Mein Hund tötet Katzen > LANG!
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Quebec schrieb:
ZitatIch glaube, die meisten HH wollen sich einfach nicht der Tatsache stellen, daß ein Hund nicht nur der kuschlige Couchlieger ist, sondern ein domestiziertes Raubtier. Auch wenn der Phänotyp der meisten Hunderassen nichts mehr mit dem Wolf gemein hat, in den Hunden schlummert immer noch ein Rest wölfisches Erbe.
Wagt Hund es uns zu zeigen, ist das Entsetzen groß.
Ich glaube, andersrum wird ein Schuh draus - es ist gerade die unbewusste (Ur-) Angst vor dem "Raubtier", die oftmals den Blick verstellt (und das ist jetzt ganz allgemein gemeint, in Anbetracht vieler Threads, die sich zur Zeit "ereignen"). Die Relationen gehen dabei gerne verloren.
Back to topic:
Katze auf eigenem Grundstück jagen hin oder her. Ich würde aus einigen anderen Gründen einen Trainer empfehlen. Es scheint doch ein wenig Unsicherheit in Bezug auf die Bedürfnisse von Hunden bzw. im speziellen Fall Ridgeback zu bestehen. Tolle Hunde, die geistig gefördert werden sollten.LG
cazcarra -
6. Juli 2010 um 11:45
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Mein Hund tötet Katzen > LANG! - Vor einem Moment
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Zitat
Was will ich nun damit eigentlich sagen?
..... Ach ja, auch ausgelastete Hunde jagen auf "ihrem" Grundstück Katzen. Patrick hat es auf den Punkt gebracht. Eigentlich ist das ganz normal (aus Sicht des Hundes). Ich hoffe, das niemals etwas passiert, aber meine Hand dafür ins Feuer legen kann ich einfach nicht.LG Ute
Das würde ich unterschreiben!

Letztlich gehört es zu den vielen Risiken, die Freigänger-Katzen und deren Menschen eingehen (müssen).
Das heißt übrigens nicht, dass ich Nachbarskatzen als Jagdbeute für meinen Hund betrachte - ganz im Gegenteil.
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Zitat
Was will ich nun damit eigentlich sagen?
..... Ach ja, auch ausgelastete Hunde jagen auf "ihrem" Grundstück Katzen. Patrick hat es auf den Punkt gebracht. Eigentlich ist das ganz normal (aus Sicht des Hundes). Ich hoffe, das niemals etwas passiert, aber meine Hand dafür ins Feuer legen kann ich einfach nicht.LG Ute
hmm, da hast du Recht!
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Gaby,
deinen Hunden traue ich es aber (aus welchem Grund auch immer) zu, dass sie die Katzen wirklich NUR vertreiben.
Vertreiben fände ich auch ok, aber anbeißen ginge für mich nicht.
Mein Hund hat auch die dicken Kater aus unserem Garten vertrieben, ja. Aber diese Konstellation (aus den bisherigen Beiträgen der TS interpretiert) Hund beschäftigungslos draußen, mal ein Auge drauf, mal nicht, RR - jagdlich motiviert, keine Kopfarbeit, das finde ich einfach, sagen wir mal: ungünstig.
Grüßle
Silvia -
Zitat
Gaby,
deinen Hunden traue ich es aber (aus welchem Grund auch immer) zu, dass sie die Katzen wirklich NUR vertreiben.
Vertreiben fände ich auch ok, aber anbeißen ginge für mich nicht.
Grüßle
SilviaSilvia,
da bin ich mir bei Quebec gar nicht so sicher. Neulich hat er einen Kater ganz knapp im Fell erwischt. Und sehr freundlich sah er dabei nicht aus.
Im Reflex habe ich ihn natürlich auch ausgebremst, dazu mag ich Katzen viel zu gern, daß ich zuschauen würde, wie er ein Tier böse verletzt oder sogar tötet.
Aber trotzdem bleibe ich bei meiner vorhin geschriebenen Ansicht.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Zitat
Nicht nur Patrick hat es auf den Punkt gebracht, auch Ute (Liekedeeler) hat sehr gut geschrieben.
Wir wollen doch einmal eins klar stellen.
Der Hund befindet sich in seinem Garten, seinem Revier.
Dem hier und auch dem Text von Quebec ,schließe ich mich voll und ganz an.
