich nicht mehr, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass mir die Welpen dort meist zu sehr aufdrehen und das empfinde ich für mich eher kontraproduktiv.

    Sie hatten alle bisher mindestens 1 erfahrenen erwachsenen Hund daheim, von dem sie deutlich mehr Umgangsformen lernen können.

    Andere Rassen lernen sie auf Spaziergängen kennen.

    Und bei der Grudnausbildung hatteich bisher seid dem 2. Hund glück, dass die erwachsenen Ladies hier immer sehr hilfreich sind und ihre Kommandos auch wieder auffrischen ;-)

    Liebe Grüße
    Alexandra, die schon lange nicht mehr so viel Wirbel macht ( was hab ich mir bei dem ersten Hund nen Kopf gemacht und was musste sie alles über sich ergehen lassen :headbash: - bei ihr wäre weniger auch mehr gewesen und sie hätte es mir sicherlich gedankt :roll: )

  • Als Schichtdienstler finde ich es eher klasse von Deinem Freund, dass er sich nach dem Nachtdienst noch mit dem Hund auf die Socken macht...

    Ich lass meine nach dem ND auch immer nur noch pieseln und plumps dann ins Bett - ihre "Äktschn" kriegen sie dann, wenn ich wieder dazu in der Lage bin...

    LG, Chris

  • Also ich find auch, daß Du da etwas viel von Deinem Freund erwartest - Du schläfst doch nachts auch, wenn Du tagsüber unterwegs bist und sorgst nicht dafür, daß der Hund beschäftigt wird. Also gesteh Deinem Freund doch das gleiche Recht zu. Ich hab auch lange Schicht gearbeitet und fand gerade den Sommer immer heftig, weil ich da sehr schlecht geschlafen hab, wenn es tagsüber so warm war. Wenn Du doch schon um 14 Uhr wieder zuhause bist, kannst Du doch die Abendrunde etwas länger machen oder tagsüber im Schatten oder am Wasser etwas Beschäftigung. Wenn Du schläfst, schläft der Hund auch und ähnlich wird es auch bei Deinem Freund sein.

    Ich bin momentan leider arbeitslos und den ganzen Tag zuhause und meine Hündin geht morgens mit mir 'ne 30Minuten-Runde gegen 6 Uhr, nachmittags sind wir manchmal noch etwas im Garten mit Planschbecken und dann gehe ich abends gegen 21 Uhr noch unsere große Runde, mittags möchte meine Maus bei dem Wetter garnicht raus. Aber mein Hund schläft dann auch den ganzen Vormittag durch, vor 12 wird die garnicht wirklich wach und danach kommt sie nur ab und zu mal gucken, was ich mache.
    Was ist denn, wenn Dein Freund Frühschicht hat? Dann ist der Hund doch vormittags auch alleine, oder? Vermutlich wird er dann vormittags auch schlafen.

    Als es diesen Winter so kalt war, hab ich mir den Arm gebrochen und mein Freund musste alleine mit dem Hund raus - das waren dann morgens 15 Minuten und abends dann nochmal 30, zwischendurch hab ich im Garten (auf dem Rasen war es ja nicht so glatt wie auf den Feldwegen) noch ein bißchen mit ihr gespielt. Und das ging über Wochen (ich glaub 3) so, bis ich den Gips wieder ab hatte und mich wieder getraut habe, rauszugehen und mein Hund hat das gut weggesteckt.

    Als Dauerlösung ist sowas natürlich nicht optimal, aber ein Hund muss auch mal Ruhe lernen und ich denke, daß Nachtschicht tatsächlich eine gute Entschuldigung ist, warum Dein Freund den Vormittag verschläft, anstatt sich mit dem Hund zu beschäftigen. Verstehen könnte ich Deine Empörung, wenn er nachts und vormittags schlafen würde und Du Hund, Arbeit und Haushalt selber unter einen Hut bringen müsstest, während er nichts tut - aber er arbeitet ja auch, wenn auch zu 'ner anderen Zeit als Du.