Auch meine Hunde dürfen, wie sie Lust haben, zu jeder Zeit aus dem Haus und in Hof und Garten gehen. Auch wir haben einige Nachbarkitten und auch viele Nachbarhunde. Die meisten Kitten machen einen Bogen um unseren Garten. Bis auf eine Rote.Katze oder Kater , keine Ahnung, ist gaaanz schön mutig oder frech? Sie schleicht am Teich rum , weil sie mittlerweil weiß, daß da die Hunde nicht hinkommen. Läuft sogar frecherweise
kurz vor dem Zaun stolz entlang. Manchmal schauen meine Hunde dann so verdutzt blöde drein , weil Kitten so gar nicht reagiert,daß ich schon schallend laut gelacht hab.
Aber ich sage euch, wehe rotes Kitten macht irgend wann einen Fehler. Nun ja alles weitere erspar ich mir. Dann tut mir Kitten leid und auch der Besitzer (2 Häuser weiter) ,aber ich würde meine Hunde nicht bestrafen dafür. Der Besitzer weiß um den Mut seiner Roten Kitten.Meine Hunde reagieren auf ein ,,aaaaber!!!" und dann NEIN. Wenn ich es sehe ,dann sag ich das auch. Ich würde es nicht zulassen, daß sie etwas töten ,was ich verhindern kann.
LG Simone
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Also ich fasse mal kurz für mich zusammen:
Die Hündin war immerhin so "alleine" im Garten, dass sie die Katze erwischen konnte.
Wenn sie etwas jagt, ist sie nicht kontrollierbar.
Hunde von anderen Usern können mit welchen Signalen auch immer vom Jagen abgehalten werden.
Hunde von anderen Usern können alleine im Garten bleiben, weil sie nichts anstellen, und falls doch es nicht so schlimm ist, weil es ja ihr Revier ist.
Also meiner Meinung nach gehört die Hündin nicht in den Garten, wenn sich nicht jemand explizit mit ihr beschäftigt, denn sie ist ja, selbst WENN sie nicht allein oder noch besser "beaufsichtigt" ist, nicht vom Jagen abzuhalten.
Und um dem "was andere Hunde der User so im Garten machen" noch meine Ansicht hinzuzufügen:
Mein Hund/Pflegehunde/Gasthunde sind nie unbeaufsichtig im Garten, weil ich nämlich dann nicht kontrollieren kann, was die Umwelt (Leute, die am Zaun vorbeilaufen, nachbarn die mit ihnen schimpfen, weil sie es wagen aufs Grundstück zu SCHAUEN..., Katzen, Vögel, was auch immer) mit ihnen anstellt. Ich habe keine Lust, dass die Hunde lernen, dass man über den Zaun segeln kann, wenn ein Kind mit Schulbrot dran vorbei marschiert, oder dass man sich drunter durch gräbt, weil sich nachbars Hund gerade aufreizend in der Sonne wälzt. UND wenn was passiert, bin ich gearscht, denn ich habe meine aufsichtspflicht fahrlässig vernachlässigt. und fahrlässig wiederum ist superdoof, weil nämlich dann keine Versicherung für irgendwelche Schäden aufkommt.Ich plädiere für einen kompetenten Trainer. Hunde KÖNNEN lernen, dass im eigenen Garten nichts gejagt wird, und Menschen können lernen, dass Hunde draussen kontrollierbar sein müssen - ob das nun im Garten ist, im Wald oder in der Stadt.
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Hallo Martina,
so sehr ich Dich schätze, aber nein, so sehe ich das nicht.
Ich habe einen Garten, der nach hinten raus ist, also keine Strasse, keine Menschen, die direkt dran vorbeigehen, nüscht.
Nur die Katzen, die eben dort ihren Heimweg haben, da in diesem Haus 5 Jahre niemand gewohnt hat und vorher auch kein Hund hier lebte.
Dieser Garten ist mein Garten, dieser Garten ist nicht für Katzen, die eben Freigänger sind.
Und sorry, die Katzen, die so "doof" sind, hier rein laufen zu wollen, weil es war ja immer so, sind einfach dumm.Meine Hunde sind draußen unter Kontrolle, wenn ich mit ihnen Gassi gehe. Ich habe sehr hart und sehr viel daran gearbeitet.
Und ich werde einen Teufel tun, meinen Hunden zu verbieten, ungebetene Besucher aus unserem Garten zu vertreiben.
Ich lasse es draußen nicht zu, dass irgendwelche Tiere gejagt werden, aber, sorry, was haben die Katzen in meinem Garten verloren? Nüscht, aber auch garnüscht.
Es gibt hier genügend Wege, ohne die Strasse zu überqueren, wo sie lang können, die Wege können sie nutzen und gut ist.
Irgendwann ist auch mal gut, oder?
Und wir sprechen hier nicht von Pflegehunden, sondern von meinen Hunden, die in meinem Garten sind. Wenn ich sowieso mit Pflege-/Gasthunden im Training bin, dann versaue ich mir das sicherlich nicht durch unbeaufsichtigtes Gartenjagen.Keiner meiner Hunde darf einem anderen Tier ein Haar krümmen, selbst eine Maus müssen sie lebendig ausspucken, wenn sie mal eine erwischen, aber in meinem Garten dürfen sie frei laufen und ich bin sehr froh, dass es so ist.
Gruß
Bibi -
Eine kurze Geschichte zu der Aussage "Die Halsbänder wirken schon".
Meine Madam ist Sichtjäger. Und wenn ich sie lassen würde, würde sie dieser Passion auch schön nachgehen.
Letztens ist ein Kamikaze-Feldhase (ein ganz schöner Brocken) plötzlich aus dem Gestrüpp der Linken Wegseite herausgesprungen, genau vor den zwei Hunden, die auf der Rechten Wegseite am Schnuffeln waren, ins Feld rein, beide Hunde (meiner und der meiner Eltern) verdutzt geguckt, ich "Nein" und was macht der blöde Hase? Er kommt 1 Meter neben den Hunden wieder raus, und rennt/rast/hüpft wie ein bescheuerter in Richtung mir und meinern Mutter, 1m an uns vorbei, den Weg weiter. Das war dann doch zu viel Reiz für meinen Hund und Madam ist hinterher. Ich hatte Kind im Tragetuch, daher etwas unmobil und habe eine, vielleicht etwas ungeschickte, Reaktion gewählt: Ich habe meine Leine nach ihr geschmissen. Da sie nicht weit weg war, hab ich sie auch getroffen.
Reaktion meines Hundes: Genau NULL! Ich hätte der in dem Adrinalinrausch vermutlich diverse Amper um die Ohren hauen können und ein kleiner Luftstoss hätte sie noch weniger aufgehalten.
Klar, eine durch die Luft fliegende Leine (nicht von mir gehalten, das ist ja dann ein Peitschenhieb) hat kaum Zug dahinter, und soo schwer sind die Karabiner nun auch nicht, aber ich hatte auf den Schreckmoment gehofft. Und nur auf den kommt es ja bei den Erziehungshalsbändern an.
Du siehst also: Die helfen nicht unbedingt. Und gerade im Jagtrausch glaube ich da nicht dran. Da schaltet der Hund doch so ziemlich alles aus.
Ich nutze bewusst das Wort ziemlich, denn nach einem noch mal eindrücklichen "Nein" und "hier" hat mein Hund nach etwa 10 Sekunden Jagt umgedreht. Auch wenn diese 10 Sek verdammt lang waren....
Allerdings habe ich für diesen Erfolg, meinem Hund das Hetzen abbrechen zu können, auch über 1 Jahr gearbeitet. Den ersten Feldhasen hat Madam sehr weit und sehr lang gehetzt, da hab ich sie am Horizont über die Felder rasen sehen, auf die Landstraße zu.......
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Zitat
Und um dem "was andere Hunde der User so im Garten machen" noch meine Ansicht hinzuzufügen:
Mein Hund/Pflegehunde/Gasthunde sind nie unbeaufsichtig im Garten, weil ich nämlich dann nicht kontrollieren kann, was die Umwelt (Leute, die am Zaun vorbeilaufen, nachbarn die mit ihnen schimpfen, weil sie es wagen aufs Grundstück zu SCHAUEN..., Katzen, Vögel, was auch immer) mit ihnen anstellt. Ich habe keine Lust, dass die Hunde lernen, dass man über den Zaun segeln kann, wenn ein Kind mit Schulbrot dran vorbei marschiert, oder dass man sich drunter durch gräbt, weil sich nachbars Hund gerade aufreizend in der Sonne wälzt.Leute, die am Zaun vorbei laufen interessieren meine Hunde nicht.
Auf Nachbars Grundstück können sie nicht schauen, da ich nicht will, daß Nachbar mir ins Grundstück schaut, habe ich zwei Meter hohe Hecken.
Außer in den Ferien laufen bei mir täglich Grundschulkinder, auch mit Eßbarem am Zaun vorbei. Die Grundschule ist 500 m entfernt. Unser Vorgartenzaun ist ein Friesenzaun. An seiner höchsten Stelle 1m hoch.
Keiner meiner Hunde "segelt" darüber oder gräbt sich unten durch. Erziehungssache
Ich unterliege halt in meinem Zuhause und dazu gehört auch der Garten, nicht diesem Kontrallzwang, stets und ständig meine Hunde beaufsichtigen zu müssen.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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