  • Huhu,
    also ich selber arbeite 2-3mal in der Woche in der Nacht+2mal die Woche Vormittags.
    In dieser Zeit passiert hier wenig bis nix! Wenn ich zum Dienst starte geht mein Freund noch ne kleine Runde mit denen,etwa halbe Stunde.Danach ist Sendepause.Wenn ich morgens nach Hause komme und noch nicht im stehen einschlafe ,gibt es noch ne kurze Runde.Ansonsten gibts "Rooming-Inn"sprich-alle ins Bett.
    Am Nachmittag und am Abend ist noch genug Zeit um zu laufen,üben oder zu spielen.Wenn es mal komplett ausfällt..dann halt nicht!!
    Also mach Dich nicht verrückt!
    Gruß Alex

  • HiHi,

    ihr seid süß! Ich kann verstehen, dass ihr mich gerade als die Monsterfreundin schlechthin betrachtet. Nur so als Info: ich lasse meinen Freund mehr als genug schlafen! Wie gesagt er geht von 17-20 Uhr nochmal schlafen weil ich ja dann da bin - da nörgel ich auch nicht. ich nörgel auch nicht, wenn er Frühschicht hat und ich trotzdem den Hund komplett alleine versorge, weil er Nachmittags schlafen will. Ich nörgel auch nicht, wenn wir nach der Spätschicht gemeinsam gegen 23 Uhr ins Bett gehen und ich halb 6 aufstehe und den Hund versorge, während er der Meinung ist bis um 11 schlafen zu müssen, weil er ja Spätschicht hat...

    Ich verstehe einfach manchmal nicht, warum es normal ist, dass Frauen einen 16-18h Tag haben und sich um Haushalt, Hund (evtl. Kinder) kümmern und arbeiten. Ich stehe auch halb 6 auf und bin bis abends ca. 23 Uhr unterwegs - da fragt mich auch keiner ob ich 21 Uhr noch Bock hab in den Wald zu gehen - das wird einfach erwartet...

    Aber darum geht es ja nicht!!!

    Ihr müsst auch nicht denken, dass ich den Hund permanent bespaßen möchte. Wie bereits geschrieben: zu Hause ist Ruhe - da gibt es keine Spiele!!!

    Mir ging es darum, dass ich mir wünschen würde, dass der Hund nach 5h mal eine Pipi Runde von 15min gehen kann - ohne groß Aktion und Getobe. Keine Ahnung warum mir das wichtig ist?!

    Und wie bereits geschrieben schläft Hundi eben nicht, wenn mein Freund schläft - er zerlegt die Couch. Aber über die Couch muss ich wohl mal mit unserer Trainerin sprechen, wenn die ausm Urlaub zurück ist.

    Im Normalfall gehe ich mit ihm früh ca. 40min raus. Auf Anraten unserer Trainerin soll ich ihn dabei geistig gut auslasten, damit er müde ist, wenn er dann alleine bleiben muss. Dann gehts meistens um die Mittagszeit ne kleine Pipi Runde. Spätnachmittags eine große Runde und ganz abends nochmal Pipi machen. 1x pro Woche Hundeschule fertig.

    Ich finde nicht, dass das zu viel Programm ist!?! Ich möchte auch keinen Hund der permanent Aktion will - ich möchte aber einen Hund, der Pipi gehen kann. Wenn ich 7h nicht Pipi gehen kann, krieg ich Schmerzen. Ich denke eben, dass das zu lang ist...

    Muss gestehen das ich ein wenig überrascht bin, dass hier alle so für meinen Freund sprechen - normalerweise kommt doch immer ein mega Aufschreib, wenn ein Hund 7h "alleine" bleibt. Ins Schlafzimmer darf Hundi nämlich nicht - hat also keinen Kontakt zu meinem Freund.

    Trotzdem habt ihr mich in meinen Zweifeln ein wenig beruhigt!!!

    DANKE!!! :gut: :gut: :gut:

  • Ich bin auch gerade ein bisschen überrascht *schmunzel*

    Aber egal.
    Ich habe auch mal Nachtschicht gearbeitet, da war Dusty ca. 6 Monate alt. Hieß, nachts war mein Kerl da, ich bin dann morgens nach Hause gekommen.
    Naja, wie so ein Jungpupser ist, war um 11 Uhr die Nacht vorbei und Madam wollte raus.
    Ich habe mir das dann eingeteilt.
    Bin halt morgens kurz mit ihr vor die Tür. Dann 4 Stunden geschlafen und ab in den Park.
    Dort hatte sie 2 Stunden Spaß mit anderen Hunden, natürlich mit Pausen und dann sind wir wieder nach Hause.
    Püppi hat gepennt und ich auch :lol:

    Das Dein Freund nichts mit dem Hund macht, hm, mal überlegen, woran könnte das liegen? Hatte er vielleicht von Anfang an nur bedingt Bock auf den Hund?
    Wenn ja, dann kann man es doch verstehen, oder?
    Andersrum, Dusty zog ein, weil mein Freund sich in sie verliebt hatte. Als sie dann anfing Arbeit zu machen und er sich nicht mehr nur auf die Wiese stellen konnte, war sein Interesse weg.

    Gruß
    Bibi

  • Wir können ja heut Abend noch quatschen, trotzdem ein paar Gedanken von mir dazu:

    Also ich finde 7 Stunden nicht zu lang fürs Pipimachen, wenn er denn so lange aushält. Wenn ich ehrlich bin, lasse ich Happy Nachts im Schnitt 12 Stunden aushalten, weil wir früh (jetzt wo ich Urlaub habe oder am Wochenende) gern länger schlafen. Bei ihr sieht man ganz klar, dass es ihr nix ausmacht, denn nachts will sie nur ungern nochmal raus und selbst wenn wir länger als 12 Stunden schlafen, liegt sie immernoch in Ruhe in ihrem Körbchen und bleibt auch erst noch liegen, wenn wir denn dann aufgestanden sind. Als sie wirklich mal Durchfall hatte und eher raus musste, hat sie das durch ununterbrochenes Jaulen und Bellen SEHR deutlich gemacht.
    Also mach dir da nicht so einen Kopf. Wenn er gelernt hat, Pipi einzuhalten, dann fällt das wohl den meisten Hunden auch mal 7 Stunden lang nicht schwer. Wenn doch meldet er sich bestimmt deutlicher, als durch Sofa anfressen.

    Von außen ists schwer zu beurteilen, aber ich denke bei den 7 Stunden hat euer Hund dann vielleicht einfach etwas Langeweile. Habt ihrs schonmal mit einem gefüllten Kong oder Kauknochen probiert?
    Happy hat hier anfangs nach so 4/5 Stunden alleinbleiben den Blumentopf von unserer Palme angeknabbert oder ihren Wassernapf umgeschmissen. Seit wir ihr bei längerer Abwesenheit einen Büffelhautknochen und Eiskong hinlegen, knabbert sie das dann zwischendurch und legt sich danach wieder schlafen, ohne irgendwas kaputtzumachen.
    Und wenn sie abends gelegentlich nochmal auf Konfrontation aus ist und keine Ruhe geben möchte, gibts noch 5 Minuten den Futterball und dann wird die Ruhe eingefordert.

    Ich weiß ja nicht, wie die Entscheidung für einen Hund bei euch gefallen ist und welche Tätigkeiten rund um Hundi ihr vorher wie abgesprochen habt...aber bei uns ist das genauso. Mein Freund hat vorher klargemacht, dass er zwar nichts gegen einen Hund hat und dass er aushilft, wenn ich mal krank bin oder so, dass er aber ansonsten nur das Nötigste macht. Das bedeutet bei uns, dass er an meinen langen Arbeitstagen (bis 19 Uhr) wenn er von Arbeit kommt (16 Uhr) auch nur eine kleine Pippirunde dreht und ich dann später die lange Runde drehe.
    Dafür kommt mein Freund gern so 2-3 Mal pro Woche mit zur langen Toberunde abends, weil ihm das auch Gaudi macht oder krault Happy stundenlang beim Fernsehen.
    Je nachdem, was vor der Anschaffung abgesprochen war...also ich bin meinem Freund schon sehr dankbar, dass er das Interesse zeigt, das er zeigt, auch wenn das natürlich NICHTS im Vergleich zu dem ist, was ich tue..

    Euer Programm ist denke ich auch ok. Wir sind auch so bei über den Tag verteilt 2-3 Stunden angekommen. Mal nur schnüffeln, mal ein paar Übungen, einmal pro Woche Hundeschule und so 2-3 Mal pro Woche abends auf der langen Runde Treffen mit Hundekumpel Benno, wo sich die Zwei so richtig austoben können oder auch mal Toben mit Herrchen.
    In der Wohnung höchstens ein gefüllter Kong, der Futterball, tägliches Bürsten-Üben oder mal 5 Minuten ein paar kleine Tricks (a la Rolle, Pfötchen etc.) üben, weil ihr und mir das großen Spaß macht. Aber alles nicht täglich, und auch mal 2 Tage pro Woche ausschließlich draußen an der Leine Zeitung lesen und nix andres.

    lg Lily

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